Terminator - Die Erlösung (Blu-ray) Testbericht




Auf yopi.de gelistet seit 04/2010
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Hollgo
Die Erlösung in HD
Pro:
+ eine tolle Fortsetzung der "Terminator"-Saga + Brilliante,umfassende Extras und Funktionen
Kontra:
- Neueinsteiger in die Terminator-Reihe könnte das "Zeitparadoxon" ein wenig verwirren
Empfehlung:
Ja
So kam ich zur Bluray von "Terminator-die Erlösung"
Eigentlich hatte ich den Film so gar nicht auf meiner "Rechnung" mehr gehabt. Ein wenig enttäuscht war ich nämlich vom Vorgängerteil dieses Filmes mit dem Titel "Terminator - Rebellion der Maschinen" schon gewesen. Dieser Teil hatte längst nicht die Brillianz und Spannung - nach meinem Empfinden jedenfalls - gehabt, wie es bei den beiden Vorgängerteilen "Terminator" und "Terminator 2:Judgement Day" noch der Fall gewesen war. Gerade Teil 2 wird ja auch heute noch als ein wichtiger Meilenstein der Filmgeschichte gefeiert, weil in diesem Streifen zum ersten Mal recht massiv real gedrehte Filmszenen mit perfektionierter CGI verknüpft wurde. So hakte ich den neuesten Streifen "Terminator-die Erlösung" unter der Rubrik: "kann man sehen, aber nicht dringend" ab.
Als ich dann ein Angebot von real für 9,99€ für die zugehörige Bluray entdeckte (soviel kosten normalerweise DVDs, wenn sie im Angebot sind), wurde ich dann doch schwach und griff zu...
Zum Film "Terminator - die Erlösung"
So geht es los...
Die Handlung des Filmes startet im Jahr 2003, also der "Terminator"-Saga zufolge vor dem "Judgment Day", an dem Skynet, ein globales, computergesteuertes und vollkommen autonom arbeitendes Abwehrsystem, sich gegen seine menschlichen Erbauer wenden und die Menschheit als Feind angreifen wird.
Ein zum Tode verurteilter Häftling namens Marcus Wright sitzt in seiner Zelle und nimmt einen letzten Besuch einer krebskranken Frau entgegen. Sie bittet ihn, doch die Unterlagen zur Spende seines Rückenmarks zu unterschreiben, es sei so etwas wie eine "zweite Chance" für ihn, etwas wieder gut zu machen. Nach langem zögern unterschreibt Wright schließlich die Dokumente im Glauben, etwas Gutes in seinen letzten Stunden getan zu haben. Was er nicht weiß: er unterschreibt eine Einverständniserklärung, dass mit seinem Körper nach seinem Ableben Experimente durch die Firma Cyberdyme durchgeführt werden dürfen.
Wrights Hinrichtung beginnt und - Zeitsprung.
15 Jahre später, im Jahr 2018, hat die Rebellion der Maschinen bereits stattgefunden und die Menschen müssen sich als "Widerstand" versprengt organisiert ihrer Haut erwehren.
Dabei greift eine Gruppe , in der auch John Connor, der,einer Prophezeihung nach der "Erlöser" der Menschheit sein soll, mitkämpft, eine geheime Forschungsabteilung von Skynet . Tatsächlich schafft es die Gruppe, das Innere der Forschungseinrichtung zu erreichen. Was auf den Rechnern sich ihnen offenbart, jagt besonders Connor einen Schauer über den Rücken. Im Forschungslabor sind menschliche Gefangene vorhanden, und das hat seinen Grund: Skynet arbeitet an der Entwicklung eines T800, also des aus Teil 1 der Terminator-Saga bekannten Modells, welches sich täuschend echt als Mensch tarnen kann. Bald jedoch wird klar: der "Erfolg" der Gruppe ist nicht von langer Dauer. Während die Widerstandsgruppe tief unten in den Laboratorien nach wertvollen Hinweisen und Daten sucht und dabei ist, die Gefangenen zu retten, hat auf der Oberfläche der Gegenschlag der Maschinen begonnen. Connor kann sich nach einem Duell gegen einen T600 als Einziger aus der Gruppe retten, alle anderen sind tot. Allerdings hat es noch ein weiterer Mensch geschafft, sich dem Inferno zu entziehen - es ist niemand anders als Marcus Wright, der vor 15 Jahren, zumindest scheinbar, hingerichtet wurde ...
