Der Junge im gestreiften Pyjama (DVD) Testbericht
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- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von MelE
"Der Junge im gestreiften Pyjama"
Pro:
Ein Film über das 3. Reich aus der Sicht eines Kindes!
Kontra:
Nichts!
Empfehlung:
Ja
Nun beginne ich damit euch den Film vorzustellen und bitte, wenn du ihn noch sehen möchtest, dann scroll einfach runter. Heute gibt es die Erlaubnis dazu!
Der Film beginnt damit, daß Bruno mit seinen Freunden durch die Straßen läuft und sie dabei Flieger / Flugzeug spielen. Als er zuhause eintrifft, wird dort alles auf Hochglanz poliert, denn am Abend erwarten die Eltern Gäste. Der Vater ist befördert worden und die Familie soll umziehen, was Bruno zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht weiß. Bruno hat eine ältere Schwester Gretel, die 12 Jahre alt ist und Bruno 8. Er ist so alt wie unser Nachbarsjunge, der vor einigen Wochen völlig gedankenlos mit Minimaus Friseur gespielt hat und am nächsten Tag uns fast den Schuppen abgefackelt hat. Dies nur um zu verdeutlichen, daß man in diesem Alter doch noch sehr gedankenlos handelt und denkt. Jedenfalls wird am Abend groß die Beförderung des Vaters gefeiert und alle sind mächtig stolz, als der Vater zur deutschen Nationalhymne die Treppen herunterkommt. Alle, bis auf Großmutter, die ihrem Sohn auf den Kopf zusagt, was sie davon hält, aber es ist nicht der rechte Augenblick einen Streit anzufangen, also wird das Thema einfach totgeschwiegen. Ich denke schon, daß es viele Menschen gab, die es verachteten, daß die Juden verschleppt wurden, auf große Autos gekarrt mit ihrem Hab und Gut und niemand genau wusste, was geschieht, aber getraut etwas zu sagen hat sich niemand aus Angst um sein Leben. Die "Weiße Rose" fällt mir dazu spontan ein, aber was dann passiert ist, weiß wahrscheinlich auch jeder aus dem Geschichtsunterricht. Nun ja, es kommt wie es kommen muss und Bruno und seine Familie ziehen aufs Land. Das Haus steht total einsam und sieht auch von außen nicht sehr einladend aus. Knast war mein spontaner Gedanke und auch Brunos Mama fällt es sehr schwer ihr Lächeln zu bewahren.
Durch das Fenster in seinem Zimmer kann Bruno eine Farm/ einen Bauernhof sehen, aber warum tragen die Leute dort mitten am Tag Pyjamas und wo sind die Tiere? Fragen über Fragen die nur ausweichend beantwortet werden und die Neugier eines 8 Jährigen nur noch schüren. Da er sich nur im Garten aufhalten darf, kommt er zuerst gar nicht erst in die Nähe des Bauernhofes. Mama hat ein echtes Verbot ausgesprochen und ist auch total sauer auf ihren Mann, da ihr Haus so nah ist am Geschehen. Ihr muss man zugute halten, daß sie eine ganze Weile wirklich nicht wusste was dort geschieht und hinterher ganz entsetzt reagiert und sich auch ihrem Mann über verändert.
Im Haus in der Küche arbeitet Pavel und Bruno freundet sich ein wenig mit ihm an. Er ist es auch der ihn umsorgt als er von seiner selbstgebauten Schaukel fällt und sich am Knie verletzt. Pavel lässt im Gespräch einfließen, daß er bevor er hier in der Küche Kartoffeln schälten musste, er Arzt war bzw. den Arztberuf ausgeübt hat. Bruno meint dann zu ihm, er wäre wahrscheinlich nicht gut genug gewesen, wenn er noch geübt hat. Wenn es nicht so traurig wäre, dann hätte man darüber vielleicht grinsen können. Man kann nämlich dabei zusehen, wie Pavel mehr und mehr zerfällt und immer schwächer wurde. In seinen zu großen Schuhen schlurft er nur noch dahin und eines Abends bei Tisch schüttet er er ein Weinglas um und wird dafür von Oberst Kötler verprügelt und aufs Äußerste beschimpft. Die Familie sitzt tatenlos am Tisch und nur der Vater isst seelenruhig weiter an seiner Mahlzeit. Hier weiß die Mutter schon, von dem was im Lager vor sich geht und stellt sich gegen ihren Mann und stellt ihn auch vermehrt zur Rede. Sie weint sehr viel und sie, die vorher viel Wert auf ihr Äußeres gelegt hat, verändert sich auch optisch. Ungeschminkt, Haare stumpf, trauriger Gesichtsausdruck.
