Playmobil 4821 Feuerwehr-Rüstfahrzeug Testbericht
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- Qualität & Verarbeitung:
- Spaßfaktor:
- Wird langweilig:
- Reinigung & Pflege:
- Fördert die Kreativität:
Erfahrungsbericht von Eckido66
Der Weihnachtsmann hört keine Klagen, bringt er diesen Playmobil Rüstwagen. ;-)
Pro:
Tolles Design, viele spielerische Möglichkeiten, Fernsteuerung optional erhältlich
Kontra:
Ich konnte keine Nachteile erkennen.
Empfehlung:
Ja
...4821 FEUERWEHR RÜSTFAHRZEUG.
Ehe ich fortfahre, möchte ich noch eine kurze Übersicht geben, denn der Bericht ist doch recht lang geworden. Ich habe den Bericht folgendermaßen gegliedert:
1. ALLGEMEINES
2. DER HERSTELLER
3. DER KAUFORT UND DER PREIS
4. DIE ERSATZTEILE
5. DIE VERPACKUNG
6. DIE MAßE, DAS GEWICHT UND DIE ENTHALTENEN TEILE
7. DIE ALTERSEMPFEHLUNG
8. DIE AUFBAUANLEITUNG
9. DIE ENTHALTENEN TEILE
10. DER AUFBAU
11. DER SPIELSPASS
12. EIGENE ERFAHRUNGEN
Und nun kann´s los gehen...
Die Feuerwehr hat einiges zu bieten. Der Spielspaß und die spielerischen Möglichkeiten sind riesig. Dafür sorgt auch die Möglichkeit, mehrere Sets zusammenzufügen. In dieses Set lässt sich zum Beispiel das Set "4825
Löschtrupp mit Druckpumpe" integrieren. Weiterhin kann man derzeit die folgenden Sets erwerben und somit den Spaß noch weiter steigern:
-4819 Feuerwehr-Hauptquartier
-4820 Feuerwehr-Leiterfahrzeug
-4822 Feuerwehr-Kommandowagen
-4823 Feuerwehrboot
-4824 Löschhubschrauber
-7445 Lichtgiraffe
-7465 Erweiterungstor für das Feuerwehr-Hauptquartier
-4675 Feuerwehrmann
-7716 Wasserdruckpumpe
-7931 Getränkeautomat (ohne den ginge es notfalls auch) ;-)
Somit sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Genau das ist es, was uns immer wieder dazu bringt, die Produkte dieses Herstellers zu kaufen. Naja und einen wichtigen Punkt habe ich vergessen: "Papa" spielt auch gern mal damit. ;-) Wir werden nach und nach das eine oder andere Spielzeug hinzu kaufen. Vielleicht wird es Weihnachten ja noch das Hauptquartier oder das Leiterfahrzeug (die gefallen "Papa" nämlich auch). Aber wo wurde dieses Spielzeug produziert und wer stellte es her?
DER HERSTELLER
Dieses Spielzeug wurde in "Germany" gefertigt. Den Hersteller erreicht man auf folgenden Wegen:
postalisch:
Brandstätter GmbH & Co. KG
Postfach 1260
90511 Zirndorf
Im INTERNET erreicht man den Hersteller unter www.playmobil.de . Auf der Homepage findet man jede Menge Informationen zu diesem- und anderen Produkten von Playmobil. Es lohnt sich, hier vorbei zu surfen.
DER KAUFORT UND DER PREIS
Die Oma unseres Sohnes hat die Feuerwehr in einem Vedes-Geschäft erworben. Sie bezahlte dort im Jahre 2009 genau 49,99 Euro. Das ist ein recht hoher Preis, aber dafür bekommt man einiges geboten. Mittlerweile, also 3 Jahre später, kostet das Spielzeug etwa ab 50 Euro. Am Preis hat sich also fast nichts geändert.