Für Neueinsteiger eine Hürde: Zeitparadoxien
Leider muss ich dem Film doch ein wenig ankreiden, dass Zuschauer, die noch keinen Teil der "Terminator"-Reihe gesehen haben, tatsächlich ein wenig im Nachteil sind. Denn um den Film in seiner Brisanz zu verstehen, muss man wissen, dass John Connors Vater vom John Connor im Jahr 2024 in die Zeit zurück geschickt wurde, um die Rebellion der Maschinen gar nicht erst zuzulassen. Dabei traf John Connors Vater Reese auf seine Mutter Sarah - so entstand schließlich John Connor. Kurze Zeit danach wurde sein Vater von den ebenfalls in die Zeit zurück geschickten T800-Terminator umgebracht. Da Sarah von Reese wusste, was passieren wird, hat sie daher ihrem Sohn Tonbandkassetten aufgenommen, auf denen sie ihr Wissen über die Zukunft ihm detailiert aufgezeichnet hat. Ohne diese Kenntnisse ist dieser Film für Neueinsteiger in die "Terminator"-Reihe daher meiner Meinung nach daher verwirrend.
John Connors zukünftiger Vater ...
Diese Hintergrundkenntnisse sind deshalb nicht ganz ohne Belang, da der "Widerstand in "Terminator-Die Erlösung" eine Nachricht von Skynet abgehört hat, in der John Connors späterer (oder früherer ?) Vater Reese ( _Anton Yelchin_ ) als Zielperson für einen Angriff ausgegeben wird. Tatsächlich sind die Maschinen generell auf menschliche Gefangene aus, damit sie Vorlagen für ihren in der Entwicklung befindlichen Terminator T800 haben, mit denen sie dem "Widerstand" den entscheidenen Schlag versetzen wollen. Würde Reese tatsächlich jetzt getötet werden, wäre John Connor nie geboren worden (jaja, verwirrend, ist aber so). Reese schlägt sich als einer der wenigen, menschlichen Hinterbliebenen des von einem Nuklearschlag von Skynet vollkommen zerstörten Los Angeles mehr oder minder durch. Hier trifft er auf Marcus Wright, der Los Angeles nun natürlich kaum noch wieder erkennt. Zusammen mit Wright macht sich Reese auf die Suche nach dem Hauptquartier des Widerstandes auf, nachdem er im Radio einen Funkspruch von John Connor gehört hat, der von der Entdeckung der Pläne von Skynet berichtet.
