Caso MCG 30 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2009
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Summe aller Bewertungen
- Handhabung & Komfort:
- Design:
- Reinigung:
- Qualität des Endergebnisses:
- Reparaturservice:
Erfahrungsbericht von Tut_Ench_Amun
Blockheizkraftzwerg
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nach erfolgtem (Groß-)Umbau der heimischen Tempels war es auch in Sachen Haushaltsausstattung Zeit so manches Gerät auf den Prüfstand zu schicken und einiges wurde kurzerhand ersetzt. Die olle Mikrowelle tat es zwar noch, erwies sich aber immer mehr als unflexibel und für einen Vier-Personen-Haushalt längst nicht mehr richtig dimensioniert. Gelegenheit macht bekanntlich Diebe: Das Herrscherpaar erlag daher umso leichter der Verlockung in der hiesigen Karstadtfiliale, ein wesentlich moderneres Kombigerät für kleines Geld zu erstehen. 120 Euro (UVP 200 €) wurden für das MCG 30 Vorführgerät aufgerufen, was sich mit ein bisschen Verhandlungsgeschick sogar noch um weitere 10 Euronen drücken ließ.
Ausschlaggebend für den Kauf waren gleich mehrere Faktoren. Hauptgrund sicherlich aber die Kombination aus Mikrowelle, Grill und Heißluft - vovon sich wohl auch das Namenskürzel ableitet. MCG dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit (da auch in der ansonsten recht verständlichen Bedienungsanleitung nicht erläutert) nämlich für "Microwave Combi Grill" o.ä. stehen, wobei mit "30" die Größe des Garraums gemeint ist: nominell 30 Liter Fassungsvermögen. Damit ist dieses Modell das Größte dieses Herstellers, welcher zwar das zugkräftige "Germany" gern in der Firmenbezeichnung nach außen trägt, jedoch in China fertigen lässt, wie der (sehr) unscheinbare Aufkleber am Karton verklausuliert Kund tut: "Made in the PRC".
Sei's drum. Es ist inzwischen leider ausgesprochen schwer etwas zu finden, was nicht dort hergestellt wurde, obwohl das für uns in der Vergangenheit oft ein Grund war (und zukünftig immer stärker ist), ein Produkt tatsächlich im Regal stehen zu lassen. Schon aus Prinzip. In diesem Falle nahmen wir diesen - in unseren Augen - recht üblen Schönheitsfehler jedoch ausnahmsweise in Kauf. Im Lieferumfang befinden sich neben dem Gerät selbst noch weitere Utensilien, die den Gebrauch angenehmer machen sollen: Ein (antihaftbeschichteter) Grillteller und ein (verchromtes) Grillrost. Beides für den Einsatz auf dem drehbaren Glasteller konstruiert, über welchen der/die/das MCG 30 selbstredend ebenfalls verfügt. Innenraumbeleuchtung? Klar.
Als weitere Bonbons kann das Gerät mit diversen vorprogrammierten Zubereitungsmodi aufwarten, wobei die verschiedenen Betriebsarten (Mikrowelle/Heißluft/Grill) durchaus auch kombiniert werden dürfen - logisch, das Ding ist ja schließlich ein Kombigrill. Standesgemäß kann der vielseitige Koch-Kasten mit einem digitalen (grün beleuchteten) Display protzen. Natürlich auch mit permanenter Uhrzeitanzeige. Überhaupt präsentiert sich das Gehäuse gediegen in schickem (aber recht dünnwandigem) Edelstahl mit komplett verspiegelter Front. Man sollte allerdings tunlichst vermeiden mit den Fettgriffeln drauf zu patschen. Das gibt quasi per sofort fiese, weithin sichtbare Fingerabdrücke und somit - bei nicht sekündlicher Sofort-Entfernung - ganz mächtig Ärger mit der Göttergattin. Autsch.
Die mitunter recht klein dimensionierten Tasten (spitze Finger sind aber kein Muss) und der Drehregler glänzen in Chromoptik - sind aber nur aus schnödem Plastik. Für die Gehäusefront gilt selbiges, das Sichtfenster ist hierbei selbstredend aus (getöntem) Glas. Die Türentriegelung braucht etwas Kraft, rastet dafür jedoch satt und vertrauenserweckend ein. Die Tastenanordung ist logisch und die Beschriftung gibt keine unlösbaren Rätsel auf. Normalerweise dürfte deren Bedienung auch ohne Betriebsanleitung (die auch noch praktische Anwendungstipps und Kochrezepte beinhaltet) halbwegs unfallfrei zu bewerkstelligen sein. Zumindest was die Grundfunktionen angeht. Wer das volle Potenzial ausschöpfen möchte braucht sie sicher bis zur Einarbeitung in die hintersten Einstellungstiefen der Funktionsmenüs.
