Deutsches Museum Flugwerft Schleißheim Testbericht

ab 9,80
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Erfahrungsbericht von nicki1502

Nicki in der Flugwerft :o))

Pro:

Einfach nur genial

Kontra:

nix

Empfehlung:

Ja

Hallo Ihr Lieben !!!

In München haben wir nicht nur den lieben Gerd genervt und sind ihm 24 Stunden auf den Zeiger gegangen *lach*, sondern haben auch einiges von München gesehen. Damit er auch mal ein paar Stunden Ruhe vor uns hat sind wir ab und an mal rumgefahren in München. Gerd gab uns den Tip, das es in der Nähe ein Flugzeugmuseum gibt und da ich eh der totale Flugzeugfreak bin, man kann mich morgens am Flughafen absetzen und Abends wieder abholen *ggg*, war klar, dem statten wir auf jeden Fall einen Besuch ab. Navi geschnappt, Adresse eingegeben und schon ging es los und mein Schatzi und ich machten uns auf Flugzeug Jagd :-))


Die Adresse

Deutsches Museum Flugwerft Schleißheim

Effnerstraße 18
85764 Oberschleißheim
Tel.: (089) 31 57 14 0
Fax: (089) 31 57 14 50

E-Mail: fwsdeutsches-museum.de

Die Öffnungszeiten


Das Deutsche Museum ist täglich, bis auf wenige Ausnahmen,
von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
(Das Kinderreich schließt um 16.30 Uhr, letzter Einlass ist um 16.00 Uhr.)
Geschlossen ist das Museum an folgenden Tagen:

01. 01. 2010 Neujahr
16. 02. 2010 Faschingsdienstag
02. 04. 2010 Karfreitag
01. 05. 2010 Maifeiertag
30. 06. 2010 bis 11 Uhr
01. 11. 2010 Allerheiligen
08. 12. 2010 ab 12 Uhr
24. 12. 2010 Weihnachten
25. 12. 2010 Weihnachten
31. 12. 2010 Silvester

Die Beschreibung


Das Deutsche Museum zeigt einen wichtigen Teil seiner Luftfahrtsammlung auf dem Flugplatz Oberschleißheim im Norden Münchens, nahe der Schleißheimer Schlösser. Der Flugplatz und seine historische Bauten wurden zwischen 1912 und 1919 für die Königlich-Bayerischen Fliegertruppen errichtet. Anfang der 1990 Jahre wurden die historische Werfthalle und die Kommandantur restauriert und um eine moderne Ausstellungshalle und eine Restaurierungswerkstatt erweitert. Die Flugwerft Schleißheim ergänzt die großen Luftfahrtausstellungen auf der Museumsinsel in München.

Die Eintrittspreise


Tageskarte
für Besucher ab 16 Jahre 6,00 €
Kombiticket für Museumsinsel, Flugwerft und Verkehrszentrum
(Besuch auch an getrennten Tagen möglich) 17,00 €

Familienkarte *) 12,00 €

für Inhaber des Münchner Familienpasses 9,00 €


Kinder und Jugendliche (von 6 bis 15 Jahre)
sowie Schüler, Auszubildende und Studenten (Vollzeit) 3,00 €
Erwachsene in Gruppen ab 20 Personen (pro Person) 4,00 €

Rentner, Pensionisten, Hartz IV-Empfänger
Wehrpflichtige, Zivildienstleistende,
Angehörige eines freiwilligen sozialen Jahres
Behinderte (eingetragene Begleitperson frei)
München Pass, Freizeitpass Landkreis München
Kurkarte, Gästekarte der Gemeinden,
Bayern-Tickets der Varianten BT, Single BT-S, Nacht BT-N
Begleitperson Münchner Ferienpass**) 4,00 €Freier Eintritt (nur mit gültigem Ausweis)
Kinder bis 5 Jahre
Mitglieder des Deutschen Museums
Münchner Ferienpass
Lehrer zur Vorbereitung des Unterrichts (nur mit Schulbestätigung)
Begleitpersonen **)(z.B. Erzieher, Lehrer, Referendare, Ausbilder) von Kindergärten, Schulklassen, Studentengruppen, Lehrwerkstätten und ähnlichen Einrichtungen
Mitglieder des ICOM (International Council of Museums)
Mitglieder der Planetary Society (auch ins Planetarium)
Presse
Münchner Gästeführer Verein, Bundesverband der Gästeführer
Träger des Bayerischen Verdienstordens
Studierende der TU München – nur Studiengänge Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaften

