Nintendo 3DS blau Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2010
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienkomfort:
- Design:
- Funktionalität:
- Support & Service:
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
Erfahrungsbericht von Silverdog
Sprung in die dritte Dimension
Pro:
Tolle verbesserte Grafik und Sound, sehr guter 3D Effekt, schöne Ausstatung, tolles Design
Kontra:
Zu großer Widerstand am Steuerkreuz, Leicht zerkratzbare Hülle
Empfehlung:
Ja
Eine weitere Generation DS
Nach dem ursprünglichen DS gab es ja schon die Weiterentwicklung DSi, die nicht wirklich viel mehr konnte. Neben eingebauter Kamer und Internetfunktion gab es eigentlich nicht viel mehr. Von daher war ich gespannt, was uns mit dem Nintendo 3DS erwartet.
Das Grundprinzip bleibt natürlich gleich, wir haben zwei verbundene Bildschirme (DS = Dual Screen), von denen einer ein Touchscreen ist. Was aber schon schnell auffällt, ist dass der obere Bildschirm größer ist.
Auch an Knöpfen ist alles gleich geblieben, zumindest was das Steuerkreuz und ABXY betrifft. Zusätzlich gibt es ein Schiebepad als Alternative zum Steuerkreuz. Während letzteres leider etwas schwerer zu bedienen ist und man einen etwas zu starken Widerstand spürt, funktioniert das Schiebepad umso besser. Das Widerstandsproblem gibt es zum Glück bei den ABXY-Knöpfen nicht.
Aber schauen wir uns noch die restlichen Sachen aus unserer Verpackung an. Mein auqablauer 3DS, eine Ladeschale und ein Ladekabel, eine SD Karte mit 2 GB, ein teleskopartiger Touchpen, AR-Karten und natürlich Anleitungen. Ich werde die einzelnen Zubehörteile nach und nach in meiner Rezension beurteilen. Aber zunächst man zur Konsole selber...
Eintauchen in die dritte Dimension
Wer kennt schon nicht 3D? Ich war bei den allersten Kinofilmen eher mäßig beeindruckt und fand im ersten Moment diese Neuerung nicht so spektakulär. Im Laufe der Zeit wurden die Filme besser und die Technik verbesserte sich, allerdings benötigte man für alles noch eine Brille. Mit großer Erwartung an das kleine Gerät kaufte ich es also und schaltete es an. Erstmal nichts, alles 2D. Einstellungen werden vorgenommen und so weiter. Dann, endlich kommt die Frage nach der Kalibrierung des 3D-Effektes. Um meinen Eindruck zusammenzufassen: Wow! Auch wenn man nur einen kleinen Schriftzug hatte, der langsam noch vorne gezogen wurde und dann wieder verschwand. Nach der ganzen Einstellung warf ich sofort mein gekauftes Spiel Oracina of Time 3D ein. Nach vielen Stunden des Spielens und nach all den Spielen die ich bis heute kann ich nur sagen, wie toll der 3D-Effekt ist. Zusammen mit der deutlich verbesserten Auflösung gegenüber dem DS ist die Grafik der neuen Handheldkonsole einfach umwerfend.
Sollte man hingegen nur in 2D spielen wollen, funktioniert auch das ohne Probleme. Hierfür stellt man den 3D Regler ganz nach unten. Und hier sind wir bei einer weiteren tollen Funktion des 3DS. Wenn man im Auto fährt, funktioniert der 3D-Effekt nicht genau, weil die einzelnen Bilder dann durcheinander sind. Letztlich wird ja ein Bild für das linke und eines für das rechte angezeigt. Wenn man sich zu sehr bewegt, sieht man die Bilder leider einzeln. Um dies zu vermeiden, muss man den Effekt ganz ausstellen oder stufenlos verringern. Somit kann man den 3D-Effekt auch minimieren um ihn auf Reisen genießen zu können.
