Ich war Kind C (Taschenbuch) / Christopher Spry Testbericht
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Erfahrungsbericht von catmum68
Unfassbar, wie kann man nur sowas Kindern antun
Pro:
eine wahres Erlebnis, bevorzugt nur für Erwachsene geeignet, regt zum Nachdenken an
Kontra:
ist wahrscheinlich nicht für Sensible und nah am Wasser gebaute Personen geeignet
Empfehlung:
Ja
Das Buch 'Ich war Kind C' ist ein 382 Seiten starkes Taschenbuch. In dem Taschenbuch schildert ein hilfloser Junge die Gewalt seiner sadistischen Pflegemutter. Auf der Vorderseite des Taschenbuches ist neben dem Titel und Namen des Autors ein Bild von einen Jungen zu sehen. Ich nehme an, es ist ein Kinderfoto von Christopher Spry, dem Kind C. Neben den insgesamt 57 Kapitel enthält es auch folgende Überschriften: Über dieses Buch, Prolog und Epilog. Bevor man zum Lesen 'Über dieses Buch' kommt, bekommt man zu lesen, wem das Buch 'Ich war Kind C' gewidmet wird, nämlich C's Mum, Dad, Chris und Kayleigh sowie dessen neugeborenen Sohn Blake. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, fast kindlich, obwohl Christopher Spry zum Zeitpunkt des Verfassen des Buches 20 Jahre alt war.
Titel: Ich war Kind C
Autor: Christopher Spry
Originaltitel: Child C
Copyright der Originalausgabe: 2008 von Christopher Spry und Andrew Holmes, Herausgegeben von Simon & Schuster UK LTD., London, England
Copyright der deutschen Ausgabe: 2009 von RM Buch und Medien Vertrieb GmbH. Diese Werk wurde vermittelt durch die Literarische Agentur Thomas Schlück GmbH, Garbsen
Redaktion: Monika Köpfer
Einbandgestaltung: Thierry Wijnberg, Berlin
Einbandfoto: image100 Lifestyle AS/Alamy
Satz: Buch – Werkstatt GmbH, Bad Aibing
Druck und Bindung: GGP Media GmbH, Pößneck
Buch – Nr.: 094618
www.derclub.de
www.donauland.at
www.bertelsmannclub.ch
www.nsb.ch
Preis: 14,95 €
Zeugen Jehovas
Für mich persönlich ist die Glaubensgemeinschaft 'Zeugen Jehovas' eine Sekte, die ihre Antworten nur nach der Bibel geben. Zu meiner Schulzeit wurden die verschieden Religionen durch genommen, dabei kamen auch Fragen zu 'Zeugen Jehovas' auf. Unser Religionslehrer hat dann mal von seinem Erlebnis mit den Zeugen Jehovas erzählt. Wie jeder von uns kennt, kommen die Zeigen Jehovas von Tür zu Tür und wollen uns von ihrer Glaubensgemeinschaft überzeugen. So auch damals bei unseren Religionslehrer. Er hat dann ihnen Fragen gestellt und prompt bekam er eine Antwort aus der Bibel, aber plötzlich hat er eine Frage gestellt, die sie nicht beantworten konnten, denn die Antwort stand nicht in der Bibel. Leider weiß ich heut nicht mehr die Frage, sind ja auch schon über 20 Jahre her. Ich finde aber auch, das besonders die Kinder, die in der Glaubensgemeinschaft der 'Zeugen Jehovas' groß werden, denn sie bekommen schon mit, das andere Geschenke zu Geburtstage, Weihnachten usw. erhalten und feiern, aber sie dürfen das nicht, weil ihr Glauben das verbietet. Meine Tochter war in der Musikschule um das Spielen der Blockflöte zu erlernen. In ihrem Kurs war auch ein Mädchen, was meine Tochter zu ihrem Geburtstag eingeladen hat, aber sie durfte nicht. Dann wurde der Kurs eingeladen in Holland aufzutreten. Das hieß für diesen Kurs ein Wochenende in Holland zu verbringen. Alle Kinder freuten sich und übten für ihren Auftritt. Nur dieses eine Kind, was der Glaubensgemeinschaft 'Zeugen Jehovas' angehörige Kind durfte nicht mit. Alle habens versucht, das dieses Kind doch mitfahren durfte, aber dessen Eltern verboten es, besser gesagt, der Oberhaupt dieser Glaubensgemeinschaft gab nicht seine Zustimmung. Ich habe mich im Internet mal nach genauen Informationen über die Glaubensgemeinschaft 'Zeugen Jehovas' umgeschaut und wer Informationen haben möchte sollte sich mal folgende Internetseite anschauen:
http://ema.bonn.de/reli/10/ZeugenJehovasEin.html
Auf dieser Seite erhält man alles Wissenswerte über die Glaubensgemeinschaft 'Zeugen Jehovas'. Es gibt zwar noch mehr Internetseiten mit Informationen über die 'Zeugen Jehovas', aber ich finde diese Seite hat am besten die Informationen über diese Glaubensgemeinschaft Dargestellt.
Kurze Einleitung des Buches 'Ich war Kind C'
Eunice Spry gehört den Zeugen Jehovas an und hat neben ihren 2 leiblichen Kindern auch Pflegekinder, darunter Christopher Spry und sein jüngerer Bruder Bradley, bei sich aufgenommen. Wegen körperlicher und seelischer Misshandlung bei drei ihrer insgesamt 5 Pflegekinder wurde Eunice Spry zu vierzehn Jahre Gefängnis verurteilt. Christopher Spry, einer der misshandelten Pflegekinder schildert, wie auf grausame Art und Weise die Misshandlungen von Eunice Spry vorgenommen wurde. Christopher Spry nannte Eunice Spry bis zur Gerichtsverhandlung Mutter, während er seine leiblichen Eltern Mum und Dad nannte. Während Christopher ständig misshandelt wurde, wurde sein Bruder mit Spielzeugen überhäuft.
Inhaltliche Wiedergabe des Buches 'Ich war Kind C'
Christopher Spry hasste die Gerichtsverhandlung, wo es um die Misshandlungen von Eunice Spry an ihn und seine zwei Pflegegeschwister geht. Er hasst die Verhandlung so sehr, das er sich mit dem Gedanken spielte sich umzubringen, dies aber nicht in die Tat umsetzte. In der Verhandlung wurden die Misshandelten Kinder mit Kind A, B und C genannt, wobei Christopher Kind C, Kind A war seine Pflegeschwester Karen und Kind B war seine Pflegeschwester Lulu. Karen kam ein Jahr vor Christopher und Lulu, die ältere von den dreien, zur gleichen Zeit wie Christopher zu Eunice. Die anderen beide Pflegekinder waren Charlotte und Bradley, die beide kurz nach ihrer Geburt zu Eunice kamen. Vielleicht wurden die beiden deswegen nicht so grausam bestraft wie die anderen drei, aber dafür mit Spielzeugen überhäuft.
