Vorarlberg Testbericht
Auf yopi.de gelistet seit 12/2009
Erfahrungsbericht von templerthomas
Vorarlberg im Winter
Pro:
s.Bericht
Kontra:
s.Bericht
Empfehlung:
Ja
Vorarlberg ist das westlichste Bundesland Österreichs - und meiner Ansicht nach auch das schönste obwohl Vorarlberg flächen- wie bevölkerungsmäßig das zweitkleinste Bundesland ist.
Geografie
Fläche: 2.601,48 km²
- davon Land: 2.533,84 km² (97,4 %)
- davon Wasser: 67,64 km² (2,6 %)
Höchster Punkt: 3.312 m ü. A. (Piz Buin)
Tiefster Punkt: 395,23 m ü. A. (Bodensee)
Bevölkerung
Einwohner: 367.932
Sitz der obersten Organe des Landes, des Vorarlberger Landtags und der Vorarlberger Landesregierung, ist die Landeshauptstadt Bregenz.
Vorarlberg war immer schon ein recht eigenständiger Bestandteil Österreichs. In erster Linie ist fühlt sich jeder Einwohner meines Bundeslandes als Vorarlberger und erst in zweiter Linie als Österreicher.
1919 wollten über 90% der Vorarlberger zur Schweiz was jedoch am Widerstand der österreichischen Bundesregierung und am Desinteresse der Schweiz scheiterte. Vorarlberg heißt seitdem in der Schweiz auch Kanton Übrig.
Wir Vorarlberger bevorzugen freilich die Bezeichnung Ländle.
Unser Dialekt ist so stark das er schon fast als eigene Sprache bezeichnet werden kann.
Kleines Beispiel:
A Wässerle, so kli und klar,
ma ment, as künn nit si -
und doch, es grift vertüflet a,
's ischt Kriesewasser gsi!
(Ein Wässerchen, so klein und klar,
man meint, es könnte nicht sein -
und doch, es greift verteufelt an,
es war Kirschwasser!)
Aus dem Mundartgedicht "Der Wasser-Schada" vom Seeger an der Lutz (1831-1893)
Vielleicht schafft es ja jemand von den NIcht-Vorarlbergern hier bei dooyoo folgende Sätze zu übersetzen?
Schaffa, schaffa, spära, husa - dKatz varkofa, selbar musa
Sind mir scho m Montafou?
oder folgendes Wort?
Gadaladalella :-)
===2. Vorarlberg im Winter===
Passend zum heutigen Schneefall möchte ich euch mein Bundesland Vorarlberg im Winter vorstellen.
Schließlich wird der Text ja mit einer touristischen Seite verlinkt :-)
In meinem Bericht möchte ich euch die besten Skiregionen meines Landes präsentieren. Anschließend werde ich saisonunabhängige Tipps geben - wie Restaurants.
2.1. Montafon
Das Montafon ist ein Tal das jedem Skifahrer ein Begriff sein sollte.
Mit den Skigebieten Golm, Hochjoch, St. Anton, Gargellen und Silvretta-Nova sind gleich 5 erstklassige Skigebiete in einer Region versammelt die allesamt 2009/10 einen Besuch wert sind. So steht das Montafon zumeist für tief verschneite, wunderschöne Landschaften und bestens erschlossene Skipisten.
Das Montafon an sich ist ein 39 km langes Tal im Süden Vorarlbergs. Das Montafon hat mit dem Piz Buin den höchsten Berg Vorarlbergs (3312 m hoch) und mit dem Silvretta-Stausee auch den größten Stausee in diesem Bundesland.
Das Montafon ist schon seit 5000 Jahren besiedelt.
Einer Zeit mit den Grafen von Werdenberg als Herrscher und einem unabhängigen Bauernbund folgte ab dem 15. Jahrhundert die Herrschaft der Habsburger. 1805 bis 1814 gehörte das Montafon zu Bayern.
Im Grunde waren und sind die Montafoner sowieso ein eigenes Völkchen, ganz klar Vorarlberger aber mit sehr starkem Lokalpatriotismus.
Dieser ist so ausgeprägt dass sie damit mit den anderen Lokalpatriotismusfanatikern - den Bregenzerwäldern - immer wieder aneinanderkommen.
Früher war der Ruf der Montafoner nicht sehr gut, darüber gibt es nach wie vor Witze etwa in einem Vorarlbergerisch-Hochdeutsch Wörterbuch in dem es heißt
Hochdeutsch Vorarlbergerisch
Gibt es hier Taschendiebe? Sind mir scho im Montafou?
Mittlerweile sind die Montafoner aber angesehene Vorarlberger :-)
Die Montafoner haben eine eigene Tracht und eine eigene Bauweise.
Im Montafon gibt es 10 Wasserkraftwerke
Die Gemeinden im Montafon sind:
Gaschurn
St. Gallenkirch
Schruns
Tschagguns
Silbertal
Bartholomäberg
Vandans
St. Anton im Montafon
Lorüns
Stallehr
Die Einwohnerzahl aller Gemeinden liegt bei 16800.
Empfehlenswert ist das Montafon vor allem zum Skifahren aber auch im Herbst zum Wandern. So ist der Tourismus auch der bedeutendste Wirtschaftszweig der Region. Ich denke jeder der die Natur liebt sollte sich zumindestens einen Kurzurlaub in der Region gönnen. Die Berge sind sehr beeindruckend, die Menschen freundlich und das Preis/Leistungsverhältnis sehr gut.
1. Gargellen:
Das Skigebiet Gargellen ist mit beachtlichen 1.423 m der höchstgelegene Wintersportort im Montafon . Das Skigebiet reicht hinauf bis auf 2.300 m und ist damit sehr schneesicher .
Das Schigebiet Gargellen ist aber auch etwas abgelegen und klein.
Gargellen an sich hat 107 Einwohner (!)
Die Infrastruktur ist aber gut. Gargellen hat einen SPAR (Lebensmittel, Spirituosen, Tabakwaren, Zeitungen, Souvenirs), einen INTERSPORT (Wander- und Bergsportsortiment) sowie ein PURE MOUNTAIN EQUIPMENT Store (Verleih von Schi, Mountainbikes,Helmen, Nordic Walking Stöcke)
Der Vorteil des Schigebietes ist die relative Ruhe während der Woche. Während der Woche muss man kaum anstehen und hat freie Fahrt. Am Wochenende ist es allerdings auch in Gargellen recht voll.