Zusätzlich habe ich eine Fernbedienung in einer Spiele-Maxx-Filiale erworben. Dort gab es eine Aktion: wenn man in der Nähe der Spiele-Maxx-Filiale den gleichen Playmobil-Artikel günstiger findet, bekommt man auf den günstigeren Preis noch einmal 10% Rabatt. Somit bezahlte ich nur knapp 36 Euro statt der, schon recht günstigen, 40 Euro des nahe gelegenen Geschäftes. Der Normalpreis, zu dem einige Läden diese Fernbedienung anbieten, liegt bei 45,99 Euro. Ich finde diese Fernbedienung wirklich teuer. Schließlich kann man mit ihr das Fahrzeug nur vor und zurück bewegen und die Karre lenken. Viel Technik steckt da also nicht drin. Erwähnen möchte ich dennoch, dass es 3 Geschwindigkeitsstufen gibt.
Ein Vorteil dieser Bedienung ist, dass man die anderen RC-fähigen Fahrzeuge von Playmobil damit ebenfalls lenken kann. Alle Bedienungen haben übrigens dieselbe Frequenz. Will man nun mehrere Fahrzeuge mit mehreren Bedienungen in einem Raum gleichzeitig steuern, so muss man sich erst einen anderen Frequenzquartz bestellen. An der Playmobil-Hotline gibt´s den gratis. Die Nummer lautet: 01805 - 77 37 33 (14ct/Min.).
Derzeit gibt es nur wenige Fahrzeuge, aber es gibt sie. Auf der Homepage des Herstellers findet man weitere Informationen und kann sich dort auch die RC-fähigen Spielzeuge ansehen.
DIE ERSATZTEILE
Toll finde ich, dass man alle Teile nachbestellen kann. Hierzu zieht man sich den Neoprenanzug an, setzt sich an den Rechner, surft zur Playmobil-Homepage und klickt dort im linken Bereich der Internetseite auf "Ersatzteile". Auf der nun angezeigten Seite sieht man eine Art Kaufladen. In dessen hinteren Bereich werden verschiedene, beschriftete Schubfächer angezeigt. Eines davon trägt den Schriftzug "FEUERWEHR". Nach einem Klick auf dieses Schubfach sollte man eigentlich zu sämtlichen Sets gelangen, in denen es um die Feuerwehr geht. Leider klappt das derzeit nicht. Wenn man den Mauszeiger auf dieses Fach bewegt, teilt ein Schriftzug dem Interessenten mit, dass derzeit keine Ersatzteile für die Feuerwehr verfügbar sind. Schade... Aber noch fehlt ja nichts und es ist auch kein Teil defekt. Ich hoffe, dass es funktioniert, wenn wir Teile benötigen. Bei den anderen Sets klappt das mit dem Nachbestellen nämlich richtig gut. Man muss sich hierzu allerdings anmelden, ehe man Zutritt zu diesem Bereich erlangt.
Von einem anderen Playmobil-Spielzeug weiß ich, dass Playmobil für den Ersatzteilversand recht erträgliche Versandkosten erhebt. Für Porto- und Bearbeitungsgebühren zahlt man demnach:
-bis 1,50 Euro Warenwert: 1,50 Euro
-bis 5,00 Euro Warenwert: 2,30 Euro
-bis 25,00 Euro Warenwert: 3,10 Euro
-ab 25,01 Euro Warenwert: 5,10 Euro
Da in diesem und anderen Feuerwehr-Sets jede Menge Kleinteile enthalten sind, die schnell verloren gehen können, finde ich die Möglichkeit einen Ersatzteilshop zu betreiben, wirklich großartig.
DIE VERPACKUNG
Das Feuerwehr-Rüstfahrzeug befand sich einst in einem mittelgroßen Karton. Seine Maße betragen in etwa 34,5 x 24,5 x 15 cm (LxBxH). Das ist nicht wirklich groß und dürfte sogar in die eine oder andere Handtasche passen, die "Mutti" immer mit schleppt (grins).
