Call of Duty: Modern Warfare 2 (PC Spiel Shooter) Testbericht
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Erfahrungsbericht von trooper85
Eines der besten Spiel, die ich je gespielt habe
Pro:
- Grafik - Sound - Gameplay - Spec-Ops
Kontra:
- übertribene Gewalt in der Flughafenmission
Empfehlung:
Ja
Modern Warfare 2 ist das sechste Spiel der fast schon legendären Call of Duty-Reihe. Es erschien am 10. November 2009 und wurde vom Entwicklerstudio Infinity Ward programmiert. Wie bestimmt bekannt sein dürfte, handelt es sich bei dem Spiel um einen Ego-Shooter, dementsprechend fand eine Alterskennzeichnung seitens der USK mit der Freigabe ab 18 Jahre statt. Call of Duty: Modern Warfare 2 (oder kurz: CoD: MW2) erschien zeitgleich für den PC, die XBOX 360 und die PlayStation 3.
Die Story
Wir stehen vor einer kleinen Gruppe von Soldaten. Unser Vorgesetzter, Sergeant Foley, weist eine Gruppe afghanischer Rekruten in grundlegende Ranger-Kampftechniken ein. Unser Protagonist, Private First Class Joseph Allen, dient als Demonstrationsobjekt. Nachdem also die Grundlegenden Techniken (auch uns) vermittelt wurden, sollen wir einen Rundkurs absolvieren. Nachdem das geschehen ist, schlägt das Spiel einen der vier Schwierigkeitsgrade vor. Und dann geht es auch schon ins Schlachtgetümmel. Die ganze Story zu erzählen und zu erklären würde locker eine Seite füllen, deshalb will ich mich nur auf wichtiges beschränken. Wie üblich in den CoD-Teilen, springen wir immer wieder zwischen verschiedenen Protagonisten hin und her. Zu erwähnen ist, dass einige der Hauptpersonen ihr Leben verlieren werden und ein unerwartetes Ereignis dem Spiel eine neue Richtung weist. Standardmäßig jagen wir einen Terroristen, der die Welt in einen neuen Krieg stürzen will. Auch bekannte Personen aus Call of Duty: Modern Warfare treten wieder auf und spielen wichtige Rollen. Weiteres will ich nicht verraten, ich will ja keinem zu viel von der Story verraten.
Die Steuerung
Wie von jedem guten Shooter gewohnt, findet die Steuerung per Maus und Tastatur statt und ist somit auch präzise und leicht zu handeln. Sollte man aber nicht mit der vom Entwickler vorgegebenen Tastenbelegung zufrieden sein, so kann man ohne Probleme und Einschränkungen jeder beliebigen Taste die gewünschte Funktion zuweisen. Man kann z.B. als Feuertaste „Enter“ festlegen oder andere solche Späße, Hauptsache man kommt mit seiner selber festgelegten Steuerung klar. Da die Standardsteuerung aber eingängig und schnell zu merken ist, erübrigen sich, eigentlich, Experimente mit alternativen Steuerungssettings. Außerdem wird bei Interaktionsmöglichkeiten immer die benötigte Taste eingeblendet. Da ich von der Steuerung nie enttäuscht wurde, möchte ich meine Ausführungen diesbezüglich nun auch beenden und sagen: „Steuerung top!“
Die Grafik
Wenn man vom heutigen Stand der Technik ausgehen mag, dann kann man ruhig sagen, dass die Grafik veraltet erscheint. Aber zum Erscheinungszeitraum zählte die Grafik zum Besten, was man kriegen konnte. Und auch heute noch überzeugt (mich) die Grafik voll und ganz. Was ich in dem Zusammenhang auch noch hervorheben möchte: MW2 ist kein Hardwarefresser, wie man so schön zu sagen pflegt! (Unter einem Hardwarefresser versteht man ein Spiel, welches enorm hohe Anforderungen an ein Computersystem stellt, damit es flüssig und stabil läuft.)
So kann ich das Spiel auf meinem Notebook (ein HP Pavilion dv6 – 6108sg) problemlos mit einer Auflösung von 1366x768 Pixeln(bedingt durch das Display), angeschalteter vertikaler Synchronisation und 4-facher Kantenglättung flüssig und mit einer durchschnittlichen Ladezeit spielen.