Betrieb ist ab dieser Woche (Ab dem 4. Dezember 2009 bis zum 18. April 2010)
Die Tageskarte macht für Erwachse 38,50 Euro, für Senioren 34,30 und für Kinder 22,30 Euro.
Zahlungsmöglichkeiten sind Barzahlung, Kreditkarten - Visa- und Eurocard oder EC-Karten.
Bis zum 22.12. hat Gargellen noch Vorsaisonpreise - also nur 27,50 Euro für Erwachsene bzw. 16 Euro für Kinder.
Die oberen Pisten in Gargellen sind sehr schön aber zumeist alle eher kürzer. Der Schwierigkeitsgrad ist meistens mittel oder einfach.
Die Talabfahrt ist meiner Ansicht nach nichts für Anfänger, dazu sind zu steile Pisten drin. Für fortgeschrittene Schifahrer ist die Abfahrt jedoch empfehlenswert. Das Schigebiet an sich ist im Vergleich zu den anderen Schigebieten im Montafon recht klein aber schön. Der Nachteil von Gargellen ist die längere Anfahrt. Lange Wartezeiten am Lift hatte ich in Gargellen noch nie, daher eine klare Empfehlung.
2. Silvretta Nova
Die Silvretta Nova ist wirklich ein Skigebiet der Superlative.
An einem Tag alle Skipisten dieses Skigebietes zu fahren ist schon eine Leistung (aber auch unnötig ;-) Die Silvretta Nova hat bei allen Liften tolle Pisten.
Kontakt:
Schneetelefon: +43 5557/6111
Telefon: +43 5557/6300-0
Fax: +43 5557/6300-171
E-Mail: [email protected]
Tageskarte (Erwachsene,/ Kinder)
Euro 39,50 / Euro 22,90
ab 11:30
Euro 35,50 / Euro 20,00
2-Tageskarte
Euro 75/ Euro 42,50 (bei den Kindern hat das Skigebiet die Preise somit reduziert, bei den Erwachsenen erhöht)
2,5-Tage Schipass
Euro 91,- / Euro 52,-
Die Silvretta Nova bietet aber auch für Nicht-Skifahrer ein tolles Erlebnis:
Die 5,5 km lange Rodelstrecke Garfrescha bietet jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag von 18.00 bis 21.30 Uhr Nachtrodeln an.
Das ist ein toller Spaß. Die Beleuchtung ist sehr hell und man sieht die Strecke fast so gut wie am Tag. Bis Ende März 2010 kann man - sofern Schnee vorhanden ist - Nachtrodeln.
Kontakt: RODELINFO ab 18.00 Uhr
Tel. +43 5557/6300-135
Auch für das kulinarische Wohl ist gesorgt. Die Silvretta Nova hat 4 Restaurants.
Das Skigebiet bietet für jeden Skifahrer etwas. Es gibt 40km leichte (blaue) Pisten, 35 km mittlere (rote) und 39 km schwere (schwarze) Pisten. Insgesamt also 114 km an Skipisten und 26 Liftanlagen.
Trotzdem ist es am Wochenende immer sehr voll. Mein Tipp ist daher auch hier während der Woche zu kommen. Komplett leer ist die Nova freilich nie da hier sehr viele Urlauber Ski fahren. Durch das weitläufige Skigebiet verteilen sich die Skifahrer aber sehr gut.
Die Talabfahrt würde ich erst am Schluß des Skitages machen, man fährt doch sehr lange von der Talstation ins Skigebiet. Freilich ist die Abfahrt auch recht lange und macht Spaß (vor allem der lange Schlußteil den man am besten "Schuss" fährt - leider missachten dies viele Urlaubsskifahrer die dann am Schluß mehr langlaufen als Ski fahren. Meine Frau ist ja eine Nummer besser als ich im Skifahren (keine Schande :-) sowieso nicht aber speziell - sie war ja auch Skilehrerin und in der Jugend im Rennteam) sie fährt da aber immer sehr gerne an den Männern vorbei :-)
Für Snowboarder - die es hier ja auch gibt ;-) liebe Grüsse - die Nova hat den größten Snowboardpark Österreichs. Snow-Parks.com listet ihn als einzigen "Five-Stars-Park" in Vorarlberg.
Die Lifte sind noch eine Erwähnung wert. Es gibt hier Sessellifte mit Lederbezug und Sitzheizung. Sehr fein. Also insgesamt klar 5 Sterne.
3. Das Skigebiet Hochjoch Schruns
gehört zu meinen Lieblingskigebieten. Mittlerweile ist es mit dem Skigebiet Silvretta Nova zu Skigebiet Silvretta Montafon - Hochjoch zusammengeschlossen. Man kann also mit einer 2 oder 5 Tageskarte auch an der Nova skifahren.
Mit einer Seilbahn kommt man von der Talstation in das Skigebiet, wo 9 weitere Liftanlagen für sehr viele Auswahlmöglichkeiten zum Skifahren sorgen.
Auch die Talabfahrt gefällt mir sehr gut. Sie ist übrigens die längste durchgehende Talabfahrt in meinem Bundesland Vorarlberg (12 km) und führt durch den längsten Skitunnel der Welt.
Die Preise sind nicht billig aber im Durchschnitt und für die angebotene Pistenvielfalt in Ordnung.
Preise:
Tageskarte (Erwachsene / Kinder)
Euro 39,50 / Euro 22,90
ab 11:30
Euro 35,50/ Euro 20,00
2-Tageskarte
Euro 75 / Euro 42,50
5-Tage Schipass
Euro 164,50/ Euro 107,00
Direkt im Skigebiet kann man auch Ski ausleihen, Skischuhe was immer man braucht.
Für Kinder hat dieses Skigebiet das "Dreamland".
Das Dreamland-Team des Skigebietes gestaltet den Einstieg in die Winterwelt für die Kleinen spielerisch.
Es ist ein seperater Teil für die Kleinsten in denen sie Skifahren lernen bzw. skifahren können während die Eltern alleine fahren oder Sonne tanken.
