Eine Studie in Scharlachrot (Taschenbuch) Testbericht

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ab 5,11
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2010
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Summe aller Bewertungen
  • Niveau:  durchschnittlich
  • Unterhaltungswert:  durchschnittlich
  • Spannung:  hoch
  • Humor:  wenig humorvoll
  • Stil:  ausschmückend

Erfahrungsbericht von gloriaforever

Der erste Fall von Sherlock Holmes und Doktor Watson

5
  • Niveau:  anspruchsvoll
  • Unterhaltungswert:  sehr gering
  • Spannung:  hoch
  • Humor:  kein Humor
  • Stil:  ausschmückend
  • Zielgruppe:  jedermann

Pro:

spannend, Hintergrundgeschichte, Erklärungen zu den Beweisen von Sherlock Holmes

Kontra:

---

Empfehlung:

Ja

Zwischendurch habe ich einmal ein anderes Buch als von Agatha Christie gelesen, von denen ich noch genügend übrig habe. Dafür kam jetzt mal eines von Arthur Conan Doyle an die Reihe. Es ist das erste Abenteuer von Sherlock Holmes und Doktor Watson und heißt Eine Studie in Scharlachrot.

Aussehen des Buches
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Meine Variante ist ein eBook, also ein Buch das man über den PC lesen kann. Es ist in einer PDF-Datei wiedergegeben und kann über den Adobe Reader gelesen werden. Trotzdem sind alle Informationen über das Taschenbuch enthalten.

Text vom Cover:
Arthur Conan Doyle
Eine Studie in Scharlachrot


Allgemeine Buchdaten
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Das Taschenbuch erschien als 4. Auflage beim Insel Verlag im Jahr 2007. Das englische Original wurde 1887 / 1888 verfasst und erschien unter dem Titel A Study in Scarlet.

Lesegruppe: Jedermann
Seiten: 189 Seiten
Übersetzung: Gisbert Haefs
ISBN: 978-3-3458350132
Preis: 7,00 Euro


Über den Autor
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Der Autor Arthur Conan Doyle wurde 1859 in Edinburgh geboren und absolvierte zunächst ein Medizinstudium und arbeite anschleißend auch als Arzt in Portsmouth. Neben seinem Beruf widmete er sich in seiner Freizeit dem Schreiben. 1891 erschienen die ersten Sherlock Holmes Geschichten in dem Strand Magazin. Als Arzt hatte er keinen großen Erfolg. Auch nicht als er 1891 nach London zog. Er versuchte auch eine politische Karriere, die aber ebenfalls scheiterte. Dafür erschienen immer mehr seiner Kurzgeschichten. Später wurde er für seine Verdiente im Burenkrieg in den Adelsstand erhoben. Arthur Conan Doyle starb 1930 in Windlesham, Sussex.


Beschreibung von der Rückseite
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Eine Studie in Scharlachrot erzählt von der ersten Begegnung zwischen Sherlock Holmes und Dr. Watson sowie ihrem ersten gemeinsamen Fall. Auf der Suche nach einer Unterkunft in London trifft Dr. Watson den „Beratenden Detektiv“ Sherlock Holmes, und sie beziehen gemeinsam eine Wohnung. Holmes` exzentrische Art und seine geheimnisvolle Tätigkeit wecken Watsons Neugier. Kein Wunder also, dass er seinen neuen Freund bei dessen nächsten Auftrag begleitet: In einem verlassenen Haus wurde die unversehrte Leiche eines Amerikaners gefunden. An der Wand des Zimmers steht, mit Blut geschrieben, das deutsche Wort „Rache“. Trotz vieler Ungereimtheiten kommt Sherlock Holmes dem Mörder schon bald auf die Spur…


