Sin City (DVD) Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von innocence667
Die Stadt der Sünde--brutal, einfallsreich, spannend und sehr kurzweilig
Pro:
Alles
Kontra:
der Film ist etwas brutal........
Empfehlung:
Nein
Dieser Film gehört zu denen, die man doch vielleicht gesehen haben sollte, auch wenn sie etwas brutal in der Umsetzung sind. Dieser Film, der eine tarantinoähnliche Handschrift trägt, ( der durfte auch ein bisschen mitmachen ), wird sicher Kult werden. Es handelt sich eigentlich um eine Comicverfilmung, der Film ist aber so gemacht, dass es eigentlich ein Film ist, den man zu einem Comic gemacht hat, da er fast ausschließlich schwarz-weiß ist und nur besondere Farben tatsächlich farbig sind, aber auf eine geniale Weise, so werden Stimmungen oder sogar Gerüche in Farben ausgedrückt und es wird eine gänzlich neue Form des Ausdrucks geschaffen. Als roter Faden geht immer eine Erzählstimme mit, was dem Film etwas unwirkliches gibt
I.Die Handlung
Die Geschichte besteht aus mehreren Handlungsträngen.
1. Die tote Nutte
Ein geisteskranker Typ, ein Mann wie ein Schrank, gespielt von einem ungeheuerlich aufgepumpten Mickey Rouke, läuf Amok, als er, nachdem er die Nacht seines Lebens mit einer Frau verbracht hat, von der er erst später erfährt, dass sie dem horizontalen Gewerbe nachgeht, eines Morgens tot neben ihr aufwacht. Sie duftete, wie Engel duften sollten, und sie gab sich, wie aufgrund des hässlichen Gesichtes des Schranks keine Frau zuvor, ihm hin, er, der sich zuvor nicht einmal eine Frau hatte kaufen können. Daraufhin zieht er gnadenlos durch die Stadt, tötend und folternd, um schrecklichen Geheimnissen auf die Spur zu kommen. So gelangt er schliesslich zu einem kannibalischen Massenmörder und dessen Beschützer, einem hohen Mann der Kirche. Hierbei bekommt der Schrank Hilfe von den Frauen aus dem Rotlichtviertel der Stadt, welches als eine eigene Stadt gilt mit eigenen Gesetzen. Er foltert schließlich den Mörder auf unglaubliche Weise zu Tode, was auch recht plastisch dargestellt wird, dem Bischof geht es nicht besser, das bleibt dem Zuschauer aber erspart, schließlich endet der Schrank auf dem elektrischen Stuhl.
2. Der Polizist vor dem Ruhestand
Ein abgehalfterter schwer herzkranker Cop, gespielt von Bruce Willis, führt seinen eigenen Gerechtigkeitsfeldzug gegen einen Kinderschänder, der nicht bestraft werden kann, weil sein Vater ein hohes Tier in der Politik ist. Er nimmt ihm beide Waffen, wer wissen will, was ich damit meine, soll den Film anschauen, wird verletzt, kommt ins Krankenhaus, wird gesund gepflegt auf Kosten des Senators und dann vor Gericht gestellt für die Schandtaten von dessen psychopathischenm Sohnemann. Viele jahre später kommt er, nachdem er gestanden hat, wieder frei und bringt die Sache mit dem Psychopathen zu ende, nachdem er versucht hat, das Mädchen, dass der Cop gerettet hatte, als er ihn zum ersten mal beide Waffen abnahm, doch noch zu töten.
3. Der Kopf von Benicio del Torro
Sehr skurriler Handlungsstrang, in der Prostituiertenstadt wird ein Cop, der sich nicht an die Regeln hält und nicht als Cop erkannt wurde, von der Killerin der Prostituierten ( Miu ) abgeschlachtet, was den Bruch der Huren mit dem Vertrag zur Polizei bedeutet. Das interessiert die Mafia sehr, wil sie doch gerne wieder ihre Einkünfte mit etwas Zuhälterei aufmöbeln, was bei der von der Polizeii geduldetenSelbstjustiz der Huren nicht ging. Sie wollen also den Kopf als Beweisstück und engagieren Söldner, ihn zu beschaffen. Es folgt eine beispiellose Abfolge von Kämpfen zwischen dem geheimnisvollen Freund der Chefhure, Miu und den Söldnern, was durch ein unbeschreibliches Gemetzel am Schluss in der Hurenstadt seinen Höhepunkt findet.
II. Die Schauspieler
Besonders gut gefällt mir Bruce Willis, der in eindrucksvoller Weise darstellt, wie man auch auf die Gefahr des Verlustes der eigenen Existenz, auch auf die Gefahr, dass einem alles genommen werden kann, was einem jemals etwas bedeutet hat, nach seiner eigenen Meinung handeln kann, man kann die Gerechtigkeit mehr lieben, als sich selbst.
Jessika Alba brilliert nicht gerade, man gab ihr in dem Film aber auch keine Chance dazu, sie sieht einfach gut aus, was ihrer Rolle angemessen ist.