Öffnungszeiten:
täglich von 10.00 - 15.30 h für Kinder ab 3 Jahren (womit unsere Tochter noch zu klein ist - aber da möchte sowieso ich ihr die ersten Schwünge beibringen)
Es gibt ein vielfältiges Kartenangebot (1,5, 3 oder 4,5 h/Tag), Mehrtageskarten, All-Inclusive-Packages uvm. Bei Interesse einfach anfragen:
Kontakt:
Montafoner Hochjochbahnen GmbH
Bergbahnstraße 22, A-6780 Schruns
T 0043 (0) 5556 72126
F 0043 (0) 5556 72126-130
[email protected]
Besonders die Vielfalt an Pisten gefällt mir an diesem Skigebiet.
Knapp 45 Pistenkilometer, 10 blaue, 5 rote und 1 schwarze Piste, dazu die längste durchgehende Talabfahrt des Landes Vorarlberg, Beschneiungsanlagen die auch in "grünen Phasen" für genug Schnee sorgen (entgegen der Werbung aber nicht immer bis ins Tal), sehr viel Sonne (fast alle Hänge sind lange sonnig - was ich sehr mag) und gut präparierte Pisten sprechen für dieses Skigebiet. Das Skigebiet hat 2 Restaurants - beide mit viel Platz zum Sonne tanken und traumhafter Aussicht. Während der Woche - außerhalb der Ferien - hat man zudem sehr viel Platz auf den Pisten.
Dh ganz klar 5 Sterne.
St. Anton und Golm folgen noch (sind allerdings nicht meine Favoriten im Montafon)
Was die Orte an sich betrifft ist für mich Schruns die no 1, hier ist auch am meisten los (und man kann hier auf den Spuren von Ernest Hemingway wandern). An sich ist aber die ganze Region sehr empfehlenswert.
2.2. Bregenzerwald
1. Mellau
Eines meiner Lieblingsziele zum Schifahren ist Mellau.
Mellau liegt im Bregenzerwald und damit ganz in meiner Nähe.
Der Ort an sich ist von der Einwohneranzahl her klein (1307 Einwohner), von der Größe her jedoch nicht (40,50 km²). Mellau liegt auf 690 m Seehöhe.
Der Tourismus prägt die Gemeinde sehr stark.
Von den 30 größten Kommunalsteuerzahlern sind 13 unmittelbar dem Tourismusbereich zuzuordnen.
Das Skigebiet Mellau hat 20 Kilometer an Pisten.
Mellau hat
1 Gondelbahn mit 90 4-Personen Kabinen
1 kuppelbare 6er-Sesselbahn WILDGUNTEN
1 kuppelbare 6er-Sesselbahn SUTTIS
3 Schlepplifte
1 Übungslift für Anfänger
Der Kontakt ist:
Bergbahnen Mellau
6881 Mellau, Hinterbündt 380
Bregenzerwald/Vorarlberg, Österreich
Tel.: +43(0)5518 22 22-0
Fax: +43(0)5518 22 22-12
Nachricht an [email protected]
Betrieb ist ab dem 12.12.2009
Interessant wird ob die geplante Skigebietsverbindung Mellau-Damüls in dieser Saison zustande kommt.
Die Tageskarte für Erwachsene kostet 41 Euro (für Vorarlberger 39 Euro), ab 11:30 kostet sie noch 34 Euro. Es gibt auch eine 2-Tageskarte um 73 Euro und eine 2,5-Tageskarte um 90 Euro. Die Preise sind mittlerweile über dem Durschnitt.
Wer öfters in Mellau Schifahren möchte sollte den 3 Täler Pass kaufen.
Sie kostet 402 Euro für Erwachsene bzw. 281 Euro für Jugendliche und man kann damit in 3 Tälern den ganzen Winter 2009/10 unbegrenzt Schifahren.
Mit der Gondelbahn kommt man von der Talstation (die ausreichend Parkplätze hat) in das Skigebiet. Dort muss man ein kleines Stück laufen und kommt dann an einen Schlepplift.
Beim Schlepplift sind auch die 2 Restaurants des Skigebietes.
Das Essen dort ist okay und nicht zu teuer, allerdings darf man sich auch keine kulinarischen Höhenflüge erwarten.
Überlaufen ist Mellau nur an frequentierten Wochenenden. Während der Woche ist es sehr schön in Mellau, es ist nicht zu viel los.
Am Wochenende schaut dies freilich ganz anders aus. Ich fahre daher sofern dies möglich ist während der Woche.
Der Schlepplift hat zwei kleinere Pisten, diese lasse ich aber meist links liegen und fahre von dort links zu einem Sessellift. Den fahre ich den ganzen Tag :-) Die Piste links ist super, sehr abwechslungsreich mit einem Steilhang, einer "Schussebene" usw.
Auch die Abfahrt ins Tal gefällt mir sehr gut. Sie ist lange und bietet interessante Pisten. Von dort kommt man auch wieder an die Talstation der Gondelbahn. Die Abfahrt ist übrigens auch für Anfänger zu meistern.
Interessant wird für mich die neue Verbindung mit Damüls.
Aktuelles gibt es hier: http://www.bergbahnenmellau.com
Warth/Schröcken:
Warth/Schröcken ist ein sehr schneesicheres, preisgünstiges und schönes Schigebiet in Vorarlberg. Da es momentan permanent schneit ist der Saisonbeginn gesichert und es heißt "Schifahren..."
Tourismusbüro Warth
6767 Warth
Tel.: +43 5583 35150
Fax: +43 5583 35156
E-Mail: [email protected]
Skilifte Warth
6767 Warth
Tel.: +43 5583 3601
Fax: +43 5583 3601-14
Skilifte Schröcken
6888 Schröcken
Tel.: +43 5583 4259
Fax: +43 5583 4259-229
Skilifte Warth
Bahnen u. Lifte geöffnet vom 09.00 Uhr bis 16.15 Uhr
Tel. +43(0)5583-3601-0
Skilifte Schröcken
Bahnen u. Lifte geöffnet von 08.45 bis 16.15 Uhr
Tel. +43(0)5583-4259-0
Saisonstart ist am 11.12.
Paketpreise mit Hotels gibt es hier:
http://www.warth-schroecken.at
Der Ort Warth hat lediglich 186 Einwohner und ist uninteressant.
Die Schiregion hat jedoch einige Vorteile.
Zum einen die aktuelle Schneelage:
Schneehöhe Berg (in cm): 140 cm
Schneehöhe Tal (in cm): 100 cm
Neuschnee (in cm): 30 cm
Pistenqualität Berg: ausgezeichnet
zum anderen die Preise.
