No Country for Old Men (DVD) Testbericht
Auf yopi.de gelistet seit 12/2008
Erfahrungsbericht von templerthomas
Langweilig, pseudo-intellektuell und mit miesem Schluß gekrönt
Pro:
nö
Kontra:
s.Bericht
Empfehlung:
Nein
Auf die Gefahr hin von den Coen Fans zerrissen zu werden hier meine ehrliche Meinung zu diesem einfach schlechten Film ohne Inhalt (Oscars hin oder her)
Daten:
Darsteller: Kelly MacDonald, Stephen Root, Woody Harrelson, Tommy Lee Jones, Javier Bardem
Regisseur(e): Ethan Coen, Joel Coen
Format: PAL, Import
Anzahl Disks: 1
BBFC: Freigegeben ab 15 Jahren
Studio: Paramount Home Entertainment
DVD-Erscheinungstermin: 2. Juni 2008
Spieldauer: 118 Minuten
DVD Features:
ASIN: B00147AJQ8
Preis: 19,90
update: 9,90 Euro - immer noch zuviel
vorab - diese DVD lohnt sich auch für diejenigen nicht denen dieser Film gefallen hat. Sie hat keine Features
Dafür gibt es bei amazon eine treffende Kritik:
A pointless program with pointless scenes starting from nowhere and going to nowhere. This could pass time but it has no social redeeming value. All there is is violence for violence sake and then maybe not for that. Dogs get shot and we have to drive in 80's vehicles.
The actors must have been hard up for a film to make. Same people are major ascots and all I can think is that someone must have had something on them because you could not pay them enough to compromise their career.
It is the primitive pre-cell 80's. The unsuspecting good greedy victim was decided to be made a two true Vietnam (60's) person; this is supposed to make him cunning and maybe dangerous. I spent two tours and I am anything but cunning or dangerous. And I never saw a Remington 700BDL (designed for snipers.) Not saying they did not exist but we did things the old fission way with M14's (No bolts) accurate enough for Government work.
Aha- also noch ein inhaltlicher Fehler. Definitiv eine geniale Kritik - im Gegensatz zu den schleimerischen Filmkritiken die sich wohl von den pseudo-intellektuellen Schwaffeleien irren ließen oder eben schlicht nicht mitbekamen dass alles geniale vom Buch kam und hier nur ein mieser Abguß stattfand.
apropos Inhalt:
Als Llewelyn Moss (Josh Brolin), ein Vietnamveteran der nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens steht und mit seiner Frau in einem Trailer Park lebt Antilopen jagt, entdeckt er eine Blutspur eines Hundes. Er entdeckt auch den Ort einer Schießerei, Leichen von Menschen und von einem Hund, Autos und einen schwer verletzten Mexikaner der nach Wasser bettelt.
LLewelyn hat kein Wasser dabei, untersucht weiters den Schauplatz des Gemetzels und entdeckt Drogen. Ganz in der Nähe entdeckt er eine weitere Leiche mit einem Koffer mit 2 Millionen Dollar darin. Moss nimmt den Koffer mit und versteckt ihn unter seiner Bruchbude. In der Nacht bekommt er aber ein schlechtes Gewissen und fährt nochmals an den Ort des Gemetzels um dem Mexikaner Wasser zu bringen. Diesen findet er ermordet vor und wird sogleich von Mexikanern gejagt die ihn töten wollen. Dabei springt er in einen Fluss - wird von einem Kampfhund verfolgt und erschießt ihn in letzter Sekunde.
Er sagt seiner Frau, dass er für einige Zeit verschwinden muss und macht sich auf den Weg,ohne Ziel, vorerst ohne Plan
(dafür was er nicht weiß mit einem Koffer in dem in einem Geldbüschel ein Sender steckt)
Auf dem Weg von Texas nach Mexiko stellt er fest, dass er von einem ehemaligen Geheimagenten und Killer namens Chigurh (Javier Bardem) verfolgt wird.
Chigurh´s psychopathische Art Menschen mit einem Bolzenschussgerät umzubringen wird den ganzen Film über zelebriert. Auch wenn Bardem sensationell spielt und e r den Oscar sicher verdient hat.
Für mich bleibt seine Waffe definitiv lächerlich - vor allem die Szene in der er 3 mexikanische Drogendealer tötet, einer davon bewaffnet mit einer Maschinenpistole? Nicht sehr realistisch.
Aber Realismus braucht der Film sowieso nicht - okay, ein psychopathischer Killer der über Leben und Tod per Münze entscheidet sei mal akzeptiert.
Dass er tötet ohne auf Spuren Rücksicht zu nehmen ist lächerlich.