Benicio del Torro spielt sehr gut, er ist das fleischgewordene Arschloch in diesem Film und polarisiert sehr stark, ein absoluter Unmensch, was wohl als Kontrast dazu gedacht ist, wie er schließlich von Miu niedergemetzelt wird, soll das wohl erträglicher machen.
Mickey Rouke wird man nicht wiedererkennen, ein Monster und ein menschlicher Minimalist, grausam und sehr eigenwillig, aber wenn man hinter die rauhe Schale blickt irgendwie sympathisch, er spielt eine Rolle, von der man vor ein paar Jahren nicht gedacht hätte, dass er sie jemals annimmt, aber wahrhaft meisterhaft, ein sehr gut getroffener Charakter, der trotz seiner geradezu unmenschlichen Stärke nur ein Spielball des Schicksals ist, von Anfang an verdammt........
Eliah Woods, na ja, die Idee, ihn als psychopathischen Prostituiertenkiller darzustellen ist eine wirklich bemerkenswerte und in ihrer Umsetzung perfekt gelungene Idee, er muss zwar nicht viel darstellen, aber er ist eine schillernde Figur.
Clive Owen spielt den früheren Geliebten der Chefin der Prostituierten, eine vielschichtige Persönlichkeit von der man nur weiss, dass sie mit einem Fuß im Knast steht, sehr geheimnisvoll und sehr gefährlich, er schafft es, eine undefinierbare drohende Gefahr zu verkörpern, eine sehr schöne schauspielerische Leistung, kalt und doch voller Feuer.
Zuletzt noch wird Rutger Hauer als der vorher erwähnte Bischof eingesetzt, man wollte ihm wohl mal wieder so eine typische Schurkenrolle zuschustern, hat aber nicht unbedingt sehr zu dem sonst so gelungenen Streifen beigetragen.
III. Das heisst:
Dieser Film ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle und der Spannung, er ist keine Sekunde langweilig und richtig gänsehautverdächtig. Es ist die beste Comicverfilmung, die ich je gesehen habe, weil es eben fast ein Comic ist und mit Liebe zum Comik umgesetzt worden ist. Das Staraufgebot spricht ebenfalls für sich, Bruce Willis glänzt als abgehalfterter Bulle, Benicio del Torro als corrupter Bulle, Jessica Alba als Tänzerin ( !!!!!!! ) und als Krönung ein monströser Mickey Rouke, der hier ein unvergleichliches Comeback feiert, indem er einen folternden und mordenden, jedoch trotzdem sympathischen Haudrauf spielt, der eine Hure rächen will.
Kurz, die Geschichte ist gut, die Umsetzung brilliant, die Schauspieler Extraklasse und Spaß und Spannung garantiert, man sollte nur nicht zum ersten mal in seinem Leben einen Film sehen, in dem jemand umgebracht wird..........
I.Die Handlung
Die Geschichte besteht aus mehreren Handlungsträngen.
1. Die tote Nutte
Ein geisteskranker Typ, ein Mann wie ein Schrank, gespielt von einem ungeheuerlich aufgepumpten Mickey Rouke, läuf Amok, als er, nachdem er die Nacht seines Lebens mit einer Frau verbracht hat, von der er erst später erfährt, dass sie dem horizontalen Gewerbe nachgeht, eines Morgens tot neben ihr aufwacht. Sie duftete, wie Engel duften sollten, und sie gab sich, wie aufgrund des hässlichen Gesichtes des Schranks keine Frau zuvor, ihm hin, er, der sich zuvor nicht einmal eine Frau hatte kaufen können. Daraufhin zieht er gnadenlos durch die Stadt, tötend und folternd, um schrecklichen Geheimnissen auf die Spur zu kommen. So gelangt er schliesslich zu einem kannibalischen Massenmörder und dessen Beschützer, einem hohen Mann der Kirche. Hierbei bekommt der Schrank Hilfe von den Frauen aus dem Rotlichtviertel der Stadt, welches als eine eigene Stadt gilt mit eigenen Gesetzen. Er foltert schließlich den Mörder auf unglaubliche Weise zu Tode, was auch recht plastisch dargestellt wird, dem Bischof geht es nicht besser, das bleibt dem Zuschauer aber erspart, schließlich endet der Schrank auf dem elektrischen Stuhl.
2. Der Polizist vor dem Ruhestand
Ein abgehalfterter schwer herzkranker Cop, gespielt von Bruce Willis, führt seinen eigenen Gerechtigkeitsfeldzug gegen einen Kinderschänder, der nicht bestraft werden kann, weil sein Vater ein hohes Tier in der Politik ist. Er nimmt ihm beide Waffen, wer wissen will, was ich damit meine, soll den Film anschauen, wird verletzt, kommt ins Krankenhaus, wird gesund gepflegt auf Kosten des Senators und dann vor Gericht gestellt für die Schandtaten von dessen psychopathischenm Sohnemann. Viele jahre später kommt er, nachdem er gestanden hat, wieder frei und bringt die Sache mit dem Psychopathen zu ende, nachdem er versucht hat, das Mädchen, dass der Cop gerettet hatte, als er ihn zum ersten mal beide Waffen abnahm, doch noch zu töten.