Die Schiregion hat diverse Tickets.
Die normale Tageskarte kostet 38,80 Euro für Erwachsene und 20,50 Euro für Kinder. Ab 11:00 geht der Preis auf 34,50 bzw. 19 Euro runter und wird dann alle halbe Stunde billiger. Ab 14:00 zahlt man nur noch 21 Euro - da ist freilich die beste Schifahrzeit schon lange vorbei.
Für Anfänger hat das Schigebiet mit einer Punktekarte ein sehr gutes Angebot. Eine 20-Punkte-Karte kostet 16 Euro und reicht für Anfänger, es gibt auch eine 40 Punkte Karte um 27 Euro.
Man zahlt Punkte pro Fahrt, wer eben nicht schnell runtersaust sondern noch laaangsame Pflugbewegungen macht dem müsste die Punkte Karte genügen.
Das Schigebiet hat tolle Pisten für jeden Schwierigkeitsgrad.
Eine Besonderheit ist eine abgesperrte und abgesicherte Abfahrtsstrecke beim Kuchl-Lift, dort kann man seine Spitzengeschwindigkeit messen. Die Bestzeit liegt derzeit bei 82 km/h. Es gibt zudem einen Snowpark, ein Schi- Märchenland für die kleinsten Schifahrer (Übungslifte, Sprungschanzen) usw.
Die Preise in den Restaurants sind in Warth/Schröcken erschwinglich. Was die Abendunterhaltung betrifft ist Warth freilich zu Lech, Sölden oder St. Moritz etc nicht zu vergleichen. Warth setzt vor allem auf Tagestouristen.
Für diese bietet Warth alles - tolle Pisten, vernünftige Preise und Service wie Schischulen, Schiverleih usw.
Insgesamt also ein sehr gutes Schigebiet.
Der SAISONSTART WINTER 2009/10 ist am Diedamskopf am 5.12. (bis 11. April 2009)
Betriebszeiten bei Fahrbetrieb
täglich: 08:45 - 16:15 Uhr
letzte Bergfahrt Talstation: 15:45 Uhr
letzte Bergfahrt Mittelstation: 16:00 Uhr
Der Diedamskopf ist übrigens nicht nur für Schifahrer sondern auch für Snowboarder einen Besuch wert. Der Sajas Forumpark - der laut Eigenwerbung beste Snowpark im Bregenzerwald - lockt Snowboarder aus ganz Europa. Wer Schoppernau besucht und nicht Ski oder Snowboard fahren möchte kann auch täglich präparierte Winterwanderwege genießen. 200 km Wanderwege gibt Schoppernau auf bergfex.at an, was mir nun doch etwas viel erscheint. Genug Winterwanderwege gibt es aber auf jeden Fall.
In Schoppernau an sich ist freilich gar nichts los. Restaurants gibt es am Diedamskopf hingegen schon.
Öffnungszeiten Gastronomie:
SB-Panoramarestaurant: 09:00 - 16:00 Uhr
Wedelstube: 09:00 - 16:00 Uhr
Käsker Breitenalpe: 09:15 - 15:30 Uhr
Pub Ski-Inn: 10:00 - 19:00 Uhr
Die Pisten sind dafür spitze. Es gibt einige schwarze Pisten (=für Profis), die meisten Pisten sind aber rot (Fortgeschrittene) oder blau (Anfänger) Besonders gut gefallen mir die Pisten no 4 und 5 die immer in der Sonne sind, sehr gemütlich und schön zu fahren sind -sowie die wenig befahrene 1 er Piste (die aber nichts für Anfänger ist)
Besonders toll ist das man am Diedamskopf nach Schneefall schöne Tiefschneepisten hat und es während der Woche relativ ruhig ist. Am Wochenende ist hingegen zumeist die Hölle los. Wer also mal freinehmen kann sollte unbedingt während der Woche schifahren.
Wer öfters nach Schoppernau fahren will sollte sich eine Saisonkarte besorgen. Vom 01.10. - 13.12.2009 gibt es die Saisonkarten im Vorverkauf an der Diedamskopf Kassa.
Mit 279 Euro für Erwachsene bzw. 76 Euro für Kinder ist sie hier schon sehr günstig. Die Tageskarten machen 35,50 bzw. 19,50 Euro.
Im Obergeschoss der Bergstation wurde ein Kinderland auf einer Fläche von über 300 m² eingerichtet. Hier können die Kinder unter Aufsicht spielen, während die Eltern dem Skivergnügen nachgehen oder das herrliche Panorama genießen.
Kontakt:
Gemeinde Schoppernau
Unterdorf 2, 6886 Schoppernau, T +43(0)5515 2113, FDW 16 [email protected]
Bergbahnen Diedamskopf
Halde 300
A-6886 Au-Schoppernau
Tel.:+43 5515/4110-0
Fax:+43 5515/4110-10
[email protected]
www.diedamskopf.at
BEsonderheit:
Im Obergeschoss der Bergstation wurde ein Kinderland auf einer Fläche von über 300 m² eingerichtet. Hier können die Kinder unter Aufsicht spielen, während die Eltern dem Skivergnügen nachgehen oder das herrliche Panorama genießen.
Kommen wir zum letzten Skigebiet:
Damüls
Damüls - Faschina Tourismus | Kirchdorf 138 | A-6884 Damüls | Tel. +43 (5510) 6200 | Fax +43 (5510) 549 | Email: [email protected]
Damüls ist ja das schneereichste Dorf der Welt. (zumindestens bekam das Dorf den Titel im Jahre 2006 zugesprochen)
Es hat also viel Schnee, 396 Einwohner und ein tolles Schigebiet.
Zudem hat Damüls 16 Höhenlanglaufloipen-Kilometer und 22,5 km Winterwanderwege.
Mit dem Skigebiet Damüls verbinde ich viele Erinnerungen. In diesem Skigebiet fanden meine Skiwochen als Schüler statt, brach ich mir ein Bein usw. :-)
Ich kenne Damüls aber auch als Langlaufgebiet. Einfach herrlich, sehr sonnig, schneesicher und gut präpariert. Für Langläufer eine klare 5 Sterne Empfehlung. Langlaufen in Damüls ist ein Erlebnis.
