Erfahrungsbericht von tobberich
Resident Evil+Outbreak = 28 Tage später ?
Pro:
spannung
Kontra:
fsk 18 ?
Empfehlung:
Ja
Tag 1…
Eine Gruppe von Tierschutzaktivisten bricht in ein Labor ein indem Schimpansen für wissenschaftliche Forschung festgehalten werden. Passiert, werden jetzt einige denken, doch es gibt ein kleines Problem mit diesen Affen. Sie sind mit einem seltsamen Virus infiziert welches aggressiv macht und Menschen zu einer Art Zombie werden läßt.
Doch das wissen diese höchstwahrscheinlich mit PETA sympathisierenden Umweltschützer nicht und lassen die Affen frei. Diese greifen sofort an und infizieren eine Aktivisten, von nun an greift das Virus unkontrolliert um sich…
28 Tage später…
erwacht Jim (Cillian Murphy) aus dem Koma. Doch er merkt sehr schnell daß er allein ist. Etwas verwirrt irrt er nun durch das Krankenhaus und versucht irgend jemanden zu finden der ihn über die Lage aufklärt. Doch erstmal hat Jim Durst (verständlicherweise… logisch denkende Menschen würden sich sowieso fragen wie er solange überleben konnte…ein Tropf reicht nur ein paar Stunden und niemand kann wochenlang ohne Nahrung überleben…) und greift sich Product placement gerecht erstmal eine Dose Pepsi um sich zu erfrischen. Mit einem Beutel dieses Erfrischungsgetränkes macht er sich nun auf den Weg durch London, vorbei an so berühmten Londoner Bauwerken wie dem Big Ben und Picadilly Circus um festzustellen das er wirklich der einzige Mensch auf der Erde zu seinen scheint.
Warum dem so ist erfährt er aus überall verteilten Zeitungen die natürlich voll von Berichten über das Virus sind.
Geschockt von diesen Nachrichten begibt sich Jim erstmal in ein Gotteshaus um so vielleicht höhere Kräfte zu kontaktieren. Dort macht er dann auch seine erste Begegnung mit den infizierten die als Symptome rote Augen und eine große Aggressivität zeigen. Auf der Flucht vor ihnen begegnet er 2 weiteren Überlebenden welche ihn vor den Zombies retten indem sie unter anderem effektvoll eine Tankstelle in die Luft jagen.
Diese beiden informieren ihn und den Zuschauer dann genauer über das bisher geschehene. Sie erzählen auch die Geschichten ihrer Familienmitglieder welche alle infiziert sind, doch das kann Jim nicht glauben und will sein Elternhaus besuchen.
Dort findet er seine Eltern in ihrem Bett, sie haben die Selbsttötung dem Virus vorgezogen und wünschen Jim durch einen Zettel mit einer Nachricht daß er bitte nicht aus dem Koma erwachen soll.
Während Jim und seine beiden Weggefährten im Elternhaus übernachten werden sie wieder angegriffen und Selinas (Naomi Harris) Freund wird infiziert, sie muß ihn sofort töten.
Nun nur noch zu zweit finden die beiden einen Vater und seine Tochter die sich bis jetzt auch gegen den Virus schützen konnten, sie erfahren durch das Radio von einer Militärbasis die ein Mittel gegen den Virus gefunden haben will.
Nach kurzer Diskussion machen sich Überlebenden auf um diese Basis bei Manchester zu finden…
Nach knapp 110 Minuten…
Ist der Film dann zu Ende und der Zuschauer erstmal bedrückt. Wer einen Zombiefilm mit Gemetzel im Minutentakt erwartete hat wäre sicherlich enttäuscht. Nach und nach entwickelt sich dieser Film vielmehr zu einem Drama welches den Zuschauer in seinen Bann zieht. Schon der Anfang des Filmes ist bedrückend wenn Jim mutterseelenallein durch London spaziert. London die Stadt die sonst vor Leben und Lebendigkeit sprüht wie kaum eine andere. Und als Kontrast begegnet er dann in einer Kirche, einem Platz der Ruhe das erste Mal den zu Bestien mutierten Menschen. Und dieses Kontrastprogramm setzt Regisseur Boyle der unter anderem auch schon „Trainspotting“ inszenierte fort. Auf lange Einstellungen in denen Jim durch London irrt folgen rasante Schnitte wenn er den Zombies begegnet. Diese sind teilweise so schnell das man von dem Massaker meistens gar nicht so viel mitbekommt, aber vielleicht ist es grade diese Technik die beim Zuschauer den Grusel hervorruft. Doch insgesamt muß man auch sagen das er auf zu explizite Gewaltdarstellung weitestgehend verzichtet trotzdem ist der Film in England aber nur für Volljährige freigegeben.
