James Bond 007 - Ein Quantum Trost (DVD) Testbericht



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- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Sommergirl
Ein Quantum Trost? Wohl eher trostlos!!!
Pro:
nix
Kontra:
alles
Empfehlung:
Nein
James Bond - Ein Quantum Trost
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Als kleiner James-Bond-Fan ist es klar, dass ich mir jeden Film reinziehe. Ich zwar mit der Wahl von Daniel Craig als JB etwas unzufrieden, wollte ihm aber eine Chance geben und sah mir Casino Royal im Kino und letztens im TV an. Craig spielte gut, für mich war es aber kein richtiger JB mehr, mir fehlte dieses Gentleman-mässige, trotzdem konnte der Film als reiner Action-Film bestehen. Also besorgte ich mir mit einem Gutschein online den neuesten Teil namens „ein Quantum Trost“.
Hier nun meine Meinung dazu:
Allgemeine Infos
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- Darsteller: Daniel Craig, Olga Kurylenko, Mathieu Amalric, Dame Judi Dench, etc.
- Regisseur: Marc Forster
- Komponist: David Arnold
- Format: Dolby, DTS, PAL, Widescreen
- Sprachen: D/E/TCH/TUER
- Untertitel: D ENG TCH TUER GRI KRO RUM SERB SLO
- Altersfreigabe: 12
- Laufzeit (Min.): 102
- Ländercode: 2
Story
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Zuerst muss ich sagen, dass ich die Inhaltsbeschreibung entgegen meiner Gewohnheiten kurz gehalten habe, den Grund erfahrt Ihr wenn Ihr weiterlest.
Bond ist irgendwie noch in einer schlechten Stimmung wegen des Todes von Vesper (Casino Royal). Ziemlich gefühllos übernimmt er seine Aufträge und nietet alles um was ihm in die Quere kommt, um an die Hintermänner zu kommen die unter anderem den Tod seiner Geliebten verursacht haben. Sein Rachefeldzug führt ihn über Österreich, Italien und Haiti bis nach Südamerika. Mithilfe von Mathis (siehe Casino Royal) welcher im beim letzten Abenteuer zur Seite gestanden hatte reist er nach Südamerika. Dort treibt er unter der uneigennützigen Mithilfe der toughen Camille (Olga Kurylenko) den Oberbösewicht Dominic Greene (Matthieu Amalric) auf, einen skrupellosen Geschäftsmann und Chef der Organisation „Quantum“, der sich mit einem bolivianischen General verbündet um an wertvolle Ressourcen zu kommen die ihm, und wer hätte etwas anderes erwartet, die Kontrolle über die Weltmärkte ermöglicht. Greene täuscht Umweltbewusstsein vor und scheut sich auch nicht an einer Gala dafür zu werben.
Mein Eindruck zur Story
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Ich war geschockt, so ein Rumgehüpfe von einem Schauplatz zum anderen war schlicht und einfach mies. Etwas Abwechslung ist ja okay, aber so???? Innerhalb von wenigen Minuten jettet Bond von Italien nach London, von London nach Österreich oder dann nach Bolivien. Man kann dem Geschehen kaum folgen, es ist eine Aneinanderreihung von speziellen Reiseberichten, gespickt mit Gewalt. Weitere Protagonisten des Films und der Story tauchen auf einmal auf, plötzlich ist der Schauplatz in Südamerika und man hat keine Ahnung was das für Leute sind und weshalb man sie zu Gesicht bekommt.
Die Story ist ziemlich kompakt und verworren, sie schliesst zwar an das Geschehen von Casino Royale an, ist aber einfach schlecht gemacht. Ich bin kein Dummchen und kann mich gut auf einen Film konzentrieren, aber hier hatte ich echt Probleme dem Geschehen zu folgen. Nach etwa der Hälfte des Filmes habe ich entnervt aufgegeben und die Übung beendet! Mir ist schlicht die Lust daran vergangen! Übrigens war das schon der zweite Versuch, beim ersten mal war es nach einem Viertel des Filmes. Ich nahm mir dann vor mir speziell Zeit zu nehmen, da ich dachte zuwenig konzentriert gewesen zu sein (Gang in Bad und Küche), da ich der Handlung nicht mehr richtig folgen konnte, aber weit gefehlt!
Action und anderes
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Oh Mann, der Film beginnt mit einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd per Auto. Bond muss vor seinen Feinden fliehen und demoliert seinen tollen Wagen innerhalb Minuten. Krasse Überholmanöver und andere Stunts sind fast zuviel des Guten, da ist ja Taxi Taxi ein Kinderfilm. In diesen 5 Minuten ist die Action für einen ganzen Film gepackt. Sehr unglaubwürdig ist die Tatsache, dass Bond im Kofferraum einen Gefangenen hatte welcher das ganze unverletzt überstanden hatte, was praktisch unmöglich ist.
Dann gibt es eine Schiesserei weil dieser Typ von einem Doppelagenten befreit worden war mit einer anschliessenden sehr atemberaubenden Verfolgungsjagd zu Fuss über die Dächer einer italienischen Stadt. Auch diese Sequenz ist schlichtweg zu lange, irgendwann hat es sich ausgerannt und der Reiz ist vorbei!
Ich habe nix gegen gute Actionszenen, im Gegenteil, aber hier ist es einfach zuviel, diese Knallerei und Ballerei, Verfolgungsjagd per Auto, zu Fuss oder per Boot übersättigt den Zuseher komplett, irgendwann hat man einfach genug davon. Die Story bleibt auf der Strecke. Man hätte diese Actionszenen knapper halten können, dann wäre der Spannungsbogen geblieben, aber nach fünf Minuten Autoverfolgungsjagd ist man am Ende gelangweilt und hofft dass diese Szene endlich aufhören möge! So geht es eigentlich mit fast jeder Actionsequenz!