Doch genug zum technischen, nun muss die Optik herhalten. Ich muss sagen, dass ich regelrecht begeistert war, als ich die erste Mission der Einzelspielerkampagne gestartet habe. Warum? Weil Modern Warfare einfach ein optischer Leckerbissen ist! Im Vergleich zum ersten Modern Warfare ist schon eine deutliche Steigerung der Grafik zu erkennen: Die Personen sehen realistischer und detailtreuer aus, die Umgebungen machen einen atmosphärischen Eindruck und auch die Bewegungen und die Mimik der Charaktere sind deutlich besser als im ersten MW. Hinzu kommen detailliertere Waffen und Fahrzeuge.
Allerdings möchte man fast glauben, dass die Darstellung des Grases und der Sträucher noch vom ersten MW übernommen wurden, da diese doch sehr altbacken wirken. Und auch manch andere Oberfläche wirkt eher matschig und lieblos hin geklatscht. Aber diese (relativ) kleinen Macken können den stimmigen und schicken Look des Spiels nicht trüben.
Mein Fazit: Die Grafik ist auch nach knapp 3 Jahren immer noch vorzeigbar und es macht Spaß, die Umgebung auf sich wirken zu lassen und auch einmal gemütlich durch die Missionen zu streifen, um alles auf sich wirken zu lassen.
Der Sound
Hier kann ich mich kurz fassen: Ich bin sehr zufrieden mit dem Sound. Differenzierte Waffensounds, gute Umgebungsgeräusche und die (englischen) Sprecher sind einfach nur top. Sehr gut!
Die Atmosphäre
Wo wir schon mal bei der Grafik waren, kann auch die Atmosphäre nicht mehr lange auf sich warten lassen. Und in diesem Aspekt überzeugt Call of Duty: Modern Warfare 2 absolut! Man fühlt sich, als ob man real dabei wäre: alles wirkt lebendig, glaubwürdig und man merkt, dass die Atmosphäre die Königsdisziplin dieses Spiels ist, wie ich finde.
Wenn man in den Favelas von Rio de Janeiro als Sgt. Gary „Roach“ Sanderson auf Jagd nach einem wichtigen Gangster ist, dann spürt man, dass die Wohngebiete bis vor kurzem von Menschen wimmelten: überall liegt Müll herum, so wie er den fliehenden Zivilisten aus den Händen gefallen ist oder man sieht noch vereinzelt Unbewaffnete aus ihren Häusern fliehen, weil sich Mitglieder der Miliz darin verschanzt haben.
Oder ein anderes Beispiel: In einer kasachischen Militärbasis sollen die zwei Elitesoldaten Sergeant Gary „Roach“ Sanderson und Captain „Soap“ MacTavish ein Datenmodul aus einem abgestürzten Satelliten bergen. Es ist einfach nur genial durch den Schneesturm zu schleichen und die nichts ahnenden Patrouillen lautlos auszuschalten. Das ist mein persönlicher Höhepunkt des Spiels, auch wenn es schon die dritte Mission ist, da ich sie atmosphärisch am gelungensten finde.
Des Weiteren kommen wir immer wieder in den Genuss von kleinen Videos, welche während des Ladebildschirms gezeigt werden. Diese treiben die Story immer weiter voran und sind eine gute Abwechslung zum sonst immer so eintönigen Ladebildschirm.
Der Stein des Anstoßes
Es soll nun um die Mission gehen, die eine große Diskussion innerhalb und außerhalb der Spielergemeinschaft entfachte und in der hiesigen Spielversion nur in entschärfter Version enthalten ist. Um konkreter zu werden: Es handelt sich um die viel umstrittene Flughafenmission. Falls jemand die Diskussion nicht mitbekommen haben sollte, hier nun der Grund für die damals entstandene Aufregung.
In der Rolle des US Army Rangers Joseph Allen starten wir diese Mission. Wir haben auf Befehl eines hochrangigen Militärs die Gruppe um den Terroristen Vladimir Makarov infiltriert und arbeiten unter ihm mit dem Decknamen „Alexei Borodin“. Makarov hat vor, durch einen Terroranschlag auf einen russischen Flughafen, einen Krieg zwischen den USA und Russland zu entfesseln. Bei diesem Flughafen handelt es sich um den Zakhaev International Airport. Imran Zakhaev stellte den Hauptfeind im ersten MW dar und wird nun in Russland als Nationalheld gefeiert und ist sozusagen Makarov‘s Vorbild.
Wir sehen also zu Beginn der Mission einen schwarzen Bildschirm und hören das Durchladen schwerer Maschinengewehre. Kurz darauf öffnet sich eine Fahrstuhltür und wir betreten den Flughafen. Die Männer um Makarov gehen in Stellung (also auch unser Protagonist) und fangen an wild um sich in eine große Gruppe von Zivilisten zu schießen.