Untermalt wird diese Endzeitstimmung abwechselnd durch hämmernde Technobeats und stimmige Crossovermucke in den Actionszenen in denen die Zombies auftreten und durch melancholische ruhige Arrangements in den nachdenklichen Phasen des Filmes.
Um noch mal auf den Regisseur Danny Boyle zu sprechen zu kommen kann man sagen das er nach dem bereits erwähnten Trainspotting und dem unter Wert verkauftem The Beach mit Leo DiCaprio seiner Linie treu bleib. Man kann wirklich sagen das er sein Handwerk versteht und eine Art Pop-Regisseur ist der vor allem auf interessante und schnelle Schnitte gepaart mit fetziger Musik setzt. Auch setzt er sein Hauptthema fort welches in 28 Tage später sowie in seinen früheren Filmen immer die Außenseiter der Gesellschaft waren. Doch nachdem es früher eher Drogensüchtige waren findet er in 28 Tage später einen neuen interessanten Aspekt zu diesem Thema, weshalb ich schon auf seinen neuen Streifen gespannt bin. Er setzt auch hier wie zu beginn seiner Karriere auf eher unbekannte Darsteller welche aber nach diesem Film sicherlich alle ihren Weg erfolgreich fortsetzen werden , vor allem Cillian Murphy der vom Aussehen her stark den Sängern von Britpop Bands wie Travis oder Coldplay gleicht , aber das ist ja nichts negatives.
Schlußendlich…
Muß man sagen das 28 Tage später ein wirklich spannend inszenierter Film ist der auch den Zuschauern in Deutschland ein ums andere mal das Blut in den Adern gefrieren lassen wird und der sicherlich noch für aufsehen sorgen wird. Eine wirklich spannende Mischung aus Horror/Drama der man sich die gesamten 110 Minuten lang nicht entziehen kann. In Deutschland erscheint der Film am 05-06.2003 und wird wahrscheinlich nur für die volljährigen unter uns seine, trotzdem eine 1 für diesen neuen Danny Boyle Streifen.
©u tobberich
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-04-29 14:01:52 mit dem Titel Resident Evil+Outbreak = 28 Tage später ?
Tag 1…
Eine Gruppe von Tierschutzaktivisten bricht in ein Labor ein indem Schimpansen für wissenschaftliche Forschung festgehalten werden. Passiert, werden jetzt einige denken, doch es gibt ein kleines Problem mit diesen Affen. Sie sind mit einem seltsamen Virus infiziert welches aggressiv macht und Menschen zu einer Art Zombie werden läßt.
Doch das wissen diese höchstwahrscheinlich mit PETA sympathisierenden Umweltschützer nicht und lassen die Affen frei. Diese greifen sofort an und infizieren eine Aktivisten, von nun an greift das Virus unkontrolliert um sich…
28 Tage später…
erwacht Jim (Cillian Murphy) aus dem Koma. Doch er merkt sehr schnell daß er allein ist. Etwas verwirrt irrt er nun durch das Krankenhaus und versucht irgend jemanden zu finden der ihn über die Lage aufklärt. Doch erstmal hat Jim Durst (verständlicherweise… logisch denkende Menschen würden sich sowieso fragen wie er solange überleben konnte…ein Tropf reicht nur ein paar Stunden und niemand kann wochenlang ohne Nahrung überleben…) und greift sich Product placement gerecht erstmal eine Dose Pepsi um sich zu erfrischen. Mit einem Beutel dieses Erfrischungsgetränkes macht er sich nun auf den Weg durch London, vorbei an so berühmten Londoner Bauwerken wie dem Big Ben und Picadilly Circus um festzustellen das er wirklich der einzige Mensch auf der Erde zu seinen scheint.
Warum dem so ist erfährt er aus überall verteilten Zeitungen die natürlich voll von Berichten über das Virus sind.
Geschockt von diesen Nachrichten begibt sich Jim erstmal in ein Gotteshaus um so vielleicht höhere Kräfte zu kontaktieren. Dort macht er dann auch seine erste Begegnung mit den infizierten die als Symptome rote Augen und eine große Aggressivität zeigen. Auf der Flucht vor ihnen begegnet er 2 weiteren Überlebenden welche ihn vor den Zombies retten indem sie unter anderem effektvoll eine Tankstelle in die Luft jagen.