Meine eigene Buchbeschreibung
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Im ersten Fall, den Sherlock Holmes und Doktor Watson gemeinsam bestehen, geht es gleich mysteriös zu. In einem halbverfallenen Haus in einer wirklich schlechten Gegend von London wird die Leiche eines unbekannten Toten gefunden. Es handelt sich um einen Amerikaner namens Drebber, der mit seinem Sekretär Joseph Stangerson den Kontinent besuchte. An seiner Leiche gibt es keine Anzeichen von Gewalteinwirkung. Trotzdem weiß Sherlock Holmes, dass es sich um Mord handelt. An der Wand befindet sich das deutsche Wort „Rache“ das der Mörder dort mit Blut hinterlassen hat. Außerdem wird noch der Ehering einer Frau bei dem Toten gefunden. Kurze Zeit später wird auch der Sekretär Stangerson erstochen in einer Pension aufgefunden. Die Jagd nach dem Mörder beginnt.


Meine Meinung und Fazit
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Das Buch besteht eigentlich aus zwei Geschichten, die aber zusammengehören. Zunächst werden die Morde an Drebber und Stangerson und die damit zusammengehörende extravagante Aufklärung von Sherlock Holmes und Doktor Watson beschrieben. Holmes und Watson haben sich erst vor kurzem kennen gelernt. Watson kam schwer verwundet aus dem Afghanistankrieg zurück und suchte einen Mitbewohner, da die Mieten in London sehr hoch sind. Holmes war schon einen Schritt weiter. Er hatte eine große Wohnung in Aussicht, sie war ihm allein aber zu teuer. Ein Bekannter von Beiden bringt sie zusammen und sie sind sich sympathisch. Zunächst ist Watson nicht klar was Holmes den ganzen Tag macht. Er weiß eigentlich nur, dass er an der Universität alle möglichen Dinge studiert, aber nicht versucht einen Doktortitel zu erlangen. Erst später wird ihm bewusst, dass Holmes eine Art Amateurdetektiv ist und anhand von Spuren und der so genannten Detuktion, einer von Holmes entwickelten Wissenschaft bei der man vom Äußeren einer Person schon auf verschiedene Tatsachen schließen kann, Kriminalfälle löst. Gerade hat Watson das herausgefunden, schlittern die beiden Männer schon in den Mordfall von Drebber, da Scotland Yard überfordert ist und Holmes gebeten wird zu helfen. Dabei beweißt Holmes tatsächlich, dass er schneller zu Erkenntnissen kommt als die Polizei. Durch Fußabdrücke, Staubaufwirbelungen und der Schrifthöhe an der Wand kann Sherlock Holmes zum Beispiel genau ermitteln wie groß der Täter war und wie er aussah. Damit ist er den Ermittlern von Scotland Yard schnell voraus. Er lässt Watson nicht im Dunkeln und erklärt ihm auch seine Erkenntnisse. Nur den Inhalt eines Telegramms aus Amerika behält er bis zur Auflösung für sich.

Die zweite Geschichte handelt von zwei Menschen, die von den Mormonen in der Wüste gerettet werden. Zunächst dachte ich, dass es sich hier um eine extra Geschichte handeln würde. Vorher hatte Sherlock Holmes den Mörder ja schon dingfest gemacht. Mit der Zeit wurde mir beim Lesen aber klar, dass hier Ereignisse die sich lange vor den Morden ereignet hatten, beschrieben werden. Es ist die Vorgeschichte aus deren Ende sich dann die Morde ergeben. Drebber und Stangerson waren nämlich selbst an zwei Morden schuld und wurden gerichtet. Daher auch das Wort Rache an der Wand.