Der Angriff des "Widerstands"
Währenddessen ist es dem "Widerstand" außerdem gelungen, die in elektromagnetischen Funkwellen verschlüsselten Befehle von Skynet an ihre autark handelnden Einheiten zu entschlüsseln - so könnte man das Hauptquartier von Skynet ausschalten und somit eventuell die Rebellion der Maschinen ein für allemal beenden. Das Problem: Reese wird auf dem Weg zur Zentrale des Widerstands von einem "Sklavensammler" der Maschinen aufgesammelt und in die Zentrale von Skynet nach San Francisco verbracht. Wright dagegen hat es dank der Hilfe von Blair Williams ( _Moon Bloodgood_ ) in das geheime und mit magnetischen Minen gesicherte Versteck von John Connor geschafft. Dabei stellt sich, sehr zum Schrecken von Wright, heraus, dass Cyberdyme wohl nicht sein Knochenmark für die Heilung der Krebspatientin genutzt hat, sondern ihn zu einer Art Cyborg umgebaut hat. Neben einem vollkommen elektronisch arbeitenden Teil besitzt Wright menschliche Gefühle und dank seines vollkommen intakten menschlichen Herzens viele weitere menschliche Eigenschaften. Für den Widerstand ist Wright daher ein Verräter, den es zu eliminieren gilt. Tatsächlich gelingt Wright, wiederum Dank der Hilfe von Williams, die Flucht aus dem Versteck. Dabei wird er von John Connor gestoppt. Wright bittet ihn, ihn in das Hauptquartier von Skynet gehen zu lassen. Als Mensch-Maschine bekäme er Zutritt und könne dann das Sicherheitssystem der hoch gesicherten Zentrale lahm legen, damit der Widerstand Connors Vater Reese und weitere menschliche Gefangene retten könne. Connor stimmt nach langem Zögern zu und hat gleich das nächste Problem: der Oberbefehlshaber , General Ashdown ( _Michael Ironside_ ) des Widerstandes hat den Angriff auf die Skynet-Zentrale schon so gut wie befohlen - ist damit alles verloren ?
Volltechnisiert und abgebrannt - Die Erde nach dem "Judgment Day"
Die Ausstattung und die in diesem Film verwandte CGI ist wirklich brilliant gelungen.
Die Maschinen: Skynets Diener
So gibt es sehr sehr viele unterschiedliche Arten von Maschinen zu sehen, die versuchen, den menschlichen Widerstand klein zu bekommen. Neben den besagten Sklaventransportern erleben wir einen -im Film bestimmt 20m großen - Kampfmech im Einsatz, dazu zischen die Drohnen und Spähmaschinen über die Städte hinweg, die wie Metallskelette aussehenden und mit bedrohlich roten Augen versehenen T600-Terminatoren sind wirklich zähe Gegner und hart im nehmen , ebenso wie die Motodroids, die eine Kampfmaschine auf 2 Rädern darstellen. Im Wasser sind es die schlangenähnlichen Hydrobots, die seitens Skynet ihr Unwesen treiben. Dabei wurden neben der viel genutzten CGI eine Bots und Terminatoren tatsächlich als Requisite optisch überzeugend nachgebaut. Die Mischung aus CGI und Requisite macht so den Eindruck "tatsächlich existenter" Killermaschinen noch realistischer im Film, wie ich finde.
Der Widerstand der Menschen...
ist dagegen eher "traditionell" ausgestattet. Die Menschen bedienen sich der Technik, die man auch heute so kennt. Neben Hubschraubern und Düsenjets sowie Senkrechtstartern und U-Booten bedienen sich die im Widerstand organisierten Menschen auch der gängigen Schusswaffen , die man so kennt. Technisch sind sie den Maschinen im Film daher m.E. um mindestens 100 Jahre in der Entwicklung hinterher. So ist es für mich ein Wunder, dass es tatsächlich noch einen Widerstand gibt, der gegen die Maschinen kämpft, bei der Unterlegenheit...
Traurige, postzivilisatorische Landschaften
Bei der Flucht aus Los Angeles von Wright und Reese wird klar, was Skynet bereits alles "erreicht" hat im Kampf gegen die Menschen. Neben dem vollkommen aus Ruinen bestehenden Los Angeles geht die Reise durch ein Meer von auf der Straße abgestellten Autos durch menschenleere Wüstengebiete. Diese Trostlosigkeit, die von gelegentlich vorzufindenden Resten einziger menschlicher Behausungen und Gebäuden wie z.B. einer Tankstelle oder Motels nochmals untermalt wird, lässt schon ein wenig ein bedrückendes Gefühl aufkommen. Dazu ist jederzeit mit Angriffen der Maschinen zu rechnen, wenn Wright, später zusammen mit Blair Williams , nicht gleich auf menschliche Gaunerbanden trifft, die ihnen das Leben schwer machen wollen.