Auch der Sound ist hervorragend. Obwohl man es im Home-Menü des 3DS noch nicht wirklich beurteilen kann, zeigen gerade Titel wie Ocarina of Time oder New Super Mario Bros 2 wozu diese Konsole in der Lage ist. Auch der Kopfhöreranschluss stört dabei nicht die Qualität – es sei denn man besitzt einen sehr schlechten Kopfhörer =)
Die Kamera ist besser als die des DSi, jedoch ist die Qualität inzwischen in Ordnung bis halbwegs gut, allerdings auch nicht mehr. Das Feature dreidimensionale Fotos zu schießen ist hingegen sehr gut gelungen. Mithilfe des 3D-Reglers kann man auch die Stärke des Effektes einstellen. Sollte man Fotos, egal ob zwei- oder dreidimensional, bearbeiten wollen, kann man schlichtweg das bereits im Betriebssystem vorhandene Bearbeitungsprogramm aufrufen. Neben einigen Tools kann man auch die Fotos mit Glitzersternchen, Kleeblättern usw. verzieren. Eine ernsthafte Software ist es natürlich nicht, aber sie macht auf jeden Fall Spaß.
Die dreidimensionale Videos hingegen sind eher schlecht als recht, da merkt man stark die mäßige Qualität der Kamera. Also lieber nur fotografieren in 2D/3D.
Design
Egal ob aquablau, schwarz, rot, korallenrosa, die unterschiedlichen Schattierungen und Transperenzeffekte sehen toll aus. Ich persönlich fand aquablau am schönsten wegen der Farbe, aber auch der rote oder schwarze sahen toll aus. Letztlich ist die Schattierung und der Glanz bei allen Systemen gleich. Auch wenn der schwarze 3D-Topscreen zunächst ein wenig den Gesamteindruck stört, gewöhnt man sich nach wenigen Minuten daran. Die glänzenden Innenseiten sind robust und stören sich an kleineren Kratzern nicht. Leider sieht das bei dem Außengehäuse anders aus. Dieses zerkratzt sehr schnell, was schade ist. Optisch bleibt der Gesamteindruck trotzdem sehr gut. Auch die Verarbeitung ist sehr gut und sollte der 3DS mal hinfallen ist das kein Problem.
Der 3DS liegt sehr gut in der Hand, für erwachsene Menschen ist er vielleicht minimal zu klein, jedoch ist das nicht weiter schlimm. Für kleinere Kinder ist er hingegen ideal. Ebenfalls der Touchpen passt sich hier ein und ist ausziehbar, passt also für alle Altersgruppen perfekt.
Ein Bündel an Software
Neben dem bereits genannten Fotobearbeitungsprogramm gibt es noch andere Features. StreetPass gehört aus meiner Sicht zu den besten. Beim ersten Starten der StreetPass Lobby erhält man ein Puzzleteil zu einem Bild. Das kann beispielsweise Link oder Mario, Luigi und Bowser darstellen. Bis heute kommen auch immer wieder Updates raus und mit ihnen neue Bilder. Jedes Mal wenn man mit eingeschaltetem (!) 3DS durch die Gegend läuft und jemanden trifft, tauscht man sich aus. Sollte man den 3DS dann starten, wird einem der Besucher angezeigt. Aus dessen Bilder-Bibliothek darf man sich dann ein Teil aussuchen und verabschiedet sich. Für mich ist das heute noch lustig wenn ich Leute treffe. Ein anderes Feature ist ein Spiel, bei dem man sein eigenes Mii als König retten muss. Jeder getroffene Freund wird als angeheuerter Held verfügbar, es ähnelt einem stark vereinfachtem RPG.
SpotPass hingegen ist ein eher indirektes Featur und besitzt kein aktiv verwendbares Programm wie die StreetPass Lobby. Über SpotPass werden Neuigkeiten wie Toptitel im eShop, Änderungen von Zusatzinhalten oder Softwareupdateinformationen übertragen. SpotPass benötigt aus dem Grund auch eine Internetverbindung im Gegensatz zu StreetPass.
Gehen wir also mal zum eShop über. Dafür benötigt man nur eine Internetverbindung und im Idealfall Geld. Die Navigation ist einfach und das Design schlicht gehalten. Außerdem gibt es zur besseren Orientierung verschiedene Spielkategorien oder spezielle Suchen, bei denen man bestimmte Parameter festsetzt. Das Angebot reicht von neuaufgelegten Spielen älterer Konsolen über Download Versionen von Retail-Spielen bis hin zu eigenständigen eShop Spielen verschiedener Entwickler. Durch Bewertungen von verschiedenen Spielen kann man sich vorher anschauen, wie andere das Spiel beurteilen. Neben einer Wertung zwischen einem und fünf Sternen gibt es auch die Möglichkeit Schwierigkeit und Art des Spieles (Intensivspiel oder Gelegenheitsspiel) zu bewerten. Somit wird die Auswahl erleichtert. Bis heute gibt es auch immer mehr Demo-Versionen zu spielen, die bei dem Spielekauf helfen oder auch einfach Spaß machen. Sollte man viele Software Features benutzen und kaufen, sollte man die mitgelieferte SD-Karte wechseln und zu einer mit mehr Speicherkapazität greifen. Insgesamt hatte ich trotz einiger Downloads, Demo-Versionen und Dateien allerdings noch nie Probleme oder zu wenig Speicherplatz.