Der Karton ist, wie auch die anderen Playmobil-Kartons, recht robust. Auf ihm sieht man, was die Kinder später erwartet, nämlich ein Feuerwehrauto mit jeder Menge Funktionen und Zubehör. Unter anderem:
-funktionierende Blinklichter (2 Batterien Micro/LR03/AAA) waren nicht enthalten)
-eine Löschkanone
-eine Seilwinde
-Fahrzeug ist RC-fähig (kann ferngesteuert werden)
-Auf dem Dach gibt´s eine Löschkanone und dahinter einen Lichtmast. Dieser wird in die vorhandene Halterung gesteckt.
-Es gibt auf der sichtbaren Seite drei Staufächer, deren Klappe man aufklappen kann. Dahinter wird dann das Material in Kisten gelagert. Diese schiebt man in die vorhandenen Fächer.
-Weiterhin sieht man auf dem Karton: einen Kanister, Schläuche, Schlauchrollen, eine Rettungsschere, ein Beil, einen Besen, einen Spaten, eine Axt, 3 Pylonen, einen Feuerlöscher, eine Spritzdüse, einen Lichtmast auf dem Dach, 4 Plastikkisten, 1 Feuerwehrmann mit Helm und jede Menge Schlauchverbinder usw.
So, das waren erst einmal die Highlights, die ich auf dem Karton erkennen konnte. Damit die Fernbedienung funktioniert, habe ich eine Antenne in die rechte Fahrzeugseite einarbeiten müssen. Dadurch wurde die Reichweite stark erhöht. Ohne diese Antenne fährt´s "Feuerwehrchen" nämlich nur wenige Zentimeter weit. Ich habe das interessenhalber mal probiert.
Alle Teile waren gut verpackt. Man hat die Kleinteile in Tüten geschweißt. Insgesamt habe ich 15 Tütchen gezählt. Allerdings ist es möglich, dass die eine oder andere Tüte bereits von unserem sehr reinlichen Sohn in den Eimer befördert worden ist, ehe ich sie zählte. Aber mehr als 20 Tütchen waren es trotzdem nicht. ;-) . Ich will damit nur zeigen, dass hier jede Menge Aufbauarbeit zu leisten ist, denn alle Teile wollen zusammengebaut und in die Feuerwehr integriert werden. Zum Aufbau selbst werde ich gleich noch das eine oder andere Wort verlieren. Die Tütchen ließen sich übrigens sehr leicht aufreißen. Somit fiel das Auspacken nicht sonderlich schwer. Zu bemängeln habe ich, wie sooft bei Playmobil, dass die Teile unlogisch verpackt sind. Zugehörige Teile musste ich mir aus verschiedenen Tüten zusammen sammeln. Somit dauerte der Aufbau länger, was auch für das Geburtstagskind nicht gerade erfreulich war, denn er wartete darauf, mit dem Spielzeug spielen zu dürfen.
DIE MAßE, DAS GEWICHT UND DIE ENTHALTENEN TEILE
Die Feuerwehr hat in etwa folgende Abmessungen: 30,5 x 13,5 x 17,8 cm (LxBxH). Gemessen habe ich dabei die Höhe ohne die Antenne, Kanone und Lichtmast. Die Breite maß ich inkl. der Spiegel, die die breiteste Stelle des Fahrzeuges darstellen. Die Länge wurde mit angebrachter Seilwinde gemessen.
Die Gesamthöhe inkl. Lichtmast beträgt ca. 31,5 cm. Das ist schon beachtlich, oder? Die Löschkanone kann man einklappen. Somit liegt diese flach auf dem Dach und ist weniger störend.
Die Feuerwehr wiegt insgesamt ca. 1150 Gramm und ist somit kein Leichtgewicht. Das Gewicht bezieht sich auf das Modell mit eingebautem Empfänger der RC-Fernbedienung und sämtlichen Zubehörteilen, die im Set enthalten waren.