Christopher kam am 20. Dezember 1988 in Cheltenham geboren, aber seine Geburtstage durfte er nicht feiern, da seine Mutter Zeugin Jehovas war und bei dieser Glaubensgemeinschaft weder Geburtstage noch Weihnachten gefeiert wird.
Bevor Christopher und Bradley zu Eunice Spry kamen, hatte Christopher eine schöne Kindheit bei seinen leiblichen Eltern. Bradly war noch ein Baby, so kann man sagen er hatte eine kurze schöne Babyzeit bei seinen Eltern. Als Mum krank wurde und auch Dad nicht auf Christopher, Bradley war zu diesem Zeitpunkt noch nicht geboren, aufpassen konnte, wurde Eunice Spry zunächst nur als Tagesmutter von Christopher. Mum wurde wieder gesund und Eunice Tätigkeit als Tagesmutter endete. Doch Mum wurde wieder krank und musste für längere Zeit ins Krankenhaus. Christopher kam in eine Pflegefamilie, die aber nicht mit ihm zurecht kamen.
Eunice besuchte Mum im Krankenhaus auf, zu diesem Zeitpunkt hatte sie schon Charlotte seit ihrer Geburt 1984 als Pflegekind aufgenommen, zwei Jahre später kam Karen dazu und danach Lulu, daher vertrauten Mum und Dad ihr. Bradley kam gerade erst zur Welt, 4 Monate nachdem Mum schwer erkrankte und sich jetzt von dieser Krankheit erholen musste. Eunice bot sich an Christopher und Bradley bei sich aufzunehmen, bis es Mum wieder besser geht. Mum und Dad schlossen mit Eunice einen privaten Pflegeabkommen und dadurch lebten Christopher und Bradley seit 1993 bei Eunice im George Dowty Drive. Eunice leibliche Töchter waren zu diesem Zeitpunkt schon ausgezogen. Christopher und Bradley waren zunächst jedes Wochenende bei Mum und Dad, immer in Begleitung von Eunice. Christophers Kindheitserinnerung endet mit seinem vierten Geburtstag, weil dann die Misshandlungen anfingen. Eunice übernahm Systematisch die Rolle in Mums und Dads Familie ein, nutzte die Ängste und Zweifel von Mum aus. Die Wochenendbesuche wurden immer weniger, bis sie gar nicht mehr stattfanden. Auch änderte Eunice die Vornamen: Christopher hieß vorher Damon, aus Lulu wurde Mary – Beth. Eunice hatte erreicht, das Mum für die legale Aufsichtspflicht ein Schriftstück unterschrieb. Somit hatte Eunice seit Ende 1993 die legale Aufsichtspflicht für alle fünf Pflegekinder Charlotte, Karen, Lulu, Bradley und Christopher und das Jugendamt hatte dadurch kein Interesse an die Kinder.
Alle fünf Kinder waren aufgeregt, denn am 07. Oktober 1994 fand ein Volksfest, der Twekesbury Mop Fair, statt. Eunice rief Christopher, Mary – Beth und Karen rein. Denn es fehlte eine bestimmte Praline, die rotem Stanniolpapier eingepackte Praline. Eunice wollte wissen wer diese Praline weggenommen hat. Die drei Kinder haben nichts gesagt, denn auch wenn keiner von ihnen die Praline weggenommen hat, werden sie bestraft. Christopher und die anderen beiden mussten nach oben, sie gingen in Charlottes Zimmer und warteten dort. Eunice kam mit einem Stuhlbein ins Zimmer. Ihr Blick war eiskalt, befahl allen drei Schuhe und Strümpfe auszuziehen und schlug dann mit dem Stuhlbein aus die Fußrücken, immer und immer wieder und jeder der drei kam dran. Christopher gestand einfach, das er es gewesen ist, der die Praline genommen hatte, denn er wollte einfach das die Misshandlung aufhörte. Doch Eunice schenkte ihm keinen Glauben und machte weiter bis wir zusammenbrachen, erst dann hörte sie auf. Trotz der Schmerzen waren sie mit auf dem Mop Fair. Während Charlotte auf die Fahrgeschäfte drauf durfte, Zuckerwatte und noch so einiges mehr bekam, mussten Christopher, Karen und Lulu zuschauen. Zuhause angekommen mussten alle Drei ohne Abendbrot ins Bett. Christopher, Karen und Lulu teilten sich ein Zimmer, wobei Christopher auf den Boden ohne Matratze schlafen musste. Christopher kam selten mal in den Genus im Bett zu schlafen. Eunice war auch ein Dorn im Auge, das Christopher, Karen und Lulu zusammen hielten und so sorgte sie dafür, das sie nicht mehr so zusammen hielten, in dem Eunice die drei gegeneinander ausspielte. Da Christopher, Karen und Lulu immer öfters die Hungerstrafe bekamen, fingen sie an, ihre Mitschüler das Essen zu klauen, damit sie etwas in den Magen bekommen. Als die Lehrer Eunice ansprachen, ob ihr was bei ihren Pflegekinder auffiele, nahm sie die Pflegekinder aus der Schule und unterrichtete sie zu Hause, denn in England dürfen Eltern ihr Kinder auch selbst unterrichten.
Das Haus, in dem die Pflegekinder aufwuchsen, war nicht gerade sauber, es sah immer und immer wieder so aus, als hätte ein Bombe eingeschlagen. Auch lebten viele Haustiere im Haus, die Dreck verursachten, was aber für die Pflegekinder zur Normalität wurden. Wenn es sehr übel aussah, führte Eunice dann eine Putzparty ein. Christopher war gar nicht begeistert, denn die Putzparty findet nur Nachts statt. Während Eunice, Charlotte und Bradley schlafen müssen Christopher, Karen und Lulu putzen und aufräumen. Das hieß für die drei wieder eine Nacht ohne Schlaf und auch noch auf Bradley aufpassen, denn er hatte Spaß daran, bei diesen Putzpartys wach zu werden.
Nach einer Putzparty waren Karen, Lulu und Christopher eine Stunde bevor Eunice wach wurde schlafen gegangen. Christopher lag wie immer auf den Boden und wollte einfach nur schlafen, doch immer wieder hörte er das Wort London. Eunice weckte Christopher mit Tritten und auch die anderen beiden mussten aufstehen. Sie fuhren nach London. Während der Fahrt bekamen alle außer Karen Süßigkeiten und bei McDonalds Cola ohne Ende. Als sie in London ankamen, besuchten Eunice und die Pflegekinder einen Arzt auf. Eunice hat das alles veranstaltet um bestimmte Diagnosen zu erhalten und die entsprechenden Medikamente. Sie bekam dann auch für 4 Pflegekinder die Diagnosen ADHS und für Karen die Diagnose Autismus bescheinigt. Somit konnte sie den Pflegekindern Ritalin verabreichen, nur Karen brauchte sie nicht nehmen.