Profi Killer waren nie so fahrlässig - und wenn schon hätten sie nie solange überlebt.
Kommen wir vorab zum dritten Protagonisten - Sheriff Bell (Tommy Lee Jones), auch ein Veteran aber aus dem Zweiten Weltkrieg.
Er macht sich auf Moss' Spur genauso wie ein anderer Killer
(Woody Harrelson)
Moss bleibt seinen Verfolgern aber zumeist voraus bis Chigurh ihn aufspürt und es zum Showdown kommt....
Nun - der Showdown ist nicht schlecht aber ab dieser Szene wird der Film langweilig.
Abgesehen davon das die Zwei ewig in der Stadt rumballern und - wie auch sonst - nie ein Polizist erscheint sondern immer Leere runherum ist. Sehr realistisch ;-) - kein FBI, keine weiteren Polizisten außer dem Provinzsheriff ? Bei dutzenden Toten, einem getöten Polizisten und 1 Million Spuren? Selbst in einer afrikanischen Bananenrepublik wären da mehr Polizisten im Einsatz.
Komplett langweilige, für die Handlung des Filmes sinnlose, pseudo-intellektuelle Gespräche u.a. a la heute ist alles schlimmer als früher oder a la Drogen und Geld haben die Werte der Welt zerstört.
Unlogische Handlungen (die im Buch angeblich noch Sinn machten) und Öde prägen den Rest des Filmes.
Gekrönt wird dies durch den schlechtesten, unlogischsten Schluß seit Jahren. Im Buch ist dem nicht so aber im Film wird Moss von den Mexikanern erschossen, die dann kopflos ohne das Geld abhauen welches der Killer dann zu sich nimmt.
Der Sheriff kommt zu spät und hat im Film eigentlich keinerlei Auswirkung auf das Ende. Ach ja am Schluß tötet der Killer die Frau von Moss, gerät in einen Autounfall, überlebt den, erhält von einem Jungen ein T-Shirt um seinen Arm zu umwickeln, geht weg, das wars!
Bardems Leistung bleibt Oscar verdient - er spielt den Killer mit Brillianz und Können.
Das die Coens den Oscar bekamen war auch klar - Beziehungen regieren Hollywood und kein Buchmacher hat damals eine gute Quote gegen den Film gegeben. Warum wohl? Sicherlich nicht weil der Film so gut wäre.
Die Coens schaffen es nicht die Handlungsstränge zu verbinden.
Moss Tod erfolgt im Film so nebenbei - die Anhalterin vom Buch wirkt nur als "leichte Frau" die Moss verführen will - was komplett sinnlos wirkt.
Alles was am Film gut ist kommt vom Buch (coole Sprüche, guter Anfang, interessante Charaktere), zudem sind die schauspielerischen Leistungen exzellent - aber der Film ist definitiv misslungen.
51 Bewertungen, 14 Kommentare
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08.01.2010, 20:26 Uhr von Bunny84
Bewertung: sehr hilfreichIch wünsche dir einen schönen Start ins Wochenende. Liebe Grüße BUNNY84 PS: Freue mich über Gegenlesungen
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04.12.2009, 22:02 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und liebe Grüsse
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04.12.2009, 19:50 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichdann habe ich nichts verpasst-prima bericht
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04.12.2009, 18:31 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht und schönes Advents-Wochenende wünscht Miraculix1967 aus dem gallischen Dorf
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04.12.2009, 18:19 Uhr von cleo1
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich, lese gern gegen. LG cleo1
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04.12.2009, 18:02 Uhr von FABI92
Bewertung: sehr hilfreichguter text sh von mir LG Fabi freue mich über gegenlesungen
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04.12.2009, 12:53 Uhr von melliCLP
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr hilfreicher Bericht!Ich freue mich auf deine Gegenlesungen!:) Wenn du Lust auf eine Leserunde hast, melde dich doch einfach mal bei mir im Gästebuch!Liebe Grüße, Melli
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04.12.2009, 12:00 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichViele Gruesse, mima007
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04.12.2009, 11:57 Uhr von Vorhangauf
Bewertung: sehr hilfreichGruß aus Berlin und einen schönen 2. Advent. Thomas
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04.12.2009, 11:15 Uhr von DMaster89
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht! Viele Grüße
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04.12.2009, 09:59 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichSchön zu lesen. LG Marina
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04.12.2009, 09:48 Uhr von Ladylike
Bewertung: sehr hilfreichSehr schöner Bericht und schöne Grüße!
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04.12.2009, 09:38 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße, Daniela
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04.12.2009, 07:58 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich lg sigi
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