Nun gehts los


Voller Vorfreude stiegen wir ins Auto und düsten die wenigen Kilometer bis zur Flugwerft. Schon von weiten konnte man das Gelände erkennen und da an diesem Tag auch ein wenig die Sonne rauskam war es entsprechend voll dort. Es dauerte eine kleine Ewigkeit ehe wir einen Parkplatz gefunden hatten. Aber irgendwann war es geschafft und wir parkten. Da sich dort ja nicht nur die Flugwerft befindet mussten wir erst einmal suchen und den Schildern folgen. Aber auch das klappte ganz gut und kurze Zeit später hatten wir den Eingang des Museums entdeckt.
Kommt man hinein steht man gleich vor den Kassen. Dort bezahlt man mal eben pro Person 6,00 Euro und dann kann man los dackeln. Da sich aber direkt neben dem Eingang ein Shop befand musste die Nicki zuerst dort hinein *lach*. Ich war ja Neugierig was die dort alles von Flugzeugen verkaufen, aber dazu später.

Wir betraten die Halle und schon sahen wir etlich Flugzeuge dort stehen. Eines genialer als das andere. Einige standen auf dem Boden, andere hingen an den Wänden und alles war sehr Farbenfroh. Neben jedem Flugzeug befand sich eine Tafel, auf der alles erklärt war. Dort stand zum Beispiel um was für ein Flugzeug es sich handelt, aus welchen Jahr es war, wie schnell es ist und sämtliche Technische Daten. Ab und an gab es auch eine kleine Geschichte dazu, wenn es sich um was besonderes handelte.
Das ganze Gebäude sah von außen recht klein aus, aber wie man sich doch täuschen kann. In der ersten Halle standen nur wenige Flugzeuge, die waren zwar auch sehr Interessant, aber das kann ja nicht alles gewesen sein. Weiter ging es in einen kleinen Raum. Dort standen die Körper ganz alter Heißluftballons. Wenn man das sieht wird einem Angst und Bange, das diese Dinger mal in der Luft waren und dort auch noch Leute drin gestanden haben.

Geht man weiter gelangt man zu verschiedenen Zimmer. Dort sieht man eine originalgetreu Nachgebildete Flugwarte. Man kann sich die verschiedenen Geräte anschauen und lernt wie die Wetterwerte beobachtet werden. Hier stehen allerdings nur historische Geräte, aber alles ist wirklich sehr Eindrucksvoll und man kann nur staunen auf was alles geachtet werden muss. Man erfährt einiges über die Wolkenhöhe, über die Windmessung, Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, Bodentemperatur und die Sichtweite. Dies alles wird an den Geräten angezeigt. Und damit Laien wie wir es auch verstehen, wurde alles an verschiedenen Tafeln ausführlich erklärt.

Weiter geht es mit verschiedenen Schaukästen. In denen befinden sich ganz alte Zeugnisse, Urkunden und Fotos. DIes sind Erinnerungsalben der Fliegerersatzabteilung 1 Schleißheim von 1918. Auch das war Interessant und schön anzusehen. Aber die Nicki wollte Flugzeuge sehen. Nur Flugzeuge *lach*. Und so dackelten wir weiter. Wir kamen zu einer Treppe und stieg man diese hoch gelangte man zu einer AUssichtsplattform. Hier hatte man einen schönen Überblick über das Fluggelände. Es wurde gerade unten gearbeitet und leider stand nur ein Flugzeug unten rum. Da es anfing zu regnen machten wir uns schnell wieder auf den Weg nach unten um weiter zu marschieren.

Nun kamen wir zu der Werkstatt in der die Flugzeuge Restauriert und Nachgebaut wurden. Hier sah man einige Arbeiter rumwerkeln und einige Halbfertige Maschinen stehen. Zum einen wurde gerade an der Sikorsky, einem Hubschrauber von 1955, gearbeitet. Da nach 25 Jahren betrieb die Teile verschlissen waren, wurden sie in der Werkstatt überholt und für weitere Verwendungszwecke hergerichtet.
Quelle: Flugwerft Schleißheim