Zu Oberst Kötler möchte ich sagen, daß er mir im Film die unsympathischste Rolle gespielt hat. Widerlich! Ein junger Heißsporn, der daran glaubt, was in den Lagern geschieht. Er ist es der der Mutter von Bruno die Augen öffnet mit den Worten: " Wenn sie brennen stinken sie noch mehr!" Denn seit einigen Tagen fragt auch Bruno schon, was denn so komisch riechen würde und was das für Qualm ist der aus den riesigen Schornsteinen steigt. Mama Bruno stellt ihren Mann zur Rede und dieser bejaht ihre Befürchtung und sagt gleichzeitig, er musste einen Eid schwören niemanden davon zu erzählen auch nicht seiner Familie bzw. seiner Frau. Für Oberst Kötler hat dies, aber nicht nur das Konsequenzen und er muss an die Front. Warum ist es so wichtig, seinen Vorgesetzten davon in Kenntnis zu setzen, daß sein Vater in die Schweiz gegangen ist? Verrat am Vaterland?
Das nun als Vorgeplänkel, denn nun möchte ich auf die ungewöhnliche Freundschaft von Bruno und Schmuel eingehen. Für Bruno ist es sehr schwer eingesperrt zu sein und niemanden zum Spielen zu haben, denn auch seine ältere Schwester hat sich verändert. Vorher hat sie mit Puppen gespielt, nun hängen Bilder des Führers in ihrem Zimmer und auch ihre Kleidung hat sich angepasst. Was macht also ein Junge, der sich langweilt? Der keine Abenteuergeschichten mehr lesen darf? Richtig, er bricht aus und durch das Schuppenfenster im Hof gelangt man in die Freiheit und wenn man wie ein Flieger durch den Wald rast, steht man plötzlich vor einem riesigen Zaun, hinter dem ein gleichaltriger Junge sitzt in einem gestreiften Pyjama. Die beiden Jungen kommen ins Gespräch und eine Freundschaft bahnt sich an. Schmuel macht auf mich einen wirklich unterernährten, sehr verängstlichen Eindruck und ich habe ihm seine Rolle wirklich abgenommen. Durch das schlechte Essen und wahrscheinlich gar kein Essen sind seine Zähne tiefschwarz und verfault. Sein Haar rasiert und seine Kleidung starr vor Dreck. Bruno dagegen sieht aus wie aus dem Ei gepellt und der krasse Gegensatz wird sehr gut hervorgehoben. Nun ist Bruno vermehrt am Zaun anzutreffen und die Kinder tauschen sich aus. Bruno stiehlt Essen und wenn das Warten mal ein klein wenig länger dauert, dann isst er auch schon einmal selbst das, was eigentlich für Schmuel bestimmt war. Für Bruno ist die Kleidung der Gefangenen nur ein Spiel und er fragt oft, wie das Spiel weitergeht, zumal alle Nummern haben. Es sind nur einige kurze Begegnungen, aber dennoch geschieht da etwas und dadurch, daß Bruno einen Propagandafilm der SS gesehen hat, wo gezeigt wird, daß die Gefangenen in den Lagern Fußball spielen können, im Garten arbeiten und ihr eigenes Essen anpflanzen können und abends in Cafès zusammensitzen um Kuchen zu Essen oder auch zu tanzen, verliert Bruno die Angst vor dem Lager. Als Schmuel dann davon berichtet, daß sein Vater verschwunden ist, keimt in Bruno der Plan selbst das Lager zu inspizieren und Schmuels Vater zu suchen. da es für die beiden Jungen der letzte Tag ist, den sie miteinander verbringen können, bittet Bruno um einen Pyjama, der ihm auch von Schmuel besorgt wird, indem er ihn über seinen gezogen hat. Bruno hat schon vorher ein Loch gegraben um unter dem Zaun hindurchzukriechen. Im Lager ist es total unheimlich und ganz anders als Bruno erwartet hätte, daher will er doch wieder gehen. Hätte er es nur getan, denn nachdem sie eine der Baracken betreten haben, werden die Menschen zusammen gepfercht wie Tiere, geschlagen, angebrüllt und mit der Masse mitgerissen machen sich auch Schmuel und Bruno auf den Weg. Was bleibt ihnen auch anderes übrig? Sie kommen in einen großen Raum, wo sie beginnen sich auszuziehen und ihnen gesagt wird, sie werden nur geduscht. Im nächsten Raum wird dann die Tür versperrt und das Licht ausgeschaltet und man sieht von oben einen Mann mit Gasmaske etwas hineinkippen. Wir wissen das es sich um Genozid handelt und für Bruno jede Hilfe zu spät kommt. Das hat mich schon im Buch total bewegt und berührt und nachdem am Schluß bestimmt 1 Minute lang nur die sauber aufgehangenen gestreifte Kleidung der Menschen zu sehen ist, die sich hinter der Tür befinden habe ich doch geweint. Bruno wird anders als im Buch gesucht, zeitgleich mit dem Marsch in die Gaskammer. Die Eltern kommen ihm auch schnell auf die Spur, aber sie kommen zu spät! Die Schreie der Mutter gehen mir wirklich ans Herz, denn was gibt es Schlimmeres als sein Kind zu verlieren?