Die Elektronik quittiert jeden sinnvollen Tastendruck mit einem Bestätigungspiep, erklingt dieser doppelt hat man irgendwas verpeilt oder die gewünschte Funktion steht im gewählten Modus nicht zur Verfügung. Am Ende eines Durchlaufs meldet sich der Kamerad ebenfalls akustisch zu Wort - und wiederholt seinen aufdringlichen Ruf nach Herrchen oder Frauchen alle 2 Minuten, bis der Garraum endlich geöffnet wird. Das ist ein Feature, welches man gerne manchmal abschalten können würde, so sinnhaft es prinzipiell auch sein mag. Es nervt je nach Situation zuweilen.
Auch andere Lebensäußerungen erschreckten wohl so manchen Nutzer, wie man auf einschlägigen Shopping-Websites in den Kundenrezensionen nachlesen kann. Gemeint ist der recht laute Lüfter (und dessen Nachlauf von etwa einer Minute - je nachdem, wie heiß das Gerät wurde) sowie das vernehmliche Klacken und Summen des Magnetrons im Mikrowellenbetrieb. Das könnte sicherlich auch leiser vonstatten gehen, man darf die Preisklasse allerdings nicht ganz außer acht lassen - ohne dies jetzt als universelle Entschuldigung anzuführen. Fakt ist, dass die Geräuschkulisse bei unserem Gerät zwar vernehmbar aber nicht bedrohlich ausfällt, was mit der berühmten Serienstreuung oder vielleicht sogar inzwischen stattgefunderner Nacharbeit des Herstellers zu erklären wäre.
Besonders reger Gebrauch wird von der Memo-Funktion bzw. dem mehrstufigen Garen gemacht. Wer je in einer "normalen" Mikrowelle versucht hat so genannte Sättingsbeilagen, wie Pasta/Nudeln, Kartoffeln oder Reis, zuzubereiten, weiß dieses Feature sehr zu schätzen. Grade Freunde der Tupperware-Kochutensilien wie etwa dem Mikrowellen-Reis- oder Spaghettigarer dürften hellauf begeistert sein. Erstens ist der Garraum dafür mehr als ausreichend dimensioniert, Zweitens war es nie einfacher nach dem Fire-and-Forget Prinzip zu handeln: Höchste Stufe für kurze Zeit, danach langsames Erhitzen auf kleinerer Stufe. Alles (fast) automatisch. Wenn man den Bogen - also das Zusammenspiel von Mengen, Zeiten, Leistungsstufen - einmal raus hat, ist das eine echte Arbeitserleichterung und definitiv eine Alternative zum herkömmlichen Gehampel mit dem Kochtopf respektive spart ein Kochfeld, welches man auch anderweitig nutzen kann.
_Fazit_
Alles drin und dran, was man von einem modernen Kombigrill so erwarten darf. Schick ist er auch noch. Selbst wenn die Verarbeitung (Trotz Edelstahlgehäuse findet sich immer noch einiges an Plastik, Lüfter-/Magnetron-Betriebgeräusche) hie und da sicher nicht ganz optimal ausfällt wie es das "Germany" im Herstellernamen impliziert, so weiß das Gerät jedoch dank seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Praxistauglichkeit zu überzeugen. Der MCG 30 hat hier sogar dem klassischen Einbau-Backofen inzwischen den Rang ein wenig streitig gemacht, welcher nur noch für wirklich große, speziellere Sachen verwendet wird - das Alltagsgeschäft erledigt eigentlich nur noch der "Kleine" (der mit immerhin 30 Liter Fassungsvermögen gar nicht klein ist), vom klassischen Mikrowellenbetrieb über das Aufbacken der Sonntagsbrötchen bis hin zur Tiefkühlpizza. Bislang zu unserer Zufriedenheit.