Eines der vielen Zubehörsachen waren die AR-Karten. AR bedeutet „augmented reality“, vielleicht habt ihr davon schon Mal gehört. Mit Hilfe eines kleinen Programmes kann man die Karten benutzen. Es gibt grundsätzlich zwei Optionen, Fotos zu machen oder zu spielen. Für Fotos legt man eine der Karten hin. Es gibt insgesamt sechs Stück, sie zeigen ein ?-Block, Mario, Link, Kirby, Samus Aran und drei Pikmin. Wenn man nun die Kamera darauf richtet, erscheint oder erscheinen die jeweiligen Figuren vor der Kamera. Man kann nun sie etwas bewegen und die Pose ändern um Fotos davon zu machen, auch das ist in 3D und 2D möglich.
Die zweite Möglichkeit war das Spielen, hierfür nimmt man die ?-Block Karte. Es gibt insgesamt 9 Spiele, die nacheinander freigeschaltet werden müssen und für viel Abwechslung sorgen. Bei FaceRaiders beispielsweise fotografiert man einen Freund und muss dann gegen fliegende Helme mit dessen Bild kämpfen. Hierfür braucht man die Karte nicht. Bei den anderen Spielen wird die Umgebung ins Spiel integriert, so wird beispielsweise eine Tischdecke virtuell verformt und zum Golfplatz. Letztlich sind alle Spiele ein bisschen anders und ganz lustig, sodass man mal ein Stündchen oder zwei verbringen kann. Insgesamt funktioniert der Umgang gut, jedoch gibt es manchmal einige Probleme mit dem Erkennen der Karten wenn der Winkel zu spitz ist.
Abschließend gibt es noch Nintendo Sound 3D, eine weiterentwickelte Form der Version vom DSi. Die Aufnahmen sind qualitativ hochwertiger und man kann sie stärker modifizieren. Hierfür kann man selber die Stimme erhöhen oder senken und beschleunigen oder verlangsamen. Es gibt auch mehr Effekte, wie Robotor oder Kirche. Auch die Qualität der Effekt ist gut bis sehr gut, sodass man auch hier ab und zu sich beschäftigen kann.
Es lebe der DS auf ewig!
Wie man schon erahnen kann, spreche ich jetzt mal die Abwärtskompatibilität an. Insgesamt ist sie sehr gut umgesetzt, eine qualitative Verbesserung oder Auflösung gibt es nicht. Beim Spielen von DS Spielen wird beim oberen Bildschirm nur ein Teil des Bildschirms genutzt, weil er ja regulär größer ist als der Touchscreen. Das stört allerdings in keinster Weise. Der Sound hingegen klingt besser, wobei das natürlich an der besseren Hardware liegt. Insgesamt ist der Modus sehr gut umgesetzt, es gibt eigentlich nichts zu kritisieren.
Wo wir schon über die unterschiedlichen Modi von 2D und 3D Spielen reden: Viel kritisiert wurde die Akkulaufzeit. Bei intensiver Nutzung in 3D hält der Akku ungefähr 4 Stunden, bei DS Spielen 6. Allerdings kann man durch Regulierung der Helligkeit noch etwa eine Stunde mehr spielen, spätestens dann geht der Akku aus. Ich persönlich finde die Akkulaufzeit gut und hatte auch nie die Probleme auf einer Fahrt nichts zu tun zu haben. Zu Hause hat man überall Steckdosen, sodass es auch kein wirkliches Problem darstellt. Zusätzlich gibt es neben dem Ladekabel auch noch die Ladestation, die ganz praktisch ist. Mit ihr steht der 3DS sicherer und zerkratzt nicht, viel mehr kann die Station allerdings nicht. Zusätzliches Geld würde ich dafür nicht ausgeben, trotzdem ist sie so ganz praktisch. Sollte man eine Hülle für seine Konsole benutzen, kann man leider nicht mehr die Ladeschale benutzen. Allerdings verliert sie auch ihren Zweck durch eine Schutzhülle und wird dann unbrauchbar.