Das Licht geht aus und der Abspann beginnt und hinterlässt ein schreckliches Gefühl!
Damit ende ich fast, aber nur fast, denn ich habe nicht alles erwähnt, sondern einige Dinge wie z.B die Ausbombung der Großeltern, die dazu führt, daß es keine Aussprache zwischen Mutter und Sohn mehr geben wird, denn Großmutter ist tot. So wie sie es ihrem Sohn auch gesagt hat, lieber sterbe ich in den Trümmern meines Hauses, als euch zu begleiten. Die Verwandlung der großen Schwester, die plötzlich nicht mehr mit Puppen spielt, sondern sich in eine kleine Nazi Braut verwandelt, durch den Unterricht des Hauslehrers und das, was Oberst Kötler ihr einbläut. Außerdem die Abreise von Mutter und Kindern nach Berlin, die an dem Tag stattfinden sollte, an dem Bruno das Lager inspiziert. "Dies ist kein Ort für Kinder" und deshalb ist ein Umzug geplant. Die Mutter platzt in ein Gespräch zwischen ihrem Mann und einigen Soldaten, die gerade den Bau von noch größeren Gaskammern planen, damit das Lager bald von dem ganzen Abschaum befreit wird und er seiner Familie nach Berlin folgen kann. Daraufhin suchen alle nach Bruno und bis sie ihm auf die Schliche kommen vergeht einfach zu viel Zeit.
Als das Gas kommt, halten sich Bruno und Schmuel an den Händen!
Natürlich könnte ich noch mehr schreiben, aber wozu? Die Geschichte Deutschlands verändere ich dadurch nicht! ich kann euch nur empfehlen den Film zu sehen und ich denke auch ihr werdet sehr erschüttert sein. Ich sagte schon, daß das Buch schon schrecklich zu lesen war und mich mehr als erschüttert hat. Es nun verfilmt zu sehen, war noch viel, viel schlimmer. Natürlich weiß jede/r was im dritten Reich geschehen ist, aber es nun vertont und verfilmt zu sehen, ist noch grausamer. Ich war gestern ganz alleine und hätte ehrlich gesagt jemandem zum reden gehabt um das Gesehene besser zu verarbeiten. Mich hat es wirklich sehr bewegt und ich brauchte eine ganze Weile um meinen Kopf wieder frei zu bekommen. Ich empfehle euch diesen Film sehr und rate euch auch, wenn ihr Kinder im passenden Alter habt, ihn auch mit ihnen anzusehen. Mein Sohn hatte ihn schon im Unterricht gesehen und meinte hinterher nur: "Schrecklich!" Die Altersfreigabe mit 12 Jahren finde ich genau richtig, denn jüngere Kinder wären mit dem Geschehen doch überfordert. Es wird zwar nicht viel über die Gräueltaten der Nazis gegenüber der Juden gezeigt, aber wir, die wir wissen was geschehen ist, können einiges weiterspinnen.
