Karlsbrücke, Prag Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Empfehlenswert:
Erfahrungsbericht von dieanke
Hier werde ich klaustrophob...
Pro:
Gut
Kontra:
Voll
Empfehlung:
Ja
Hallo Leute!
Vergangenes Wochenende waren wir mal wieder auf einem Kurztrip in Prag. Eine der charakteristischsten Sehenswürdigkeiten dort ist wohl die Karlsbrücke...
Karlsbrücke
Lage
Die Karlsbrücke verbindet die Altstadt und die Kleinseite. Sie liegt sehr zentral und irgendwie kommt man immer wieder dort vorbei, ob man will oder nicht...
Architektur
Die Brücke überspannt die Moldau auf einer Länge von 516 m und ist 13 m hoch. Sie hat eine Durchfahrtshöhe von 4,30 m. Heute ist sie mehr oder minder eine reine Fussgängerbrücke. Nur Sonderfahrzeuge, etwa der Stadtreinigung, dürfen sie passieren. Bei ihrer Moldauüberquerung überspannt sie auch die Insel Kampa sowie den Teufelsbach.
Es handelt sich um eine Bogenbrücke mit 16 Brücken, die nach dem Vorbild der steinernen Brücke von Regensburg errichtet wurde. Als Baumaterialien kamen Mühlsteine, Granit aus dem Flussbett sowie Sandstein zum Einsatz. Zur Erhöhung der Stabilität wurden der Mörtel mit Ei, Quark und Wein versetzt.
Gesäumt wird die Brücke von 2 Türmen, des Altstädter Tors und des Kleinseitner Tores.
Heute besonders markant: Den Brückenübergang säumen 30 barocke Heiligenfiguren bzw. Figurengruppen, die die Brücke vielleicht schon ein bisschen gruselig wirken lassen.
Geschichte
Nachdem die beiden Vorgängerbauten, eine Holz- und eine Steinkonstruktion, durch schwere Hochwasser zerstört wurden, wurde 1357 durch Kaiser Karl IV der Grundstein zur bis heute größtenteils erhaltenen Brücke gelegt.
Die Brücke wurde ursprünglich ohne die charakteristischen Statuen gebaut, die sie erst seit dem 17. Jahrhundert schmücken.
Nicht nur, dass die Brücke zum Weg der Krönungsprozession gehörten, sie spielte immer wieder eine Rolle als Schauplatz dramatischer Begebenheiten. Unter anderem war sie hier Schauplatz der letzten Gefechte des 30jährigen Krieges gegen die Schweden, die Prag vom Westufer aus belagerten.
Auch legendär ist der Märtyrertod des heiligen Nepomuk, der von der Karlsbrücke gestürzt wurde. Die Legende besagt, wenn man die Statue berührt, soll das Glück bringen. Daher stehen hier immer lange Schlangen und das Relief ist poliert.
Fazit
An und für sich ist die Karlsbrücke echt schön, ich mag ja solche Gebäude echt gerne. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Karlsbrücke echt schon fast zu anstrengend ist. Morgens um 7 Uhr sind fast nur Leute mit der Kamera unterwegs. Kommt man zwischen 10 und 22 Uhr, kann man die Brücke vor lauter Menschen nicht mehr sehen. Fast hat man ein bisschen Angst, dass die Brücke unter dem ganzen Gewicht einstürzt.
Sicherlich muss man die Karlsbrücke gesehen haben, wenn man mal in Prag ist. Allerdings wird man sie dann irgendwann meiden und andere Möglichkeiten nutzen, um auf die andere Moldauseite zu gelangen.
Die Karlsbrücke ist schon schön und historisch auch wirklich extrem interessant, für den extremen Ansturm an Touristen gibt es allerdings 2 Sterne Abzug. Man sollte sie sich anschauen, aber man sollte dabei weder Angst vor Enge noch vor Menschen haben. Irgendwann macht eben auch das keinen Spaß mehr. Immerhin ist die Überquerung (noch) gratis, mich wundert vor allem in Prag, wo man beinahe in jeder Kirche Eintritt zahlen muss, dass man das noch nicht geändert hat.
In diesem Sinne
Eure Anke
Vergangenes Wochenende waren wir mal wieder auf einem Kurztrip in Prag. Eine der charakteristischsten Sehenswürdigkeiten dort ist wohl die Karlsbrücke...