Diese beiden informieren ihn und den Zuschauer dann genauer über das bisher geschehene. Sie erzählen auch die Geschichten ihrer Familienmitglieder welche alle infiziert sind, doch das kann Jim nicht glauben und will sein Elternhaus besuchen.
Dort findet er seine Eltern in ihrem Bett, sie haben die Selbsttötung dem Virus vorgezogen und wünschen Jim durch einen Zettel mit einer Nachricht daß er bitte nicht aus dem Koma erwachen soll.
Während Jim und seine beiden Weggefährten im Elternhaus übernachten werden sie wieder angegriffen und Selinas (Naomi Harris) Freund wird infiziert, sie muß ihn sofort töten.
Nun nur noch zu zweit finden die beiden einen Vater und seine Tochter die sich bis jetzt auch gegen den Virus schützen konnten, sie erfahren durch das Radio von einer Militärbasis die ein Mittel gegen den Virus gefunden haben will.
Nach kurzer Diskussion machen sich Überlebenden auf um diese Basis bei Manchester zu finden…
Nach knapp 110 Minuten…
Ist der Film dann zu Ende und der Zuschauer erstmal bedrückt. Wer einen Zombiefilm mit Gemetzel im Minutentakt erwartete hat wäre sicherlich enttäuscht. Nach und nach entwickelt sich dieser Film vielmehr zu einem Drama welches den Zuschauer in seinen Bann zieht. Schon der Anfang des Filmes ist bedrückend wenn Jim mutterseelenallein durch London spaziert. London die Stadt die sonst vor Leben und Lebendigkeit sprüht wie kaum eine andere. Und als Kontrast begegnet er dann in einer Kirche, einem Platz der Ruhe das erste Mal den zu Bestien mutierten Menschen. Und dieses Kontrastprogramm setzt Regisseur Boyle der unter anderem auch schon „Trainspotting“ inszenierte fort. Auf lange Einstellungen in denen Jim durch London irrt folgen rasante Schnitte wenn er den Zombies begegnet. Diese sind teilweise so schnell das man von dem Massaker meistens gar nicht so viel mitbekommt, aber vielleicht ist es grade diese Technik die beim Zuschauer den Grusel hervorruft. Doch insgesamt muß man auch sagen das er auf zu explizite Gewaltdarstellung weitestgehend verzichtet trotzdem ist der Film in England aber nur für Volljährige freigegeben.
Untermalt wird diese Endzeitstimmung abwechselnd durch hämmernde Technobeats und stimmige Crossovermucke in den Actionszenen in denen die Zombies auftreten und durch melancholische ruhige Arrangements in den nachdenklichen Phasen des Filmes.
Um noch mal auf den Regisseur Danny Boyle zu sprechen zu kommen kann man sagen das er nach dem bereits erwähnten Trainspotting und dem unter Wert verkauftem The Beach mit Leo DiCaprio seiner Linie treu bleib. Man kann wirklich sagen das er sein Handwerk versteht und eine Art Pop-Regisseur ist der vor allem auf interessante und schnelle Schnitte gepaart mit fetziger Musik setzt. Auch setzt er sein Hauptthema fort welches in 28 Tage später sowie in seinen früheren Filmen immer die Außenseiter der Gesellschaft waren. Doch nachdem es früher eher Drogensüchtige waren findet er in 28 Tage später einen neuen interessanten Aspekt zu diesem Thema, weshalb ich schon auf seinen neuen Streifen gespannt bin. Er setzt auch hier wie zu beginn seiner Karriere auf eher unbekannte Darsteller welche aber nach diesem Film sicherlich alle ihren Weg erfolgreich fortsetzen werden , vor allem Cillian Murphy der vom Aussehen her stark den Sängern von Britpop Bands wie Travis oder Coldplay gleicht , aber das ist ja nichts negatives.
Schlußendlich…
Muß man sagen das 28 Tage später ein wirklich spannend inszenierter Film ist der auch den Zuschauern in Deutschland ein ums andere mal das Blut in den Adern gefrieren lassen wird und der sicherlich noch für aufsehen sorgen wird. Eine wirklich spannende Mischung aus Horror/Drama der man sich die gesamten 110 Minuten lang nicht entziehen kann. In Deutschland erscheint der Film am 05-06.2003 und wird wahrscheinlich nur für die volljährigen unter uns seine, trotzdem eine 1 für diesen neuen Danny Boyle Streifen.