_Technische Daten_
Mikrowelle: 900/1400 Watt,
Heißluft: 2050 Watt,
Grill: 1250 Watt,
Standby: 3 Watt
Gewicht: 18 Kilo
BTH 539 x 406 x 300 mm
Beste Grüße
Jürgen aka Tut_Ench_Amun
Ausschlaggebend für den Kauf waren gleich mehrere Faktoren. Hauptgrund sicherlich aber die Kombination aus Mikrowelle, Grill und Heißluft - vovon sich wohl auch das Namenskürzel ableitet. MCG dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit (da auch in der ansonsten recht verständlichen Bedienungsanleitung nicht erläutert) nämlich für "Microwave Combi Grill" o.ä. stehen, wobei mit "30" die Größe des Garraums gemeint ist: nominell 30 Liter Fassungsvermögen. Damit ist dieses Modell das Größte dieses Herstellers, welcher zwar das zugkräftige "Germany" gern in der Firmenbezeichnung nach außen trägt, jedoch in China fertigen lässt, wie der (sehr) unscheinbare Aufkleber am Karton verklausuliert Kund tut: "Made in the PRC".
Sei's drum. Es ist inzwischen leider ausgesprochen schwer etwas zu finden, was nicht dort hergestellt wurde, obwohl das für uns in der Vergangenheit oft ein Grund war (und zukünftig immer stärker ist), ein Produkt tatsächlich im Regal stehen zu lassen. Schon aus Prinzip. In diesem Falle nahmen wir diesen - in unseren Augen - recht üblen Schönheitsfehler jedoch ausnahmsweise in Kauf. Im Lieferumfang befinden sich neben dem Gerät selbst noch weitere Utensilien, die den Gebrauch angenehmer machen sollen: Ein (antihaftbeschichteter) Grillteller und ein (verchromtes) Grillrost. Beides für den Einsatz auf dem drehbaren Glasteller konstruiert, über welchen der/die/das MCG 30 selbstredend ebenfalls verfügt. Innenraumbeleuchtung? Klar.
Als weitere Bonbons kann das Gerät mit diversen vorprogrammierten Zubereitungsmodi aufwarten, wobei die verschiedenen Betriebsarten (Mikrowelle/Heißluft/Grill) durchaus auch kombiniert werden dürfen - logisch, das Ding ist ja schließlich ein Kombigrill. Standesgemäß kann der vielseitige Koch-Kasten mit einem digitalen (grün beleuchteten) Display protzen. Natürlich auch mit permanenter Uhrzeitanzeige. Überhaupt präsentiert sich das Gehäuse gediegen in schickem (aber recht dünnwandigem) Edelstahl mit komplett verspiegelter Front. Man sollte allerdings tunlichst vermeiden mit den Fettgriffeln drauf zu patschen. Das gibt quasi per sofort fiese, weithin sichtbare Fingerabdrücke und somit - bei nicht sekündlicher Sofort-Entfernung - ganz mächtig Ärger mit der Göttergattin. Autsch.
Die mitunter recht klein dimensionierten Tasten (spitze Finger sind aber kein Muss) und der Drehregler glänzen in Chromoptik - sind aber nur aus schnödem Plastik. Für die Gehäusefront gilt selbiges, das Sichtfenster ist hierbei selbstredend aus (getöntem) Glas. Die Türentriegelung braucht etwas Kraft, rastet dafür jedoch satt und vertrauenserweckend ein. Die Tastenanordung ist logisch und die Beschriftung gibt keine unlösbaren Rätsel auf. Normalerweise dürfte deren Bedienung auch ohne Betriebsanleitung (die auch noch praktische Anwendungstipps und Kochrezepte beinhaltet) halbwegs unfallfrei zu bewerkstelligen sein. Zumindest was die Grundfunktionen angeht. Wer das volle Potenzial ausschöpfen möchte braucht sie sicher bis zur Einarbeitung in die hintersten Einstellungstiefen der Funktionsmenüs.
Die Elektronik quittiert jeden sinnvollen Tastendruck mit einem Bestätigungspiep, erklingt dieser doppelt hat man irgendwas verpeilt oder die gewünschte Funktion steht im gewählten Modus nicht zur Verfügung. Am Ende eines Durchlaufs meldet sich der Kamerad ebenfalls akustisch zu Wort - und wiederholt seinen aufdringlichen Ruf nach Herrchen oder Frauchen alle 2 Minuten, bis der Garraum endlich geöffnet wird. Das ist ein Feature, welches man gerne manchmal abschalten können würde, so sinnhaft es prinzipiell auch sein mag. Es nervt je nach Situation zuweilen.