Karlsbrücke
Lage
Die Karlsbrücke verbindet die Altstadt und die Kleinseite. Sie liegt sehr zentral und irgendwie kommt man immer wieder dort vorbei, ob man will oder nicht...
Architektur
Die Brücke überspannt die Moldau auf einer Länge von 516 m und ist 13 m hoch. Sie hat eine Durchfahrtshöhe von 4,30 m. Heute ist sie mehr oder minder eine reine Fussgängerbrücke. Nur Sonderfahrzeuge, etwa der Stadtreinigung, dürfen sie passieren. Bei ihrer Moldauüberquerung überspannt sie auch die Insel Kampa sowie den Teufelsbach.
Es handelt sich um eine Bogenbrücke mit 16 Brücken, die nach dem Vorbild der steinernen Brücke von Regensburg errichtet wurde. Als Baumaterialien kamen Mühlsteine, Granit aus dem Flussbett sowie Sandstein zum Einsatz. Zur Erhöhung der Stabilität wurden der Mörtel mit Ei, Quark und Wein versetzt.
Gesäumt wird die Brücke von 2 Türmen, des Altstädter Tors und des Kleinseitner Tores.
Heute besonders markant: Den Brückenübergang säumen 30 barocke Heiligenfiguren bzw. Figurengruppen, die die Brücke vielleicht schon ein bisschen gruselig wirken lassen.
Geschichte
Nachdem die beiden Vorgängerbauten, eine Holz- und eine Steinkonstruktion, durch schwere Hochwasser zerstört wurden, wurde 1357 durch Kaiser Karl IV der Grundstein zur bis heute größtenteils erhaltenen Brücke gelegt.
Die Brücke wurde ursprünglich ohne die charakteristischen Statuen gebaut, die sie erst seit dem 17. Jahrhundert schmücken.
Nicht nur, dass die Brücke zum Weg der Krönungsprozession gehörten, sie spielte immer wieder eine Rolle als Schauplatz dramatischer Begebenheiten. Unter anderem war sie hier Schauplatz der letzten Gefechte des 30jährigen Krieges gegen die Schweden, die Prag vom Westufer aus belagerten.
Auch legendär ist der Märtyrertod des heiligen Nepomuk, der von der Karlsbrücke gestürzt wurde. Die Legende besagt, wenn man die Statue berührt, soll das Glück bringen. Daher stehen hier immer lange Schlangen und das Relief ist poliert.
Fazit
An und für sich ist die Karlsbrücke echt schön, ich mag ja solche Gebäude echt gerne. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Karlsbrücke echt schon fast zu anstrengend ist. Morgens um 7 Uhr sind fast nur Leute mit der Kamera unterwegs. Kommt man zwischen 10 und 22 Uhr, kann man die Brücke vor lauter Menschen nicht mehr sehen. Fast hat man ein bisschen Angst, dass die Brücke unter dem ganzen Gewicht einstürzt.
Sicherlich muss man die Karlsbrücke gesehen haben, wenn man mal in Prag ist. Allerdings wird man sie dann irgendwann meiden und andere Möglichkeiten nutzen, um auf die andere Moldauseite zu gelangen.
Die Karlsbrücke ist schon schön und historisch auch wirklich extrem interessant, für den extremen Ansturm an Touristen gibt es allerdings 2 Sterne Abzug. Man sollte sie sich anschauen, aber man sollte dabei weder Angst vor Enge noch vor Menschen haben. Irgendwann macht eben auch das keinen Spaß mehr. Immerhin ist die Überquerung (noch) gratis, mich wundert vor allem in Prag, wo man beinahe in jeder Kirche Eintritt zahlen muss, dass man das noch nicht geändert hat.
In diesem Sinne
Eure Anke
21 Bewertungen, 8 Kommentare
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20.11.2013, 12:06 Uhr von BoxerRocko
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße
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11.11.2013, 11:50 Uhr von HEIDIZ
Bewertung: sehr hilfreichsh lg
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11.11.2013, 11:37 Uhr von Little-Peach
Bewertung: sehr hilfreichsh :))
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11.11.2013, 09:54 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße
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10.11.2013, 23:28 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichAnnabelle sendet dir liebe Grüße.
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10.11.2013, 23:21 Uhr von mu4you
Bewertung: sehr hilfreichlg mu4you
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10.11.2013, 19:46 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Damaris
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10.11.2013, 17:51 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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