Halloween II (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2012
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Erfahrungsbericht von Rivera73
eigenwillige Fortsetzung
Pro:
Atmosphärisch gut gedreht, schöne herbstliche Stimmung. eigenständige Handlung. gutes Bild. guter Sound.
Kontra:
vorhersehbare, spannungslose Handlung. keine wirklich sympathischen Charaktere, bei denen man mitfiebern kann. keine Erklärungen zur Handlung im Film durch entsprechende Dialoge. 2. Disk hat "Extras", diese hätte man sich meiner Ansicht nach sparen können
Empfehlung:
Ja
Ausstattung:
DVD - Bild 16:9 (1:1,85)
Sprachen : -deutsch, englisch
Ton : Dolby Digital 5:1, Dolby Digital 5:1 DTS
Länge : 111 Minuten
2 DVD´s
Handlung :
Der Film knüpft direkt an das Ende des Vorgängers an. Laurie lebt in einer Art WG zusammen mit Annie Brecket, der Tochter des Sheriffs, die den ersten Teil schwer verletzt überlebt hat. Laurie ist durch die Ereignisse ein psychisches Wrack und dem Alkohol zumindest ziemlich zugetan. Natürlich hat aber auch Michael Myers den ersten Teil überlebt und kehrt pünktlich zu Halloween nach Haddonfield zurück um seiner Schwester nach dem Leben zu trachten. Nach den ersten Mordfällen, durch die Dr. Loomis, mittlerweile erfolgreicher Schriftsteller, aus den Nachrichten erfährt fährt auch er nach Haddonfield. Dort erst wird ihm von Sheriff Brecket mitgeteilt, dass Laurie Michaels Schwester ist und im Alter von 3 Monaten adoptiert wurde. Es kommt nach weiteren Morden zum Showdown auf einem Maisfeld zwischen Myers, Laurie, Dr. Loomis und der Polizei.
Meine Meinung :
Der zweite Teil von Rob Zombies Halloween hat mit dem 1981 erschienenen Halloween 2 außer dem Titel und den Figuren nichts gemeinsam. Während sich Rob Zombie in seinem Remake des ersten Teils noch relativ stark am Original orientierte, läßt er diesmal seiner Phantasie völlig freien Lauf und erzählt die Geschichte neu. Aus dem verbissenen Dr. Loomis der Originalfilme ist ein selbstgefälliger, zynischer Bestsellerautor geworden, der von seiner Umwelt zu Recht angeprangert wird, da er aus dem Fall Michael Myers Kapital geschlagenen hat während andere Leute wichtige Familenmitglieder und Freunde verloren haben. Laura ist dagegen zu einem Wrack geworden, die ihre Angst mit Alkohol bekämpft und im Film selten nüchtern wirkt. Michael Myers läuft meistens ohne Maske wie ein Waldschrat durch die Gegend.
Auch wenn vieles platt und vorhersehbar ist, ist der Film nicht übermäßig brutal und gefällt mir persönlich etwas besser als "Rob Zombies Halloween". Der Film hat zum Teil sehr atmosphärische Bilder und die herbstliche Stimmung ist vor allem gegen Ende des Films sehr gut eingefangen worden. Auch durch die Neuinterpretation kann der Film Pluspunkte sammeln. Es gibt aber auch einiges, was mir nicht gefällt und ich als nachteilig empfinde: es gibt zum Beispiel im ganzen Film, im Gegensatz zu den Originalfilmen, keinen richtigen Sympathieträger, um dessen Wohl man besorgt ist. Fast alle Figuren sind kaputt und negativ dargestellt und selbst bei Laurie hat es mich nicht sonderlich intessiert, was jetzt mit ihr passiert. Fast alles ist vorhersehbar und somit kommt keine echte Spannung auf. Mein Hauptkritikpunkt ist aber, das in diesem Film auf jegliche Hintergrundinfos zur Erklärung, weshalb Myers weiß dass seine Laurie seine Schwester ist und er sie töten will, verzichtet wurde. Hat Zombie in seinem ersten Halloweenfilm sehr schön zu Anfang des Films zu erklären versucht, wie sich die gestörte Persönlichkeit von Myers entwickelt hat, fehlen derartige Momente in der Fortsetzung völlig. Stattdessen wird viel mit Symbolen und Traumsequenzen gearbeitet, ein paar entsprechende Dialoge hätten mir hier besser gefallen.