Insgesamt sind 107 Teile enthalten (wenn ich mich nicht verzählt habe). Da sich darunter jede Menge Kleinstteile befinden, ist beim Aufbau jede Menge Spaß vorprogrammiert. ;-)
DIE ALTERSEMPFEHLUNG
Auf dem Karton fand ich die Information, dass dieses Spielzeug für Kinder ab dem 4. Lebensjahr geeignet ist. Hierauf wies der Aufdruck "4+" hin. Weiterhin wird erwähnt, dass das Spielzeug nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet ist. Jeder kennt sicher das durchgestrichene Symbol mit dem kleinen traurigen Kind, neben dem die Angabe "0-3" steht. Genau das findet man auch auf diesem Karton. Wer also Kinder im Haushalt hat, die jünger als 3 Jahre sind, sollte gut aufpassen, dass es sich diese Teile nicht "angelt". Oftmals ist es ja so, dass die Kleinteile irgendwann umher liegen und somit für die Kleinen gut erreichbar sind. Vor allem die im Set enthaltenen Schläuche und Verbindungsstücke aber ach jede Menge andere Kleinteile können leicht verschluckt werden. Das angegebene Mindestalter finde ich passend. Unser Sohn hat nun das empfohlene Alter erreicht und auch sein älterer Bruder spielt gern mit dem Rüstfahrzeug.
DIE AUFBAUANLEITUNG
Im Karton lag, neben den anderen Elementen, auch eine Aufbauanleitung. Diese war insofern hilfreich, da sonst der Aufbau wohl noch länger gedauert hätte. Schön finde ich, dass man den Aufbau anhand von Abbildungen erklärt. Mehr zum Aufbau und zum zeitlichen Rahmen gibt´s weiter unten. Die Auffällig ist, dass die abgebildeten Arbeitsschritte zum Teil von der Realität abweichen. 16-Seitige, aus Hochglanzpapier gefertigte Anleitung zeigt alle enthaltenen Teile und fast jeden Arbeitsschritt, der beim Aufbau nötig ist. Somit erachte ich diese Anleitung als hilfreich.
DIE ENTHALTENEN TEILE Ich habe mir mal die Mühe gemacht und alle Teile gezählt. Hierbei habe ich die Aufkleber als 1 Position gerechnet und alle anderen Teile einzeln gezählt. Demnach sind im Set insgesamt 107 Teile enthalten, so ich mich nicht verzählt habe. Das ist eine beachtliche Anzahl, deren Verbauung auch ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Wie lange es genau dauerte, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt. Zuvor nenne ich euch aber einige der...
ENTHALTENEN TEILE:
-das Fahrzeug und dessen Unterboden
-zwei gelbe Montagegerätchen (zum anbringen der "Verbindungsnippel")
-die "Achsen", die Räder, die Felgen und die Radkappen
-der Kennzeichenhalter, die Befestigung für die Seilwinde
-zwei Spiegel
-ein Feuerlöscher
-jede Menge Verbindungsstücke für die Schläuche
-ein Aufkleberbogen mit der Menge "112-en" zum Bekleben der Feuerwehr;-)
-das Dach mit funktionierenden Blinklichtern (wenn Batterien eingelegt sind)
-die Antenne
-die Heckklappen
-4 Kisten
-zwei blaue Frontspots (ohne Funktion)
-zwei blaue Leuchten für´s Dach (ohne Funktion)
-Seilwinde
-Schlauchrolle
-2 Türen (Heck)
-1 Leiter für die Hecktür
-8 Abdeckungen für die Seiten (klappbar)
-Lichtmast (2 Pfeiler) mit 4 Lampen (ohne Funktion)
-1 Löschkanone für´s Dach
-3 Schläuche
-verschiedene Aufsteckbare Geräte wie Rettungsschere (natürlich ohne Funktion) ;-)
-1 gelben Kanister
-Feuerwehrmann mit Helm und Handschuhen
Das dürfte es gewesen sein. Ich war überrascht, wie viele Teile hier enthalten sind. Es ist möglich, dass ich das eine oder andere vergessen habe. Ich wollte hier lediglich einen kleinen Einblick in das geben, was den Käufer des Sets und die Kinder in etwa erwartet. Und nun komme ich zum Aufbau.
DER AUFBAU
Das Auspacken der Teile und der Aufbau des gesamten Fahrzeuges nahm etwas weniger als 1 Stunde in Anspruch. Das ist nicht lange, doch hat man in dieser Zeit einiges zu tun. Vor allem der Kleinkram hält unheimlich auf.