©u tobberich
Eine Gruppe von Tierschutzaktivisten bricht in ein Labor ein indem Schimpansen für wissenschaftliche Forschung festgehalten werden. Passiert, werden jetzt einige denken, doch es gibt ein kleines Problem mit diesen Affen. Sie sind mit einem seltsamen Virus infiziert welches aggressiv macht und Menschen zu einer Art Zombie werden läßt.
Doch das wissen diese höchstwahrscheinlich mit PETA sympathisierenden Umweltschützer nicht und lassen die Affen frei. Diese greifen sofort an und infizieren eine Aktivisten, von nun an greift das Virus unkontrolliert um sich…
28 Tage später…
erwacht Jim (Cillian Murphy) aus dem Koma. Doch er merkt sehr schnell daß er allein ist. Etwas verwirrt irrt er nun durch das Krankenhaus und versucht irgend jemanden zu finden der ihn über die Lage aufklärt. Doch erstmal hat Jim Durst (verständlicherweise… logisch denkende Menschen würden sich sowieso fragen wie er solange überleben konnte…ein Tropf reicht nur ein paar Stunden und niemand kann wochenlang ohne Nahrung überleben…) und greift sich Product placement gerecht erstmal eine Dose Pepsi um sich zu erfrischen. Mit einem Beutel dieses Erfrischungsgetränkes macht er sich nun auf den Weg durch London, vorbei an so berühmten Londoner Bauwerken wie dem Big Ben und Picadilly Circus um festzustellen das er wirklich der einzige Mensch auf der Erde zu seinen scheint.
Warum dem so ist erfährt er aus überall verteilten Zeitungen die natürlich voll von Berichten über das Virus sind.
Geschockt von diesen Nachrichten begibt sich Jim erstmal in ein Gotteshaus um so vielleicht höhere Kräfte zu kontaktieren. Dort macht er dann auch seine erste Begegnung mit den infizierten die als Symptome rote Augen und eine große Aggressivität zeigen. Auf der Flucht vor ihnen begegnet er 2 weiteren Überlebenden welche ihn vor den Zombies retten indem sie unter anderem effektvoll eine Tankstelle in die Luft jagen.
Diese beiden informieren ihn und den Zuschauer dann genauer über das bisher geschehene. Sie erzählen auch die Geschichten ihrer Familienmitglieder welche alle infiziert sind, doch das kann Jim nicht glauben und will sein Elternhaus besuchen.
Dort findet er seine Eltern in ihrem Bett, sie haben die Selbsttötung dem Virus vorgezogen und wünschen Jim durch einen Zettel mit einer Nachricht daß er bitte nicht aus dem Koma erwachen soll.
Während Jim und seine beiden Weggefährten im Elternhaus übernachten werden sie wieder angegriffen und Selinas (Naomi Harris) Freund wird infiziert, sie muß ihn sofort töten.
Nun nur noch zu zweit finden die beiden einen Vater und seine Tochter die sich bis jetzt auch gegen den Virus schützen konnten, sie erfahren durch das Radio von einer Militärbasis die ein Mittel gegen den Virus gefunden haben will.
Nach kurzer Diskussion machen sich Überlebenden auf um diese Basis bei Manchester zu finden…
Nach knapp 110 Minuten…
Ist der Film dann zu Ende und der Zuschauer erstmal bedrückt. Wer einen Zombiefilm mit Gemetzel im Minutentakt erwartete hat wäre sicherlich enttäuscht. Nach und nach entwickelt sich dieser Film vielmehr zu einem Drama welches den Zuschauer in seinen Bann zieht. Schon der Anfang des Filmes ist bedrückend wenn Jim mutterseelenallein durch London spaziert. London die Stadt die sonst vor Leben und Lebendigkeit sprüht wie kaum eine andere. Und als Kontrast begegnet er dann in einer Kirche, einem Platz der Ruhe das erste Mal den zu Bestien mutierten Menschen. Und dieses Kontrastprogramm setzt Regisseur Boyle der unter anderem auch schon „Trainspotting“ inszenierte fort. Auf lange Einstellungen in denen Jim durch London irrt folgen rasante Schnitte wenn er den Zombies begegnet. Diese sind teilweise so schnell das man von dem Massaker meistens gar nicht so viel mitbekommt, aber vielleicht ist es grade diese Technik die beim Zuschauer den Grusel hervorruft. Doch insgesamt muß man auch sagen das er auf zu explizite Gewaltdarstellung weitestgehend verzichtet trotzdem ist der Film in England aber nur für Volljährige freigegeben.
