Mario & Luigi: Abenteuer Bowser (Nintendo DS Spiel) Testbericht

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ab 20,75
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Silverdog

Mario und Luigi sind in einem neuen RPG zurück!

5
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Altersbeschränkung:  ohne Altersbeschränkung
  • Schwierigkeitsgrad:  Fortgeschrittene
  • Multiplayerfunktion:  nicht vorhanden

Pro:

Tolle Story, abwechslungsreiches Gameplay mit vielen Minispielen, toller Sound und Grafik

Kontra:

(Seltener) längere Wege

Empfehlung:

Ja

Dein größter Feind ist nicht immer Bowser

Die Pilzkönigreich wird von einer Epidemie heimgesucht! Toads schwellen plötzlich zur Übergröße an und kugeln durch die Gegend! Doch wer kann nur der Übeltäter sein? Aus der Not heraus ruft Prinzessin Peach eine Konferenz aus und lädt die wichtigsten Personen aus dem Pilzkönigreich dazu ein, natürlich auch unsere beiden Lieblingsklempner. Bereits hier leitet das Spiel mit Humor und Charme schnell und einfach in die grundlegende Steuerung ein. Als Mario und Luigi endlich zur Konferenz erscheinen, kommt auch der Sternengeist Chippy. Doch weder die Sternengeister, noch die Assistentin des Doktor Horuskopus T. wissen eine Antwort. Jedoch haben sie von einem rätselhaften und manisch lachenden Händler gehört, der die sogenannten Metabovisten verkauft, der Auslöser der Krankheit. Plötzlich hört man ein Rumpeln und dann steht Bowser im Konferenzsaal. Kurz entschlossen greift er an, zieht danach aber durch Mario besiegt ab. In seiner Wut läuft er wütend durch die Wald, jedoch trifft er kurz vor seinem Schloss eine seltsame Gestalt. Lachend verkündet sie Bowser habe den Glückspilz gewonnen. Nichtsahnend und naiv isst dieser ihn, da ihm der Händler grenzenlose Macht versprochen hat – vor allem aber den Sieg über Mario. Plötzlich wird Bowser übel und der Pilz entfaltet seine Wirkung: Bowser saugt mit unbändiger Kraft alles ein. Und nachher einiger Zeit finden sich auch Mario und Luigi dort wieder. Zusammen machen sie sich auf, ohne voneinander zu wissen, den als Händler getarnten Krankfried zu besiegen.
Das Gameplay ähnelt einem typisch rundenbasierten RPG. Und trotzdem liegen Welten zwischen den „richtigen“ RPGs. Beispielsweise zeichnet sich der Titel durch Humor aus, der an vielen Stellen zum Tragen kommt.

Unfreiwillige Kooperation

Mario und sein Bruder Luigi sind schon seit Ewigkeiten die größten Feinde von Bowser. Schon im allersten Spiel Mario Bros. ging es darum Bowser zu besiegen und Peach zu retten. Ironischerweise kämpfen sie diesmal für das gleiche Ziel, ohne davon zu wissen. Man kann jederzeit zwischen den Brüdern und Bowser wechseln, da A und B Mario und Luigis Knöpfe sind, während X und Y Bowser gehören. Bowser ist dabei grundsätzlich auf dem Topscreen, während die Brüder auf dem Touchscreen sind. Dort ist immer eine Übersicht aller Körperregionen angezeigt, zu denen man per Auswahl sofort hingelangen kann. Wenn man unabhängig von Bowser spielt, also ohne bestimmte Einflüsse (s.u.) auf ihn, zeigt auch der Topscreen Mario und Luigi. Ebenfalls bei Kämpfen werden beide Bildschirme aktiv genutzt.
Steuerung und alles weitere werden immer erklärt und bilden bereits einen Teil der Story, sodass es auch wenn man bereits einen der Vorgänger gespielt hat und die Story kennt nicht langweilig ist. Im Laufe des Spieles kommen zu den simplen Aktionen wie Springen und den Hammer benutzen (Mario und Luigi) oder Schlagen und Feuer spucken (Bowser) auch noch mehrere Spezialaktionen hinzu. Mit ihnen kann man beispielsweise sich in den Boden bohren oder in der Luft wirbeln und mit dem Panzer Schalter aktivieren.
Im Kampf sind die Belegungen ähnlich, es gibt jeweils die bereits oben genannten Basisangriffe. Je besser das Timing ist, desto größer der verursachte Schaden. Gerade das macht das Gameplay um einiges abwechslungsreicher. Bei den Kämpfen handelt es sich um eine (ähnlich wie bei Paper Mario) rundenbasiertem System. Allerdings kann man auch während des Angriffs der Gegner entweder ausweichen oder kontern, wenn man im richtigen Moment drückt. Daneben gibt es noch Spezialangriffe, die unterschiedlich erlernt werden müssen. Während Mario und Luigi spezielle Fragmente sammeln müssen, findet Bowser nach und nach seine Truppen. Mit dem Einsatz von sogenannten Spezial-Punkten können diese Fertigkeiten genutzt werden. Auch hier gilt: Je besser geklickt, desto stärker der Angriff.
Wo wir schon bei den Spezialpunkten sind: Insgesamt besitzen alle drei Helden des Spiels klassische Wertbögen, auf denen Kraftpunkte, Angriff, Verteidigung usw. vermerkt ist. Mit jedem Kampf werden typisch für ein RPG Erfahrungspunkte gesammelt und bei einer bestimmten Anzahl steigt die jeweilige Person ein Level auf. Dadurch erhöhen sich die Werte und die Charaktere werden stärker. Zusätzlich schaltet man nach und nach Ausrüstungsplätze für Items frei, die ebenfalls verschiedene positive Effekte haben. Die Items lassen sich in zwei Gruppen teilen, einmal die Anziehsachen, von denen hier gesprochen wird. Auf der andere Seiten gibt es auch Heilitems, die Kraftpunkte, Spezialpunkte von einem oder mehreren Personen heilen können. Die Münzen verdient man sich durch Kämpfe oder als Belohnung für Minispiele oder Rätsel.
Ein weiterer Typ Items sind die Orden. Diese gibt es allerdings nur für Mario und Luigi, da sich ein Orden aus zwei Bestandteilen zusammensetzt. Hierbei gibt Marios Orden die Wirkung an, beispielsweise Heilung, Verdopplung von gewonnen Münzen oder Erfahrungspunkte. Luigis Orden gibt die Wirksamkeit an. So kann je nach Orden eine volle Energieleiste zwischen 20 und 50 % der Kraftpunkte auffüllen. Je stärker die Wirkung, desto besser müssen auch die Angriffe sein. Bei 50% zählen nur perfekte Angriffe und füllen einen Teil der Energieleiste, alle anderen Angriffe bewirken nichts. Also auch hier hat man die Qual der Wahl und eher zu viel Auswahl als zu wenig.

