HSM shredstar S10 6,3mm Testbericht

ab 27,24
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Erfahrungsbericht von jschmid73

Zuverlässige und präzise Vernichtung von diskreten Dokumenten....

Pro:

zuverlässig, präzise und saubere Schnittergebnisse, ausreichender Auffangbehälter

Kontra:

fehlender OFF-/ON-Schalter

Empfehlung:

Ja

Ich habe diesen Aktenvernichter zur Ausstattung meines Heimarbeitsplatzes bekommen um den Anforderungen des Datenschutzes genüge zu tun, z.B. um vertrauliche oder interne Dokumente, die fehlerhaft ausgedruckt wurden, umgehend vernichten zu können, bevor diese dann in geschreddertem und nicht mehr nachvollziehbarem Zustand in die Papiertonne wandern...

DER HSM SHREDSTAR S10

Im Web erhält man den Aktenvernichter um die 40 EUR, wo genau ihn unsere Materialverwaltung bezogen hat, weiß ich nicht....


== HERSTELLER ==

HSM GmbH + Co. KG
Austraße 1-9
88699 Frickingen / Germany
Postfach 1163, 88678 Salem / Germany
Tel. +49 75 54 2100-0
Fax +49 75 54 2100-160
E-Mail: [email protected]
www.hsm.eu

== EINIGE TECHNISCHE DATEN ==
(zusammengetragen aus dem Web und von der Bedienungsanleitung)

Schnittart: Streifenschnitt
Schnittbreite: 6,3 mm
Auffangvolumen: 16 Liter
Schnittleistung: 12 Blatt
geeignet für: Papier
Arbeitsbreite: 216 mm
Leistung: 115 Watt
Schnittgeschwindigkeit: 7,5 m/min
Abmessungen: 34 x 21 x 41 cm
Gewicht: 3,2 kg

== VERARBEITUNG / STABILITÄT ==

Die Verarbeitung lässt zumindest an den äußerlich erkennbaren Stellen keinen Anlass zur Kritik zu und scheint recht solide zu sein, auch wenn das Gehäuse der eigentlichen Schreddereinheit aus Kunststoff besteht. An der Schalteinheit sowie an der Zuführung des Netzkabels scheint alles solide verarbeitet zu sein und ist auch nach mehrmonatiger, täglicher Nutzung in einem neuwertigem Zustand.

Der Auffangeinmer aus Kunststoff ist an seiner Unterseite ausreichend gummiert, dass der gesamte Aktenvernichter nicht umfallen kann, auch wenn man mal mit den Füßen dagegen stößt. Für eine gewisse Stabilität sorgt auch das Eigengewicht der Schreddereinheit selbst, die mit ca. 3,0 kg zu Buche schlägt.

Die Schreddereinheit wird dabei einfach auf den Auffangbehälter gesteckt und lässt sich zum Entleeren auch wieder leicht davon lösen.

== ERGONOMIE ==

Der Blatteinzug des Schredders lässt sich auch dann gut und präzise erreichen, wenn der Aktenvernichter - wie in meinem Falle - auf dem Fußboden platziert wird. Sofern man die Auto-Start-/Stoppautomatik am Wahlschalter aktiviert hat, beginnt der Einzug und Schreddervorgang automatisch, wenn das Papier über den Einzugsschacht zugeführt wird. Das funktioniert recht präzise und zuverlässig und es bedarf keinerlei größeren Kraftaufwandes oder größerer Anstrengungen, das Papier wird sauber und gerade eingezogen, sofern man sich an die Mengenbeschränkungen hält (vom Hersteller werden 10 Blatt gleichzeitig angegeben, ich würde sagen, 13 Blatt gehen auch noch leicht....).

Von Zeit zu Zeit sollte man die Schreddereinheit vom Eimer abnehmen und die geschnittenen Streifen nach unten drücken, denn nach ca. 50 Blatt geschreddertem Papiers drücken die Streifen von unten auf das Schredderwerk und der Sensor für die Auto-Funktion schaltet das Gerät im Auto-Betrieb dann nicht mehr ab. Bis zu 50 Blatt funktioniert dies aber problemlos und wenn man die Schredderstreifen immer wieder mal nach unten drückt, haben im Auffangbehälter locker ca. 150 Seiten in geschreddertem Zustand darin Platz.

== SCHREDDERERGEBNISSE ==

Ich würde großzügig mal sagen, dass es der SHREDSTAR S10 mit ca. 13 Blättern (DIN A4) gleichzeitig aufnehmen kann, ohne dabei in die Knie zu gehen. Sollte dabei wirklich mal etwas nicht mehr vorwärts gehen, kann man die Richtung der Schreddereinheit mittels eines Wahlschalters auch umkehren, sodass die zu schreddernden Dokumente wieder ausgespuckt werden, wie gesagt, bis max. 13 Blatt Papier schafft das Gerät das aber auch in einem Arbeitsgang und zwar mit so dünn geschnittenen Streifen, dass man später aus den Streifen selbst, wenn man sie in die Papiertonne schüttet, keine Rückschlüsse mehr auf den ursprünglichen Inhalt der Dokumente ziehen kann, weil sie einfach zu sehr "verschnippselt" sind, das wäre schon ein extremes Puzzlespiel, diese Streifen wieder zusammenzusetzen....

