Homefront (PC Spiel Shooter) Testbericht

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ab 7,64
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Erfahrungsbericht von Kaos

Ego Shooter mal anders

Pro:

Super Story und Action pur, Ist anders wie andere Shooter

Kontra:

sehr kurz (3-4 Stunden), miese Grafik (Crysis 1 Niveau), übertriebene Lichteffekte, KI setzt aus und teilweise dämlich.

Empfehlung:

Nein

Wir schreiben das Jahr 2027. Amerika, wie wir es kennen, existiert nicht mehr. Die Infrastruktur ist zerstört, das Militär zerschlagen und von ihren früheren Verbündeten verlassen. Was einst riesige Städte und belebte Wohnsiedlungen war, bietet jetzt ein Szenario aus trister Landschaft, mit von Mauern umgebenen Städten und verlassenen Häusern. Das Land steht unter Besatzung der mit Atomwaffen ausgerüsteten Großen Koreanische Republik. Die USA ist nun zu einem Polizeistaat geworden, in dem Highschool-Sportstadien als Gefangenenlager und Einkaufszentren als Garagen für Panzerfahrzeuge dienen.
Nachdem man von den Koreanern gefangen und durch den Widerstand befreit wurde, tritt man bei Homefront der Widerstandsbewegung bei und kämpft gegen eine überwältigende Militärmacht für die Freiheit aller. Die Macher vom Ego Shooter, Homefront, Kaos Studios, sorgen für eine geniale Atmosphäre. Alles ist stimmig, von der Landschaft bis hin zum Sound, Kino Erlebnis pur. Manche Passagen erinnern stark an Call of Duty Modern Warfare. Das Spiel bietet eine gute Mischung aus Call of Duty MW und Battlefield 2
Leider ist das gesamte Spiel in Sachen Grafik über alle Maßen völlig veraltet, ähnlich dem Niveau von Crysis, Teil 1 wohlgemerkt. Gesichter wirken unnatürlich, so manche Textur ist gering aufgelöst und an visueller Abwechslung mangelt es komplett. Die meisten Spielehersteller übertrieben es mit den Bloom-Effekte (Lichteffekten), doch Kaos Studios setzt noch ein drauf. Bei starker Sonneneinstrahlung glänzen Gesichter, Waffen und Kleidungsstücke, als wären sie verspiegelt. Auch die KI lässt zu wünschen übrig. Gegner versuchen zwar nicht getroffen zu werden und verstecken sich, aber wirft man eine Granate in ihre Richtung, juckt es sie zumeist wenig und sie bleiben einfach stehen.
Wie auch bei Call of Duty, wird man bei den Kampagnen von Homefront durchgehend auf Trab gehalten. Die sieben Missionen sind vollgeladen mit Schlachten, Sensationen und Wendungen. Leider, leider, nach gerade einmal drei bis vier Spielstunden sieht man den Abspann. Das ist es einfach nicht Wert: Zwar hat man in der kurzen Zeit viel erlebt, trotzdem stellt sich ein Gefühl von Enttäuschung ein und man trauert sein Geld nach. Ein ähnliches Szenario bekommt man bei Call of Duty - Modern Warfare 2, jedoch einfach mit mehr Inhalt!

25 Bewertungen, 4 Kommentare

  • ThomasKu

    09.05.2011, 21:32 Uhr von ThomasKu
    Bewertung: sehr hilfreich

    Guter Bericht! Würde mich über eine Gegenlesung freuen!

  • kleiner_engel

    06.05.2011, 11:36 Uhr von kleiner_engel
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Freitagsgrüße !!

  • sigrid9979

    06.05.2011, 10:41 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sonnige Grüße von der Nordsee

  • yeppton

    06.05.2011, 08:12 Uhr von yeppton
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr schoen berichtet, Lg Markus