Eunice war eine überzeugte Zeugin Jehovas, regelmäßige Besuche des Königreichssaal, die Versammlungsstätte der Zeugen Jehovas, gehörten zur Normalität. Auch konnte Eunice aus der Bibel endlose Zitate zitieren. Zu Eunice Erziehungsmethoden gehörte auch die Kinder zu zwingen, morgens um vier Uhr sich die Freddy Krueger Filme anzuschauen.
Eunice lernte George Parker, ein englischer Bauer, kennen. Sie fuhren regelmäßig zu George Parkers Bauernhof hin. Mr. Parker war vor allem von Charlotte angetan. Nur Karen, Lulu und Christopher mochte er anscheinend nicht, denn er hielt Abstand von den dreien. Da Mr. Parker erkrankte zog Eunice mit den Pflegekinder zu ihm auf den Bauernhof. Die Kinder erfüllten weiterhin ihre Pflichten und spielten nebenher in der Scheune, eine schöne Zeit für die Pflegekinder. Doch nach dem Tod von Mr. Parker änderte sich das schlagartig und die Misshandlungen gingen weiter. Mr. Parker vererbte das Haus Charlotte. Nachdem Tod von Mr. Parker zogen Eunice und die Pflegekinder in das Haus ein. Auch veränderte Eunice alles, besonders zog sie jetzt auch die Vorhänge zu, damit keiner mehr hineinschauen konnte.
Christopher, Karen und Lulu hatten nicht mehr viel zu lachen, als sie im Bauernhaus wohnten. Eunice war besessen davon, alles unter Kontrolle zu haben, und glaubte noch mehr Macht zu haben, da sie ja jetzt zwei Häuser besitzt. Immer und immer wieder schlug Eunice Christopher, Karen oder Lulu, wenn sie mal wieder was Falsch oder gar nicht gemacht haben.
Christopher musste sich immer um den Kamin, den Garten, die Hunde, die Kaninchen und den Schweinestall kümmern, Karen war für den Hühnerstall zuständig. Im Bauernhaus war soviel zu tun, das auch Christopher, Karen und Lulu mehr Fehler machten, war dann zwangsläufig. Somit wurden auch die Schläge, Hungerstrafen, Stuhlbeinstrafen usw. viel mehr und noch öfters als im Haus in der George Dowty Drive. Mit der Zeit mussten die drei sich im Wohnzimmer hinlegen, Schuhe und Strümpfe ausziehen und die Füße hochhalten. Dann schlug Eunice mit einem Stock auf die Fußsohlen von Christopher, Karen und Lulu. Ihre Strafen wurden immer Härter.
Eine der schlimmsten Bestrafungen die Eunice verabreichte, war die Stuhlfolter. Bei dieser Bestrafung muss man die Position eines Stuhles annehmen und diese Positionen halten. Wenn man hin fällt, muss diese Position wieder einnehmen, immer und immer wieder. Am nächsten Tag konnte Christopher sich nur humpelnd fortbewegen, da ihm alles weh tat. Eine Methode war auch, das Eunice zuschaute bei der Stuhlfolter und Christopher, Karen und Lulu sich Gegenseitig Striche machen musste, wenn einer von denen hingefallen ist. Als Christopher und Karen den Hühnerstall ausmisteten rief Eunice die beiden. Beide hatten Angst und als sie das Haus betreten, zog Eunice Lulu am Ohr und zerrte sie in die Küche. Sie hatte die Brotscheiben gezählt und es fehlte eine Scheibe. Die drei wussten, das sie es nicht waren, sondern Bradley, der öfters mal Essen stibitzte. Auch wenn Christopher, Karen und Lulu die Brotscheibe nicht entwendet haben, wurden sie trotzdem bestraft, diesmal wieder mit Stuhlbeinschläge auf die Fußsohlen und wenn sie schrien, steckte sie auch noch den Stuhlbein in den Rachen, bis sie ruhig waren.
Trotz all den Misshandlungen hat Christopher auch ein paar schöne Erinnerungen, wie zum Beispiel nach einem kleinen Autounfall bekamen Christopher und die anderen an einem Wurststand jeder ein Hotdog oder die Lagerfeuer, besonders das bei der Renovierung des Bauernhauses gemacht wurde, denn es wurde alles verbrannt, was verbrannt werden durfte. Auch hatten Christopher, Karen und Lulu einen geheimen Rückzugsort im Hühnerstall, von dem Eunice nichts wusste. Meistens versteckten sie sich dort Stundenlang, wenn sie eine harte Prügelstrafe hinter sich hatten und konnte sich so in ihre Traumwelt verfallen.
Die schlimmste Strafe für Christopher war, als er mit Karen zur Strafe in ein Zimmer eingesperrt waren und das nur in Unterwäsche und ohne was zu Essen zu haben, zwischendurch bekamen sie mal eine Frikadelle oder eine Scheibe Brot und Wasser. Sie waren dort tagelang eingesperrt, das einzige was sie gemachten haben war tagein, tagaus reden und schlafen oder zwischendurch aus dem Fenster schauen. Immer wenn Christopher und Karen eingesperrt waren, wurde Lulu von Eunice gut behandelt. Seit 14 Tagen sind Christopher und Karen als Bestrafung in einem Zimmer eingesperrt. In dieser Zeit wurden beide auch noch von Eunice gezwungen, ihre Exkremente zu essen und es vergingen einige Tage die die beiden in dem Zimmer eingesperrt waren. Endlich durften Christopher und Karen sich anziehen und das Zimmer wieder verlassen. Ihre erste Mahlzeit war Spaghetti Bolognese, was Christopher aber nicht in sich halten konnte, kein Wunder, waren er und Karen doch einen Monat in diesem 'Hungerzimmer' eingesperrt, ohne richtiges Essen, da muss sich erst mal der Magen wieder dran gewöhnen.
Tagsüber verbrachten sie im Bauernhaus und zum Schlafen fuhren sie zum Haus in der George Dowty Drive. Christopher hatte keine Ahnung warum Eunice dies so machte. Das einzige was Christopher wusste, das Eunice nur ein Motiv hatte: Kontrolle. Denn jedes mal wenn sie die Kontrolle verliert, schlug sie zu. Eunice Großprojekt war die Renovierung des Bauernhaus, doch da Verlor sie die Kontrolle, desto mehr sie dort was machten, desto Chaotischer wurde es.
Es verging kaum noch ein Tag wo Christopher, Karen und Lulu von Eunice nicht geschlagen, mit dem Messer geschnitten, gewürgt wurden oder ein Fausthieb ins Gesicht bekamen. Immer wenn Eunice der Meinung war, sie haben ihre Pflichten nicht erledigt, bekamen drei eine Strafe von Eunice. Auch gehörte zu Christophers, Karens und Lulus Strafen das Trinken von Spülmittel, Düngemittel TCP usw.
