Coraline - ollector's Edition (DVD) Testbericht
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- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Elli04
Bizarre.
Pro:
siehe Bericht
Kontra:
siehe Bericht
Empfehlung:
Ja
Auf ihrer Tour entdeckt sie nun auch eine kleine Tür mitten in der Wand des Wohnzimmers. Ihre Mutter gibt ihr den Schlüssel, denn sie ist von Coraline genervt und will ihre Ruhe. Auf der anderen Seite findet sie nun das Spiegelbild zu ihrer Welt, aber viel bunter und fantasievoller, und was sehr auffällig ist, alle haben Knöpfe statt Augen im Gesicht. Coraline ist anfänglich begeistert, kommt aber dann hinter ein Geheimnis, das wohl auch mit der Puppe zu tun hat, die ihr Wybie geschenkt hat.
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Gruselig fängt es schon an, mit einer finsteren Musik unterlegt, sieht man als erstes, wie eine alte Puppe vollständig auseinander genommen wird und dann von einer Hand, die aus Nadeln besteht, wieder zusammengesetzt wird, durch das Fenster in die Freiheit geschickt und eine neuen Partner suchend.
Coraline sieht nun etwas seltsam aus, mit ihren blauen Haaren, aber wenn man sich mal die anderen Darsteller anschaut, sieht sie im Vergleich noch harmlos aus. Hier wurde auf Einzigartigkeit gesetzt, denn jede Figur wirkt zwar so, als sei sie aus Gummi, aber es sieht wirklich alle unterschiedlich aus und es wurden immer diverse Details hervor gehoben. So hat zum Beispiel der Akrobat extrem lange Beine, die nun durch den dicken Bauch auch sofort ins Auge stechen. Dann die Mutter, die eine Nase wie Pinocchio hat und der Vater, mit seinem Hals wie eine Giraffe und einem Kopf wie eine Zucchini. Wylbi, klein und dick, in schwarz gekleidet mit einer seltsamen Maske auf dem Kopf, sowie die zwei Schwestern vom Nebeneingang, alt aber ihre enorme und nicht wackelnde Oberweite, sowie die extravagante Kleidung lassen auf ein ehemaliges Leben in Glamour erinnern.
Die Villa, nun in rosa gestrichen, wirkt auf den ersten Blick sehr liebevoll, aber im Inneren ist es dann eher trüb und trist, so wie Coralines Leben, keiner hört ihr zu und da kommt man schon einmal auf diverse Gedanken, die Gegend zu erkunden, würde wohl jedes Kind so machen. Sie bekommt nun eine Puppe geschenkt von Wylbi, die genauso aussieht wie sie, und irgendwie scheint das keinen, also ihre Eltern und sie selber, zu verwundern, was ich persönlich schon etwas seltsam finde. Nun findet sie diese Tür, und ihre Mutter öffnet diese, man sieht eine Mauer und Coralines Enttäuschung ist ihr ins Gesicht geschrieben, doch als sie abends ins Bett geht und einschläft, wird sie durch Mäuse geweckt, die durch die Tür schlüpfen und sie hinterher.
Angekommen auf der anderen Seite ist nun alles viel wärmer und heimischer und sie findet eine Prallelwelt vor, in der sie nun ihre Eltern mit Knopfaugen vorfindet, die aber im Vergleich zu ihren richtigen Eltern, alles für sie tun und ihr jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Das gefällt wohl jedem Kind und Coraline kann es kaum erwarten, wieder in diese Welt zu kommen, denn als ihre Parallelmama sie ins Bett bringt, wird sie morgens wieder in ihrem richtigen Bett wach.
So geht es nun immer weiter und ihr wird jeder Wunsch erfüllt. Der Garten blüht, der Akrobat gibt für sie mit seinen Springmäusen eine Vorstellung und auch die zwei Schwestern aus dem Nebeneingang geben für sie eine wahnsinnig aufregenden Akt. Wylbi tritt nun auch dort in ihr Leben, aber auch er hat Knopfaugen und weil sie meint er redet zu viel, hat ihre andere Mutter das mal kurzer Hand abgestellt, alles scheint perfekt, bis sie auf den Kater trifft, der ihr nun zur Vorsicht rät, denn er kann in der anderen Welt sprechen. Irgendwann kommt das, was kommen musste, ihre andere Mutter will nun, das sie sich ebenfalls Knopfaugen annäht, was Coraline verweigert und jetzt zeigt die Mutter ihr wahres Gesicht, sperrt sie hinter einen Spiegel und dort trifft sie auf drei Geister, von Kindern, die ebenfalls auf die Mutter herein gefallen sind. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn Coraline kann nicht mehr zurück, ihre wahren Eltern sind verschwunden und sie braucht Hilfe.