Untermalt wird diese Endzeitstimmung abwechselnd durch hämmernde Technobeats und stimmige Crossovermucke in den Actionszenen in denen die Zombies auftreten und durch melancholische ruhige Arrangements in den nachdenklichen Phasen des Filmes.
Um noch mal auf den Regisseur Danny Boyle zu sprechen zu kommen kann man sagen das er nach dem bereits erwähnten Trainspotting und dem unter Wert verkauftem The Beach mit Leo DiCaprio seiner Linie treu bleib. Man kann wirklich sagen das er sein Handwerk versteht und eine Art Pop-Regisseur ist der vor allem auf interessante und schnelle Schnitte gepaart mit fetziger Musik setzt. Auch setzt er sein Hauptthema fort welches in 28 Tage später sowie in seinen früheren Filmen immer die Außenseiter der Gesellschaft waren. Doch nachdem es früher eher Drogensüchtige waren findet er in 28 Tage später einen neuen interessanten Aspekt zu diesem Thema, weshalb ich schon auf seinen neuen Streifen gespannt bin. Er setzt auch hier wie zu beginn seiner Karriere auf eher unbekannte Darsteller welche aber nach diesem Film sicherlich alle ihren Weg erfolgreich fortsetzen werden , vor allem Cillian Murphy der vom Aussehen her stark den Sängern von Britpop Bands wie Travis oder Coldplay gleicht , aber das ist ja nichts negatives.
Schlußendlich…
Muß man sagen das 28 Tage später ein wirklich spannend inszenierter Film ist der auch den Zuschauern in Deutschland ein ums andere mal das Blut in den Adern gefrieren lassen wird und der sicherlich noch für aufsehen sorgen wird. Eine wirklich spannende Mischung aus Horror/Drama der man sich die gesamten 110 Minuten lang nicht entziehen kann. In Deutschland erscheint der Film am 05-06.2003 und wird wahrscheinlich nur für die volljährigen unter uns seine, trotzdem eine 1 für diesen neuen Danny Boyle Streifen.
©u tobberich
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-04-29 14:01:52 mit dem Titel Resident Evil+Outbreak = 28 Tage später ?
Tag 1…
Eine Gruppe von Tierschutzaktivisten bricht in ein Labor ein indem Schimpansen für wissenschaftliche Forschung festgehalten werden. Passiert, werden jetzt einige denken, doch es gibt ein kleines Problem mit diesen Affen. Sie sind mit einem seltsamen Virus infiziert welches aggressiv macht und Menschen zu einer Art Zombie werden läßt.
Doch das wissen diese höchstwahrscheinlich mit PETA sympathisierenden Umweltschützer nicht und lassen die Affen frei. Diese greifen sofort an und infizieren eine Aktivisten, von nun an greift das Virus unkontrolliert um sich…
28 Tage später…
erwacht Jim (Cillian Murphy) aus dem Koma. Doch er merkt sehr schnell daß er allein ist. Etwas verwirrt irrt er nun durch das Krankenhaus und versucht irgend jemanden zu finden der ihn über die Lage aufklärt. Doch erstmal hat Jim Durst (verständlicherweise… logisch denkende Menschen würden sich sowieso fragen wie er solange überleben konnte…ein Tropf reicht nur ein paar Stunden und niemand kann wochenlang ohne Nahrung überleben…) und greift sich Product placement gerecht erstmal eine Dose Pepsi um sich zu erfrischen. Mit einem Beutel dieses Erfrischungsgetränkes macht er sich nun auf den Weg durch London, vorbei an so berühmten Londoner Bauwerken wie dem Big Ben und Picadilly Circus um festzustellen das er wirklich der einzige Mensch auf der Erde zu seinen scheint.
Warum dem so ist erfährt er aus überall verteilten Zeitungen die natürlich voll von Berichten über das Virus sind.
Geschockt von diesen Nachrichten begibt sich Jim erstmal in ein Gotteshaus um so vielleicht höhere Kräfte zu kontaktieren. Dort macht er dann auch seine erste Begegnung mit den infizierten die als Symptome rote Augen und eine große Aggressivität zeigen. Auf der Flucht vor ihnen begegnet er 2 weiteren Überlebenden welche ihn vor den Zombies retten indem sie unter anderem effektvoll eine Tankstelle in die Luft jagen.
