Willkommen bei den Sch'tis (DVD) Testbericht
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- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Goldband
Sch'ti, was ist denn das
Pro:
ausgesprochen lustiger, gut gespielter Film
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Der französische Film "Willkommen bei den Sch’tis" (Originaltitel: „Bienvenue chez les Ch’tis“)
wurde 2008 produziert. Altersbeschränkungen gibt es nicht, so dass man ihn ganz in Familie ansehen kann.
Zuerst möchte ich die Schauspieler nennen. Da ich kein großer Kinogängerin bin und mir auch meist die Namen der Schauspieler nur merke, wenn es sehr Bekannte und viel Beschäftigte sind, lernte ich sie erst in diesem Film kennen.
Dany Boon spielt den Postboten Antoine Bailleuil und ist gleichzeitig der Regisseur.
Kad Merad
spielt Philippe Abrams, die Hauptrolle des Films. – Er ist ein leitender Angestellter der Post, der in eine Postfiliale in Bergues in den Norden Frankreichs versetzt wird.
Anne Marivin
spielt Annabelle Deconninck die Angestellte der Postfiliale von Bergues, die außer des Dialekts „Sch’ti“ auch noch die „hochfranzösische Sprache“ beherrscht.
Zoe Fèlix
spielt die Ehefrau Julie von Philippe.
Lorenzo Ausilia-Foret
spielt ihren Sohn Raphael.
Line Renaud
spielt die Mutter von Antoine Bailleul.
Guy Lecluyse und Fabrice Canoli spielen zwei weitere Kollegen der Post in Bergues.
Worum geht es in diesem Film?
Philippe Abrams, ein leitender Angestellter bei der französischen Post möchte in einen Ort am Mittelmeer in der Region um Marseille versetzt werden. Mit diesem Wunsch ist er nicht allein, denn diese Posten sind sehr begehrt. Philippe Abrams versucht mit allen Tricks diesen Posten, vor allem, weil es seine Frau möchte, zu bekommen. Als ein Behinderter den erhofften Posten erhält, kommt er auf die Idee ebenfalls als Behinderter zu gelten. Er kauft sich einen Rollstuhl und es scheint dann auch zu klappen, aber ... Der Schwindel fliegt auf und er wird für zwei Jahre in den Norden Frankreichs strafversetzt. Er muss seinen Dienst in der Kleinstadt Bergues, in der Region „Nord Pas-de-Calais“ antreten.
Für die Familie ist das die totale Katastrophe.
Die Franzosen im Süden denken, dass es dort so kalt wie am Nordpol ist und außerdem sprechen die Nordfranzosen einen fast unverständlichen Dialek, „Sch’ti“ (französisch: Ch’ti), wird mit total vielen „sch“ gesprochen.
Seine Frau ist zunächst nicht bereit mit dem Sohn ihrem Mann in den Norden zu folgen.
Als Philippe Abrams zu den Barbaren in den Norden aufbricht, muss er mitten im Sommer eine dicke Winterjacke anziehen. Weil er die Autobahn entlang schleicht, wird er von einer Polizeistreife angehalten, aber als diese erfahren, dass er Dienst im Norden leisten muss, braucht keine Strafe mehr befürchten, sondern bekommt nur mitleidige Blicke.
Seine Befürchtungen erfüllen sich allerdings nicht, denn er wird herzlich und hilfsbereit aufgenommen. Nur die Verständigung klappt zuerst gar nicht.
Doch allmählich versteht er diese Sprache und bemüht sich auch diese zu sprechen.
Ein besonderer Leckerbissen ist in diesem total komischen Film, das Abendessen in einem Restaurant in der Altstadt von Lille. Dort lernt Philippe einige Spezialitäten der Region kennen und seine Kollegen bringen Philipp einige „Sch’ti“-Wörter bei – z.B.: „Schissdrack“ für Schreißdreck, und dass man am Ende eines Satzes gerne „häää?“ sagt.
Zum Kringeln wird es, als Philippe dann in Sch'ti die Bestellung aufgibt und der Kellner gar nichts versteht, weil er aus Paris kommt.
Schnell fühlt er sich bei seinen neuen Kollegen im Norden wohl. Allerdings seine Frau glaubt ihm kein Wort, so dass er ihr erzählt, was sie hören will. Das geht so lange gut, bis sie ihm in den Norden folgt.
Was er und seine neuen Kollegen alles anstellen, dass sie nicht in den Norden kommt bzw. gleich wieder heimfährt, ist dann auch wirklich total lustig. Schließlich lebt sie sich doch ein und der Abschied nach 3 Jahren fällt allen sehr schwer. Das Sprichwort, dass man 2mal weint, einmal wenn man in den Norden kommt und dann, wenn man wieder geht, erlebt Philippe Abrams und seine Familie dann wirklich.
Mehr will ich nicht zum Film sagen, denn diesen Humor kann man nicht beschreiben, man muss den Film sehen.