Darstellerinnen und Darsteller
Ein Duo sorgt für die Action
Im Prinzip hat dieser Film mit zwei Hauptcharakteren aufzuwarten, um die sich die eigentliche Handlung entspinnt. Da ist zum einen John Connor, dargestellt von Christian Bale, der den ruhigen und überlegten, kampferfahrenen Commander einer Einheit gibt.Dann und wann hört er sich die Botschaften seiner Mutter von einem, im Film doch eher antik wirkenden, Kassettenabspieler ab. Allerdings ist Connor in seiner Rolle als "Actionheld" in diesem Film eher eine Art "Halbfilmarbeiter". Eine Art "zweite Schicht" übernimmt hier die Figur des von Sam Worthington dargestellten Marcus Wright.Eigentlich übernimmt dieser Charakter den größten Actionpart in diesem Film und nimmt in Sachen "charismatischster Charakter" für mich in diesem Film ganz klar den ersten Platz ein. Ob es nun darum geht, den 20m großen Kampfmech auszutricksen, von einer atemberauben hohen Brücke auf einen Gleiter der Maschinen zu springen, um Reese zu befreien oder in einem spektakulären Showdown mit einem T800-Terminator Connor zur Seite zu stehen - der Glanz des "Actionhelden" gebührt eher ihm denn Connor. Christian Bale bleibt in seiner Rolle als "Erlöser" John Connor eigentlich eher ein wenig zu farblos dafür, obwohl natürlich auch er später beweisen muss, was er als Einzelkämpfer so drauf hat.
Weitere Darsteller
An der einen oder anderen entscheidenen Stelle greift auch die von Moon Bloodgood dargestellte Blair Williams in den Lauf der Geschichte ein, wenn sie sich spontan auf die Seite von Marcus Wright (kaum, dass sie ihn kennt) stellt, nachdem sein "Doppelleben" als Cyborg offenbar wurde...Die restlichen Darstellerinnen und Darsteller bleiben dagegen für mich eher austauschbar. Der doch eher unerbittliche, von sich selbst überzeugte Oberbefehlshaber des Widerstands,General Ashdown ( _ Michael Ironside_ ) der nicht auf Connor hören möchte, ist hier ebenso eine Randfigur der Geschichte wie Helena Bonham Carter als Dr. Serena Kogan, die einst Marcus Wright zu seiner Unterschrift im Gefängnis "überredete" und sich nun als Anführerin der Maschinen entpuppt. Auch, der für Connors Fortbestehen doch eigentlich recht wichtige Charakter des Reese ( _Anton Yelchin_) bleibt für mich eher blaß und ist ebenso austauschbar.
Zur Bluray
Ein großes Lob von mir wieder an die Macher der Bluray - sie wartet mit sehr vielen Extras auf und enthält Features, die man nur von einer Bluray so erwarten kann.
Internetbasierte Funktionen
Movie-IQ
Dazu zählt auf jeden Fall das von mir mittlerweile geliebte Movie IQ.
Wie es bei einer Bluray , für mich jedenfalls,mittlerweile schon zum guten Ton gehört, ist auch diese Bluray mit MovieIQ ausgestattet.