Wie ging ich vor? Ich habe zuerst die Fernbedienung ausgepackt und diese mit einem 9V-Block bestückt. Diesen musste ich separat kaufen. Auch die Batterien, die in die Feuerwehr kommen, waren im Set nicht enthalten. Hier braucht man noch einmal vier 1,5 V-Batterien (R6, AA, Mignon).
Dann habe ich aus dem Fernbedienungs-Set das Fundament des Fahrzeuges entnommen. Dieses musste aus mehreren einzelnen Elementen zusammen gesetzt werden. Ich legte dann die Batterien ein und setzte die Räder daran. Nun konnte das "Fundament" an die Feuerwehr gesetzt werden. Aber zuvor musste ich das Set logischerweise noch auspacken. Ich nahm nun also das Feuerwehr-Rohfahrzeug (so nenne ich es einfach mal) und steckte das zusammengebaute Empfängerteil an dessen Unterseite. Mittels kleiner Plastikteilchen hält das Ganze recht gut zusammen. Die Teilchen steckt man mit dem mitgelieferten, gelben "Teilcheneinstecker" (hihi) in die entsprechenden Löcher. Das klappt sehr gut und geht ohne Schmerzen zu verursachen von Statten. Zu beachten ist, dass man das Fahrzeug nur mit der Fernbedienung bewegen sollte, da es sonst kaputt gehen kann. Sollten die Kinder damit nicht klar kommen, so kann man auch das im Set der Feuerwehr enthaltene "Fahrgestell" nutzen. Dies wäre dann auch der Ursprungszustand, wenn man die Fernbedienung nicht gekauft hat.
Die Räder hatte ich bereits vormontiert. Hierzu mussten die 4 Reifen einzeln auf die Plastikfelgen gezogen werden und später auf die zuvor eingesteckten "Achsen" gesteckt werden. Nun kam noch je eine Radkappe darauf und fertig.
Als nächstes nahm ich mir das Dach und die Türen vor. Das ging ohne Probleme von Statten. Auch die einschiebbaren Gerätschaftskisten katte ich schnell mit dem Wesentlichen befüllt und diese dann in die entsprechende Schiene geschoben. Man findet diese im Seitenbereich des Fahrzeuges, unter den Klappen. Das finde ich toll, denn da kann man einiges verstauen und es ist dort auch sicher, wenn das Fahrzeug bewegt wird.
In der Folge nahm ich das Dach zur Hand. In dieses mussten zwei 1,5 V Batterien (R6, AA, Mignon) eingesetzt werden. Auch diese befanden sich nicht im Lieferumfang. Die Batterien waren nötig, um das blaue Blinklicht zum Blinken zu bringen. Das funktioniert auf Knopfdruck. Den kleinen schwarzen Knopf findet man direkt neben den Leuchten. Übrigens hat das abnehmbare Dach einen entscheidenden Vorteil: man kann so die Feuerwehrmänner bequemer ins Fahrzeug befördern und wieder aussteigen lassen.
Nun steckte ich die Spiegel ans Fahrzeug, was keine wirkliche Hürde war. Es handelt sich dabei um nicht funktionierende Plastikspiegel (das Spiegelglas fehlt).
Die Seilwinde habe ich als nächstes aus 3 Teilen zusammen gesetzt und dann das "Seil" eingelegt. Hierzu musste ich das Seil an einem Ende mit einem Knoten versehen und es durch ein Löchlein ziehen. Auf der anderen Seite der "Spule" kann es heraus. Der Knoten befand sich nun im Innern der Spule und war dadurch nicht mehr zu sehen. Nun konnte ich durch Drehen des Hebelchens das Seil einholen. Die Winde wurde an die Vorderseite des Fahrzeuges gesteckt. Wenn man die Seilwinde benutzen will, muss man das Kennzeichen abbauen (einfach abziehen). Dass das im Sinne des Gesetzes ist, bezweifle ich. Aber wenn man das den Kindern bei der Gelegenheit gleich erklärt, haben sie auch noch etwas dazu gelernt ;-) .
