Osann Vegas Testbericht


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Auf yopi.de gelistet seit 09/2010
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Summe aller Bewertungen
- Design:
- Qualität & Verarbeitung:
- Handhabung & Komfort:
- Gewicht:
Erfahrungsbericht von MeBe78
Ein Buggy mit Licht und Schatten
Pro:
preisgünstig, einfach zu falten, robuster Sitz, abwischbares Material
Kontra:
Verdeck zu kurz, Rückenlehne sehr kurz, Räder umständlich zu montieren, Gurt ohne Polster
Empfehlung:
Ja
Wer schon mal einen guten Sportwagen für seinen Sprössling gesucht hat, kann vielleicht nachvollziehen, wie schwer uns die Entscheidung für ein Modell fiel. Wir brauchten einen Buggy, der gut im Auto mitzunehmen ist (denn wir sind viel unterwegs, zur Familie, zu Freunden, zu Ausflügen), zugleich aber einen guten Sitzkomfort für das Kind bietet und stabil genug für alle möglichen Untergründe (Straße, Schotter, Feldwege) ist. Teuer durfte er auch nicht sein. Nach einem halben Tag (gefühlt) Gucken im Baby-Markt haben wir uns schlussendlich für den Osann Vegas, in der Variante 120-160-122 (grau-schwarze Färbung) entschieden. Zum einen weil er bei normalen Oberflächen ruhig läuft, straßentauglich ist und sich ganz einfach zusammenklappen lässt (theoretisch mit einer Hand, aber dazu später mehr). Zudem ist der Vegas relativ gut gefedert. Von Nachteil ist, dass der Kopf, wenn unser Sprössling schläft, stark zur Seite rutscht. Beim Ausprobieren haben wir das natürlich noch nicht gewusst, aber seit dem ersten Mal haben wir ein kleines Kissen dabei, so dass wir hier manuell „nachpolstern“ können.
Überzeugt hat uns der Vegas beim Ausprobieren, weil er sich leicht schieben ließ und der Mechanismus zum Zusammenklappen relativ einfach funktioniert. Theoretisch lässt sich der Buggy mit einer Hand zusammenfalten, was natürlich toll ist, wenn man ein Kind auf dem Arm hat und dennoch den Sportwagen irgendwie ins Auto bugsieren will. Zusammengeklappt nimmt er auch nicht viel Platz weg, sondern wird schön flach, so dass man ihn im Fall des Verreisens auch gut noch auf die Taschen oben drauf legen kann. Problematisch ist nur, dass er dann natürlich seine gesamte Breite behält, und beim Einladen viel Raum in die Tiefe benötigt. Man kann ein bisschen Platz sparen, indem man die Hinterräder entfernt, aber bei uns hat sich dieser Aufwand nie wirklich gelohnt. Stattdessen kommt der Sportwagen dann auf den Vordersitz. Das ist zwar nicht schön, aber zumindest praktisch.
Unterwegs zeigt sich, dass der Vegas doch eher ein stadt- als ein geländegängiger Buggy ist. Die Hartplastikräder machen zwar die meisten Bürgersteige und Asphaltstrecken mit, bei Sand und Kies kommen sie aber doch in arge Nöte. Sie lassen sich vorn feststellen, so dass man zumindest nicht ins Schlingern kommt. Ein weiterer Nachteil betrifft das Verdeck. Dieses lässt sich zwar gut auf und zuklappen, aber nicht sehr weit nach vorn ziehen. Nachmittags und abends scheint unter ungünstigen Umständen die Sonne voll in den Innenraum, so dass wir gezwungen waren, einen zusätzlichen Sonnenschutz zu kaufen. Verstellbar ist ebenfalls die Rückenlehne. Die fünf Stufen haben wir noch nicht gebraucht, weil unser Kind entweder aufrecht sitzt oder nach hinten gelehnt schläft. Allerdings ist sie mit 75 cm auch relativ kurz, so dass größere Kinder bald zu klein dafür sind. Der Stoff für Verdeck und Sitz ist relativ strapazierfähig und kann auch bei großer Verschmutzung einfach mit Seifenlauge gereinigt werden.