Zum Start von Movie IQ wählt man im Bluray-Diskmenu den Filmstart zusammen mit IQ Movie aus. Dank dieser Funktion bekommt man, während der Film läuft, auf den Bildschirm einblendbare und recht umfangreiche Infos zum Film bzw. den gerade laufenden Filmszenen angezeigt. Diese Infos werden beim Abspielen des Films im Hintergrund vom Player quasi "live" aus dem Internet aus einer Datenbank, vom Nutzer ungemerkt, nachgeladen und können so auf Wunsch jederzeit auf den Bildschirm eingeblendet werden. Die Ladezeit ist hier abhängig davon, wie schnell mein Internetanschluß ist. Ich habe DSL 2000, da dauerte es immerhin knappe 5 Minuten, bis die Infos geladen waren und der Film mit MovieIQ abspielbar war. Die Infos, die angezeigt werden, drehen sich dabei um einzelnen Drehorte dieses Filmes, Speziellen zu einzelnen Szenen und Akteuren und dergleichen mehr. Sobald in der rechten oberen Ecke in kleines "i" aufleuchtet,kann ich mit Druck auf die "Enter"-Taste die Infos auf den Schirm holen
BD Live
BD Live dagegen enttäuscht mich auch bei dieser DVD erneut ein wenig. In der auf dieser Bluray gebotenen Form ist diese Funktion hier eher der Werbung seitens Sony Entertainment zuzuordnen, daher schildere ich diese Bemerkung nur als Fußnote. Negativ obendrein: bis BD Live mit dieser Bluray aufgerufen ist, dauert es länger, als ich es von anderen Blurays, z.B. der mit "2012" bzw. "District 9" gewohnt bin.
Nunja, vielleicht mag ein wenig für die mit knapp 10 min. in Kauf zu nehmende Wartezeit, die es gedauert hat,bis der Inhalt geladen war, mit der Tatsache, das zumindest ein Preview der neben den Terminatorfilmen laufenden Comics abrufbar ist. In HD kann ich mir so ein Preview in 10 Teilen herunter laden oder in SD-Auflösung über meine PS3 streamend direkt anschauen. Ansonsten sind die mit BD-Live aufzurufenden Inhalte tatsächlich eher werbetechnischer Natur . Sony gibt mit dieser Funktion Previews anderen Blurays und Filmen , wahlweise downloadbar in HD-Auflösung oder direkt als SD-Stream abrufbar, frei und stellt insofern nichts anderes als Werbetrailer in Downloadform dar.
CineChat
Diese Funktion verwandelt jeden BD-Live /BD 2.0- Blurayspieler in eine Art Chat Terminal. Während der Film läuft, kann ich, so vorhanden, mich in einen zuvor erstellten BD-Live Nutzeraccount einloggen und mich, während der Film nebenbei läuft, entweder in einen laufenden Onlinechat mit Freunden einklinken oder selber einen Chat aufmachen. Gut, für Leute, die keinen PC, aber dafür einen Bluray-Player mit Internetanschluß haben (das dürften in dieser Kombination eher wenige Nutzer sein) ist dies eventuell von Vorteil, da sie nun per Bluray-Player chatten können, dafür ist diese Funktion doch sehr speziell an diese Nutzergruppe gewandt und dürfte praktisch eigentlich kaum einen Nutzwert haben - für mich jedenfalls ist diese Funktion eher eine Art "Gimmick", schön, das man es hat, aber brauchen tue ich sie nicht...
Bonusmaterial
Viel lieber gehe ich da doch auf eine wiederum sehr gute Ansammlung von Special Features ein, also nicht internetbasierte Bonusmaterialien.
Picture-in-Picture Kommentare "Maximum Movie Mode"
Dieses Feature ist im Prinzip die Erweiterung der von DVDs gewohnten Audiokommentarspuren. Nun hört man nicht nur im Hintergrund die Kommentare vom Regisseur, man sieht ihn per Bild-In-Bild-Funktion ins laufende Filmbild eingeblendet. Allerdings wurde diese Funktion im Fall dieser Bluray nochmals perfektioniert. Zum laufenden Film werde ich nicht , wie es auch beim Movie IQ der Fall ist, mit Infos zu den Darstellerinnen und Darstellern bedient, sondern der Regisseur McQ schaltet sich teilweise direkt ins Bild ein und gibt zu einer laufenden Szene per Bild in Bild einen direkten Einblick, wie die Szene umgesetzt wurde. Dazu werden zur Story erklärend Hintergrundinformationen zu den Charakteren ins Bild eingeblendet, z.B. wichtige Daten zum Lebenslauf von Charakter Marcus Wright eingeblendet. An den Stellen, wo CGI im Film eingesetzt wurde, wird per Bild in Bild erläutert, wie die Schritte zur Realisierung aussahen und einzelne Filmdrehs werden in einer Art "Making Of"-Take kurz dokumentiert. So werden , passend zur jeweils im Film laufenden Szene, auch teilweise die Vorgaben des Regisseurs an die Darsteller per Bild in Bild eingeblendet. Diese Passagen sind allesamt in englisch mit fest eingeblendetem deutschem Untertitel gehalten. Der Film wird in diesem Modus ebenfalls in Englisch mit deutschen Untertiteln abgespielt.