Auch andere Lebensäußerungen erschreckten wohl so manchen Nutzer, wie man auf einschlägigen Shopping-Websites in den Kundenrezensionen nachlesen kann. Gemeint ist der recht laute Lüfter (und dessen Nachlauf von etwa einer Minute - je nachdem, wie heiß das Gerät wurde) sowie das vernehmliche Klacken und Summen des Magnetrons im Mikrowellenbetrieb. Das könnte sicherlich auch leiser vonstatten gehen, man darf die Preisklasse allerdings nicht ganz außer acht lassen - ohne dies jetzt als universelle Entschuldigung anzuführen. Fakt ist, dass die Geräuschkulisse bei unserem Gerät zwar vernehmbar aber nicht bedrohlich ausfällt, was mit der berühmten Serienstreuung oder vielleicht sogar inzwischen stattgefunderner Nacharbeit des Herstellers zu erklären wäre.
Besonders reger Gebrauch wird von der Memo-Funktion bzw. dem mehrstufigen Garen gemacht. Wer je in einer "normalen" Mikrowelle versucht hat so genannte Sättingsbeilagen, wie Pasta/Nudeln, Kartoffeln oder Reis, zuzubereiten, weiß dieses Feature sehr zu schätzen. Grade Freunde der Tupperware-Kochutensilien wie etwa dem Mikrowellen-Reis- oder Spaghettigarer dürften hellauf begeistert sein. Erstens ist der Garraum dafür mehr als ausreichend dimensioniert, Zweitens war es nie einfacher nach dem Fire-and-Forget Prinzip zu handeln: Höchste Stufe für kurze Zeit, danach langsames Erhitzen auf kleinerer Stufe. Alles (fast) automatisch. Wenn man den Bogen - also das Zusammenspiel von Mengen, Zeiten, Leistungsstufen - einmal raus hat, ist das eine echte Arbeitserleichterung und definitiv eine Alternative zum herkömmlichen Gehampel mit dem Kochtopf respektive spart ein Kochfeld, welches man auch anderweitig nutzen kann.
_Fazit_
Alles drin und dran, was man von einem modernen Kombigrill so erwarten darf. Schick ist er auch noch. Selbst wenn die Verarbeitung (Trotz Edelstahlgehäuse findet sich immer noch einiges an Plastik, Lüfter-/Magnetron-Betriebgeräusche) hie und da sicher nicht ganz optimal ausfällt wie es das "Germany" im Herstellernamen impliziert, so weiß das Gerät jedoch dank seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Praxistauglichkeit zu überzeugen. Der MCG 30 hat hier sogar dem klassischen Einbau-Backofen inzwischen den Rang ein wenig streitig gemacht, welcher nur noch für wirklich große, speziellere Sachen verwendet wird - das Alltagsgeschäft erledigt eigentlich nur noch der "Kleine" (der mit immerhin 30 Liter Fassungsvermögen gar nicht klein ist), vom klassischen Mikrowellenbetrieb über das Aufbacken der Sonntagsbrötchen bis hin zur Tiefkühlpizza. Bislang zu unserer Zufriedenheit.
_Technische Daten_
Mikrowelle: 900/1400 Watt,
Heißluft: 2050 Watt,
Grill: 1250 Watt,
Standby: 3 Watt
Gewicht: 18 Kilo
BTH 539 x 406 x 300 mm
Beste Grüße
Jürgen aka Tut_Ench_Amun
27 Bewertungen, 6 Kommentare
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04.09.2011, 12:25 Uhr von mima007
Bewertung: besonders wertvollbw. Viele Gruesse, mima007
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31.08.2011, 15:51 Uhr von babygiftzwerg
Bewertung: besonders wertvoll.. LG .. Ulrike ..
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25.08.2011, 13:46 Uhr von Luna2010
Bewertung: sehr hilfreichToll beschrieben. Ich freue mich auch über Gegenlesungen!
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25.08.2011, 13:02 Uhr von Winters09
Bewertung: besonders wertvollBW :-) Freu mich auf Gegenlesungen
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25.08.2011, 11:42 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße von der KATJA
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25.08.2011, 11:39 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichPrima vorgestellt. Würde mich sehr freuen, wenn du auch bei mir rein schaust! LG
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