Verblendung (Taschenbuch) / Stieg Larsson Testbericht



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- Niveau:
- Unterhaltungswert:
- Spannung:
- Humor:
- Stil:
Erfahrungsbericht von mg81
Verblendung
Pro:
spannende Hauptstory
Kontra:
zu sehr in die Länge gezogen
Empfehlung:
Ja
Allgemeine Buchdaten:
- Titel: Verblenung
- Autor: Stieg Larsson
- Verlag: Heyne
- Seitenanzahl: 688
- ISBN: 978-3-454-43245-1
- Preis: 9,95 Euro (Taschenbuch)
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Story:
An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden.
In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosem Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind die Enthüllungen.
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Autor:
Stieg Larsson, 1954 in Umeå, Schweden, geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2006 wurde er postum mit dem Skandinavischen Krimipreis als bester Krimiautor Skandinaviens geehrt. Sein Debütroman Verblendung wurde vom schwedischen Buchhandel zum besten Buch des Jahres 2005 gewählt. Es ist der erste Band einer Trilogie, die der Autor vor seinem Tod vollenden konnte.
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Meine Meinung:
Stieg Larssons „Verblendung“ habe ich gelesen, weil meine Schwester und ihr Freund mit das Buch empfahlen, beide waren fasziniert von der Story und lesen gerade den zweiten und den dritten Band. Also lieh ich mir das Buch aus und habe es ebenfalls gelesen. Ich selber hätte mir das Buch auf Grund der Beschreibung wohl eher nicht gekauft, weil mich die Story auf den ersten Blick nicht wirklich ansprach.
In Stieg Larssons „Verblendung“ geht es um die reiche Familie Vanger, Während einer Familienfeier vor siebenunddreißig Jahren ist die 16-jährige Harriet Vanger spurlos verschwunden. Aller Ermittlungen führten zu nichts, auch ihre Leiche wurde nie gefunden. Der 82-jährige Großonkel von Harriet, Henrik Vanger, will noch einen letzten Versuch unternehmen, um die Wahrheit über Harriets Schicksal zu erfahren und engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist für die Ermittlungen, dieser soll das gesamte von Henrik über Jahre gesammelte Material zu diesem Fall unvoreingenommen durchgehen. Bei seinen Recherchen bekommt Mikael die Unterstützung der Hackerin Lisbeth Salander. Was die beiden zu Tage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich niemals auf diesen Fall eingelassen ...
Der Schreibstil ist in Ordnung. Die Story wird in dritter Person erzählt, einige Kapiteln werden aus der Sicht von Lisbeht, einige aus der Sicht von Mikael erzählt. Die Sätze sind normal lang, die Sprache eher einfach, auch wenn hier und da mal ein Fachbegriff oder schwedische Persönlichkeit, die mir nichts sagen, auftauchen. Die Geschichte lässt sich recht flüssig lesen und man kann dem Geschehen gut folgen. Der Spannungsaufbau ist Stieg Larsson gut gelungen. Auch die einzelnen Personen sind sehr gut beschrieben, so dass man sich ihr Aussehen gut bildlich vorstellen kann.
Meine Schwierigkeiten hatte ich dabei, die Mitglieder der großen Vanger-Familie auseinander zu halten. Wer war noch mal der Sohn, die Tochter, der Bruder oder der Vater von wem, da hatte ich nicht den Durchblick. Dieses Problem wurde aber im Buch sehr gut dadurch gelöst, dass eine Ahnentafel abgebildet war, auf die ich immer wieder mal einen Blick werfen musste.
Insgesamt fand ich die Story recht spannend. Aber manche Sachen wurden für meinen Geschmack zu detailliert beschrieben und zu sehr in die Länge gezogen. An einigen Stellen fand ich das Buch richtig langweilig. Das Buch umfasst 688 Seiten. Der Fall Harriet wurde bereits auf Seite 575 gelöst, danach wurde noch mal die Wennerström Affäre, die mich am Anfang schon überhaupt nicht interessiert hat, behandelt. Diesen Teil des Buches fand ich besonders langweilig.
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Mein Fazit:
Die Hauptstory, also das Herausfinden, was mit Harriet geschah, fand ich sehr spannend. Die Nebenhandlung (die Wennerström-Affäre) fand ich sehr langweilig. Das Buch bekommt von mir knappe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für eingefleischte Krimifans.
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57 Bewertungen, 9 Kommentare
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08.06.2010, 16:33 Uhr von Ringer93
Bewertung: sehr hilfreichder film ist weltklasse... und der dritte teil läuft jetzt im Kino suche immer leute zum gegenlesen
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05.06.2010, 19:33 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreichund ganz liebe wochenendgrüße
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21.05.2010, 16:54 Uhr von catmum68
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreicher Bericht LG
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15.05.2010, 13:28 Uhr von Bunny84
Bewertung: sehr hilfreichDu hast bei mir gelesen und schwups lese ich auch bei dir. Klasse Bericht. LG BUNN84
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15.05.2010, 11:32 Uhr von giselamaria
Bewertung: sehr hilfreichich habe das Buch gelesen und war begeistert, und habe die zwei Folgebände auch sofort gelesen. Ich fand alle drei super. - LG gisela
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15.05.2010, 01:00 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^petra
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14.05.2010, 20:56 Uhr von cleo1
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht. Danke für Deine Lesungen, schönes Wochenende und Lg cleo1
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14.05.2010, 20:10 Uhr von rainbow90
Bewertung: sehr hilfreichEin super Bericht. LG
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14.05.2010, 17:48 Uhr von sigrid9979
Bewertung: besonders wertvollSchöner Bericht..Lg Sigi
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