Als nächstes nahm ich mir die Schlauchrolle vor. Diese habe ich zusammengesteckt und dann den Schlauch hinein geschoben. Das klappte gut und war auch schnell erledigt. Nun konnte der dünne, weiße Schlauch durch Drehen des Rädchens eingeholt werden. Die Schlauchrolle hat einen Platz im Geräteabteil der Feuerwehr bekommen.
Die Löschkanone und den Lichtmast habe ich in der Folge montiert. Alle Teile ließen sich schnell und einfach zusammen stecken und auf dem Dach des Fahrzeugs befestigen. Die Scheinwerfer haben sogar eine transparente Plastikabdeckung. Das sieht wirklich chic aus.
Um das Gerätchen zusammen zu bauen, an das zum Beispiel die Rettungsschere gesteckt wird, mussten wieder einige Kleinteile verbaut werden. Den Fummelkram habe ich aber auch hin bekommen.
Nachdem der Feuerwehrmann seinen Helm auf dem Kopf hatte und die Schläuche zusammen gebaut waren, konnte das Spiel fast schon beginnen. Lediglich der Schalter, welcher sich unterm Fahrzeug befindet, und der an der Fernbedienung befindliche Schalter mussten nun noch auf "ON" gestellt werden. Jetzt fuhr das Gefährt auf Knopfdruck los. Ich konnte es lenken und es auch rückwärts fahren lassen. Die Lenkung funktioniert recht präzise. Überhaupt reagiert das Fahrzeug gut. Die Reichweite ist für ein "Kleinkinderprodukt" ausreichend. Man kann auch mal 3 oder 4 Meter weg stehen und das Auto fährt trotzdem noch. Größer sollte die Entfernung nicht sein, denn dann bricht die Verbindung ab.
DER SPIELSPASS
Wir haben das Fahrzeug und die Fernbedienung nun schon ein paar Tage in Benutzung. Beides ist seit dem Geburtstag täglich in Benutzung. Somit hat sich die Anschaffung doch gelohnt, denn es scheint unserem Sohn zu gefallen. Wir haben die Feuerwehr schon draußen fahren lassen. Ich weiß nun auch, was die anderen Kinder sich zum Geburtstag wünschen werden. ;-)
Somit kann ich guten Gewissens von einem riesigen Spielspaß sprechen. Allein die unzähligen spielerischen Möglichkeiten und die Tatsache, dass das Set mit den anderen Sets verbunden werden kann, ist ein großer Vorteil. Wir haben noch den "Löschtrupp mit Druckpumpe" erworben (Bericht folgt). Mit Hilfe der Druckpumpe kann man nun auch Wasser umher spritzen und "Feuer" löschen. Die Pumpe kann in die Feuerwehr integriert werden. Das ist nochmals eine Steigerung des Spaßes.
EIGENE ERFAHRUNGEN
Ich habe bereits jede Menge Erfahrungen im Bericht unter gebracht. Dennoch möchte ich nun kurz die Erlebnisse zusammen fassen.
Die Verpackung finde ich okay.
Der Karton ist robust und alle Teile waren in kleine Tütchen verpackt. Hier muss ich aber die unlogische Verpackungsweise erwähnen. Einige zusammengehörige Teile waren auf verschiedene Tütchen verteilt. Mich stört daran, dass man alle Tüten aufreißen muss und die Teile dann sinnlos umher liegen. Somit dauert es dann länger, ehe man das gesuchte Teil gefunden hat. Möglicherweise ergibt diese Form des Einpackens für den Hersteller einen Vorteil. Dem Kunden nützt sie aber reichlich wenig. Eine Abwertung nehme ich dennoch nicht vor, denn man baut das Zeug in der Regel ja nur einmal auf. ;-)
Den Aufbau an sich fand ich nicht sonderlich schlimm. Hilfreich fand ich auch die 16-Seitige Aufbauanleitung. Lediglich der Zusammenbau der Kleinteile hielt etwas auf. Nach knapp 50 Minuten war das Fahrzeug aber fertig und es konnte gespielt werden.