Einen großen Kritikpunkt stelle zu Beginn der Preis von 250€ dar. Ich finde den Preis auch etwas zu hoch, aber auf Grund der vielen Vorteile und Fähigkeiten in Ordnung. Der gesenkte Preis von inzwischen 150€ ist aber aus meiner Sicht ideal und absolut angemessen. Auch die Spiele von jeweils 40€ bzw. 45€ sind aus meiner Sicht absolut in Ordnung. Ob sich die einzelnen Spiele lohnen, ist natürlich nochmal eine andere Frage.
Nach dem ursprünglichen DS gab es ja schon die Weiterentwicklung DSi, die nicht wirklich viel mehr konnte. Neben eingebauter Kamer und Internetfunktion gab es eigentlich nicht viel mehr. Von daher war ich gespannt, was uns mit dem Nintendo 3DS erwartet.
Das Grundprinzip bleibt natürlich gleich, wir haben zwei verbundene Bildschirme (DS = Dual Screen), von denen einer ein Touchscreen ist. Was aber schon schnell auffällt, ist dass der obere Bildschirm größer ist.
Auch an Knöpfen ist alles gleich geblieben, zumindest was das Steuerkreuz und ABXY betrifft. Zusätzlich gibt es ein Schiebepad als Alternative zum Steuerkreuz. Während letzteres leider etwas schwerer zu bedienen ist und man einen etwas zu starken Widerstand spürt, funktioniert das Schiebepad umso besser. Das Widerstandsproblem gibt es zum Glück bei den ABXY-Knöpfen nicht.
Aber schauen wir uns noch die restlichen Sachen aus unserer Verpackung an. Mein auqablauer 3DS, eine Ladeschale und ein Ladekabel, eine SD Karte mit 2 GB, ein teleskopartiger Touchpen, AR-Karten und natürlich Anleitungen. Ich werde die einzelnen Zubehörteile nach und nach in meiner Rezension beurteilen. Aber zunächst man zur Konsole selber...
Eintauchen in die dritte Dimension
Wer kennt schon nicht 3D? Ich war bei den allersten Kinofilmen eher mäßig beeindruckt und fand im ersten Moment diese Neuerung nicht so spektakulär. Im Laufe der Zeit wurden die Filme besser und die Technik verbesserte sich, allerdings benötigte man für alles noch eine Brille. Mit großer Erwartung an das kleine Gerät kaufte ich es also und schaltete es an. Erstmal nichts, alles 2D. Einstellungen werden vorgenommen und so weiter. Dann, endlich kommt die Frage nach der Kalibrierung des 3D-Effektes. Um meinen Eindruck zusammenzufassen: Wow! Auch wenn man nur einen kleinen Schriftzug hatte, der langsam noch vorne gezogen wurde und dann wieder verschwand. Nach der ganzen Einstellung warf ich sofort mein gekauftes Spiel Oracina of Time 3D ein. Nach vielen Stunden des Spielens und nach all den Spielen die ich bis heute kann ich nur sagen, wie toll der 3D-Effekt ist. Zusammen mit der deutlich verbesserten Auflösung gegenüber dem DS ist die Grafik der neuen Handheldkonsole einfach umwerfend.
Sollte man hingegen nur in 2D spielen wollen, funktioniert auch das ohne Probleme. Hierfür stellt man den 3D Regler ganz nach unten. Und hier sind wir bei einer weiteren tollen Funktion des 3DS. Wenn man im Auto fährt, funktioniert der 3D-Effekt nicht genau, weil die einzelnen Bilder dann durcheinander sind. Letztlich wird ja ein Bild für das linke und eines für das rechte angezeigt. Wenn man sich zu sehr bewegt, sieht man die Bilder leider einzeln. Um dies zu vermeiden, muss man den Effekt ganz ausstellen oder stufenlos verringern. Somit kann man den 3D-Effekt auch minimieren um ihn auf Reisen genießen zu können.