Für das kulinarische Wohl sorgen tatsächlich 19 Restaurants !
Damüls ist auch bei Snowboardern sehr beliebt - das ist aber eine Sportart mit der ich nie etwas anfangen konnte. Snowboarden ist zwar sehr leicht zu lernen aber für mich immer eine Kindersache geblieben sorry.
Wer da anderer Ansicht ist kann ja mal hier klicken http://www.snowparkdamuels.com/ und mir hoffentlich verzeihen.
Ich bin und bleibe Schifahrer.
Das Skigebiet ist mit 73 km markierten Pisten recht groß und hat 3 -6er Sesselbahnen, 2 -4er Sesselbahnen, 4 Doppelsesselbahnen, 1 Gratlift, 1 Schlepplift, 1 Übungslift, eine Bambinibahn und 2 Zauberteppiche
Die schönen breiten Pisten mit allen Schwierigkeitsgraden sind 1A.
Es ist für alle Schifahrer etwas dabei. Auch zu Damüls rate ich während der Woche zu kommen, auch hier ist am Wochenende recht viel los.
Insgesamt gefällt mir das Schigebiet Damüls sehr gut - vor allem da auch Damüls während der Woche nicht überlaufen ist.
Jedoch sind mir die Preise etwas zu teuer.
Die Preise sind etwas über dem Durchschnitt der Vorarlberger Skigebiete.
Die Preise sind gleich wie in Mellau.
Nochmals ein Wort zu den Pisten - Anfänger, Fortgeschrittene und "Profis" werden auf ihre Kosten kommen. Damüls bietet für alle Schwierigkeitsgrade etwas.
Ein noch zu erwähnender Pluspunkt ist sicherlich die Naturrodelbahn Uga die mit 2,5 km sehr lang aber auch sehr anspruchsvoll ist.
Eine Bergfahrt mit dem sogenannten Uga Express bringt einen zum Ausgangspunkt der Rodelbahn Uga. Sie ist anspruchsvoll aber eine Fahrt wert. Die Bahn ist während des Tages mit jeder gültigen Liftkarte benutzbar, am Mittwoch und Freitag ist das geniale Nachtrodeln von 19:30 bis 21:30 Uhr. Letzteres ist definitiv ein Grund Damüls zu besuchen.
3. Lech/Zürs
Kommen wir zum - auch 2009/10 - "glamourösesten" Skigebiet Lech-Zürs (glamourös da in Lech sehr viele Prominente, Millionäre und Adelige ihren Winterurlaub verbringen).
Lech hat 1694 Einwohner und liegt im Südosten von Vorarlberg/Österreich und gehört zum Bezirk Bludenz.
2004 gewann Lech den Preis "schönstes Dorf Europas".
Lech besteht aus den Ortschaften Ortschaften Zürs, Lech, Zug, Stubenbach und Oberlech. Die Arlbergschigebiete Lech, Zürs, Stuben, St. Christoph und St. Anton haben einen gemeinsamen Schipass.
Daten:
Die Homepage der Schiregion ist http://www.lech-zuers.at.
Büro Lech
6764 Lech
+43 (0) 5583 2161 - 0
+43 (0) 5583 3155
Öffnungszeiten Büro Lech:
Montag - Samstag:
09.00 - 18.30 Uhr
Sonn- und Feiertage
10.00 - 12.00 Uhr
15.00 - 17.00 Uhr
[email protected]
Die Seite
http://www.bergfex.at/lech-ol-zuers/sport/ bietet gute Panoramabilder von Lech.
Die Tageskarte ist mit 43,50 Euro (1 Euro teurer als 200(8/09) für Erwachsene nicht gerade billig, im Vergleich aber auch nicht so teuer wie der Ruf von Lech als teuerstes Schigebiet erahnen hätte lassen.
Kinder zahlen 26 Euro und Senioren/Jugendliche 39,50 Euro. (Hauptsaison)
Ab 12:00 sind die Preise ermässigt (33,50 Euro für Erwachsene, 20 Euro für Kinder, 30,50 für Senioren)
Die Anzahl der Pisten ist umfangreich, es ist für jeden Schifahrer/Snowboarder eine passende Piste vorhanden.
So hat Lech-Zürs 105 km leichter Schipisten, 141 km mit dem Prädikat mittel und 30 km schwere Schipisten. Gesamt macht dies 276 km Schipisten.
Die sind allerdings auch immer sehr gut besucht. Wer Einsamkeit sucht wird sie in Lech im Winter kaum finden.
Die Schipisten sind top präpariert.
Den Ruf als "teures Schigebiet" hat sich Lech aber nicht mit den Skipasspreisen sondern mit den Restaurants und Hotels erworben.
Die Preise in den Restaurants sind wirklich exorbitant. Dazu haben natürlich massig reiche Gäste u.a. reiche Russen beigetragen. Ich habe bei meinem letzten Besuch einen Kaiserschmarrn gegessen, wenig kaiserlich da ich lange warten musste und er mittelmässig schmeckte. Der Preis war dann dafür schon sehr kaiserlich und hätte für 4 Kaiserschmarrn in einem anderen Schigebiet gereicht. Freunde von mir erzählten dass sie in einem Restaurant erst Platz nehmen durften als sie zusagten das 200 Euro Menü (exkl. Getränke!!) zu bestellen.
Ich gehe daher lieber regelmässig im Montafon schifahren wo ich die gleiche Pistenqualität aber billigere Preise vorfinde.
Lech macht aber so einmal, zweimal im Jahr schon Spass. Das Schigebiet ist einfach genial. und bietet sehr viel.
Wer Langlaufen möchte hat mit 23 km an klassischen Loipen ebenso Gelegenheit dazu wie wer auf Winterwanderungen steht (26 km Winterwanderwege). Dazu kommt ein Angebot an
Paragleiten, Helikopterskiing , Eislaufen, Eisstockschießen und Pferdeschlittenfahrten.
Aber wie gesagt die Preise in Lech sind alles andere als günstig.
3. Restaurants
Vorarlberg hat sehr viele Haubenlokale und erstklassige Restaurants.
Im kulinarischen Bereich ist Vorarlberg definitiv ein Paradies (ansonsten noch im architektonischen Bereich da Vorarlberger sehr viel Wert aufs Wohnen legen und neuen Ideen aufgeschloßen gegenüberstehen).