3. Der Kopf von Benicio del Torro
Sehr skurriler Handlungsstrang, in der Prostituiertenstadt wird ein Cop, der sich nicht an die Regeln hält und nicht als Cop erkannt wurde, von der Killerin der Prostituierten ( Miu ) abgeschlachtet, was den Bruch der Huren mit dem Vertrag zur Polizei bedeutet. Das interessiert die Mafia sehr, wil sie doch gerne wieder ihre Einkünfte mit etwas Zuhälterei aufmöbeln, was bei der von der Polizeii geduldetenSelbstjustiz der Huren nicht ging. Sie wollen also den Kopf als Beweisstück und engagieren Söldner, ihn zu beschaffen. Es folgt eine beispiellose Abfolge von Kämpfen zwischen dem geheimnisvollen Freund der Chefhure, Miu und den Söldnern, was durch ein unbeschreibliches Gemetzel am Schluss in der Hurenstadt seinen Höhepunkt findet.
II. Die Schauspieler
Besonders gut gefällt mir Bruce Willis, der in eindrucksvoller Weise darstellt, wie man auch auf die Gefahr des Verlustes der eigenen Existenz, auch auf die Gefahr, dass einem alles genommen werden kann, was einem jemals etwas bedeutet hat, nach seiner eigenen Meinung handeln kann, man kann die Gerechtigkeit mehr lieben, als sich selbst.
Jessika Alba brilliert nicht gerade, man gab ihr in dem Film aber auch keine Chance dazu, sie sieht einfach gut aus, was ihrer Rolle angemessen ist.
Benicio del Torro spielt sehr gut, er ist das fleischgewordene Arschloch in diesem Film und polarisiert sehr stark, ein absoluter Unmensch, was wohl als Kontrast dazu gedacht ist, wie er schließlich von Miu niedergemetzelt wird, soll das wohl erträglicher machen.
Mickey Rouke wird man nicht wiedererkennen, ein Monster und ein menschlicher Minimalist, grausam und sehr eigenwillig, aber wenn man hinter die rauhe Schale blickt irgendwie sympathisch, er spielt eine Rolle, von der man vor ein paar Jahren nicht gedacht hätte, dass er sie jemals annimmt, aber wahrhaft meisterhaft, ein sehr gut getroffener Charakter, der trotz seiner geradezu unmenschlichen Stärke nur ein Spielball des Schicksals ist, von Anfang an verdammt........
Eliah Woods, na ja, die Idee, ihn als psychopathischen Prostituiertenkiller darzustellen ist eine wirklich bemerkenswerte und in ihrer Umsetzung perfekt gelungene Idee, er muss zwar nicht viel darstellen, aber er ist eine schillernde Figur.
Clive Owen spielt den früheren Geliebten der Chefin der Prostituierten, eine vielschichtige Persönlichkeit von der man nur weiss, dass sie mit einem Fuß im Knast steht, sehr geheimnisvoll und sehr gefährlich, er schafft es, eine undefinierbare drohende Gefahr zu verkörpern, eine sehr schöne schauspielerische Leistung, kalt und doch voller Feuer.
Zuletzt noch wird Rutger Hauer als der vorher erwähnte Bischof eingesetzt, man wollte ihm wohl mal wieder so eine typische Schurkenrolle zuschustern, hat aber nicht unbedingt sehr zu dem sonst so gelungenen Streifen beigetragen.
III. Das heisst:
Dieser Film ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle und der Spannung, er ist keine Sekunde langweilig und richtig gänsehautverdächtig. Es ist die beste Comicverfilmung, die ich je gesehen habe, weil es eben fast ein Comic ist und mit Liebe zum Comik umgesetzt worden ist. Das Staraufgebot spricht ebenfalls für sich, Bruce Willis glänzt als abgehalfterter Bulle, Benicio del Torro als corrupter Bulle, Jessica Alba als Tänzerin ( !!!!!!! ) und als Krönung ein monströser Mickey Rouke, der hier ein unvergleichliches Comeback feiert, indem er einen folternden und mordenden, jedoch trotzdem sympathischen Haudrauf spielt, der eine Hure rächen will.
Kurz, die Geschichte ist gut, die Umsetzung brilliant, die Schauspieler Extraklasse und Spaß und Spannung garantiert, man sollte nur nicht zum ersten mal in seinem Leben einen Film sehen, in dem jemand umgebracht wird..........
10 Bewertungen, 5 Kommentare
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15.07.2006, 20:33 Uhr von barbu
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht!
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08.06.2006, 10:22 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichDer Bericht ist Spitze
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08.06.2006, 09:26 Uhr von SuicideToday
Bewertung: sehr hilfreichsh und lg
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07.06.2006, 22:50 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSH. Mickey Rouke ist ein genialer Schauspieler.
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07.06.2006, 22:38 Uhr von bodspy
Bewertung: sehr hilfreich* * * SEHR HILFREICH * * * Liebe Grüße... RenÖ ;o))
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