Eine Begebenheit hat mich komplett aus der Fassung gebracht, denn Schmuel ist eines Tages im Haus anzutreffen, da er durch seine kleinen Hände bestens dazu geeignet ist Gläser zu putzen, da Brunos Vater Gäste erwartet. Bruno und er treffen aufeinander und flüstern zwar nur miteinander, aber freuen sich doch sich zu sehen. Bruno bietet Schmuel etwas zu essen an und dieser schlingt den Kuchen nur so herunter und wird dabei promt von Oberst Kötler erwischt. Bruno verleugnet seinen Freund und dieser wird hart bestraft, denn es dauert einige Zeit bis er wieder am Zaun sitzt und da hat er dann ein blutiges Auge. Bruno tut seine Lüge sehr leid und der versucht es Schmuel zu erklären. Schmuel der wahrscheinlich Gewalttätigkeiten schon zu Genüge kennengelernt hat, verzeiht ihm und sie reichen sich durch den Zaun hindurch die Hände zur Versöhnung. Diese Szenen fand ich sehr bewegend und musste ein paarmal schwer schlucken und habe ein paarmal überlegt, was Bruno dazu bewogen hat zu lügen und Schmuel des Diebstahls zu bezichtigen. War es nur die Angst vor Oberst Kötler oder war es die Angst darüber, daß herauskommt, das er beim Forschen im Wald dem Lager zu nah gekommen ist?
Hier noch die Produktinformationen laut Klappentext meiner DVD:
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Darsteller: Asa Butterfield, Jack Scanlon, Amber Beattie
Regisseur(e): Mark Herman
Komponist: James Horner
Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch, Hebräisch, Kroatisch, Slowenisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Touchstone
Erscheinungstermin: 24. September 2009
Produktionsjahr: 2008
Spieldauer: 90 Minuten
Der Film kostet bei Amazon zur Zeit 6,99 Euro und ist wirklich jeden Cent wert!
"Als Bruno Anfang der Vierzigerjahre Berlin verlässt, verliert er seine Freunde. Am neuen Arbeitsort seines Vaters, einem Nazioffizier, ist er zunächst sehr allein. Bis er jenseits des Hauses und eines Waldstücks ein merkwürdiges Lager und hinter der Umzäunung einen gleichaltrigen jüdischen Jungen entdeckt. Warum alle hier, wie er glaubt, gestreifte Schlafanzüge tragen, versteht er genauso wenig wie das Verbot der Eltern, dieses Terrain zu betreten. Aus der Begegnung entwickelt sich Freundschaft."
Ein wichtiger bewegender Film nach der Vorlage des Erfolgsromans von John Boyne. Eine erschütternde Geschichte aus dem dunklesten Kapitel der Menschheit, aber auch eine Geschichte über Freundschaft und die Macht der Hoffnung .........
Den Trailer zum Film gibt es hier:
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http://www.youtube.com/watch?v=FPMzloloh-0
EXTRAS:
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° Freundschaft die Zäune überwindet
°Audiokommentar von Autor/Regisseur Mark Hermann und Autor John Boyne
° Zusätzliche Szenen
Gedreht wurde in Barcelona um in etwa die Häuser und Gelände des 3. Reiches nachzuahmen, welches ja in Berlin spielt. Viele der Statisten sind also Ungarn! Es wurde sehr darauf geachtet, den Film so authenthisch wie möglich zu gestalten, daher wurde der Film auf "alt" getrimmt und viele Streifen eingebaut, die ich aber erst bemerkt habe, nachdem sie in "Freundschaft die Zäune überwindet" erwähnt wurden. Die Extras kann ich wirklich empfehlen, denn sie erzählen den Film noch einmal aus einem anderen Blickwinkel. Und zwar aus der Sicht der Schauspieler, dem Regisseur, dem Autor und sogar der Dame, die für die Kostüme zuständig ist.
Ich schaue ganz, ganz selten die Extras, aber hier habe ich mich gestern fast dazu gezwungen und ich gestehe, daß es gut für mich war, denn die Schauspieler zu sehen und ihre Kommentare zu hören, war echt wichtig für mich, denn in Brunos Vater habe ich nur den Nazi Arsch gesehen und nicht den Menschen, der nur eine Rolle spielt. Besonders beeindruckt haben mich dabei auch die beiden Jungs die Bruno und Schmuel spielen, denn ich habe ihnen ihre Rollen komplett abgenommen. Ich konnte mich auf den Film wirklich einlassen, obwohl es mir teilweise echt schwergefallen ist, da ich die Hintergründe kenne und da der Film sich fast komplett an die Buchvorlage gehalten hat, wusste ich immer ganz genau, was nun passiert. Mit dem Autor wurde jede einzelne Veränderung des Drehbuchs besprochen und entweder bejaht oder verneint.