"Eine Besonderheit in der Flugwerft Schleißheim ist die "gläserne Werkstatt". Deren Mitarbeiter sind zuständig für die Restaurierung und Erhaltung aller Objekte der Luft- und Raumfahrtsammlung des Deutschen Museums. Die Werkstatt ist so konzipiert, daß die Besucher der Flugwerft von einer Galerie aus den Werkstattbetrieb miterleben können."
"Die Art der Objekte, die unter der Obhut der Flugzeug-Werkstatt stehen, ist vielfältig. Es finden sich ebenso "einfache" Flugzeuge aus Holz mit Stoffbespannung aus der Anfangszeit der Fliegerei wie auch moderne Kampfflugzeuge voller Elektronik. So ergeben sich die unterschiedlichsten Anforderungen an die Mitarbeiter der Werkstatt. Deren Ausbildung und Kenntnisse sind so breit gefächert, daß alle anfallenden Arbeiten überwiegend mit eigenen Kräften ausgeführt werden können."

Und dann kamen wir in einer noch größeren Halle an. Hier stand alles voll mit Flugzeugen, Motoren, der Ariane und auch Propeller waren zu sehen. Ein Traum für die Nicki :-)) Die Halle erstreckte sich über zwei Etagen. In der oberen konnte man die Flugzeuge begutachten, die an den Decken hingen. So sah man sie besser und man bekam einen ganz anderen Eindruck. Und was es hier alles zu sehen gab war wirklich der Knaller. Unter anderem auch den Panavia Tornado IDS. Dies ist der Tornado der Deutschen Luftwaffe. In voller Größe stand er vor einem und es wurde einem doch ganz anders als man die Größe sah. Der ausgestellte Tornado wurde 1985 gebaut und 2008 nach Erreichen des Lebensdauerendes von 4000 Flugstunden ausgemustert.

Aber auch einen Rumpf des Flugzeuges Arado, dies war ein Flugzeug der Luftwaffe im zweiten Weltkrieg, konnte man begutachten, die drei Stufen der Europa Rakete, den Eurofighter, verschiedene Flugmotoren, die alle eine enorme Größe hatten und man nur staunend davor stand, soagr ein Flugmotor von BMW war dabei, verschiedene Propeller von Flugzeugen und in ein Flugzeug konnte man sogar reingehen und alles von Innen bestaunen. Schön anzuschauen war auch der Hispano Aviacion HA-300. Dies ist der erste Prototyp eines kleinen, überschallfähigen Abfangjägers der ägyptischen Luftwaffe. Weiterhin gab es ein Trainerflugzeug für Militärpiloten, ein Zweisitziges und zweistrahliges Überschallkampfflugzeug, ein Zweisitziges Hochdecker-Segelflugzeug in Holzbauweise mit zweiteiligem, freitragendem Knickflügel, Lilienthal Normal-Segelapparat, Transport- und Rettungshubschrauber des Bundesgrenzschutzes, die Sikorsky S-58, einer der größten Hubschrauber mit Kolbenmotor, Dornier Do 31 E-3, LF 1 Zaunkönig und noch vieles mehr.

Weiterhin gab es aber auch für Kinder einiges. Sie können in ein Cockpit steigen und schauen wie alles funktioniert und Landeklappen setzen oder den Höhenmesser einstellen, es gibt ein Tretfahrrad einen Propeller und sie können im "Fliegenden Zirkus" Fesselflugmodelle fliegen lassen und den Pilotenschein machen. Kindern wird also bestimmt nicht langweilig dort. Sie hatten jedenfalls eine Menge Spaß wie es aussah.


Es werden in dem Museum auch Regelmässig Veranstaltungen angeboten. Ob Flugmodellbaukurse oder der Bau einer Modellrakete. Die Termine für solche Veranstaltungen findet man auf der Internetseite. Zum regulären Programm gehört die Kinderführung. Diese muss allerdings sechs Wochen vorher gebucht werden. Es war auf jeden Fall sehr Intereassant dies alles zu sehen und ich bin Wochen später noch begeistert davon. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Der Shop


So, und nun noch mal zum Shop. Klar, das es hier nicht günstig ist, aber das ist ja normal in einem Museum. Hier werden viele Flugzeugsachen verkauft. Angefangen von T-Shirts bis hin zu Modellflugzeugen. Alles sehr teuer und ich habe mich zusammenreißen können und bin ohne was wieder raus :-)) Aber es gibt dort auch viele Kleinigkeiten sei es Postkarten oder Dinge die mit Flugzeugen so gar nichts zu tun haben, wie ein Bausatz für Kinder mit Holz, wo man ein haus draus bauen kann. Der Shop ist auf jeden Fall schön groß und man kann sich in Ruhe dort umschauen. Viele Bücher bekommt man hier, Accesoires wie Krawatten und Poster.