Doch dann fuhr Eunice mit den Kindern für 6 Wochen in den Urlaub nach Florida. In dieser Zeit war Eunice wie verwandelt, denn sie misshandelte Christopher, Karen und Lulu nicht. Sie umarmte sogar die drei Kinder. Während dieser 6 Wochen in Florida konnte Christopher auch mal in einem richtigen Bett schlafen. Christopher dachte jetzt fest daran, das sich jetzt alles ändern würde, die Misshandlungen endlich aufhören würden und sie ein richtige normale Familie werden. Aber da hatte Christopher nur falsch gedacht, denn nach den & Wochen in Florida hatten Chrisopher, Karen und Lulu noch etwas Ruhe von den Misshandlungen, aber nach und nach fingen die Misshandlungen wieder an, sie bekamen Schläge, mussten sich der Hungerstrafe aussetzen usw.
Bei einem Kurzurlaub durften Karen, Christopher und Lulu nur mit, weil Oma und Opa, die eigentlich auf die drei Kinder aufpassen sollten, sich entschlossen hatten, mitzufahren. So blieb Eunice Spry nichts anderes übrig, als dir drei vom Teufel besessene Kinder, wie sie Karen, Chrisopher und Lulu auch nannte, mit zu nehmen. Für Christopher, Karen und Lulu hieß es, einige Tage keine Schläge oder sonstige Strafen. Bei der Rückfahrt saßen Eunice mit Oma, Opa, Lulu und Christopher in einem Auto. In Judiths Auto saßen Charlotte, Karen und Bradly. Da Judith und Charlotte noch ins Einkaufszentrum wollten, waren Eunice und die anderen eher zu Hause. Aber am späten Nachmittag waren die anderen immer noch nicht da. Plötzlich kam eine Nachbarin von Oma und berichtete von einem Unfall und meinte das Auto von Judith erkannt zu haben. Dann kam ein Anruf aus einem Krankenhaus. Eunice fuhr mit einer Freundin ins Krankenhaus, während Lulu und Christopher bei Familie Benson, die auch zu den Zeugen Jehovas gehörten, untergebracht wurden. Am nächsten Tag wurden auch Lulu und Christopher ins Krankenhaus gebracht. Dort erfuhren dann Lulu und Christopher von Eunice, das Judith und Charlotte den Unfall nicht überlebt haben, Karen noch auf der Intensivstation liegt und und Bradley außer Gefahr ist. Beide weinten, aber Eunice zeigte keinerlei Reaktion. Das fatale ist auch noch, obwohl Karen sich weigerte, bekam sie eine Bluttransfusion, denn Zeugen Jehovas dürfen keine Bluttransfusion erhalten. Da Karen aber noch keine 18 Jahre alt war, wurde dies nicht akzeptiert und ihr eine Bluttransfusion gegeben, dadurch hat sie den Unfall überlebt.
Selbst bei der Beerdigung von Judith und Charlotte war keinerlei Regung von Eunice zu sehen. Christopher schaute ständig auf seine Mutter um zu sehen, das sie ihre Kontrolle verliert, aber nichts geschah. Nach einem Monat, früher als gedacht, holte Eunice Karen und Bradly aus dem Krankenhaus und brachte sie nach Hause. Für Christopher und Lulu war nun die schöne Zeit bei der Familie Benson vorbei. Ihnen blieben aber noch eine Schonfrist, denn sie wohnten noch eine Weile bei Oma und Opa. Karen saß im Rollstuhl und Bradley ging mit Gehilfen. Auch die Zeit bei Oma und Opa ging vorbei und es ging nach Hause. Die Strafen die Christopher zu spüren bekam, wurden nach dem Unfall immer unberechenbar und willkürlicher. Lulu war für immer weg, sie war schon vorher abgehauen, aber wieder zurückgekehrt, diesmal nicht, denn sie kam in ein Wohnheim unter.
Doch ab dem 26. Dezember 2004 bekam eine Polizistin einen Anruf von einem Mädchen, das ihr von den Misshandlungen ihre Pflegemutter berichtete. Karen war es, sie konnte mit Hilfe von Lawrence fliehen. Christopher wohnte zu diesem Zeitpunkt bei Oma und Opa, um sie zu pflegen. Nachdem Karen ihre Aussage bei der Polizei gemacht hat, kam alles ans Tageslicht. Am 05.Februar 2005 änderte sich das Leben von Christopher. Er wurde von einem Polizeibeamten und einer Sozialarbeiterin bei Oma und Opa abgeholt, Bradley saß schon im Auto. Eunice Spry wurde verhaftet. Erst hatte Christopher sich geweigert, die Wahrheit zu sagen, aber nach einer Unterhaltung mit Karen und Lulu hat er sich durchgedrungen und die Wahrheit erzählt..................
Meine Erfahrungen und Fazit
Beim Lesen dachte ich immer wieder, wie kann man nur Kinder so misshandeln. Zwischendurch schluckte ich und musste auch das Buch zur Seite legen, denn ich war entsetzt auf welche Art und Weise Christopher, Karen und Lulu misshandelt wurden. Beim Lesen dachte ich auch immer nur, das in meinen Augen Eunice Spry mehr als nur 14 Jahre Gefängnis verdient hätte, für alles was sie Christopher , Karen und Lulu angetan hat. Mir wurde auch beim Lesen zum Teil übel und mir verging das Essen, wenn ich an Stellen ankam, wie die Misshandlungen beschrieben wurde. Was ich auch nicht begriffen habe, wie sich die Behörden sich von Eunice all die Jahre um den Finger wickeln ließen. Die Mitarbeiterinnen hätten doch mal unangekündigt erscheinen können, da wären vielleicht dann eher die Misshandlungen aufgefallen. Auch frage ich mich, warum damals der Lehrer sich nicht an das Jugendamt gewendet hat, sondern nur mit Eunice Spry sprach, als ihm die Veränderungen an den Kindern auffielen. Ich fand es auch schade, das es Lulu, die zweimal versucht hat, abzuhauen, es nicht geschafft hat und jedes mal wieder zurück zu Eunice Spry gebracht wurde.
Beim Lesen kam mir auch immer wieder der Gedanke, wie konnten Christopher, Karen und Lulu all die Misshandlungen nur ertragen. Unverständlich für mich war auch, das es Eunice Spry vollkommen egal war, welche Verletzungen sie den Kindern zu zog. Christopher, Karen und Lulu haben sich gegenseitig ihre Verletzungen verarztet, in meinen Augen unfassbar.