Der Shredder nimmt es neben Papier mit bis zu 13 Blatt gleichzeitig auch mit dünneren Kartonagen, Plastikkarten wie EC-Karten, etc. und vor allem auch mit Rohlingen (CD/DVD/etc.) auf. Die Rohlinge werden zwar nicht in Streifen geschnitten, aber so zerstört, dass sie nach dem Schreddervorgang keinesfalls mehr lesbar sind.

Was mich bei diesem Gerät sehr freut, ist der Umstand, dass es noch nie zu "Verstopfungen" oder Papierstau gekommen ist, denn wenn ich wirklich mal 16-17 Seiten in den Schredder gelegt habe und der Schreddervorgang in´s Stocken geriet, konnte ich mit der Umkehrtaste das Schredderwerk auf Betrieb in die umgekehrte Richtung stellen und das Schnittgut kam oben wieder raus um es dann durch nochmaliges Schreddern endgültig geschnitten in seinen Auffangbehälter zu verfrachten.....

== SICHERHEIT ==

Der Papierzuführschacht des Schredders ist so konzipiert, dass meiner Meinung selbst bei Kinderfingern keine Gefahr besteht, dass diese ins Schredderwerk geraten könnten, bei Erwachsenenfingern besteht hier nicht die geringste Möglichkeit, mit den Fingern in´s Schredderwerk zu gelangen.

Aufpassen muss man aber, wie bei jedem Aktenvernichter, mit Krawatten, etc., dass diese nicht ins Schredderwerk gelangen, was aber m.E. auch eine gehörige Portion Zufall erfordern würde, aber es gibt ja leider nichts, was es mit solchen Geräten nicht schon gegeben hätte.

== MEIN FAZIT ==

Für ca. 40 EUR erhält man mit dem SHREDSTAR S10 ein durchaus semiprofessionelles Gerät zum Vernichten von einzelnen Dokumenten von bis zu 10-13 Blatt gleichzeitig. Das Gerät arbeitet zuverlässig und präzise, vor allem schneidet es die zu vernichtenden Unterlagen in so schmale Streifen, dass sich der Inhalt der Dokumente später nicht mehr nachvollziehen lässt. Für den Heimgebrauch oder den Einsatz in kleinen Büros mit nur geringem Anfall an vertraulichem Dokumentenmaterial ist dieses Gerät m.E. völlig ausreichend.

Es gibt eigentlich mehr oder weniger nichts, was ich an diesem Gerät bemängeln könnte, bis auf den Umstand, dass ein ON-/OFF-Schalter fehlt, mit welchem man das Gerät bei Nichtbenutzung ganz ausschalten könnte, sodass immer die LED-Betriebsanzeige brennt, auch wenn der Aktenvernichter gar nicht im Betrieb ist. Da der Motor zu diesem Zeitpunkt aber komplett aus ist und offensichtlich nur die LED in Betrieb ist, dürfte sich der Stromverbrauch durch diesen Umstand in Grenzen halten, im Betriebszustand mit laufendem Mahlwerk schlägt das Gerät mit 130 Watt m.E. bei der Stromrechnung auch nicht groß zu Buche, da es ja nur immer für ein paar Sekunden läuft.

Überall dort, wo einzelne Blätter, wie z.B. fehlerhafte Ausdrucke oder einzelne Seiten wie Kontoauszüge oder andere diskrete Dokumente zuverlässig vernichtet werden sollen, liefert mir der S10 sehr gute und zuverlässige Dienste und dies mittlerweile seit nunmehr fast 8 Monaten ohne jegliche Störungen oder Mängel.

Bis auf den fehlenden Netzschalter also keinerlei Anlass zur Kritik, der Umstand des fehlenden Netzschalters wiegt für mich nicht so sehr, dass ich dem Gerät einen Stern abziehen würde und ich vergebe ihm daher aufgrund seiner hohen Zuverlässigkeit 5 Sterne.

37 Bewertungen, 5 Kommentare

  • Mondlicht1957

    06.06.2012, 11:02 Uhr von Mondlicht1957
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich und liebe Grüsse

  • Lale

    06.06.2012, 00:51 Uhr von Lale
    Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~*

  • morla

    06.06.2012, 00:41 Uhr von morla
    Bewertung: besonders wertvoll

    lg. ^^^^^^^^^^^^^^petra

  • katjafranke

    05.06.2012, 23:52 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Einen lieben Gruß von der KATJA

  • Miraculix1967

    05.06.2012, 22:30 Uhr von Miraculix1967
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schönen Dienstagabend und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967