Außerdem fand ich gut, daß wirklich viel recherchiert wurde, bevor der Film gedreht wurde. Dadurch habe ich auch gelernt, daß die Frauen der Soldaten wirklich nicht wussten, was in den Lagern geschieht, denn ihre Männer mussten unter Eid schwören über die Vorkommnisse Stillschweigen zu bewahren. Dieses geht aus Tagebucheinträgen einiger SS Kommandanten hervor, entspricht also der Wahrheit und ist keine Fiktion. Außerdem gab es tatsächlich einen Film über die Konzentrationlagern, der den Menschen eine heile Welt vorgespielt hat. Bruno ist darauf ja auch reingefallen und hat im Lager einen riesigen Spielplatz erwartet. Nur durch seine Einsamkeit hat er sich in diese Gefahr begeben. Manchmal hätte ich ihn gerne geschüttelt oder ihn angebrüllt: "Mensch Bruno, mach doch mal die Augen auf!" aber woher sollte er wissen was passiert? Schmuel selbst enthüllt nichts und Bruno sieht nur was er sehen will. Zwei Jungen die sich in der Einsamkeit begegnen, der eine weil er sich langweilt und der andere weil er Ruhe sucht, vor den Grausamkeiten des Lagers. Auf eine der Szenen möchte ich noch eingehen und zwar sitzen sich die beiden gegenüber und der Zaun gibt Geräusche von sich und Bruno meint, er wäre nur für die Tiere gefährlich, damit sie nicht dem Lager entschwinden können und Schmuel antwortet: "Tiere? Nein, der Zaun hält die Menschen davon ab zu fliehen!" Ist das nicht traurig?
Zum Cover möchte ich mich nicht äußern, denn es sagt genug aus! Warum sollte ich es zerreden? 2 Jungs die sich im Krieg begegnen und Freundschaft schließen. Einer davon ein Jude! Ein Gefangener mit der Nummer 38451.
Wünsche euch ein schönes langes Wochenende und hoffe ich konnte meine Eindrücke gut an euch weitergeben und euch vielleicht ein wenig zum Nachdenken anregen oder auch um euch neugierig auf den Film machen!
Hiermit verbleibe ich mit ganz lieben Grüßen und beantworte wie immer eure Fragen gerne!
Mel
63 Bewertungen, 14 Kommentare
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04.11.2011, 12:06 Uhr von Langenberger
Bewertung: besonders wertvollhier mein Versprechen einlöse und BW nachreiche.
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01.11.2011, 20:30 Uhr von ThomasKu
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Bericht! Würde mich über Gegenlesungen freuen! MfG ThomasKu
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31.10.2011, 21:42 Uhr von Themistokeles
Bewertung: besonders wertvollViele Grüße, Themistokeles!
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30.10.2011, 09:56 Uhr von Lenni26
Bewertung: besonders wertvollsehr schöner Bericht...BW...LG Lenni26
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29.10.2011, 19:40 Uhr von austin77
Bewertung: sehr hilfreichwürde mich sehr über deine Gegenlesung freuen. Liebe Grüße
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29.10.2011, 15:30 Uhr von campino
Bewertung: besonders wertvolllg andrea
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29.10.2011, 09:11 Uhr von hameln58
Bewertung: besonders wertvollliebe Grüße..Gina
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29.10.2011, 07:00 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollLiebe Grüße und einen schönen Tag
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28.10.2011, 16:47 Uhr von morla
Bewertung: besonders wertvollschönes wochenende lg. petra
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28.10.2011, 15:29 Uhr von giselamaria
Bewertung: besonders wertvollsehr ausführlich, und wunderbar beschrieben! LG gisela
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28.10.2011, 13:35 Uhr von lisa_testet
Bewertung: besonders wertvollich bin nach solchen filme immer zutiefst erschüttert und tagelang deprimiert. deswegen traue ich mich nicht mehr sie anzuschauen. lg
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28.10.2011, 12:55 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße von der KATJA
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28.10.2011, 11:09 Uhr von goat
Bewertung: besonders wertvollIch glaube, daran muss ich mich auch mal wagen.
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28.10.2011, 10:21 Uhr von [email protected]
Bewertung: besonders wertvollLiebe Grüße v. Simone
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