Die Auswahl ist daher sehr subjektiv - und umfasst lediglich mal meine Lieblingsrestaurants.
3.1. Das Restaurant Torggel ist eines der seltenen Beispiele gastronomischer Perfektion. Hier stimmt derzeit alles - Küche und Service. Daher besuche ich dieses Restaurant momentan sehr gerne.
Lage, Erreichbarkeit:
Torkelweg 1
A-6832 Röthis
Telefon:+43 5522 44052
Fax +43 5522 44052-4
[email protected]
Öffnungszeiten
Mo, Mi-So: 11:00-14:00,
Mo, Mi-So: 18:00-00:00,
an Feiertagen 11:00-14:00, 18:00-00:00
Kreditkarten
VISA
Mastercard
Beschreibung und eigene Meinung
Das Restaurant Torggel hat eine lange Tradition im Gastgewerbe.
So steht noch jetzt im Lokal eine Weinpresse aus dem Jaher 1672. Bis auf die Weinpresse wurde das Restaurant Torggel vor 2 Jahren von den neuen Besitzern renoviert. Eine Renovation die dem Restaurant sehr gut getan hat. Der Speisebereich ist sehr modern und mit stilvollen Möbeln sowie Dekoration ausgestattet.
Der Weinkeller wurde aufgestockt und beinhaltet nun über 200 verschiedene Weine. Vom Blaufränkisch 02 "Mariental" über einen Zweigelt Umathum zu einem Merlot 03 oder Cabernet Sauvignon 02 "Ungerbergen" kann man alle guten Rotweine Österreichs trinken.
Der Gastgarten im Torggel mit alten Kastanienbäumen wurde beibehalten und ist ebenfalls sehr gelungen. Er bietet jetzt im Sommer schattige, angenehm-kühle Plätze und ist sehr ruhig. Ideal für einen Business-lunch.
Dieser wird vom Restaurant Torggel um 22,80 Euro angeboten.
Die Küche ist erstklassig und bietet alles was den gehobenen Daumen begeistert. Der Abwechslungsreichtum der Küche reicht von leichter regionaler Küche, vegetarischer Küche, hervorragenden Salaten bis zu Fischspezialitäten.
Um hier den Einfallsreichtum der Küche aber auch das Preissegement zu zeigen ein Ausschnitt aus der aktuellen Karte:
Vorspeisen
Sülzle vom Kalbstafelspitz
mit Kernölvinaigrette, Salatbouquet und frisch geriebenem Kren
6,90
Büffelmozzarella
mit Tomaten und frischem Basilikum Euro 7,10
Vitello Tonnato mit frischen Kapern Euro 9,90
Ziegenkäse mit Trüffelhonig auf Frühlingssalaten Euro 7,20
Gebratenes Thunfischmedaillon mit mediterranem Bohnensalat
Euro 10,10
SUPPEN
Tafelspitzbouillon mit klassischen österreichischen Einlagen
Euro 4,90
Kürbiscremesuppe mit Kernöl und Kürbiskernen Euro 5,50
Schaumsuppe vom Kren mit roten Rüben Euro 5,50
SALATE
Ruccolasalat mit Ofentomaten, Parmesanspänen an Balsamicodressing
klein 5,--/gross 7,90 Euro
Salatteller mit Speck-Brotwürfel und Dressing Euro 4,50
Gegrillte Riesenscampis auf Ruccolasalat mit Ofentomaten
12,80 Euro
FISCHE
Gebratener Kräuterlachs auf Blattspinat mit hausgemachten Nudeln an Rieslingfond 17,10 Euro
Yellow Fin Thunfisch auf Ingwernudeln mit Shii-takepilzen und Passionsfruchtsauce 22,40 Euro
Branzinofilet auf mediterranem Gemüse mit Basilicumravioli und eingemachten Zwergtomaten 22,20 Euro
HAUPTGERICHTE
Schweinemedaillons in der Bergkäse-Kräuterkruste mit hausgemachten Nudeln und Gemüse Euro 17,10
Rosa gebratene Entenbrust auf Ingwernudeln mit Shii-takepilzen und Passionsfruchtsauce Euro 19,30
Kalbskotelette auf Steinpilzrisotto mit grünem Spargel und Kerbelsauce Euro 22,80
Rinderfiletsteak mit Steinpilzhaube auf Portweinsauce dazu Trüffelpolenta und glacierte Bohnen Euro 23,50
Lammrücken gefüllt mit Spinat, Pinienkernen und Feta dazu mediterranes Gemüse und Basilicumravioli Euro 22,90
Sautierte Rinderfiletwürfel an rosa pfeffer-cognacschaum mit Spätzle und Gemüse Euro 19,30
KLASSIKER
Ländle Kalbstafelspitz mit Semmelkren überbacken dazu Röstkartoffeln, Rahmkohlrabi und Schnittlauchsauce Euro 15,80
Wiener Backhendl auf Kartoffel-Vogerlsalat Euro 11,10
Geschnetzelte Kalbsleber im Majoran-Schalottenjus mit Reis und Marktgemüse Euro 16,20
VEGETARISCH
Frische Pfifferlinge in Rahmsauce mit Serviettenknödel
klein 11,20
gross 15,10
Basilicumravioli mit eingemachten Zwergtomaten
klein 7,--
gross 9,90
Steinpilzrisotto mit grünem Spargel und Grana Padana
klein 9,80
gross 13,90
DESSERTS
Topfen Marillenknödel auf Marillenröster
pro Stück Euro 3,30
Verschiedene Sorbets pro kugel Euro 1,60
Amaretti Parfait mit Mandelschaum Euro 6,90
Toblerone Mousse auf Südfrüchten Euro 7,10
Panna Cotta mit Balsamico Erdbeeren Euro 6,10
Gebrannte Creme mit Rosmarin und hausgmachtem Sauerrahmeis
Euro 6,80
KÄSE
Vorarlberger Käse
kleine portion 7,50
grosse portion 9,30
Business Lunch
Mittwoch:
Montafoner Alpkäse an Basilikumdressing mit Blattsalaten
Cordon bleu vom Schwein
mit Reis und Preiselbeeren
Topfen-Marillenknödel auf Nussbrösel
Euro 14,--
Donnerstag
Schaumsuppe von Wiesenkräutern
Saltim bocca von der Maispoularde
auf Kartoffelgnocchi mit eingelegten Zwergtomaten
Tiramisu
Euro 14,--
Ebenso erwähnenswert ist dass der Torggel behindertenfreundlich ist, im Garten einen Kinderspielplatz hat, sehr saubere Toiletten hat, ein hervorragendes Service Personal und auch zur Ausrichtung von Hochzeiten gelungene Arrangements bietet.