Während die zweite Geschichte eher Erlebnisse über etlichen Jahren erzählt und man die betreffenden Personen aktuell beim Lesen begleitet, liest man beim ersten Teil des Buches was Doktor Watson erlebt. Dabei liest man auch aktuelle Geschehnisse. Aber eben aus der Sicht von Doktor Watson. Es werden in beiden Teilen Personen sehr genau beschrieben. Dadurch kann man sich schön beim Lesen ein Bild von jedem Verdächtigen und auch von den Nebenpersonen machen. Auch die Gegenden werden sehr detailliert wieder gegeben. So liest man von den Feldern in Utah genauso intensiv wie von den verlotterten Wohngegenden in London. Ich empfand es nicht als zu ausschmückend, sondern genau richtig um bei allem gut mitzukommen. Die Morde selbst sind nicht brutal beschrieben. Eher die Ermittlungsarbeiten, da Sherlock Holmes die Leichen wirklich sehr intensiv untersucht. Allerdings fand ich das auch nicht brutal. Insgesamt kann ich das Buch auf jeden Fall auch für Jugendliche zum Lesen empfehlen. Ich empfand beide Teile des Buches als sehr spannend. Man kann sich schnell in die jeweiligen Personen hinfühlen und möchte daher auch unbedingt wissen wie es weiter geht und was noch ihnen noch passiert. Das Buch kann schnell durchgelesen werden und ist sehr kurzweilig geschrieben. Da Sherlock Holmes Doktor Watson jede Erkenntnis genau erklärt, da Doktor Watson ihn ja noch nicht so gut kennt, erfährt der Leser jedes kleines Detail und wie was davon genau zusammen gehört. Ich empfand die Erklärungen nicht kompliziert und auch nicht zu weit hergeholt. Es wirkt alles sehr logisch. Nur das Ergreifen des Mörders erfolgt etwas plötzlich und erscheint unglaublich. Als dann die Erklärungen erfolgen, kann man aber auch das Einordnen.

Ich kann das Buch Eine Studie in Scharlachrot auf jeden Fall zum Lesen empfehlen. Die Morde sind sehr spannend, aber auch die Vorgeschichte ist sehr eindrucksvoll geschrieben und macht klar warum es zu den Morden unweigerlich kommen musste. Die Hauptverdächtigen wirken mysteriös und undurchschaubar und die Erklärungen von Sherlock Holmes sind sehr detailliert und lassen keine Lücken übrig. Von mir gibt es die volle Wertung von 5 Sternen.

72 Bewertungen, 16 Kommentare

  • Lenni26

    28.02.2012, 13:18 Uhr von Lenni26
    Bewertung: besonders wertvoll

    super vorgestellt...bw...LG

  • Anton

    26.02.2012, 18:47 Uhr von Anton
    Bewertung: sehr hilfreich

    toller bericht würde mich auf Gegenlesungen freuen gruß Anton

  • GinFix

    25.02.2012, 22:55 Uhr von GinFix
    Bewertung: besonders wertvoll

    wunderbar beschrieben LG GinFix

  • campino

    24.02.2012, 18:22 Uhr von campino
    Bewertung: besonders wertvoll

    lBW + liebe Grüße, Andrea

  • goat

    24.02.2012, 14:33 Uhr von goat
    Bewertung: besonders wertvoll

    Hier kommt mein BW für Dich.

  • XXLALF

    24.02.2012, 11:49 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...und ein wunderschönes wochenende

  • KoRnchick

    24.02.2012, 11:46 Uhr von KoRnchick
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ganz liebe Grüße

  • pidimaus2

    24.02.2012, 11:34 Uhr von pidimaus2
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße pidimaus

  • Powerdiddl

    24.02.2012, 11:16 Uhr von Powerdiddl
    Bewertung: besonders wertvoll

    Wünsche dir einen guten Start ins Wochenende, lg

  • Colly24

    24.02.2012, 00:28 Uhr von Colly24
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht, freue mich immer auf Gegenlesung

  • check_ass

    23.02.2012, 22:55 Uhr von check_ass
    Bewertung: sehr hilfreich

    gut geschrieben, weiter so, lg marit

  • morla

    23.02.2012, 22:46 Uhr von morla
    Bewertung: besonders wertvoll

    lg. ^^^^^^^^^^^^^petra

  • katjafranke

    23.02.2012, 22:11 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße sendet dir KATJA

  • tina08

    23.02.2012, 20:45 Uhr von tina08
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele Grüße ... Tina

  • sigrid9979

    23.02.2012, 20:03 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: besonders wertvoll

    Bw was sonst---Lg Sigi

  • Lale

    23.02.2012, 19:34 Uhr von Lale
    Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~*