Auch habe ich beim Lesen festgestellt, wie raffiniert Eunice Spry auch war. Immer wenn sich irgendeine Behörde ihren Besuch angekündigt hat oder sie in den Urlaub fuhren, dann achtete sie akribisch darauf, das sie die Kinder so misshandelte, das die Misshandlungen nicht sichtbar waren. Auch war sie immer in der Nähe von Christopher, Karen und Lulu, damit sie sicher sein konnte, das die drei Kinder nichts erzählten von den Misshandlungen.
Was ich aber nicht Begriff, war, warum Eunice Spry Bradly und Charlotte, die ja bei einem Unfall um Leben kam nicht misshandelte, so wie Christopher, Karen und Lulu. Nein, die beiden hat sie Mit Liebe und Spielzeugen überhäuft, Bradley und Charlotte bekamen von ihr alles was sie haben wollten. Vielleicht lag es daran, das Bradley und Charlotte noch Babys waren, wie sie zu Eunice Spry kamen und sie die beiden in dem Sinne als ihre eigenen Kinder ansah.
Ich selbst habe zwei Kinder - wobei der jüngere eine Hörbehinderung hat und es zwischendurch mal auf Mitleidstour versucht -, die versucht haben, ihre Grenzen auszutesten. Da brauchte ich aber nur etwas lauter werden und mit unter nur die Hand heben, da wussten sie, bis hier her und nicht weiter. Mir kam gar nicht in den Sinn meine Kinder zu schlagen. Ich muss aber zugeben, das ich bei meinem Sohn etwas strenger war, denn er meinte durch seine Hörbehinderung dürfe er sich alles erlauben. Ich brauchte in all den Jahren nie zuschlagen, denn meine Kids wussten schon an meinem Tonfall, bis hier her und nicht weiter.
Eigentlich ist das Buch 'Ich war Kind C' zu empfehlen. Aber ich würde es keinem empfehlen die Sensible und nah am Wasser gebaut sind. Auch ich musste an manchen Stellen nicht nur Schlucken, sondern hatte auch mit Tränen zu kämpfen.
Zum Schluss eine Leseprobe
...An dem Abend, an dem Mutter die rote Linie überschritt, senkte sich dichter Nebel herab. Er verwandelte die Northway – Siedlung in eine graue, dampfende Waschküche, ließ die Umrisse der Häuser verschwimmen und verbarg uns vor den Augen unserer Nachbarn.
Als ich hinausging, um die Hühner zu füttern, schien der Nebel aus meinen Händen zu strömen, als ob sie rauchten.
Es war der 7.Oktober 1994. Ich war fünf Jahre alt.
Es war ungefähr sechs oder sieben Uhr abends. Das Haus war in Aufruhr und summte wie ein Bienenstock voller erwartungsfroher Kinder, weil wir wegen des Volksfestes, der Tewkesbury Mop Fair, alle so aufgeregt waren. Die Mop Fair sollte an diesem Abend beginnen – und deshalb weiß ich das genaue Datum des Tages, an dem Mutter die rote Linie überschritt. Dieses Volksfest ist eines der größten Ereignisse des Jahres in Tewkesbury. Das ganze Stadtzentrum verwandelt sich in einen kolossalen Rummelplatz. Es gibt großartige Fahrgeschäfte, die besten weltweit, wie es heißt! Ein gigantisches, erleuchtetes Riesenrad, das man meilenweit sehen kann, nostalgische Karussells und alte Dampfzugmaschinen. Und natürlich gibt es dort auch die hochtechnischen neuzeitlichen Fahrgeschäfte – eben alles, was das Kinderherz begehrt. Kein Wunder, dass wir vor Aufregung fast vergingen.
Doch dann kam ein Schrei: >>Christopher!<< Stille. Dann: >>Christopher, Mary – Beth, Karen. Kommt rein. Alle.<<
Wenn Mutter uns rief, zögerten wir nicht lange. Wir rasten polternd über die Treppe in unsere große Küche, wo wir uns vor Mutter, die neben dem Küchentischstand, zusammenscharten. Auf dem Tisch stand die Pralinenschachtel. Der Deckel war offen, und die Pralinen mit ihren kunterbunten Stanniolpapierchen lachten uns an.
Mit diesen Pralinen hatte es etwas Besonderes auf sich: In der Mitte ist eine Praline in einem roten Stanniolpapier. Sie ist die beste, die Königin der Schachtel. Diese Eine hebt man sich für eine ganz besondere Gelegenheit auf.Nur derjenige, der wirklich gut ist bekommt sie. Das Lieblingskind.
>>Wer hat sie genommen?<< Mit großen Augen standen wir vor Mutter, zuckten mit den Schultern ein kollektives >>keine Ahnung<< und schauten sie an.
Die Fotos in den Zeitungen, die nach der Verhandlung gemacht wurden, zeigen eine bebrillte Frau Mitte sechzig, deren starrer Blick voller Stolz, Selbstgerechtigkeit und Verachtung ist. Sie wirkt eindrucksvoll, nahezu wie ein Ikone.
Aber das ist nicht die Eunice, an die ich mich erinnere. Nicht Mutter. Nicht die Frau, die am Tag der Tewkesbury Mop Fair in der Küche vor uns stand. Zunächst einmal trug sie an diesem Tag keine Brille. Daran erinnere ich mich ganz genau. Sie hatte Jeans und einen weißen Fleecepulli an, ihr Lieblingsstück. Den trug sie, bis er auseinanderfiel.
>>Wer hat die Praline genommen?<<
Wie meine Mum hat auch sie einen starken südwestenglischen Akzent, aber ihrer ist nicht so sanft wie der meiner Mum, sondern eher schroff, fordernd.
>>Kommt schon, wer hat sie genommen?<< Sie starrte uns mit stechendem Blick an.
Wir sagte nichts, weil jeder von uns dachte, dass ein anderer die Praline genommen habe, wir aber dennoch alle dafür bestraft würden. Ich hoffte nur, dass sie nicht wieder Hausschuh nehmen würde. Der Hausschuh tat so weh.
>>Ab nach oben.<<
Das war neu. Doch wir taten, was und befohlen wurde. Wir rasten die Treppe zu Charlottes Zimmer hinauf und stellten uns in einer Reihe vor ihrem Bett auf.
Sowohl im George Dowty Drive als auch später im Bauernhaus hatte Charlotte immer ein eigenes Zimmer. Mutter und Bradley schliefen gemeinsam in einem anderen Zimmer – bis zum Schluss. Im Bauernhaus gab es noch Judiths Zimmer, das meistens leer stand, da Judith ständig mit ihren Leuten aus der Folk – Musik – Szene herumreiste. Das letzte Zimmer teilte Karen, Lulu und ich uns. Es war ein winziges Zimmer mit nur einem Stockbett, weshalb einer von uns auf dem Boden schlafen musste. Und ratet mal wer das war.