Der Sicherheitsbügel lässt je nach Bedarf ganz einfach anklicken. Gut ist theoretisch auch der Fünf-Punkt-Sicherheitsgurt. Als Problem hat sich nur schnell herausgestellt, dass beim Schlafen die Kanten des Gurts scheuern können. Hier wären verschiebbare Schulterpolster eine große Hilfe gewesen. Ein Sichtfenster im Verdeck ist auch okay, so dass man sich beim Schieben überzeugen kann, ob es dem Kleinen gut geht. Mit einem Klett-Verschluss kann man die Abdeckung dafür öffnen oder schließen. Dazu kommen am Griff noch zwei Flaschenhalter und ein Ablagefach. Der Flaschenhalter ist für kalte Getränke wirklich gut geeignet, nur heißen Kaffee würde ich NIE dort abstellen. Das Ablagefach unter dem Sitz ist relativ groß und bietet mit drei Kilogramm auch genügend Stauraum. Die Feststellbremse funktioniert bei uns einwandfrei und verhindert gut, dass beispielsweise bei Abhängen der Buggy ins Rollen kommt. Die Fußstütze ist schön stabil, so dass die Kleinen (wenn sie denn laufen können) gut allein in oder aus den Buggy steigen können.
Maße (B/H/T, aufgeklappt, ca.): 50 cm / 100 cm / 77 cm
Maße (B/H/T, zusammengeklappt, ca.): 40 cm / 50 cm / 84 cm
Gewicht: 10 kg
Federung: vierfach
Räder: hinten einfacher Radstand, vorn doppelter Randstand, Schwenkräder feststellbar
Schutzbügel: abnehmbar
Faltmechanismus: mit einer Hand
Verdeck: verstellbar
Rückenlehne: verstellbar in fünf Stufen
Bremse: Feststellbremse
Der Osann Vegas ist ein mittelprächtiger Buggy. Er punktet beim Preis (wir haben 90,- Euro dafür bezahlt), dem einfachen Faltmechanismus, dem guten Sitz und dem abwischbaren Material. Negativ zu vermerken ist das relativ kurze Verdeck, die kurze Rückenlehne, dass die Räder umständlich abzumontieren sind und dass der Gurt scheuern kann. Ich finde ihn wirklich okay für alle Touren in der Stadt, da stören auch die Hartplastik-Räder nicht, sondern zeigen sich als unverwüstlich. Abraten würde ich allerdings, wenn man einen Wagen sucht, mit dem man viel in der Natur unterwegs sein kann. Da helfen auch die feststellbaren Vorderräder nicht viel. Zudem ist der Buggy dann gut, wenn unser Kind wach ist, aufrecht sitzt und neugierig nach draußen schaut. Wenn es schläft, rutscht der Kopf beim Liegen doch sehr zur Seite. Für jetzt ist der Osann Vegas (zumindest für uns) eine preisgünstige Alternative gewesen, beim nächsten Kind werden wir uns aber nach einem anderen Buggy umsehen.
Funktionen
Überzeugt hat uns der Vegas beim Ausprobieren, weil er sich leicht schieben ließ und der Mechanismus zum Zusammenklappen relativ einfach funktioniert. Theoretisch lässt sich der Buggy mit einer Hand zusammenfalten, was natürlich toll ist, wenn man ein Kind auf dem Arm hat und dennoch den Sportwagen irgendwie ins Auto bugsieren will. Zusammengeklappt nimmt er auch nicht viel Platz weg, sondern wird schön flach, so dass man ihn im Fall des Verreisens auch gut noch auf die Taschen oben drauf legen kann. Problematisch ist nur, dass er dann natürlich seine gesamte Breite behält, und beim Einladen viel Raum in die Tiefe benötigt. Man kann ein bisschen Platz sparen, indem man die Hinterräder entfernt, aber bei uns hat sich dieser Aufwand nie wirklich gelohnt. Stattdessen kommt der Sportwagen dann auf den Vordersitz. Das ist zwar nicht schön, aber zumindest praktisch.
