Zwilling Steakmesser Pollux Testbericht

Zwilling-steakmesser-pollux
Steakmesser
Abbildung beispielhaft
ab 35,69
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2009
5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Design:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Funktionalität & Handhabung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von maikle

Scharf genug???

5
  • Design:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Funktionalität & Handhabung:  sehr gut

Pro:

scharfes Messer in tollem design

Kontra:

lasst es euch lieber schenken . .

Empfehlung:

Ja

Zur vervollständigung unseres küchensortimentes haben wir in letzter Zeit oft mal die sammelpunktaktionen bei REWE genutzt. hierbei war es im Frühjahr möglich, Messer von der Firma Zwilling zu einem doch recht günstigen Preis zu erstehen.

Zur Einlösung unserer Treuepunkte haben wir uns für das

Zwilling Twin Pollux Steakmesser
entschieden.



Zur Firma

Die Herstellerfirma heißt korrekt: ZWILLING J.A. HENCKELS mit Sitz in Solingen. Der Name Henckels ist der des Firmengründers, Zwilling kam dazu, als der Solinger Messermacher Peter Henckels den heute weltweit bekannten ZWILLING als Schutzmarke in die Solinger Messermacher Rolle eintragen läßt. Die erfolgtze am 13. Juni 1731 - also im Sternzeichen des ZWILLING. Die Firma ist somit seit über 270 Jahren auf dem Markt tätig.

Das Messer

Laut unserer grob geeichten Küchenwaage wiegt das messer ca. 160 Gramm. Es ist insgesamt 23 cm lang, wobei die Klinge 12 cm, der Schaft 11 cm ausmachen. Am Schafft sind 3 Nieten als Designpunkte aufgesetzzt.
Im Griff ist das Zwilling- Logo eingearbeitet, ebenso wie auf der Klinge.
Zusätzlich ist auf der Klinge folgendes vermerkt:
FRIDOUR ICE HARDENED

Was soll das denn sein??? Schauen wir doch mal im Netz nach. Die Firma schreibt dazu selbst:
ZWILLING J.A. HENCKELS hat den Arbeitsvorgang des Härtens optimiert. "FRIODUR®" ist eine geschützte Marke von ZWILLING J.A. HENCKELS. Mit "FRIODUR®" werden Waren gekennzeichnet, deren Stahl diese spezielle Eishärtung erfahren hat. Der Prozeß durchläuft drei wichtige Schritte der Wärmebehandlung.
•Erwärmung des Stahls auf über 1000 °C.
Durch das Erwärmen wird die Molekularstruktur zugunsten einer höheren Härte verbessert.
Höhere Härte = längere Schärfe.
•Abkühlen auf Raumtemperatur.
Das Abkühlen und Anlassen nimmt die Spannungen aus dem Metall und schafft somit eine besonders flexible Stabilität. Dies gibt Sicherheit im Gebrauch und verhindert Klingenbruch.
•Unterkühlung auf -70 °C.
Das Eishärten verstärkt die Korrosionsbeständigkeit und führt so zu hohem Rostschutz.
•Zweimaliges Anlassen (Erwärmen)auf fast 250 °C.
Das Ergebnis: hohe Härte, große Elastizität und sehr gute Korrosionsbeständigkeit.

Der Griff ist leicht geschwungen, so dass es perfekt in der Hand liegt. Zur Klinge hin fällt es leicht ab. diese Wellenbewegung geht nahtlos auf die Klinge über. Die Klinge ist an der breitesten Stelle ca. 2 cm dick, wird zur Spitze hin jedoch schmaler.
Das Messer ist so ausballanziert, dass der Griff grob geschätzt 2/3 des Gewichtes ausmacht, für die Klinge bleibt 1/3 übrig. Wenn man es in die Hand nimmt, fällt es regelrecht in die Hand, die Klinge zeigt dann leicht nach oben.

Reinigung und Pflege

- Reinigung in der Spülmaschine
Laut Hersteller können die Messer in der Spülmaschine gereinigt werden, das sie einen Kunststoffgriff haben. Es wird hierbei zu einer Waschtemperatur von 55º C geraten .
- Reinigung von Hand
Ich bevorzuge jedoch die schonendere und daher zu empfehlen Reinigung von Hand. Nach Gebrauch reinige ich die Messer unter warmem, fließenden Wasser. Der Schmutz geht dabei recht gut runter. Sollte doch etwas angetrocknet sein, hilft ein bisschen Spülmittel und alles wird sauber. Die Messer trockne ich danach gleich wieder ab, damit sie nicht in einer Wasserlache verweilen müssen. Danach geht es zurück in den Messerblock. Scharfe Klingen wollen halt auch mal versteckt werden.


Fazit

Die Klinge ist selbst jetzt nach einem halben Jahr ständiger Nutzung immer noch scharf. Die Klinge geht durch das Fleisch wie durch Butter - na ja, ehrlich - das ist übertrieben. Etwas Druck muss man schon ausüben. Dadurch, dass die Klinge glatt und nicht geriffelt ist, wird das Fleisch auch geschnitten und nicht gerissen.
Wir haben auch mal probiert rohes Fleisch damit zu schneiden, z. B. um Schnitzel auszulösen. das gelingt auch recht gut, jedoch ist die Klinge dafür zu klein. Aber dafür gibt es ja andere Messer...

Mit dem twinn Pollux Steakmesser ist gelungen, ein formschönes scharfes Messer zu entwerfen.


Preis

Fast vergessen -Ich bin mir nicht mehr sicher, was wir bezahlt haben. Im Internet nachgeschaut gibt es ein messer um die 15-20 Euro. So viel haben wir aber nicht gezahlt. Ich würde sagen, es wird wohl durch die Treuepunkte ungefähr die Hälfte gewesen sein.

35 Bewertungen, 7 Kommentare

  • trullilu

    14.10.2010, 17:40 Uhr von trullilu
    Bewertung: sehr hilfreich

    Grüße schickt dir trullilu !!!

  • Gemini_

    13.10.2010, 11:21 Uhr von Gemini_
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH von mir! Grüße, Gemini_

  • sigrid9979

    28.07.2009, 01:42 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gut gemacht ..Lg Sigi

  • catmum68

    27.07.2009, 22:16 Uhr von catmum68
    Bewertung: sehr hilfreich

    informativer Bericht LG

  • geligiraffe

    27.07.2009, 21:56 Uhr von geligiraffe
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH Liebe Grüße Angelika

  • Qantas

    27.07.2009, 20:50 Uhr von Qantas
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht - Grüße aus Köln.

  • minasteini

    27.07.2009, 20:20 Uhr von minasteini
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh für den Bericht. LG Marina