Zur DVD:
Die DVD steckt in einer handelsüblichen DVD-Plastikhülle mit den Abmessungen von 19 x 13,5 x 1,5 cm.
Die Hülle hat einen weißen Einband auf dem Philippe Abrams und der Postboten Antoine Bailleuil auf ihren Fahrrädern beim Postaustragen zu sehen sind. Es handelt sich dabei um eine der lustigsten Stelle im Film, aber davon erzähle ich nichts.
Über dem Titel stehen die Namen der beiden Schauspieler und darunter folgende Zusätze:
„Millionen Zuschauer haben sich schon schlappgelacht!“
und ganz unten „ Der wichtigste Streifen, den es je gab!“.
Auf der Rückseite findet der Leser eine kurze Inhaltsangabe und die Info, dass der Film 20 Millionen französische und über 2 Millionen deutsche Zuschauer im Kino hatte. Damit ist es der erfolgreichste französische Film aller Zeiten.
Weiterhin gibt es einige Szenenbilder, die neugierig machen können.
Laufzeit des Hauptfilmsist : circa 102 Minuten
Laufzeit der Extras: ca. 58 Minuten
Der Film kann in deutscher (Dolby Digital 5.1, DTS 5.1), aber auch in französischer Sprache (Dolby Digital 5.1) angeschaut werden.
Auch Untertitel in deutscher Sprache sind möglich.
Produziert wurde der Film bei Euro Video.
Das Bildformat ist 16:9.
Die Qualität der DVD ist einwandfrei. Er lief ohne Probleme und der Ton ist sehr gut.
Welche Extras gibt es auf der DVD?
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Im ersten Extra kann man sich Christoph Maria Herbst, der die Synchronstimme für Dany Boon ist, im Tonstudio ansehen. Er erzählt wie er das „deutsche Sch’ti“ lernen musste. Der „deutsche Synchrondialekt“, wurde extra für diesen Film erschaffen und keine Ähnlichkeit irgendeinem deutschen Dialekten hat.
Ein zweites „Extra“ zeigt ein Interview mit dem Schauspieler, Komiker und Regisseur Dany Boon. Er redet französisch und es gibt dazu deutsche Untertitel.
Dany Boon ist in Nordfrankreich aufgewachsen und er kennt alle Vorurteile, alle Klischees, die „andere Franzosen“ gegenüber den Regionen in der Nähe der belgischen Grenze haben.
Das dritte Extra stellt die nordfranzösische Stadt Bergues vor. Der SWR (Südwestrundfunk) hat es produziert.
Ein viertes Extra zeigt die Vorschau zu dem Kino-Film „Willkommen bei den Sch’tis“.
In alle Extras habe ich bisher nur kurz mal reingesehen, weil mich der Film mehr interessiert als die diese.
Fazit:
Da wir in den letzten Jahren oft im Norden von Frankreich unterwegs waren, hat uns der Anfang des Films besonders amüsiert. Wir brauchten im Sommer weder eine dicke Jacke, noch sind uns die Zehen abgefroren. Wer den Film kennt oder kennen lernt, weiß wovon ich spreche. Auch fanden wir die Leute sehr nett, gastfreundlich und hilfsbereit. Die Klischees über das Verhältnis Franzosen und Deutsche – die es ja auch noch gibt – können wir nach vielen Reisen, obwohl wir nicht französisch sprechen und auch so kaum was verstehen, nicht bestätigen. Da geht es uns wie Philippe Abrams in diesem super lustigen Film.
Im Kino waren wir schon total begeistert und auch zu Hause auf dem Sofa macht er richtig viel Spaß. Lange Winterabende werden nun ab und zu sicher auf fröhliche Art verbracht.
Wer den Film im Kino verpasst hat, sollte sich dies DVD unbedingt anschaffen oder zu Weihnachten schenken lassen. Wer Komödien mag, wird es nicht bereuen.
Viel Spaß!
37 Bewertungen, 10 Kommentare
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09.12.2009, 23:04 Uhr von SweetPiccolina
Bewertung: sehr hilfreichsuper geschrieben lg
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05.11.2009, 10:05 Uhr von Gemini_
Bewertung: sehr hilfreichLieben Gruß von Gemini_
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04.11.2009, 19:51 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße ...Sigi..
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04.11.2009, 19:30 Uhr von Bunny84
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht. Wünsche dir einen schönen Abend und liebe Grüße BUNNY84 PS: Freue mich über einen Besuch von dir bei meinen Berichten.
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04.11.2009, 18:25 Uhr von NancyNoack
Bewertung: sehr hilfreichSH und einen schönen Abend
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04.11.2009, 17:56 Uhr von liebes35
Bewertung: sehr hilfreichEin guter Bericht. LG Steffi
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04.11.2009, 17:49 Uhr von willma1984
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht! LG willma1984
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04.11.2009, 16:53 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichSehr schöner Bericht. LG
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04.11.2009, 16:42 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht und lg
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04.11.2009, 15:39 Uhr von hameln58
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht..LG Gina
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