Mal hier mal dort

Es mag vielleiht chaotisch klingen, immer wieder zwischen der Brüdern und Bowser umherzuschalten. Jedoch wechseln sich beide Passagen ab, sodass man erst eine Sequenz mit Bowser spielt und dabei an verschiedenen Stellen die Hilfe von Mario und Luigi braucht. Beispielsweise können sie verschiedene Muskeln durch kleine Minispiele stärken, was Bowser zum Abschließen einer Quest helfen kann. Genauso kann Bowser trinken oder sich besonderer Strahlung aussetzen, um in seinem Körper verschiedene Effekte hervorzurufen. Somit schaltet man ab und zu hin und her, jedoch ist dieser Wechsel keineswegs willkürlich oder unkoordiniert, sondern sehr gut gelungen.
Sollte man sich mal verirrt haben, ist das gerade bei Mario und Luigi nicht so schlimm. Man muss lediglich mit Bowser den aktuellen Bildschirm verlassen und man kehrt auf dem Touchscreen wieder zu einer Übersicht aller Regionen in seinem Körper zurück. Andersherum findet man für unseren Bösewicht verschiedene Portale im Pilzkönigreich, mit denen er sich teleportieren kann, von daher ist das auch gut gelöst worden.
Das ganze Pilzkönigreich und auch Bowsers Körper ist mit kleinen Nebenquests und Minispielen übersäht. So gibt es für jede Spezialattacke ein entsprechendes Minispiel, bei dem man immer schneller vorgehen muss. Macht man drei Fehler fliegt man raus, erreicht man allerdings eine gewisse Punktzahl erhält man Münzen oder ganz besondere Items.

Stunde um Stunde, Kampf um Kampf

Um das Spiel gut durchzuspielen und auch mal das ein oder andere Minispiel zu schaffen, braucht man gut und gerne um die 25 Stunden. Um jegliche Minispiele zu schaffen oder die maximale Stufe zu erreichen kann man noch mindestens 5 Stunden draufschlagen. Und auch wenn ein RPG normalerweise keinen all zu großen Wiederspielwert hat, kann man auch nach einem halben oder ganzen Jahr auch mit viel Spaß das Spiel noch einmal spielen.
Ebenfalls die Schwierigkeit ist sehr gut abgestimmt. So sind die Kämpfe fordernd, aber nicht zu schwer. Gerade bei den Bosskämpfen muss man das ein oder andere Mal wiederholen und seine Taktik überdenken. Aber auch gerade das macht einen Teil des Spielspaßes aus.
Neben der sehr gut gelungen Story und dem Gameplay gibt es allerdings auch noch andere Aspekte, welche die Qualität eines Spieles bestimmen. Von daher wenden wir uns jetzt mal der technischen Seite des Titels zu.
Grafisch ist das Spiel sehr gut gelungen, sogar nochmal etwas besser als sein Vorgänger „Partners in time“. Animationen sind schön und auch die Auflösung stimmt. Aber noch besser als die Grafik ist der Sound. Für mich ist der Sound immer ein elementares Element jedes Spieles, es erschafft einen Teil der Atmosphäre. Und gerade das wird hier sehr gut umgesetzt. Der Soundtrack ist abwechslungsreich, qualitativ hochwertig und auch jeweils passend. Und schon nach wenigen Minuten summt man in „Toad Town“ die Melodie mit und bekommt sie so schnell nicht wieder aus dem Kopf.

16 Bewertungen, 5 Kommentare

  • Gi22Fr

    15.07.2013, 00:38 Uhr von Gi22Fr
    Bewertung: sehr hilfreich

    guter bericht - lg

  • Little-Peach

    11.07.2013, 11:04 Uhr von Little-Peach
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :)

  • mausi1972

    10.07.2013, 19:28 Uhr von mausi1972
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele liebe Grüße von der Marion

  • Lale

    10.07.2013, 17:19 Uhr von Lale
    Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~*

  • bella.17@live.de

    10.07.2013, 15:35 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße Annabelle