Kinderwagen und Behinderte


Die Flugerft Schleißheim ist komplett barrierefrei. Da es aber in einer Flughalle zwei Etagen gibt befindet sich auch ein Aufzug in der Halle. Die Wege sind alle sehr breit und man kommt überall Prima durch. Alles ohne Gedränge und Probleme.


Die Chronik der Flugwerft Schleißheim
Nur ein kleiner Auszug, denn sonst würde das hier den Rahmen sprengen.


1912
Das Gelände südlich der Schleißheimer Schlösser wird als Standort der neu gegründeten königlich-bayerischen Fliegertruppe bestimmt.

Für den Flugbetrieb entstehen die ersten Gebäude: die heute noch erhaltene "Kommandantur", eingerahmt von zwei hölzernen Flugzeughallen.
1914-1918

Im Ersten Weltkrieg dient Schleißheim als Standort einer Flieger-Ersatzabteilung. Während des Krieges bildet man hier fliegendes Personal, Flugzeugführer, Beobachter und Bord-Schützen aus und stellt Fliegerabteilungen für die Front auf. Der Flugplatz wird durch zahlreiche Flugzeughallen, Unterkunfts- und Lehrgebäude erweitert. Gegen Kriegsende entsteht das Werftgebäude, das heute Kern des Museums ist.
nach 1945

Nach Kriegsende belegt die US Army den Platz. Bis 1968 sind auf der "Schleißheimer Army Air Base" amerikanische Transport-Hubschrauber stationiert. Nach der Gründung der Bundeswehr nutzen ab 1958 auch die Heeresflieger den Flugplatz. Sie werden erst 1981 verlegt, damit endet der militärische Flugbetrieb in Schleißheim. Genutzt wird der Flugplatz heute von der Fliegerstaffel Süd der Bundespolizei und von einigen Flugsportvereinen.
1988

Nach der Auflassung des Flugplatzes verfallen die historischen Gebäude aus der Anfangszeit der Fliegerei. Sie können aber erhalten werden und sind nach einer Restaurierung Kern der ersten Außenstelle des Deutschen Museums.
1992

Die Flugwerft Schleißheim wird 1992 als Museum für Luft- und Raumfahrt eröffnet.

Mein Fazit


Es war ein toller Tag in der Flugwerft Schleißheim und ich würde es mir jederzeit wieder anschauen. Alles war sehr Interessant und es standen doch einige urige Flugzeuge dort herum. Man konnte sich Sachen anschauen, die man sonst nie zu Gesicht bekommt und es war einfach nur ein Erlebnis. Wer mal in München ist, sollte sich dieses nicht entgehen lassen. Es lohnt sich wirklich. Von mir bekommt es dicke fünf fliegende Sternchen.

Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren !!!

Eure Nicki


*** Unter diesen Namen auch auf anderen Meinungsportalen ***

50 Bewertungen, 10 Kommentare

  • Django006

    07.09.2010, 20:09 Uhr von Django006
    Bewertung: sehr hilfreich

    dort war es richtig gut, lg Alan

  • trullilu

    02.09.2010, 19:41 Uhr von trullilu
    Bewertung: sehr hilfreich

    Grüße schickt dir trullilu !!!

  • Powerdiddl

    02.09.2010, 11:10 Uhr von Powerdiddl
    Bewertung: besonders wertvoll

    LG und einen schönen Tag.

  • Humpen77

    02.09.2010, 11:00 Uhr von Humpen77
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr schöner Bericht! Lieben Gruß

  • MasterSirTobi

    02.09.2010, 03:17 Uhr von MasterSirTobi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schön Schöner Sehr Hilfreich

  • XXLALF

    01.09.2010, 20:53 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    und ganz liebe grüße

  • dottigross_juliaa

    01.09.2010, 19:26 Uhr von dottigross_juliaa
    Bewertung: besonders wertvoll

    Ganz toll! Und hier gibt es dafür natürlich ein BW ;-) lg Dotti

  • hcoolkid

    01.09.2010, 18:56 Uhr von hcoolkid
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wirklich ein sehr schöner Bericht! lg David

  • sigrid9979

    01.09.2010, 18:07 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wünsche einen schönen Mittwoch...

  • Lanch999

    01.09.2010, 17:50 Uhr von Lanch999
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse Bericht! LG von Lanch999