In der deutschen Version des Spiels ist es dem Spieler nicht gestattet Zivilisten zu töten, in der internationalen Version metzelt der Gamer fröhlich mit. Zumindest ist es ihm möglich, Zivilisten zu töten, gezwungen wird niemand. In beiden Versionen ist es ebenfalls möglich, die Flughafenmission zu überspringen.
Meine Meinung zu dieser Mission ist nebensächlich, man sollte sich schon selber Gedanken darüber machen, was man als moralisch vertretbar empfindet und was nicht. Wobei durch diese Mission große Fragen aufkommen. 1.: Warum kann PFC Joseph Allen nicht einfach „Makarov’s squad“, wie es auf Englisch heißt, ausschalten? 2.: Woher weiß Makarov, dass „Alexei Borodin“ nicht der ist, für den er sich ausgibt? (Makarov richtet Allen am Ende der Mission hin, um den Amerikanern die Schuld für das Massaker zu geben.) Und die dritte, aber wichtigste Frage: Gibt es an dem Flughafen keine Kameras? Die Antwort darauf lautet eigentlich nur NEIN! Denn sonst würde man beim Auswerten der Bilder sehen, dass da ein weltbekannter Terrorist rumrennt und unter dessen Leitung die Zivilisten abgeschlachtet werden. Naja, ich will mich nicht weiter aufregen, deshalb belasse ich es jetzt dabei. Kommen wir wieder zu wichtigeren Dingen, nämlich den sogenannten Spec-Ops.
Die Special Operations
Bei den Spec-Ops handelt es sich um Missionen, welche man sowohl alleine, als auch gemeinsam mit einem Freund oder Bekannten spielen kann. Die einzelnen Aufgaben haben nichts mit der Hauptstory zu tun, finden aber vereinzelt auf Schauplätzen aus dem Singleplayermodus statt. Diese sind nach Schwierigkeit gestaffelt und um neue Missionen freizuschalten muss man Sterne oder auch Auszeichnungen erspielen.
Die Spec-Ops stellen eine gute Möglichkeit dar, sich auch nach dem Einzelspielermodus allein mit CoD: MW2 zu beschäftigen, denn die Kampagnenzeit von rund 6 Stunden ist schnell rum.
Der Multiplayer
Zum Multiplayerteil von Modern Warfare 2 kann und möchte ich keine Aussage treffen. Zum einen liegt das daran, dass ich höchstens eine Stunde im Multiplayerteil verbracht habe und dann genervt aufgegeben habe, weil meine Internetverbindung zu lahm ist um ein flüssiges Spielen zu ermöglichen, zum anderen ist das der Tatsache geschuldet, dass der Spaß im MP-Part auch davon abhängt, mit welchen Personen man spielt. Wenn man z.B. als Neuling auf einen Server trifft, auf dem viele gute Spieler spielen, dann wird man genervt die Maus an die Wand werfen, weil man so oft tot ist. Deswegen behalte ich mir vor, hier keine Wertung abzugeben.
Das Fazit
Eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe! Ich bin von diesem Spiel so begeistert, dass ich den Singleplayer mindestens fünf Mal durchgespielt habe! Auch wenn einige behaupten, dass die Grafik altbacken ist oder ja immer nur der gleiche Mist der Vorgänger neu aufgebrüht wird, weiß dieses Spiel durch die sehr dichte Atmosphäre und schweißtreibende Action auch noch nach dem zweiten Durchspielen zu begeistern. Ich kann dieses Spiel uneingeschränkt empfehlen
32 Bewertungen, 8 Kommentare
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19.05.2012, 15:36 Uhr von Bjanne
Bewertung: besonders wertvollSchönes WE und lieben Gruß;)
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19.05.2012, 12:09 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollPrima vorgestellt. Über eine Gegenlesung würde ich mich sehr freuen. GLG
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19.05.2012, 09:58 Uhr von [email protected]
Bewertung: besonders wertvollLG Simone
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19.05.2012, 09:19 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollBW und ein schönes WE
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19.05.2012, 03:33 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichIch wünsche dir ein schönes Wochenende KATJA
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19.05.2012, 00:54 Uhr von goat
Bewertung: besonders wertvollHier kommt das versprochene BW. LG Melanie
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19.05.2012, 00:20 Uhr von DIREKT4000
Bewertung: sehr hilfreichAllerbeste Grüße
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19.05.2012, 00:18 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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