Diese beiden informieren ihn und den Zuschauer dann genauer über das bisher geschehene. Sie erzählen auch die Geschichten ihrer Familienmitglieder welche alle infiziert sind, doch das kann Jim nicht glauben und will sein Elternhaus besuchen.
Dort findet er seine Eltern in ihrem Bett, sie haben die Selbsttötung dem Virus vorgezogen und wünschen Jim durch einen Zettel mit einer Nachricht daß er bitte nicht aus dem Koma erwachen soll.
Während Jim und seine beiden Weggefährten im Elternhaus übernachten werden sie wieder angegriffen und Selinas (Naomi Harris) Freund wird infiziert, sie muß ihn sofort töten.
Nun nur noch zu zweit finden die beiden einen Vater und seine Tochter die sich bis jetzt auch gegen den Virus schützen konnten, sie erfahren durch das Radio von einer Militärbasis die ein Mittel gegen den Virus gefunden haben will.
Nach kurzer Diskussion machen sich Überlebenden auf um diese Basis bei Manchester zu finden…
Nach knapp 110 Minuten…
Ist der Film dann zu Ende und der Zuschauer erstmal bedrückt. Wer einen Zombiefilm mit Gemetzel im Minutentakt erwartete hat wäre sicherlich enttäuscht. Nach und nach entwickelt sich dieser Film vielmehr zu einem Drama welches den Zuschauer in seinen Bann zieht. Schon der Anfang des Filmes ist bedrückend wenn Jim mutterseelenallein durch London spaziert. London die Stadt die sonst vor Leben und Lebendigkeit sprüht wie kaum eine andere. Und als Kontrast begegnet er dann in einer Kirche, einem Platz der Ruhe das erste Mal den zu Bestien mutierten Menschen. Und dieses Kontrastprogramm setzt Regisseur Boyle der unter anderem auch schon „Trainspotting“ inszenierte fort. Auf lange Einstellungen in denen Jim durch London irrt folgen rasante Schnitte wenn er den Zombies begegnet. Diese sind teilweise so schnell das man von dem Massaker meistens gar nicht so viel mitbekommt, aber vielleicht ist es grade diese Technik die beim Zuschauer den Grusel hervorruft. Doch insgesamt muß man auch sagen das er auf zu explizite Gewaltdarstellung weitestgehend verzichtet trotzdem ist der Film in England aber nur für Volljährige freigegeben.
Untermalt wird diese Endzeitstimmung abwechselnd durch hämmernde Technobeats und stimmige Crossovermucke in den Actionszenen in denen die Zombies auftreten und durch melancholische ruhige Arrangements in den nachdenklichen Phasen des Filmes.
Um noch mal auf den Regisseur Danny Boyle zu sprechen zu kommen kann man sagen das er nach dem bereits erwähnten Trainspotting und dem unter Wert verkauftem The Beach mit Leo DiCaprio seiner Linie treu bleib. Man kann wirklich sagen das er sein Handwerk versteht und eine Art Pop-Regisseur ist der vor allem auf interessante und schnelle Schnitte gepaart mit fetziger Musik setzt. Auch setzt er sein Hauptthema fort welches in 28 Tage später sowie in seinen früheren Filmen immer die Außenseiter der Gesellschaft waren. Doch nachdem es früher eher Drogensüchtige waren findet er in 28 Tage später einen neuen interessanten Aspekt zu diesem Thema, weshalb ich schon auf seinen neuen Streifen gespannt bin. Er setzt auch hier wie zu beginn seiner Karriere auf eher unbekannte Darsteller welche aber nach diesem Film sicherlich alle ihren Weg erfolgreich fortsetzen werden , vor allem Cillian Murphy der vom Aussehen her stark den Sängern von Britpop Bands wie Travis oder Coldplay gleicht , aber das ist ja nichts negatives.
Schlußendlich…
Muß man sagen das 28 Tage später ein wirklich spannend inszenierter Film ist der auch den Zuschauern in Deutschland ein ums andere mal das Blut in den Adern gefrieren lassen wird und der sicherlich noch für aufsehen sorgen wird. Eine wirklich spannende Mischung aus Horror/Drama der man sich die gesamten 110 Minuten lang nicht entziehen kann. In Deutschland erscheint der Film am 05-06.2003 und wird wahrscheinlich nur für die volljährigen unter uns seine, trotzdem eine 1 für diesen neuen Danny Boyle Streifen.
©u tobberich
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