JCVD (DVD) Testbericht
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- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Jack100
Jean-Claude van Damme mal anders
Pro:
Inszenierung, Story
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Film:
Originaltitel: JCVD
Jahr: 2008
FSK: 16
Laufzeit: ca. 92 Minuten
Regie: Mabrouk El Mechri
Darsteller: Jean-Claude van Damme, Francois Damiens, Zinedine Soualem, Dean Gregory
Story:
Jean-Claude van Damme (Jean-Claude van Damme) hat Probleme. Er befindet sich in einem Sorgerechtsstreit und hat kein Geld. Die ihm angebotenen Filmprojekte sind auch nicht das Wahre und dienen mehr dazu, Geld in die Kasse zu bringen. Als ob dies alles noch nicht genug ist, wird er eine Geisel bei einem Überfall einer Poststelle. Und um das Ganze noch zu verschlimmern, wird er für den Geiselnehmer gehalten, obwohl es in Wirklichkeit drei Männer sind. Die Lage spitzt sich zu. Kann van Damme das Ganze zu einem unblutigen Ende bringen?
Darsteller:
Jean-Claude van Damme spielte in "Kickboxer - Karate Tiger 3" oder "Universal Soldier" mit.
Francois Damiens ist in "Der Auftragslover" oder "Holidays By The Sea" zu sehen.
Zinedine Soualem spielte in "Der Name der Leute" oder "On The Run" mit.
Dean Gregory ist in "Retrograde" oder "Flawless" zu sehen.
Regie:
Mabrouk El Mechri führte auch bei "Virgil" oder "The Cold Light And Day" Regie.
Meinung:
Jean-Claude van Damme steht ja mehr für Action, aber hier ist es mal etwas ganz anderes, was man von ihm zu sehen bekommt, auch wenn der Film zu Beginn etwas anderes ankündigt. Van Damme kloppt sich da durch mehrere Bösewichter, wobei die Szene ohne einen Schnitt auskommt. Hinterher stellt sich aber heraus, dass es sich um Dreharbeiten zu einem Film handelt. Ansonsten gibt es wenig an Action zu sehen. Kurze Schießereien sind noch Bestandteil des Filmes, aber das war es auch schon. Wie gesagt, der Film ist mehr ein Drama. Spannung gibt es bedingt, hauptsächlich durch den Banküberfall. Da ist auch interessant, dass der Film dieses aus der Sicht von einigen van Damme Fans gezeigt wird, sowie dann von van Damme selbst. So bekommt man beide Seiten zu sehen, die sich dann zusammenfügen.
Emotional ist der Film aber doch gelungen. Ich weiß jetzt nicht, wieviel Wahrheit in dem Film steckt, aber van Damme zeigt sich selbst als Menschen. Nur weil jemand ein Actionstar ist oder eben eine bekannte Persönlichkeit, heißt es nicht, dass man frei von normalen menschlichen Problemen ist. Van Damme streitet um das Sorgerecht seiner Tochter, wobei der gegnerische Anwalt da auch auf van Dammes Filme eingeht und jeweils eine DVD auf den Tisch wirft, während er erzählt, wie van Damme seine Gegner in den Filmen getötet hat. Auch der Beginn, wenn van Damme mit dem Regisseur redet, ist doch traurig, da van Damme nicht weiß, was der Mann erzählt, da er dessen Sprache nicht spricht und die Übersetzerin nicht alles richtig übersetzt. Zudem scheint der Regisseur an den Film auch nicht zu glauben, denn Filmfehler sind ihm egal, und er sitzt nur gelangweilt da. Auch finanzielle Probleme hat ein weltweiter Star. Und nur weil man ein Actionstar ist, heißt dies noch lange nicht, dass man in Wirklichkeit genauso ist wie die Charaktere, die man in Filmen spielt. Eine andere Szene ist auch die Verurteilung van Dammes, der im Grunde unschuldig ist, aber trotzdem ins Gefängnis muss.
Erwähnung im Film finden auch John Woo und Steven Seagal, wobei Seagal im Film doch mehr wie die große Konkurrenz dargestellt wird. Interessant fand ich die Szene, wo van Damme mit seinem Agenten redet und mit ihm einen Film bespricht, wobei da Verdienst und Gesamtkosten des Filmes angesprochen werden, denn van Damme bekommt so viel Geld vom Budget, dass vom Rest man nur bedingt von einem guten Filmprojekt sprechen kann, denn das Budget klingt doch sehr wenig. Den Schluss fand ich etwas abrupt und hat mir nicht so gefallen, da hätte ich mir einen anderen Schluss gewünscht.
Darstellerisch gibt van Damme alles und zeigt auch emotionale Szenen, die er gut und überzeugend spielt, ohne, dass diese lachhaft wirken. Die anderen Darsteller sind mir sonst unbekannt, machen ihre Sache aber auch gut.
Die deutsche DVD ist ungeschnitten und bietet auch eine gute Synchronisation. Van Damme hat hier seine Standard Synchronstimme.
"JCVD" ist ein anderer Film mit Jean-Claude van Damme und ist mehr ein Drama als ein Actionfilm. Langeweile kam aber nicht auf, der Film ist gut gemacht. Eine Empfehlung.
48 Bewertungen, 13 Kommentare
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26.06.2012, 07:47 Uhr von campino
Bewertung: sehr hilfreich... lg AndreA ...
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26.06.2012, 01:05 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße....KATJA
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26.06.2012, 00:01 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichwünsche einen guten wochenstart lg. petra
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25.06.2012, 23:28 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchönen Montagabend 2 und LG 2 aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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25.06.2012, 22:00 Uhr von Cinderella22
Bewertung: sehr hilfreichNix für kleine Cinderellas, aber top beschrieben :-)
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25.06.2012, 21:49 Uhr von Bochsi
Bewertung: sehr hilfreichSH dein Bericht! Freu mich auf lesung meines neuen Berichtes. lg Julian
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25.06.2012, 21:22 Uhr von nadjasturm
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße aus Nürnberg!
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25.06.2012, 20:22 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreich...und noch einen schönen tag
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25.06.2012, 20:08 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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25.06.2012, 19:32 Uhr von peter_nordberg
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht und lg!
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25.06.2012, 19:09 Uhr von nbachmann1986
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße, Nina :-)
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25.06.2012, 19:04 Uhr von weisserbabytiger
Bewertung: sehr hilfreichganz lieben Gruß vom Weissenbabytiger
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25.06.2012, 18:37 Uhr von furthy
Bewertung: sehr hilfreichSehr schön geschrieben :) Lg
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