No Country for Old Men (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von salseranatter
Unlogisch
Pro:
wenig
Kontra:
viel
Empfehlung:
Nein
Inhalt:
Kurzversion:
Ein bis dato unbescholtener Jäger findet in der Wüste einen Koffer Geld und eine Menge Leichen. Er nimmt das Geld und verschwindet, kommt dann aber wieder zurück und wird folgend von Gangstern gejagt. Die Jagd geht ewig lang, nebenbei bieten uns die Regisseure öde Landschaften, viel unlogisches und langweilige Persönlichkeiten.
Langversion:
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Pullitzerpreisträger Cormac McCarthy wird eine archaisch anmutende Geschichte im kargen Grenzland zwischen Texas und Mexico erzählt. Vietnam Veteran Llewelyn Moss (James Brolin) stösst bei der Jagd auf Wild im Grenzgebiet zufällig auf den blutigen Tatort eines misslungenen Geschäfts. Zwischen den Leichen, ein Schwerverletzter, eine Ladefläche voller Drogen und zwei Millionen Dollar in Cash. Moss überlegt nicht lange. Das Geld ist der Ausweg aus Trailer Park Elend und Perspektivlosigkeit. Zurück bei seinem Mädchen meldet sich sein Gewissen. Er schnappt sich einen Kanister Wasser und fährt zurück um zu helfen. Es ist dies die einzige "gute" Tat im Film die bezeichnenderweise eine unausweichlich erscheinende Eskalation der Gewalt auslöst. Neben Moss werden mit dem eiskalten Killer Chigurh (gespielt von einem umwerfenden Javier Bardem, der für seine Leistung auch mit dem Oscar ausgezeichnet wurde) und dem verwittert-desillusionierten Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) zwei Figuren eingeführt, die den minimalistischen Plot über das Genre hinausheben. Bell steht für eine Generation oder vielmehr eine Haltung, die den Bezug zur Postmoderne verloren hat. An einer Stelle wird kopfschüttelnd festgestellt dass man der unkontrollierbaren Gewalt nichts entgegenzusetzen hätte um gleichzeitig darüber zu lamentieren wie junge Mädchen mit grün gefärbten Haaren durch die Strassen laufen. Chigurh auf der anderen Seite irritiert alleine schon durch seinen Namen. Wie ein schwarzgekleideter Todesengel metzelt sich der Killer stoisch und emotionslos durchs Geschehen. Er verwendet für seine Exekutionen ein Bolzenschussgerät als handle es sich bei den Opfern um Schlachtvieh. (zitiert nach amazon)
Eigene Meinung:
Bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2007 ging der Film leer aus, dafür wurde er bei den Oscars mit 4 Oscars überhäuft.Als Bester Film, für die Regie, für das Drehbuch und für das Spiel von Javier Bardem.
Warum fragt man sich als Zuschauer?
Lediglich der Oscar für Bardem der stoisch und emotionslos durch den Film stapft mag berechtigt sein.
No country for old men ist ein langweiliger, gewalttätiger, unlogischer und vorhersehbarer Film.
Vor allem der unlogische Teil störte mich. Die Polizeiarbeit ist mehr als nur diletantisch. Da ballern zwei Typen in einer Grenzstadt wie wild rum und keine Polizei erscheint?
DNA Analyse mag es damals nicht gegeben haben aber Spurensuche schon aber nein die Polizei macht gar nichts.
Die Charaktere sind oberflächlich und dümmlich. Vor allem der Polizist nervt mit seinem früher war alles besser Gequatsche. Eine Aussage des Films die definitiv nicht stimmt.
Die Coens haben es ja nicht nötig zu unterhalten, sie sind ja Kult aber als objektive Zuschauerin langweilt man sich zu Tode. Es passiert ewig lang gar nichts und wenn was passiert muss man nur den Kopf schütteln.
Flüssige Handlung? Konsequente Handlungsstränge?
Alles Fehlanzeige.
Die Verbrecher, Polizisten sind alle Amateure nur der Superkiller ist unbesiegbar bis zum Schluß. Ein Profi Killer mit einer Druckluftflasche - wären es nicht die Coens würde sich jeder Kritiker darüber lustig machen. Aber nein so ist es natürlich "Kult". Schon am Anfang ist klar das der Film idiotisch ist. Die Polizisten handeln wie Grenzdebile, wenn etwa am Anfang der Killer verhaftet wird und einen Polizist in Handschellen beim Telefonieren von hinten erdrosselt ist doch schon klar das Logik hier außen vor bleibt. Das zieht sich durch den ganzen Film und stört gewaltig.
Wenn dann wenigstens was passieren würde oder die Protagonisten intelligenter wären. Nein, Stumpfsinn auf Seiten der Protagonisten die allesamt nicht auf 3 zählen können (nicht mal ne Flucht nach Mexiko hinkriegen) und Laaangeweile weil 90% des Films nichts passiert.
Das Ende ist sehr plötzlich und auch wieder unlogisch aber man ist wirklich froh wenn der Film vorbei ist.
Daten:
Darsteller: Kelly MacDonald, Stephen Root, Woody Harrelson, Tommy Lee Jones, Javier Bardem
Regisseur(e): Ethan Coen, Joel Coen
Format: PAL, Import
Anzahl Disks: 1
BBFC: Freigegeben ab 15 Jahren
Studio: Paramount Home Entertainment
DVD-Erscheinungstermin: 2. Juni 2008
Spieldauer: 118 Minuten
DVD Features: njet
ASIN: B00147AJQ8
Preis: 9,95 Euro
Fazit: nicht ansehen
29 Bewertungen, 11 Kommentare
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24.02.2010, 18:37 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh, danke fürs Lesen bei mir
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05.12.2009, 15:50 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichWas heißt hier "unlogisch"?
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05.12.2009, 01:41 Uhr von bettie47
Bewertung: sehr hilfreichGut berichtet,Gruß Bettie47
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04.12.2009, 23:56 Uhr von Bunny84
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht. Wünsche dir einen angenehmen Start ins Wochenende. Liebe Grüße BUNNY84 PS: Freue mich über Gegenlesungen
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04.12.2009, 21:52 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichdas einfache Prinzip ist hier : ich les bei dir und du bei mir !
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04.12.2009, 21:31 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichwünsche dir ein schönes wochenende lg. petra
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04.12.2009, 20:50 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht.......
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04.12.2009, 18:29 Uhr von Cessie47
Bewertung: sehr hilfreichGut geschrieben,liebe Grüße
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04.12.2009, 18:04 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichWünsche ein schönes Wochenende..Lg Sigi
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04.12.2009, 18:01 Uhr von DMaster89
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht! Viele Grüße
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04.12.2009, 17:53 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichSh für deinen Bericht. Ich wünsche dir einen schönen 2. Advent. LG
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