Genrefans kann ich den Film trotzdem empfehlen, er ist beileibe nicht so schlecht, wie er in der Presse gemacht wurde.
DVD - Bild 16:9 (1:1,85)
Sprachen : -deutsch, englisch
Ton : Dolby Digital 5:1, Dolby Digital 5:1 DTS
Länge : 111 Minuten
2 DVD´s
Handlung :
Der Film knüpft direkt an das Ende des Vorgängers an. Laurie lebt in einer Art WG zusammen mit Annie Brecket, der Tochter des Sheriffs, die den ersten Teil schwer verletzt überlebt hat. Laurie ist durch die Ereignisse ein psychisches Wrack und dem Alkohol zumindest ziemlich zugetan. Natürlich hat aber auch Michael Myers den ersten Teil überlebt und kehrt pünktlich zu Halloween nach Haddonfield zurück um seiner Schwester nach dem Leben zu trachten. Nach den ersten Mordfällen, durch die Dr. Loomis, mittlerweile erfolgreicher Schriftsteller, aus den Nachrichten erfährt fährt auch er nach Haddonfield. Dort erst wird ihm von Sheriff Brecket mitgeteilt, dass Laurie Michaels Schwester ist und im Alter von 3 Monaten adoptiert wurde. Es kommt nach weiteren Morden zum Showdown auf einem Maisfeld zwischen Myers, Laurie, Dr. Loomis und der Polizei.
Meine Meinung :
Der zweite Teil von Rob Zombies Halloween hat mit dem 1981 erschienenen Halloween 2 außer dem Titel und den Figuren nichts gemeinsam. Während sich Rob Zombie in seinem Remake des ersten Teils noch relativ stark am Original orientierte, läßt er diesmal seiner Phantasie völlig freien Lauf und erzählt die Geschichte neu. Aus dem verbissenen Dr. Loomis der Originalfilme ist ein selbstgefälliger, zynischer Bestsellerautor geworden, der von seiner Umwelt zu Recht angeprangert wird, da er aus dem Fall Michael Myers Kapital geschlagenen hat während andere Leute wichtige Familenmitglieder und Freunde verloren haben. Laura ist dagegen zu einem Wrack geworden, die ihre Angst mit Alkohol bekämpft und im Film selten nüchtern wirkt. Michael Myers läuft meistens ohne Maske wie ein Waldschrat durch die Gegend.
Auch wenn vieles platt und vorhersehbar ist, ist der Film nicht übermäßig brutal und gefällt mir persönlich etwas besser als "Rob Zombies Halloween". Der Film hat zum Teil sehr atmosphärische Bilder und die herbstliche Stimmung ist vor allem gegen Ende des Films sehr gut eingefangen worden. Auch durch die Neuinterpretation kann der Film Pluspunkte sammeln. Es gibt aber auch einiges, was mir nicht gefällt und ich als nachteilig empfinde: es gibt zum Beispiel im ganzen Film, im Gegensatz zu den Originalfilmen, keinen richtigen Sympathieträger, um dessen Wohl man besorgt ist. Fast alle Figuren sind kaputt und negativ dargestellt und selbst bei Laurie hat es mich nicht sonderlich intessiert, was jetzt mit ihr passiert. Fast alles ist vorhersehbar und somit kommt keine echte Spannung auf. Mein Hauptkritikpunkt ist aber, das in diesem Film auf jegliche Hintergrundinfos zur Erklärung, weshalb Myers weiß dass seine Laurie seine Schwester ist und er sie töten will, verzichtet wurde. Hat Zombie in seinem ersten Halloweenfilm sehr schön zu Anfang des Films zu erklären versucht, wie sich die gestörte Persönlichkeit von Myers entwickelt hat, fehlen derartige Momente in der Fortsetzung völlig. Stattdessen wird viel mit Symbolen und Traumsequenzen gearbeitet, ein paar entsprechende Dialoge hätten mir hier besser gefallen.
Genrefans kann ich den Film trotzdem empfehlen, er ist beileibe nicht so schlecht, wie er in der Presse gemacht wurde.
30 Bewertungen, 2 Kommentare
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01.11.2011, 21:38 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße von der KATJA
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01.11.2011, 19:02 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße zu Allerheiligen aus dem galllischen Dorf Miraculix1967
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