Weitere Eindrücke
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Diese Herumspringerei zwischen den Schauplätzen ist sehr mühsam. Von der einen Sekunde zur anderen wechselt man von einem Kerker in Italien in die Luxus-Wohnung des Doppelagenten. Danach geht es gleich weiter…. Man kriegt fast keine Zeit um sich darauf einstellen zu können. Einige Schauplätze sind einfach nur lachhaft. Diese Szene in Bregenz auf der Open-Air-Opern-Bühe als Ort des anonymen Zusammentreffens von diversen kriminellen Bossen ist bekloppt und überflüssig. Wo bleibt diese schöne klassische verschwörerische Sitzung der Bösewichte aus den früheren Bondfilmen???
Bond ist in diesem Film fast schon ein emotioneller Zombie. Wie ein Berserker mäht er jeden nieder. Es fehlt an kleveren Sprüchen und guten Dialogen. Es wird in diesem Film so wenig gesprochen wie in keinem anderen Bond-Film. Da wurde schon beim Drehbuch ziemlich viel vergeigt!
Die Darsteller
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Einzig Judi Dench bringt eine gewohnt gute Leistung als beherrschte „M“. Wirkt aber durch ihr Alter langsam etwas deplatziert. Jedoch ist in diesem Film ihre Figur so was von emotional erstarrt, teilweise redet sie und es bewegt sich nix im Gesicht….
Craig mimt den eiskalten und komplett gefühlsbefreiten Bond. Er ist nur noch Maschine. Darstellerische Leistung ist keine aus zu machen, brauchte er auch nicht bei dem Drehbuch.
Die anderen Darsteller sind allesamt unbekannt und durchschnittlich, hier eine kleine Aufstellung:
Olga Kurylenko: Camille
Gemma Arterton: Strawberry Fields
Giancarlo Giannini: René Mathis
Jeffrey Wright: Felix Leiter
Jesper Christensen: Mr. White
Anatole Taubman: Elvis
Joaquín Cosio: General Medrano
Man muss schlichtweg sagen, dass die Dialoge die vorkamen keine gute Qualität hatten. Die Protagonisten hatten überhaupt kein Profil. Jeder stand irgendwie in der Gegend rum und quasselte was. Teilweise sind die Personen auch richtig deplatziert.
Allgemeines
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Bild und Ton sind gut, auch der Soundtrack ist absolut in Ordnung, fast das Einzige was eine ordentliche Qualität hat.
Die Navigation ist recht einfach, Features waren nur extrem spärlich vorhanden und ich habe sie mir nicht angeschaut.
Der Titelsong dieses Filmes ist nicht nach meinem Geschmack. Er ist etwas chaotisch, genau wie der Film selber, okay passt eigentlich.
Mein Fazit
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Boah, was für eine Enttäuschung. So einen miesen Bond habe ich ja noch nie gesehen. In der Hälfte des Filmes hatte ich so keine Lust mehr auch nur eine Minute länger zu schauen, eine Kollegin lief sogar damals aus dem Kino!
Dieser Streifen ist mit Abstand der mieseste James Bond-Film, Forster kehre zurück zu Deinen Wurzeln und mache intelligente Filme, für Action bist du nicht gemacht! Ich glaube da hat sich der Regisseur irgendwie künstlerisch austoben wollen, fand es wohl lustig einen Film ohne Struktur zu machen.
Wo sind die klassischen James-Bond-Sachen? Als eingefleischter JB-Fan fehlen mir die coolen Sprüche, die technische Spielereien, ein smarter Bond der ab und zu ein Mädel vernascht, eine genervte M die ihn immer im Zaum halten muss, spezielle Bösewichter und vor allem bekannte und gute Darsteller.
Da diese Punkte komplett fehlen kann ich diesen Film nicht als James Bond-Film anerkennen, es ist einfach ein Action-Streifen bei dem eine Actionszene an die andere gereiht worden ist. Das reicht nicht!
Aufgrund all dieser leider sehr schlechten Punkte kann ich diesem Film auch nur ein solches geben. NICHT EMPFEHLENSWERT!
*** Danke für’s Lesen und Bewerten ***
47 Bewertungen, 11 Kommentare
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11.12.2009, 13:33 Uhr von SweetPiccolina
Bewertung: sehr hilfreichsehr schön geschrieben lg
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23.11.2009, 16:34 Uhr von christianpirker
Bewertung: besonders wertvollToller Bericht! Liebe Grüße, Christian
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14.11.2009, 20:50 Uhr von Jacke1
Bewertung: sehr hilfreichschöber bericht- mach weiter so und lese immer wieder gern was neues.
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12.11.2009, 21:26 Uhr von mima007
Bewertung: besonders wertvollViele Gruesse, mima007
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12.11.2009, 09:13 Uhr von Gemini_
Bewertung: sehr hilfreichSuper! Gruß von Gemini_
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11.11.2009, 23:46 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichHelau und närrische Grüße zum 11.11. aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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11.11.2009, 21:17 Uhr von melliCLP
Bewertung: besonders wertvolldafür gibts von mir ein bw, ich freue mich auf deine Gegenlesungen :) Liebe Grüße, Melli
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11.11.2009, 20:57 Uhr von Bunny84
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht. Liebe Grüß BUNNY84 PS: Freue mich über einen Besuch von dir bei meinen Berichten
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11.11.2009, 20:30 Uhr von wusi
Bewertung: sehr hilfreichsh und liebe grüße wusi
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11.11.2009, 19:23 Uhr von tina08
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße .... Tina
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11.11.2009, 16:10 Uhr von starlet99
Bewertung: sehr hilfreichsuper berichtet, lg p.s. freu mich über gegenlesungen :-)
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