Weiteres Bonusmaterial
Neben dem "Maximum Movie Mode", der m.E. schon allein mehr wert ist als ein "echtes" Making Of, weil sie eben passend zum laufenden Film gegeben werden, gibt es natürlich auch die "klassischen " Making Of- Beiträge in vielfältiger Form als Bonus auf dieser Disk anzuschauen. Ein Special beschäftigt sich dabei mit den neuartigen Moto-Terminatoren, also maschinisierten Motorräder-Kampfrobotern, deren Visualisierung zusammen mit der Firma Ducati kreiert wurde. Zudem werden in einem längeren Beitrag "Die Zukunft neu erfinden" die Motive und Vorlagen der an diesem Streifen für den Aspekt der Visualisierung verantwortklichen Macher sehr detailliert vorgestellt.
Wer es noch genauer wissen möchte, findet in 11 Kurzdokus die Entstehung der mannigfaltig in diesem Film auftretenden Spezialeffekte erklärt. Ich finde, ausführlicher und besser kann der Filmfan via Bonusmaterial nicht über die Hintergründe informiert werden. Für das Bonusmaterial an sich kann ich nur begeisternd eine "Eins mit Sternchen" verteilen.
Bild & Ton
Bild
Die Bildqualität der Bluray ist einfach hervorragend. Die Auflösung des Streifens, der im 21:9 (2,4:1) Breitbildformat gedreht wurde, ist mit 1080 p (also 1920x1080 Bildpunkten bei 25 Vollbildern/Sekunde) einfach am Maximum des technisch möglichen gehalten. Ebenso brilliant sind die Aufnahmen. Knallscharf sind selbst kleinste Bartstoppeln von John Connor oder Marcus Wright auf dem HD-Fernseher noch zu erkennen. Die CGI verrät Regisseur McG auch an keiner Stelle. Sie wurde wirklich technisch und optisch perfekt in die Realaufnahmen eingeklinkt. Auf 16:9 TVs muss ich mich allerdings "dank" des Bildseitenformats des Streifens von 2.4:1 auf schwarze Ränder am oberen und unteren Bildschirmrand einstellen.
Ton
Die Tonspur ist ebenso brilliant gemastert worden. Sowohl die englischsprachige Originaltonspur als auch die deutschsprachige Version sind mit sehr hoher Raumtiefe abgemischt worden. Auf meiner Dolby 5.1 Anlage fliegen mir die Geschosse in Kampfszenen mit den Terminatoren nur so um die Ohren. Als Marcus Wright von der Brücke springt, höre ich ihn fast an mir vorbei sausen. Die Explosionen im Hintergrund erhöhen nochmals den Realismus des Klangbildes zusätzlich. Die Sprachverständlichkeit ist dabei auch in lauten Filmpassagen stets gegeben und auch die atmosphärisch starke Musik von Danny Elfman gliedert sich schön dezent im Hintergrund der Szene ein. Bild und Ton sind also absolut top !