Gruselig wird diese Story nun auch durch Szenen, wie die ausgestopften Hunde, die ehemals den beiden Schwestern gehörten und von denen sie sich nicht trennen konnten. Auch als die wundervolle Parallelwelt nun anfängt zu bröckeln und alles finster wird, steigt der Gruselfaktor und während die Story eher kindlich und freundlich anfängt, wird sie nun spannend und aufregend, was auch bis zum Ende so bleibt. Man fiebert nun mit, ob Coraline ihre Eltern wieder findet, in die andere Welt zurück kommt und ob sie ihre falsche Mutter besiegen wird.
Auch regt diese Story sehr zum Nachdenken an und ist nicht einmal so weit hergeholt, denn wie viele Kinder werden von ihren Eltern nicht beachtet und so kommen diese Kinder auf dumme Gedanken, begeben sich in Gefahr, und für einige endet es dann tödlich, während die Eltern sich Vorwürfet machen, und so ist es hier dann auch, die Eltern haben einfach keine Zeit für ihre Tochter, hören ihr nicht zu, und interessieren sich nicht dafür, wo ihre Tochter sich herum treibt.
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Die Eckdaten:
Erscheinungsjahr: 2009
Länge: 101 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6
Regie: Henry Selick
Drehbuch: Henry Selick
Produktion: Claire Jennings, Mary Sandell
Musik: Bruno Coulais, They Might Be Giants
Kamera: Pete Kozachik
Schnitt: Christopher Murrie, Ronald Sanders
Synchronisation: Englischer Sprecher / Deutscher Sprecher
- Coraline: Jones Dakota Fanning, Luisa Wietzorek
- Mutter, sowie andere Mutter: Teri Hatcher, Bettina Weiß
- Miss April: Spink, Jennifer Saunders
- Miss Miriam Forcible: Dawn French, Katja Nottke
- Katze: Keith David, Reiner Schöne
- Vater, sowie anderer Vater: John Hodgman, Patrick Winczewski
- Wyborne "Wybie": Lovat Robert Bailey Jr., Hannes Maurer
- Sergei Alexander Bobinsky: Ian McShane, Klaus-Dieter Klebsch
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Ich würde mal sagen, ich finde nicht, dass dieser Film für Kinder ab 6 Jahren ist, denn mein Sohn wird nun bald 6 Jahre alt und ich hätte ihn diesen Film nicht schauen lassen, viel zu gruselig. Ich habe ihn mit meiner 11 jährigen Tochter gesehen und auch die fand ihn teilweise schon arg zum Fürchten. Er ist spannend und man hat mal hier auch Figuren, die nicht niedlich sind, sondern auch sie wirken alle sehr skurril. Die Story fand ich sehr gut, denn sie regt mal wieder zum Nachdenken an und wurde hier einfach genial umgesetzt, spannend bis zum Schluss, und sogar noch ein wenig Aktion, denn es muss gerettet werden, was noch zu retten ist, auch wenn es ein trübseliges Familienleben ist, aber meist weiß man immer erst hinter her was man an den Eltern hat, auch wenn die nicht so viel Zeit haben. Absolut sehenswert.
Fazit: Skurril!
42 Bewertungen, 12 Kommentare
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10.12.2009, 12:42 Uhr von SweetPiccolina
Bewertung: sehr hilfreichsuper geschrieben lg
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01.12.2009, 12:57 Uhr von Fifima
Bewertung: sehr hilfreichDa stimme ich Dir gerne zu, meine 8 und 9jährigen Kinder fanden den Film an manchen Stellen auch recht schaurig. LG
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28.11.2009, 21:38 Uhr von tina08
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße .... Tina
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28.11.2009, 20:39 Uhr von Kuschelsocke77
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße aus Hamburg
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28.11.2009, 14:16 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und liebeGrüsse Wer liest wird auch gelesen :O)
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27.11.2009, 10:19 Uhr von oskermit
Bewertung: sehr hilfreichTOLL BERICHTET! DANKE für deinen Gegenbesuch!
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26.11.2009, 18:36 Uhr von topfmops
Bewertung: sehr hilfreichEs ist immer noch eine bodenlose Frechheit von einzelnen Mitgliedern dieser Plattform, zu lesen, sich am Wissen und der Mühe der Autoren geistig zu bereichern und dann die Beiträge nicht zu bewerten.
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26.11.2009, 17:50 Uhr von mima007
Bewertung: besonders wertvollViele Gruesse, mima007
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25.11.2009, 22:04 Uhr von Bunny84
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße und einen schönen Abend sendet dir BUNNY84 PS: Freue mich über Gegenlesungen
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25.11.2009, 14:32 Uhr von Hot_Rider
Bewertung: sehr hilfreichGreetz Hot_Rider !!!!
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25.11.2009, 12:41 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichSehr schön Beschrieben
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25.11.2009, 12:31 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichSh für den schönen Bericht. LG
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