Im George Dowty Drive war Charlottes Zimmer das größte. Sie hatte auch ein Stockbett, schlief aber meistens unten. Oben auf dem Bett stapelte sich eine Unmenge an Spielzeug und anderen Kram. In dem Zimmer gab es alles Erdenkliche. All diese Dinge hatte Mutter für Charlotte gekauft. Ich erinnere mich an ein Panasonic – Radio, eines der besten Radios, die es jemals gab. Als wir in einer Reihe vor dem Bett standen, starrte ich das Radio an und war, wie immer furchtbar neidisch.
Mutter kam mit einem Stuhlbein in der Hand herein.
Dieses Stuhlbein hat die Polizei in Gewahrsam genommen. Es stammte von einem Küchenstuhl, mit dem Meg, unser Hund, gekämpft hatte – und Meg sollte man sich besser nicht anlegen. So hatte dieser Stuhl ein Bein verloren.
Das Stuhlbein war dunkelbraun und gab einen großen, dicken Knüppel ab. Mutters Augen waren eiskalt. Unten in der Küche war sie wütend gewesen, kurz davor zu explodieren, aber nun schien sie jegliches Gefühl verlassen zu haben.
Sie zeigte auf unsere Füße: >>Schuhe und Strümpfe ausziehen.<<
Folgsam zogen wir unsere Schuhe und Strümpfe aus und standen wie drei kleine Soldaten beim Waffenappell barfuß vor Charlottes Bett. Unten machte sich Charlotte für das Volksfest fertig. Oder vielleicht saß sie auch am Küchentisch und aß Pralinen.
Ich weiß nicht mehr genau, in welcher Reihenfolge sie uns misshandelte, aber ich weiß noch, das Karen die Erste war. Mutter schlug mit dem Stuhlbein so stark wie sie konnte auf Karens Fußrücken. Es gab ein dumpfes Geräusch, noch einmal ein Schrei. Und wieder und wieder.
Dann war ich an der Reihe. Mir blieb kaum Zeit zu realisieren, was geschah. Ich hörte wieder den dumpfen Schlag und dann kam der Schmerz. Ein Schmerz, wie ich ihn noch nie erlebt hatte. Eine vollkommen neue Qualität. Wie hatte ich nur vor dem Hausschuh Angst haben können?
Sie nahm sich einen nach dem anderen vor und schlug uns mit dem Stuhlbein auf die Fußrücken. Eins, zwei, drei. Eins zwei, drei.
Sie bevorzugte die Füße, weil man dort besonders schmerzemfindlich ist und man auf den Füßen keine blauen Flecke bekommt – das wusste sie aus ihrer Zeit als Krankenschwester. Auf dieses Wissen war sie unglaublich stolz.
Wir schrien, brüllten, heulten und flehten sie an, aufzuhören. Als ich auf dem Boden zusammenbrach, zerrte sie mich an meinen Kleidern wieder hoch und schlug weiter zu. Sie zeigte keinerlei Gefühlsregung. Als ob sie, ganz die tüchtige Hausfrau, Teppich klopfen würde. Regelmäßig und ausdauernd. Eins, zwei, drei.
>>Gesteht!<<, sagte sie. >>Wer von euch war es?<<
Natürlich war es irgendeiner von uns, wahrscheinlich Lulu. Aber schließlich sagte ich, dass ich die Praline geklaut hätte. Ich hatte sie wirklich nicht genommen, aber ich wollte einfach, dass der Schmerz aufhörte.
Doch Mutter glaubte mir nicht und auch nicht den anderen – eine Methode, die sie all die Jahre hinweg anwandte. Sie schlug zu, bis man alles gestand. Wenn man es dann gestanden hatte, sagte sie man lüge. Und dann verprügelte sie einen, weil man gelogen hatte.
Diese Prügelstrafe dauerte ungefähr fünf Minuten für jeden. Am Ende brachen wir einer nach dem anderen zusammen. Erst dann hörte sie auf. Sie befahl uns, die Strümpfe und Schuhe wieder anzuziehen, und verließ das Zimmer.
An diesem Abend gingen wir dennoch auf die Mop Fair. Nach dem wir verprügelt worden waren, machten wir uns zum Gehen bereit. Aber wir verspürten keine Vorfreude, keine Begeisterung mehr. Das Haus, das vorher wie ein Bienenstock gesummt hatte, war jetzt mucksmäuschenstill. Wir versuchten, unser Schluchzen und unsere laufenden Nasen zu verbergen, und senkten die Köpfe. Aber die Schmerzen ließen nur langsam nach. Und der Schock saß noch viel tiefer. Als ich meine Schuhe anzog, zuckte ich vor Schmerzen zusammen, stand ganz vorsichtig auf und folgte meiner Familie hinaus zu unseren Van. Ich sah, dass Karen humpelte. Meine geschwollenen Füße fühlten sich riesengroß an, als ob es die Füße von einem anderen wären. Sie waren so empfindlich wie rohes Ei. Aber man sah keine blauen Flecken. Man sah rein gar nichts.
Als wir an den Häusern des George Dowty Drive vorbeifuhren, konnten wir die Nebelschwaden hindurch die hinter den vorgezogenen Vorhängen gemütlich erleuchten Wohnzimmer erahnen.
Bevor wir zu Mop Fair fuhren, lieferten wir Bradley bei Eunice Eltern ab, da er noch zu klein war. Die Mop Fair war so wie von uns erhofft – oder zumindest so, wie wir es uns noch vor Mutters >>Disziplinierung<< erhofft hatten. Lärm, Lichter, Musik, Klingeln und Tröten und das wundervolle Riesenrad, auf das wir uns schon so gefreut hatten. Kinder, deren Eltern sich nicht weiter um sie sorgten, rannten ringsumher. Das ganze Fest war eine Mischung aus Lärm, Farben und purer Lebensfreude – außer für Karen, Lulu und mich. Es reichte anscheinend noch nicht, das wir verprügelt worden waren. Wir mussten auch noch all den fröhlichen Kindern zuschauen und spürten erst recht, was uns entging.
Sofort zogen die Feuerschlucker unsere Blicke auf sich.Die Feuerbälle, die aus den Mündern der Männer hervorschossen, schienen den Nebel zu vertreiben, der alle anderen Geräusche und lichter des Rummels dämpfte.
>>Los, weiter<<, blaffte Eunice, als sie sah, dass wir an etwas Gefallen fanden. Sie zog so fest an meiner Jacke, dass ich fast gestolpert wäre.
Eunice hatte eine Videokamera mitgebracht, mit der sie ununterbrochen Charlotte filmte. Charlotte entschied sich als Erstes mit dem Musikexpress zu fahren. Wir ungezogenen Kinder mussten danebenstehen und zuschauen. Als Nächstes bekam Charlotte eine Zuckerwatte, die ich für sie halten durfte, als sie in ein weiteres Karussell einstieg. Sie durfte ins Spiegelkabinett, und wir standen nur da und schauten ihr zu. Von einem zum nächsten Fahrgeschäft trotteten wir hinter ihr und Mutter mit ihrer Videokamera her. Sie unterbrach die Aufnahme nur, um uns mit einem bissigen >>Los, weiter!<< voranzutreiben. Einer der wenigen Sätze, den sie zu uns an diesem Abend sagte.