Kurz gefasst
* Genre: Science Fiction; Action
* Produktionsjahr: 2009
* Darsteller: John Connor - Christian Bale, Marcus Wright - Sam Worthington, Reese, Conners zukünftiger Vater - Anton Yelchin, Blair Williams - Moon Bloodgood,Dr. Serena Kogan - Helena Bonham Carter
* Regie: McG
* Laufzeit: 118 Min / FSK: ab 16 Jahren
* Bildformat: Widescreen / 2,40:1 (16:9 ); HD; 1080p
* Tonformat: DTS HD 5.1: Deutsch, Englisch; DD 5.1: Hindi
* Bonus :
Hinter den Kulissen-Dokus:
- "Die Zukunft neu erfinden" / "Der Moto-Terminator":
- Picture-in-Picture - Kommentare inkl. Interviews mit Darstellern und Crew
- Storyboards, Standbild-Gallerien, Zeitleiste
- 11 Mini-Dokus - über die Entstehung der Spezialeffekte
- MovieIQ,BD-Live & CineChat
FAZIT
Die Bluray zu "Terminator: die Erlösung" weiss mich vollkommen zu überzeugen. Der Film ist für mich erheblich actionlastiger als der doch eher ein wenig, nunja, mit Schwächen behaftete Vorgänger "Rebellion der Maschinen", die technische Umsetzung, die Spezialeffekte, die Bild- und Tonqualität und besonders die sehr reichhalten Features und Bonusmaterialien, die ich auf der Disk finden kann, sind fast schon allein den Kauf für mich wert gewesen.
Ich bin mir ja bewusst, das Kritiken des "Spiegel" z.B. diesem Film eine gewisse Seichtheit und mangelnde,, moralische Fingerzeige unterstellen, aber diese sinnd trotz aller Action und Effekte durchaus vorhanden. Die Frage, was einen Mensch nun zum Menschen macht z.B. ist durchaus ein Thema des Films, die anhand des Charakters des Marcus Wright durchaus intensiv den ganzen Film hindurch behandelt wird. Ich finde den Film und die dazu gehörige Bluray jedenfalls absolut hervorragend und bereue die 9,99 € , die ich bezahlt habe, auf keinen Fall. Volle fünf Sternchen und eine Empfehlung für einen Terminator, der auch "nahezu" ohne Arnold Schwarzenegger auskommt (nein, der spielte nicht mit, aber seht selber, was ich meine...) ;-))
58 Bewertungen, 12 Kommentare
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02.11.2010, 17:03 Uhr von knoopiwahn
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße von knoopiwahn!
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30.10.2010, 16:23 Uhr von mima007
Bewertung: besonders wertvollbw. Viele Gruesse, mima007
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28.10.2010, 13:37 Uhr von trullilu
Bewertung: sehr hilfreichGrüße schickt dir trullilu !!!
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25.10.2010, 21:31 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollLiebe Grüße Edith und Claus
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25.10.2010, 16:37 Uhr von tina08
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße .... Tina
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25.10.2010, 15:52 Uhr von g0ldfish
Bewertung: besonders wertvollbw wird nachgereicht! Hiermit geschehen! LG
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25.10.2010, 09:51 Uhr von Lakisha_1
Bewertung: sehr hilfreichsh und einen guten Start in die neue Woche. PS. würd mich über deine Gegenlesung freuen. lg
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25.10.2010, 09:15 Uhr von XXLALF
Bewertung: besonders wertvollund einen guten wochenstart
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24.10.2010, 23:17 Uhr von morla
Bewertung: besonders wertvollschönen sonntag noch lg. petra
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24.10.2010, 23:11 Uhr von katjafranke
Bewertung: besonders wertvollLiebe Grüße von der KATJA
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24.10.2010, 22:00 Uhr von Lanch999
Bewertung: besonders wertvollSchöner Bericht! BW und LG von Lanch999 Freu mich auf deine Gegenlesung bei mir. :D
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24.10.2010, 21:36 Uhr von Volker111
Bewertung: besonders wertvollFür mich eine in jeder Hinsicht besonders wertvolle Darstellung tOp






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