Unterwegs zeigt sich, dass der Vegas doch eher ein stadt- als ein geländegängiger Buggy ist. Die Hartplastikräder machen zwar die meisten Bürgersteige und Asphaltstrecken mit, bei Sand und Kies kommen sie aber doch in arge Nöte. Sie lassen sich vorn feststellen, so dass man zumindest nicht ins Schlingern kommt. Ein weiterer Nachteil betrifft das Verdeck. Dieses lässt sich zwar gut auf und zuklappen, aber nicht sehr weit nach vorn ziehen. Nachmittags und abends scheint unter ungünstigen Umständen die Sonne voll in den Innenraum, so dass wir gezwungen waren, einen zusätzlichen Sonnenschutz zu kaufen. Verstellbar ist ebenfalls die Rückenlehne. Die fünf Stufen haben wir noch nicht gebraucht, weil unser Kind entweder aufrecht sitzt oder nach hinten gelehnt schläft. Allerdings ist sie mit 75 cm auch relativ kurz, so dass größere Kinder bald zu klein dafür sind. Der Stoff für Verdeck und Sitz ist relativ strapazierfähig und kann auch bei großer Verschmutzung einfach mit Seifenlauge gereinigt werden.
Der Sicherheitsbügel lässt je nach Bedarf ganz einfach anklicken. Gut ist theoretisch auch der Fünf-Punkt-Sicherheitsgurt. Als Problem hat sich nur schnell herausgestellt, dass beim Schlafen die Kanten des Gurts scheuern können. Hier wären verschiebbare Schulterpolster eine große Hilfe gewesen. Ein Sichtfenster im Verdeck ist auch okay, so dass man sich beim Schieben überzeugen kann, ob es dem Kleinen gut geht. Mit einem Klett-Verschluss kann man die Abdeckung dafür öffnen oder schließen. Dazu kommen am Griff noch zwei Flaschenhalter und ein Ablagefach. Der Flaschenhalter ist für kalte Getränke wirklich gut geeignet, nur heißen Kaffee würde ich NIE dort abstellen. Das Ablagefach unter dem Sitz ist relativ groß und bietet mit drei Kilogramm auch genügend Stauraum. Die Feststellbremse funktioniert bei uns einwandfrei und verhindert gut, dass beispielsweise bei Abhängen der Buggy ins Rollen kommt. Die Fußstütze ist schön stabil, so dass die Kleinen (wenn sie denn laufen können) gut allein in oder aus den Buggy steigen können.
Technische Daten / Ausstattung
Maße (B/H/T, aufgeklappt, ca.): 50 cm / 100 cm / 77 cm
Maße (B/H/T, zusammengeklappt, ca.): 40 cm / 50 cm / 84 cm
Gewicht: 10 kg
Federung: vierfach
Räder: hinten einfacher Radstand, vorn doppelter Randstand, Schwenkräder feststellbar
Schutzbügel: abnehmbar
Faltmechanismus: mit einer Hand
Verdeck: verstellbar
Rückenlehne: verstellbar in fünf Stufen
Bremse: Feststellbremse
Fazit
Der Osann Vegas ist ein mittelprächtiger Buggy. Er punktet beim Preis (wir haben 90,- Euro dafür bezahlt), dem einfachen Faltmechanismus, dem guten Sitz und dem abwischbaren Material. Negativ zu vermerken ist das relativ kurze Verdeck, die kurze Rückenlehne, dass die Räder umständlich abzumontieren sind und dass der Gurt scheuern kann. Ich finde ihn wirklich okay für alle Touren in der Stadt, da stören auch die Hartplastik-Räder nicht, sondern zeigen sich als unverwüstlich. Abraten würde ich allerdings, wenn man einen Wagen sucht, mit dem man viel in der Natur unterwegs sein kann. Da helfen auch die feststellbaren Vorderräder nicht viel. Zudem ist der Buggy dann gut, wenn unser Kind wach ist, aufrecht sitzt und neugierig nach draußen schaut. Wenn es schläft, rutscht der Kopf beim Liegen doch sehr zur Seite. Für jetzt ist der Osann Vegas (zumindest für uns) eine preisgünstige Alternative gewesen, beim nächsten Kind werden wir uns aber nach einem anderen Buggy umsehen.
14 Bewertungen, 3 Kommentare
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12.08.2013, 15:05 Uhr von fiolker
Bewertung: sehr hilfreichdanke für den bericht <3
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09.08.2013, 00:02 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße Annabelle
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08.08.2013, 16:03 Uhr von monagirl
Bewertung: sehr hilfreichMona lässt dir liebe Grüße da.
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