Auch der Sound ist hervorragend. Obwohl man es im Home-Menü des 3DS noch nicht wirklich beurteilen kann, zeigen gerade Titel wie Ocarina of Time oder New Super Mario Bros 2 wozu diese Konsole in der Lage ist. Auch der Kopfhöreranschluss stört dabei nicht die Qualität – es sei denn man besitzt einen sehr schlechten Kopfhörer =)
Die Kamera ist besser als die des DSi, jedoch ist die Qualität inzwischen in Ordnung bis halbwegs gut, allerdings auch nicht mehr. Das Feature dreidimensionale Fotos zu schießen ist hingegen sehr gut gelungen. Mithilfe des 3D-Reglers kann man auch die Stärke des Effektes einstellen. Sollte man Fotos, egal ob zwei- oder dreidimensional, bearbeiten wollen, kann man schlichtweg das bereits im Betriebssystem vorhandene Bearbeitungsprogramm aufrufen. Neben einigen Tools kann man auch die Fotos mit Glitzersternchen, Kleeblättern usw. verzieren. Eine ernsthafte Software ist es natürlich nicht, aber sie macht auf jeden Fall Spaß.
Die dreidimensionale Videos hingegen sind eher schlecht als recht, da merkt man stark die mäßige Qualität der Kamera. Also lieber nur fotografieren in 2D/3D.
Design
Egal ob aquablau, schwarz, rot, korallenrosa, die unterschiedlichen Schattierungen und Transperenzeffekte sehen toll aus. Ich persönlich fand aquablau am schönsten wegen der Farbe, aber auch der rote oder schwarze sahen toll aus. Letztlich ist die Schattierung und der Glanz bei allen Systemen gleich. Auch wenn der schwarze 3D-Topscreen zunächst ein wenig den Gesamteindruck stört, gewöhnt man sich nach wenigen Minuten daran. Die glänzenden Innenseiten sind robust und stören sich an kleineren Kratzern nicht. Leider sieht das bei dem Außengehäuse anders aus. Dieses zerkratzt sehr schnell, was schade ist. Optisch bleibt der Gesamteindruck trotzdem sehr gut. Auch die Verarbeitung ist sehr gut und sollte der 3DS mal hinfallen ist das kein Problem.
Der 3DS liegt sehr gut in der Hand, für erwachsene Menschen ist er vielleicht minimal zu klein, jedoch ist das nicht weiter schlimm. Für kleinere Kinder ist er hingegen ideal. Ebenfalls der Touchpen passt sich hier ein und ist ausziehbar, passt also für alle Altersgruppen perfekt.
Ein Bündel an Software
Neben dem bereits genannten Fotobearbeitungsprogramm gibt es noch andere Features. StreetPass gehört aus meiner Sicht zu den besten. Beim ersten Starten der StreetPass Lobby erhält man ein Puzzleteil zu einem Bild. Das kann beispielsweise Link oder Mario, Luigi und Bowser darstellen. Bis heute kommen auch immer wieder Updates raus und mit ihnen neue Bilder. Jedes Mal wenn man mit eingeschaltetem (!) 3DS durch die Gegend läuft und jemanden trifft, tauscht man sich aus. Sollte man den 3DS dann starten, wird einem der Besucher angezeigt. Aus dessen Bilder-Bibliothek darf man sich dann ein Teil aussuchen und verabschiedet sich. Für mich ist das heute noch lustig wenn ich Leute treffe. Ein anderes Feature ist ein Spiel, bei dem man sein eigenes Mii als König retten muss. Jeder getroffene Freund wird als angeheuerter Held verfügbar, es ähnelt einem stark vereinfachtem RPG.
SpotPass hingegen ist ein eher indirektes Featur und besitzt kein aktiv verwendbares Programm wie die StreetPass Lobby. Über SpotPass werden Neuigkeiten wie Toptitel im eShop, Änderungen von Zusatzinhalten oder Softwareupdateinformationen übertragen. SpotPass benötigt aus dem Grund auch eine Internetverbindung im Gegensatz zu StreetPass.
Gehen wir also mal zum eShop über. Dafür benötigt man nur eine Internetverbindung und im Idealfall Geld. Die Navigation ist einfach und das Design schlicht gehalten. Außerdem gibt es zur besseren Orientierung verschiedene Spielkategorien oder spezielle Suchen, bei denen man bestimmte Parameter festsetzt. Das Angebot reicht von neuaufgelegten Spielen älterer Konsolen über Download Versionen von Retail-Spielen bis hin zu eigenständigen eShop Spielen verschiedener Entwickler. Durch Bewertungen von verschiedenen Spielen kann man sich vorher anschauen, wie andere das Spiel beurteilen. Neben einer Wertung zwischen einem und fünf Sternen gibt es auch die Möglichkeit Schwierigkeit und Art des Spieles (Intensivspiel oder Gelegenheitsspiel) zu bewerten. Somit wird die Auswahl erleichtert. Bis heute gibt es auch immer mehr Demo-Versionen zu spielen, die bei dem Spielekauf helfen oder auch einfach Spaß machen. Sollte man viele Software Features benutzen und kaufen, sollte man die mitgelieferte SD-Karte wechseln und zu einer mit mehr Speicherkapazität greifen. Insgesamt hatte ich trotz einiger Downloads, Demo-Versionen und Dateien allerdings noch nie Probleme oder zu wenig Speicherplatz.