Hier muss ich auch wieder die Details loben, die die Playmobil-Designer diesem Fahrzeug geschenkt haben. Man merkt, dass diese Menschen ihr Handwerk verstehen und am richtigen Platz sitzen.
Sinnvoll finde ich den Verzicht auf das Martinshorn. Somit ist die Geräuschkulisse nicht ganz so vielseitig, was den Nerven nur zuträglich sein dürfte. ;-) Wir haben nämlich schon eine Vielzahl krach machender Spielzeuge im Haus.
Schön finden wir, dass weiteres Feuerwehr-Zubehör integriert werden kann. Das ist zum Beispiel die Druckpumpe, welche es einzeln gibt und die auch im Löschtrupp enthalten ist. Mit dieser kann man Wasser in die Schläuche pumpen und somit wirklich löschen.
Die Feuerwehr ist sehr robust und gut verarbeitet. Leider kommen hin und wieder Kleinteile weg. Bisher haben wir sie zwar immer wieder gefunden, doch weiß ich aus Erfahrung, dass das irgendwann nicht mehr passieren wird. Leider gibt´s im Playmobileigenen Ersatzteilshop derzeit keine Teile für dieses Set. Schade...
Die Fernbedienung funktioniert sehr gut und auch die Reichweite ist mit knapp 3-4 Metern okay. Man kann vor- (3-stufig) und zurück fahren und nach links und rechts lenken. Die Bedienung liegt dabei gut in der Hand. Die Antenne ich biegbar und somit auch für Kinder geeignet. Das Eigengewicht der Bedienung ist nicht wirklich hoch. Auch das finden wir gut.
Einzig das Gewicht der Feuerwehr (inkl. Empfängerteil) finde ich mit knapp 1200 Gramm etwas hoch.
Alles in allem müssen wir diesem Spielzeug einfach 5 Sterne verleihen und eine Kaufempfehlung aussprechen.
47 Bewertungen, 15 Kommentare
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16.11.2012, 09:14 Uhr von Lucky130
Bewertung: besonders wertvollStolzer Preis! Würde ich auch gerne für meinen Enkel holen, doch leider ist die Weihnachtsliste schon voll und als Kleinigkeit für nebenbei ist das Teil einfach zu teuer!!!!
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12.11.2012, 21:30 Uhr von goat
Bewertung: besonders wertvollIch würde mich auch freuen, wenn Du meine Berichte wieder liest. LG Melanie
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12.11.2012, 16:50 Uhr von morla
Bewertung: besonders wertvolleinen guten wochenstart lg. petra
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12.11.2012, 10:49 Uhr von knuddelfire
Bewertung: besonders wertvollBW und einen schönen Wochenstart LG
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12.11.2012, 10:39 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichWünsche einen schönen Monntag ...
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12.11.2012, 09:36 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: besonders wertvollWWW = Wunderschöne Wochenstarts-Wünsche! LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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12.11.2012, 07:48 Uhr von campino
Bewertung: besonders wertvoll... LG AndreA ...
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11.11.2012, 23:27 Uhr von namiti
Bewertung: besonders wertvollSo einen hatte mein Sohn auch. Gruß Andrea
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11.11.2012, 23:13 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreich....und eine gute nacht
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11.11.2012, 23:12 Uhr von debbi87
Bewertung: besonders wertvollLiebe Grüße...debbi...!
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11.11.2012, 23:07 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichViele liebe Grüße von der Katja
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11.11.2012, 22:04 Uhr von Lale
Bewertung: besonders wertvollAllerbesten Gruß *~*
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11.11.2012, 21:57 Uhr von Sweeaty
Bewertung: besonders wertvollGanz klar bw. :-) Liebe Grüße!
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11.11.2012, 21:50 Uhr von Matze081
Bewertung: sehr hilfreichSchöne Grüße, Matthias ;)
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11.11.2012, 21:44 Uhr von sammelmeilen
Bewertung: besonders wertvollHöchsttsrafe in Form von bw! Lg Antje
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