Ich habe in all meinen Besuchen im Torggel immer vorzüglich gegessen und vergebe daher die Höchstbewertung.
5 von 5 Sternen.
2. Altes Gericht
Das Romantikrestaurant Altes Gericht spielt in einer eigenen Liga - in der Liga der perfekten Restaurants. Bisher habe ich das Restaurant erst zweimal besucht - aber jedes Mal waren sowohl Service als auch Essen perfekt.
Adresse, Kontakt
Romantikrestaurant Altes Gericht
Silvia und Helmut Benner Tel: +43 (0) 5522 43 11 1
Tavernenweg 1
Fax: +43 (0) 5522 43 11 16
A - 6832 Sulz
Email: [email protected]
Sommerurlaub: 13. Juli bis zum 12. August 2008
Akzeptierte Karten: Bankomatkarte, Amex, Eurocard, Visa und Vorarlbergcard
Öffnungszeiten:
mittags
11.30 bis 13.30 Uhr
abends
17.00 Uhr bis 24.00 Uhr
Mittwoch Ruhetag
Reservierungen sind sehr empfehlenswert, diese können telefonisch oder über die Homepage gemacht werden
Beschreibung und eigene Meinung
Schon von außen ist das Restaurant beeindruckend, ein altes Gebäude aus dem 13. Jahrhundert. Der Name des Restaurants leitet sich von der Geschichte des Ortes Sulz ab in dem über tausend Jahre lang (später abwechselnd mit Rankweil) das alte Gaugericht zu Müsinen tagte.
Das Restaurant ist eines der schönsten in Vorarlberg. Das in vierjähriger Bauzeit restaurierte Gebäude beinhaltet barocke Fantasiemalereien von 1680, eine gotische Balkendecke und Renaissancetäfer. Den Besitzern des Restaurants gelang es das kulturhistorisch sehr seltene Baudenkmal zu bewahren.
Auch der Innenbereich ist etwas besonderes. Die alten Gemäuer haben einen besonderen Reiz, die sehr schöne Dekoration der Tische verbunden mit interessanten Details ergeben einen perfekten ersten Eindruck. Die Räume sind recht klein, dies passt aber sehr gut zum Restaurant. Wir waren bei unseren Besuchen in der Schweizer Stube. Einer Stube mit romantischen, barocken Fantasiemalereien von 1680. Die größte Stube ist die sogenannte Rudolf von Tufer Stube. Die Renaissance Stube bietet Platz für 38 Personen. Die gotische Sulner Stube bietet Platz für 15 Personen, die elegante Landamannstube für 25 Personen und das eher schlichte Mittelzimmer für 12 Personen. Am empfehlenswertesten erscheint mir die Schweizer Stube - auch wenn ich ansonsten die Gotik dem Barock vorziehe.
Im ältesten, frei einsehbaren Teil des Hauses lagern die Weine des Hauses. Auch für die Weine ist dieses Restaurant sehr bekannt - als Fahrer kann ich dazu aber kein Urteil abgeben. Wünsche lassen die hervorragenden Weiss- und Rotweine aus Oesterreich und Anbaugebieten aus aller Welt sicherlich keine übrig. Das Alte Gericht hat einige Wein-Raritäten im Angebot.
Der Service ist ausgezeichnet. Bei unserem ersten Besuch wurden wir von einem sehr freundlichen farbigen Kellner, beim zweiten Besuch von einer ebenso freundlichen Dame bedient. In beiden Fällen war der Service erstklassig. Auch auf Sonderwünsche wurde schnell und freundlichst eingegangen.
Die von anerkannten Restaurantführern ausgezeichnete Küche lässt keine Wunsche übrig. Zwar gibt es auf dem aktuellen Speiseplan meiner Ansicht nach auch eine misslungene Mischung (China/Japan, Dim Sum und Sashimi passen für mich nicht zusammen) ansonsten aber absolute Perfektion. Die Küche ist am Angebot der Bodenseeregion orientiert was ich für sehr sinnvoll halte.
Bei meinem ersten Besuch genoß ich einen exzellenten Fisch weshalb ich auch bei meinem zweiten (und sicherlich nicht letzten) Besuch nicht davon lassen konnte Fisch zu bestellen. Es war der im Menü enthaltene gebratenes Zander auf Steinpilzrisotto, Naturjus
Trüffelschaum mit schwarzen Sommertrüffeln. Ein Genuß!
Man ist natürlich nicht an die Menüvorgaben gebunden.
Die Karte gibt dazu genügend Möglichkeiten der Kombination.
Preislich liegt das Restaurant freilich im oberen Bereich - ein Beispiel für die Küche sind die aktuellen Menüs:
Beef Tatare auf
warmem Wasabi-Kartoffel-Püree
Wachtelspiegelei
Blüten-Kräuter-Salat
In Vanilledressing
***
Kokossuppe mit Limonenblättern
exotischer Spieß
***
Mit Honig und Kräutern gegrillter
Seeteufelmedaillon und Scampi
Auf Mango-Tomaten-Salsa
Ingwerblattspinat
***
Holunderblütensorbet
***
Med aillons vom Kalbsfilet
auf gedünsteten Kopfsalathzerzen
Sautierte Pfifferlinge
Gebackene Kartoffelwürfel
Sommergemüse
***
Käsevariation
Mit schwarzen Nüssen, Trauben
Dunkles Bauernbrot
***
gebackener Gewürzpfirsich
Creme brûlée von der weißen Schokolade
Tonkabohneneis, Beerencocktail
Waldbeeren-Kaviar
Menüpreis Euro 67,-
Menü No 2
Sashimi von Angelthunfisch und Dim Sum
Mit Sushireis, eingelegter Ingwer
Sojasauce, Wasabi, Gemüsesprossen
***
Tomatensuppe mit Limonenöl
Schwarze Oliven Krokant
***
Gebratenes Zanderfilet
Auf Steinpilzrisotto, Naturjus
Trüffelschaum mit schwarzen Sommertrüffeln
als Alternative:
Entrecôte vom Alm Ochsen
Auf Pfifferling-Nudel-Risotto
Mit Raz el Hanout
Glaciertes Gemüse
***
Geeistes von Kaffee & Schokolade
Mit arabischen Gewürzen
Geschmorte Sauerkirschen
Tonkabohneneis in der Mandelblüte
Menüpreis jeweils Euro 42,-
Das Restaurant ist für Gäste die allerhöchste Ansprüche an Stil, Ambiente, Genuss und Gastlichkeit stellen eine perfekte Wahl.
auch hier 5 von 5 Sternen.
etwas günstiger aber ebenso empfehlenswert
3. Färbers
Das Restaurant Färbers ist ein gut-bürgerliches Restaurant in Dornbirn.
