Race Driver: GRID (PC Rennspiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Siqin

Realistischer Motorsport!

Pro:

- Grafik - Gameplay - lang anhaltender Spielspaß -

Kontra:

- schlechter Multiplayer-Modus -

Empfehlung:

Ja

>1.: Systemvoraussetzungen:

Da Race Driver: GRID sich in Punkten wie Gameplay, Grafik, Spielspaß usw. deutlich von Serien wie Need for Speed oder Midnight Club absetzt, sind die Systemvoraussetzungen dem entsprechend. Man benötigt ein System, auf dem mindestens Windows XP vorhanden ist (das sollte heutzutage auch jeder haben). Um das Spiel auf niedrigster Grafikeinstellungen spielen zu können, braucht es einen Prozessor mit 3.0GHZ und einen Arbeitsspeicher mit mindestens 1GB-Ram, ebenso mindestens eine GeForce6800 oder eine Radeon X1300, allerdings sollte beachtet werden, dass OnBoard oder Laptop-Grafikkarten nicht bzw. nur sehr schlecht unterstützt werden. Um die geniale Grafik einigermaßen genießen zu können, sollte man schon einen Dual-Core mit mindestens 2,5 GHZ pro Prozessor und 2 GB-Ram, sowie eine GeForce 8800 oder eine Radeion X1950. Um einen Anhaltspunkt zu geben: Mein System besitzt einen AMD Athlon 64 x2 5000+, d.h. ca. 2,66 GHZ pro Prozessor, 2 GB-Ram und eine GeForce 9600 GT und ich kann das Spiel ohne Probleme bei einer Auflösung von 1680*1050 auf maximalen Grafikeinstellungen spielen. Da es seeeehr viele Inhalte gibt, benötigt man auch mindestens 13 GB Festplattenspeicher. Erfreulich ist auch, dass ich mit verschiedenen Gamepads keinerlei Probleme hatte und alle perfekt funktionierten.

2.: Der Anfang:

Wenn man das Spiel das erste Mal startet wird man aufgefordert, ein Profil zu erstellen. Wie es so üblich ist, gibt man einen Spielernamen an. Doch dann kommt gleich ein großer Pluspunkt zum Thema "Realismus": Im nächsten Menü wählt man aus, wie man angesprochen werden will. Es gibt sehr viele verschiedene Namen zu den Themen "Männlich", "Weiblich" und "Spitznamen". Im Spiel tönt es dann zum Beispiel: "*Name*, wenn du die Lücke zu dem Dritten schließen kannst, gehört er dir." Schön ist auch die Einleitung in die Karriere, man startet in einem Amateurrennen in San Fransisco und muss eigentlich nur das Renen beenden, um die Amateuerlizenz zu bekommen. Dann muss man ein paar unbedeutende Rennen für verschiedene Teams fahren (was Geld und Ansehen bringt, darauf gehe ich später noch ein).

Wenn man sich genug Geld erfahren hat, gründet man sein eigenes Team und kann damit an Wettkämpfen teilnehmen, die viel mehr Geld und Ansehen bringen. Wenn man seine erste B-Lizenz erhalten hat (aus einem Block alle Turniere/Wettkämpfe bestritten), bekommt noch einen Teampartner... der erste ist kostenlos, hat dafür aber kein Talent und sollte bald gegen einen besseren Fahrer ausgetauscht werden, der zwar "Handgeld" verlangt, aber auf die Dauer die Kosten wieder reinspielt, außerdem bekommt der Fahrer je nach Vertrag einen bestimmten Teil des von ihm eingenommenen Geldes, üblichweiße von 10-40%.

Nach dem ersten Rennen mit dem eigenen Team bekommt man Sponsorverträge. Damit man Geld bekommt, muss man die verschiedenen Aufgaben der einzelnen Sponsoren im Rennen erfüllen, z.B. als Erster ins Ziel kommen oder den Wagen ohne Defekt (zum Beispiel defekte Lenkung o.Ä.). Wie im echten Leben auch muss man sich um an einer Serie teilzunehmen, erst einen Wagen kaufen. Dort kann man zwischen einem Neukauf oder einem Kauf bei einem Fahrer wählen. Die Option mit dem Fahrer ist zwar günstiger, allerdings sollte man auf die Anzahl der Totalschäden achten. Das schöne ist, dass man im Gegensatz zu NFS o.Ä. keine Settings verändern muss, da die Wagen schon eingestellt sind.

Wie oben erwähnt, bekommt man für gewonnene Rennen Ansehen. Dies benötigt man, um eine neue Lizenz zu erhalten und an besseren Rennen teilzunehmen, die lukrative Sponsorenverträge mit sich bringen.

3.: Das Gameplay:
Das Gameplay hat mich stark überzeugt und deklassiert Spiele wie Need for Speed. Mit einem analog Stick hat man die komplette Kontrolle über den Wagen und die Gegner verhalten sich auch sehr realistisch, so machen sie an schwierigen Stellen Fahrfehler.

Die Physik bei Kollisionen mit anderen Wagen ist zwar teils unrealistisch und wenn man über einen auf der Strecke liegen gebliebenen Spoiler fährt hat das außer Geschwindigkeitsverlust keinerlei Einfluss auf den Wagen, so sind Kollisionen mit der Strecke (durch Reifenstapel, "Hüte", Pfeiler usw.) sehr realistisch dargestellt.
Sollte man in einem wichtigen Rennen einen schweren Fahrfehler gemacht haben, kann man durch so genannten Rückblenden die Zeit ein wenig zurückdrehen. Je nach Schwierigkeitsgrad hat man dann mehr oder weniger Rückblenden zur Verfügung.

4.: Die Grafik:

Als ich das Spiel installiert und gestartet habe, habe ich mich von den niedrigsten Grafikeinstellungen zu den höchsten gearbeitet und selbst die niedrigen sehen sehr gut aus, aber die höchsten Einstellungen sind wirklich eine Augenweide. Von der Grafik her kann das Spiel ohne Probleme mit Spielen wie Assassins Creed, Crysis oder Need for Speed mithalten.

5.: Der Spielspaß & Multiplayer-Modus

Der Spielspaß fängt im Gegensatz zu Need for Speed nicht erst dann an, wenn man das Spiel komplett durch hat und endlich tunen kann was das Zeug hält, sondern gleich am Anfang mit dem ersten Rennen. Dazu ist er noch sehr lange anhaltend und durch die verschiedenen Strecken (die einen sind eher langsam, die anderen sind eher schnell, was einen komplett anderen Fahrstil erfordert) wird dieser gesteigert. Codemasters hat zudem angekündigt, dass man durch Patches weiteres Material wie neue Wagen oder Strecken hinzufügen möchte.

Der Multiplayer macht zwar Spaß, allerdings hat Codemasters bis jetzt noch kein Mittel gegen Cheater oder Crash-Kids (Spieler, die nur mitfahrern, um die Wagen anderen von der Strecke zu drängen) gefunden, da man nirgendwo eine gültige Seriennummer angeben muss, um online zu spielen.

8 Bewertungen, 2 Kommentare

  • NancyNoack

    23.08.2009, 13:10 Uhr von NancyNoack
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH und einen ruhigen Sonntag

  • minasteini

    23.08.2009, 09:43 Uhr von minasteini
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr schöner Bericht. Freue mich über Gegenlesung. LG