Mit unseren brennenden Füßen kamen wir uns wie müde, verwundete Soldaten vor. Zudem mussten wir noch Charlottes Ausbeute – Zuckerwatte, Süßigkeiten und Stofftiere – schleppen, während sie Ringe warf, mit der Hand unzählige Lose aus Eimern fischte – alles in allem einen wunderbaren Abend verbrachte.
Eunice bemerkte natürlich, wie ich sehnsüchtig zum Autoskooter hinüberblickte – schon damals war ich von Autos besessen, wie wohl die meisten kleinen Jungs. Doch sogleich kam wieder ihr üblicher Sermon: >>Wenn du nicht gestohlen hättest, dürftest du jetzt damit fahren.<<
Als Charlotte genug hatte, verließen wir Mop Fair und fuhren wieder nach Hause. Während Charlotte ihr belegtes Toastbrot aß, mussten karren, Lulu und ich ohne Abendbrot ins Bett. Hungrig gingen wir nach oben und zogen unsere Schlafanzüge an. Karen und Lulu legten sich in das Stockbett, uns ich versuchte, es mir unter meiner Decke auf dem Boden bequem zu machen. Während meiner Kindheit kam ich nur selten in den Genuss einer Matratze. Und sogar heute noch kommt es vor, dass ich nachts aus dem Bett steige, um auf dem Boden zu schlafen.
In unserem Zimmer war es absolut still. Von unten hörten wir nur die Geräusche des Fernsehers, den Charlotte zur Abendunterhaltung angeschaltet hatte. Ich lag im Bett und war absolut erschüttert. Es war, als ob ich aus einem schönen Traum erwacht wäre und nun in einer neuen, widerwärtigen Realität leben musste. Das, was an diesem Tag geschehen war, hatte bis dahin jenseits meiner Vorstellungskraft gelegen. Aber mir war vollkommen klar, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein würde. Es gehörte wohl zum Älterwerden.
Es gab ein bestimmtes Lied aus dem Film Aristocats, das wir oft sangen: >>Jeder will eine Katze sein<<. Dieses Lied sang Karen auch jetzt, eine brüchige Stimme, die die Stille des dunklen Zimmers durchbrach. Sie sang ein paar Zeilen, ganz leise, um ja nicht gehört zu werden. Die Melodie beruhigte mich ein wenig, und als auch noch Lulu mit einfiel, musste ich sogar lächeln. Ihre Stimmen hörten sich eher wie ein Wispern als wie Gesang an. Bei der vierten oder fünften Zeile stimmte ich ebenfalls mit ein, und zusammen sangen wir den Refrain, dann die nächste Strophe und noch eine, bis einer von uns mit den Lippen ein Pupsgeräusch machte und wir vor lauter Kichern nicht mehr weitersingen konnten.
Dann war Ruhe.
>>Ich hau ab<<, sagte Lulu in die Stille hinein.
>>Psst<<, zischte Karren.
>>Ich mach es<<, flüsterte Lulu. >>Ich werde abhauen und mir andere Eltern suchen.<<
>>Sei still!<<, zischte Karren beharrlich. >>Du bringst uns nur in größere Schwierigkeiten.<<
Vielleicht ahnte Lulu, dass der zurückliegende Tag nur der Anfang gewesen war, dass es noch weitaus schlimmer werden würde. Vielleicht wusste sie, dass es noch viele Nächte geben würde, in denen wir zusammen in der Dunkelheit liegen, unsere Wunden vergleichen und uns gegenseitig immer wieder den gleichen Satz an den Kopf werfen würden: >>Reiß dich zusammen, du bringst uns alle in Schwierigkeiten.<<
Am nächsten Abend ging Charlotte wieder auf die Mop Fair. Aber dieses Mal mussten wir nicht mit. Es war eine laue Oktobernacht, und von unserem Haus aus konnten wir den verheißenden Geräuschen des Rummelplatzes sehnsuchtsvoll lauschen.
Ein paar Tage später ließ mich Eunice zum ersten Mal einen Tag lang hungern. Mein Magen knurrte ununterbrochen. Das nächste Mal waren es zwei Tage. Und dann wurde es zur Normalität. Ich sollte die nächsten fünf Jahre hungern....
210 Bewertungen, 65 Kommentare
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05.01.2011, 19:12 Uhr von knoopiwahn
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße von knoopiwahn!
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05.01.2011, 12:34 Uhr von edelcat
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüsse von Edeltraud
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14.10.2010, 01:09 Uhr von LiFo
Bewertung: besonders wertvollSehr guter Bericht, bw. Liebe Grüße, Lifo
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23.08.2010, 13:41 Uhr von Iris1979
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht. LG Iris
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08.07.2010, 19:26 Uhr von Sommergirl
Bewertung: besonders wertvollheute bekommst Du wohl alle meine BHs
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04.07.2010, 20:42 Uhr von Der_Tester
Bewertung: sehr hilfreichVIEL MÜHE GEGEBEN. SEHR TOLLER BERICHT!!!!!!!
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04.07.2010, 20:12 Uhr von Striker1981
Bewertung: sehr hilfreichSH und Liebe Grüße vom STRIKER ;)
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25.06.2010, 15:47 Uhr von barbu
Bewertung: sehr hilfreichklasse bericht, schade nur, dass ich kein bw mehr habe.
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27.05.2010, 20:45 Uhr von Wuschel11
Bewertung: besonders wertvollda kann ich dir nur Recht geben lg
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24.05.2010, 19:10 Uhr von Dewin92
Bewertung: besonders wertvollsehr hilfreich!!! LG Dewin
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17.04.2010, 19:11 Uhr von christianpirker
Bewertung: besonders wertvollToller Bericht! Liebe Grüße, Christian
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12.04.2010, 12:21 Uhr von Cuchulainn1981
Bewertung: sehr hilfreichDas ist schon ein sehr ernstes Thema und ich frage mich auch, wie man Kindern so etwas antun kann. Momentan ist etwas ähnliches ja leider wieder aktuell. Was die Zeugen Jehovas angeht: Die sind eine Sekte, nicht mehr und nicht weniger, und teilweise äußerst menschenverachtend. Vernünftig mit ihnen sprechen ist unmöglich. Und gerade, was ihre "Schöpfungslehre" angeht, stoßen wissenschaftliche Argumente auf taube Ohren oder werden mit fadenscheinigen Argumenten "widerlegt". Ich finde diesen Verein zutiefst schrecklich.
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23.03.2010, 09:45 Uhr von Jack100
Bewertung: sehr hilfreichDanke für das Lesen meines Berichtes. Viele Grüße
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22.03.2010, 17:41 Uhr von Q_Sonic
Bewertung: besonders wertvollein klasse Bericht...