Ich besuchte es immer wieder für meine Mittagspausen, das Preis-Leistungsverhältnis ist am Mittag sehr gut.
Lage, Erreichbarkeit, Kontakt:
Das Restaurant Färbers liegt im Gewerbegebiet Rhombergs Fabrik.
Und zwar wie der Name schon sagt in der Färbergasse 15.
Einen hilfreichen Anfahrtsplan gibt es auf der Homepage.
Internet: www.faerbers.at, Mail: [email protected]
Tel.: +43 (0) 5572 / 39 84 00 Fax: +43 (0) 5572 / 39 81 39
Beschreibung und eigene Meinung
Das Restaurant Färbers ist innen in drei Essbereiche aufgeteilt - einen großen Bereich in dem Rauchen erlaubt ist, einen kleinen Essbereich für Nichtraucher (wie so oft in Vorarlberg werden nicht die Raucher sondern die Nichtraucher in den unattraktiveren Bereich verwiesen) und einen Business-Lunch Bereich in dem ebenfalls das Rauchen verboten ist.
Zudem gibt es einen überdachten Außenbereich.
Das Färbers bietet am Mittag Menüs um 8 Euro mit Suppe und Hauptspeise.
Zum Beispiel heute: Brätspätzlesuppe, Championrahmschnitzel vom Schwein mit buntem Gemüse, Reis. Morgen: Kokos-Maiscremesuppe, Mexikanisch mariniertes Hühnerbrüstchen auf Kartoffel-Bohnengemüse.
Es gibt auch immer ein vegetarisches Menü um 8,50 Euro.
Da das Färbers auch das Lokal für die umstehenden Unternehmen ist gibt es ein Business-Lunch. Hier bietet das Restaurant auf Vorreservierung ein gehobenes Mittagsangebot in einem seperaten Bereich. Netterweise kann man als Nichtraucher
auch in diesen Bereich wenn etwa der Nichtraucherraum voll ist - was oft vorkommt da immer mehr Menschen es vorziehen ohne Rauch zu essen und der Raum mit 3 Tischen zu klein ist.
Die Mittagskarte umfasst weiters typische Vorarlberger Spezialitäten wie Kässpätzle, Standardessen wie Wiener Schnitzel aber auch immer etwas ausgefallenere Angebote wie Lammrücken oder Jakobsmuscheln.
Am Abend erweitert sich die Karte minimal und wechselt in den gehobenen Bereich dafür sind die Preise ein Stück teurer.
Der Service im Färbers ist meiner Ansicht nach einwandfrei. Die WC Anlagen (wichtig nach meinem letzten Bericht ;-) sind sauber, die Getränkepreise vernünftig, die Speisen stets sehr gut und abwechslungsreich - ich kann das Restaurant für den Mittag daher definitiv empfehlen. Allerdings nur wenn man es nicht eilig hat, eine Stunde Zeit braucht man schon. Am Abend ist in Vorarlberg sowieso jedes Restaurant teurer, falls man nur dann Zeit hat ist der Besuch aber auch sehr empfehlenswert.
Damit beende ich meinen Bericht zu Vorarlberg. Wer noch mehr Infos möchte - ich habe hier noch Berichte zu einzelnen Vorarlberger Gemeinden (Wolfurt - die lebenswerteste Gemeinde Vorarlbergs, Bregenz - die Hauptstadt etc) und zum Sommertourismus (Bericht Bodensee, Bregenzer Festspiele). Jetzt ist aber Skisaison :-)
Ich hoffe mein Bericht war für jeden Vorarlberg Urlauber eine kleine Hilfe.
46 Bewertungen, 14 Kommentare
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08.01.2010, 20:26 Uhr von Bunny84
Bewertung: sehr hilfreichIch wünsche dir einen schönen Start ins Wochenende. Liebe Grüße BUNNY84 PS: Freue mich über Gegenlesungen
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04.12.2009, 21:38 Uhr von HEIDIZ
Bewertung: besonders wertvollhier geht nichts anders als BW
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04.12.2009, 12:38 Uhr von Vorhangauf
Bewertung: besonders wertvollGanz klar ein extrem hilfreicher Bericht, der nun meinen Reiseführer ersetzt! *G* Schönen 2. Advent. Thomas
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04.12.2009, 12:03 Uhr von mima007
Bewertung: besonders wertvollViele Gruesse, mima007
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04.12.2009, 09:49 Uhr von XXLALF
Bewertung: besonders wertvollwerte deinen Bericht um, da ich gestern kein bw mehr zur Verfügung hatte. Lg
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03.12.2009, 22:05 Uhr von FABI92
Bewertung: sehr hilfreichguter text sh von mir LG Fabi freue mich natürlich über gegenlesungen
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03.12.2009, 18:51 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichda ist es jetzt bestimmt schön
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03.12.2009, 17:01 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichSchön Berichtet..Lg sigi
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03.12.2009, 16:36 Uhr von Lakisha_1
Bewertung: besonders wertvolltoll gemacht, weiter so lg
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03.12.2009, 16:35 Uhr von SweetPiccolina
Bewertung: sehr hilfreichsuper geschrieben lg
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03.12.2009, 15:56 Uhr von novia
Bewertung: besonders wertvollverdientes bh liebe grüße kathleen
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03.12.2009, 15:43 Uhr von Cessie47
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Bericht lg
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03.12.2009, 15:36 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und liebe Grüsse
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03.12.2009, 15:35 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichSupiiii dein Bericht. Das gibt es auch ein klares bw. LG Marina
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