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21.03.2010, 17:09 Uhr von struppitoeter
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich! Gut gemacht!
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15.03.2010, 09:39 Uhr von ronald65
Bewertung: sehr hilfreichlg
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21.02.2010, 15:12 Uhr von giselamaria
Bewertung: besonders wertvollhast du prima beschrieben. bw - - nur: ich lese solche Bücher einfach nicht. Ich weiß, dass es das alles gibt, aber ich möchte mich damit nicht unterhalten, dafür ist mir das Thema zu ernst - Gisela
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14.02.2010, 11:33 Uhr von lotti87
Bewertung: sehr hilfreichSUPER!!!
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09.02.2010, 23:03 Uhr von Steinbock78
Bewertung: besonders wertvollLiebe Grüße Steinbock78
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01.02.2010, 01:25 Uhr von Polarlicht1960
Bewertung: sehr hilfreichDas ist ein guter Bericht finde ich. LG von Larissa
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31.01.2010, 14:27 Uhr von babyzicke
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht! Wünsch Dir noch einen schönen Sonntag!
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28.01.2010, 12:57 Uhr von rainbow90
Bewertung: sehr hilfreichSuper beschrieben. LG
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27.01.2010, 09:56 Uhr von katrinj83
Bewertung: besonders wertvollDanke für deine Lesung bei mir... Katrin
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27.01.2010, 08:51 Uhr von Tweety30
Bewertung: besonders wertvollAuch hier die Bestwertung für deinen Bericht. Liebe Grüße!
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26.01.2010, 21:36 Uhr von Schimalostra
Bewertung: besonders wertvollToller Bericht, freue mich über Gegenlesungen! Lg
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26.01.2010, 17:28 Uhr von orchidee
Bewertung: sehr hilfreichganz schön viel zum lesen, aber gut gelungen, Lg
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23.01.2010, 20:39 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und liebe Grüße Sarah
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23.01.2010, 17:02 Uhr von fantagirlie
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße und ein schönes Wochenende wünsche ich Dir.
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23.01.2010, 11:33 Uhr von HEIDIZ
Bewertung: besonders wertvolleindeutig BW. LG HEIDIZ
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22.01.2010, 02:43 Uhr von Dognout
Bewertung: sehr hilfreichinteressanter bericht und das thema ist auch interessant
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21.01.2010, 22:16 Uhr von Rosinchen2208
Bewertung: sehr hilfreichsehr interessanter bericht.... lg
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21.01.2010, 18:34 Uhr von Maria90
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich. ein langer und toller bericht.
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12.01.2010, 13:39 Uhr von manu63
Bewertung: sehr hilfreichviele Grüße von Manuela
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23.12.2009, 15:52 Uhr von mrwong
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich ...
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22.12.2009, 12:38 Uhr von Steve2512
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich, toller Testbericht ! Freue mich über Gegenlesungen :-) LG Steve 2512
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22.12.2009, 11:09 Uhr von Michaela2015
Bewertung: sehr hilfreichviele grüssle aus linz09
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20.12.2009, 22:53 Uhr von misscindy
Bewertung: besonders wertvollEin sehr schöner Bericht, lg Sylvia
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20.12.2009, 16:14 Uhr von bigmama
Bewertung: sehr hilfreichsuper Bericht, LG Anett
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18.12.2009, 10:31 Uhr von oskermit
Bewertung: besonders wertvollKLASSE!!! Du warst bei mir, also komm ich zu dir! So macht yopi Spaß!
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18.12.2009, 09:33 Uhr von testwriter
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht. und schönes WE noch.
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18.12.2009, 00:54 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollToller Bericht! Bw. LG Just86
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17.12.2009, 16:18 Uhr von mima007
Bewertung: besonders wertvollViele Gruesse, mima007
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16.12.2009, 20:32 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: besonders wertvolldas ist keine leichte lektüre, schockierend, für den informativen bericht ein bh
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16.12.2009, 15:16 Uhr von hameln58
Bewertung: besonders wertvollBW;) sehr schöner Bericht..LG Gina
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16.12.2009, 12:56 Uhr von SweetPiccolina
Bewertung: sehr hilfreichsuper geschrieben lg
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16.12.2009, 12:27 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: besonders wertvollSehr hilfreich und liebe Grüsse
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16.12.2009, 11:44 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollliebe grüsse von der Marnie
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16.12.2009, 11:26 Uhr von elfentier
Bewertung: sehr hilfreichHallöchen, ein guter und trauriger Bericht. Viele Grüße und eine schöne Restwoche. Viele Grüße elfentier
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16.12.2009, 03:36 Uhr von lydialucia
Bewertung: besonders wertvollMehr als sehr hilfreich! ;)
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16.12.2009, 00:42 Uhr von DIETERBAER4711
Bewertung: besonders wertvollPrima ! Wünsche dir eine gutlaufende Restwoche ! GLG Petra
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15.12.2009, 23:38 Uhr von morla
Bewertung: besonders wertvolllg.^^^^^^^^^^^^ petra
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15.12.2009, 23:07 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchönen Abend und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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15.12.2009, 22:10 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße von Marina.
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15.12.2009, 21:49 Uhr von Bunny84
Bewertung: sehr hilfreichSehr Hilfreich. Liebe Grüße sendet dir BUNNY84 PS: Freue mich über einen Besuch von dir bei meinen Berichten
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15.12.2009, 21:28 Uhr von Lakisha_1
Bewertung: besonders wertvollklasse berichtet. lg
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15.12.2009, 21:20 Uhr von timecode001
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht. Grüße von timecode001
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15.12.2009, 19:16 Uhr von bettie47
Bewertung: sehr hilfreichGut berichtet. Gruß Bettie47
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15.12.2009, 18:31 Uhr von Dinchen
Bewertung: besonders wertvollSehr schöner Bericht. BH! grüße
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15.12.2009, 18:19 Uhr von Lale
Bewertung: besonders wertvollAllerbesten Gruß
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15.12.2009, 18:17 Uhr von melli_01
Bewertung: besonders wertvollSuper Bericht! Liebe Grüße, und ich würde mich über Gegenlesung freuen.
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15.12.2009, 18:16 Uhr von paula2
Bewertung: besonders wertvollliebe Grüße
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15.12.2009, 18:03 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichNett Berichtet..Lg sigi
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15.12.2009, 17:59 Uhr von cleo1
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht. Würde mich über Gegenlesung freuen. LG cleo1
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15.12.2009, 17:40 Uhr von try_or_die87
Bewertung: sehr hilfreichBW bekommst Du noch. Liebe Grüße
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15.12.2009, 17:38 Uhr von MoeGott
Bewertung: besonders wertvollsehr gut berichtet. Ein BH von mir !
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