Eines der vielen Zubehörsachen waren die AR-Karten. AR bedeutet „augmented reality“, vielleicht habt ihr davon schon Mal gehört. Mit Hilfe eines kleinen Programmes kann man die Karten benutzen. Es gibt grundsätzlich zwei Optionen, Fotos zu machen oder zu spielen. Für Fotos legt man eine der Karten hin. Es gibt insgesamt sechs Stück, sie zeigen ein ?-Block, Mario, Link, Kirby, Samus Aran und drei Pikmin. Wenn man nun die Kamera darauf richtet, erscheint oder erscheinen die jeweiligen Figuren vor der Kamera. Man kann nun sie etwas bewegen und die Pose ändern um Fotos davon zu machen, auch das ist in 3D und 2D möglich.
Die zweite Möglichkeit war das Spielen, hierfür nimmt man die ?-Block Karte. Es gibt insgesamt 9 Spiele, die nacheinander freigeschaltet werden müssen und für viel Abwechslung sorgen. Bei FaceRaiders beispielsweise fotografiert man einen Freund und muss dann gegen fliegende Helme mit dessen Bild kämpfen. Hierfür braucht man die Karte nicht. Bei den anderen Spielen wird die Umgebung ins Spiel integriert, so wird beispielsweise eine Tischdecke virtuell verformt und zum Golfplatz. Letztlich sind alle Spiele ein bisschen anders und ganz lustig, sodass man mal ein Stündchen oder zwei verbringen kann. Insgesamt funktioniert der Umgang gut, jedoch gibt es manchmal einige Probleme mit dem Erkennen der Karten wenn der Winkel zu spitz ist.
Abschließend gibt es noch Nintendo Sound 3D, eine weiterentwickelte Form der Version vom DSi. Die Aufnahmen sind qualitativ hochwertiger und man kann sie stärker modifizieren. Hierfür kann man selber die Stimme erhöhen oder senken und beschleunigen oder verlangsamen. Es gibt auch mehr Effekte, wie Robotor oder Kirche. Auch die Qualität der Effekt ist gut bis sehr gut, sodass man auch hier ab und zu sich beschäftigen kann.
Es lebe der DS auf ewig!
Wie man schon erahnen kann, spreche ich jetzt mal die Abwärtskompatibilität an. Insgesamt ist sie sehr gut umgesetzt, eine qualitative Verbesserung oder Auflösung gibt es nicht. Beim Spielen von DS Spielen wird beim oberen Bildschirm nur ein Teil des Bildschirms genutzt, weil er ja regulär größer ist als der Touchscreen. Das stört allerdings in keinster Weise. Der Sound hingegen klingt besser, wobei das natürlich an der besseren Hardware liegt. Insgesamt ist der Modus sehr gut umgesetzt, es gibt eigentlich nichts zu kritisieren.
Wo wir schon über die unterschiedlichen Modi von 2D und 3D Spielen reden: Viel kritisiert wurde die Akkulaufzeit. Bei intensiver Nutzung in 3D hält der Akku ungefähr 4 Stunden, bei DS Spielen 6. Allerdings kann man durch Regulierung der Helligkeit noch etwa eine Stunde mehr spielen, spätestens dann geht der Akku aus. Ich persönlich finde die Akkulaufzeit gut und hatte auch nie die Probleme auf einer Fahrt nichts zu tun zu haben. Zu Hause hat man überall Steckdosen, sodass es auch kein wirkliches Problem darstellt. Zusätzlich gibt es neben dem Ladekabel auch noch die Ladestation, die ganz praktisch ist. Mit ihr steht der 3DS sicherer und zerkratzt nicht, viel mehr kann die Station allerdings nicht. Zusätzliches Geld würde ich dafür nicht ausgeben, trotzdem ist sie so ganz praktisch. Sollte man eine Hülle für seine Konsole benutzen, kann man leider nicht mehr die Ladeschale benutzen. Allerdings verliert sie auch ihren Zweck durch eine Schutzhülle und wird dann unbrauchbar.
Einen großen Kritikpunkt stelle zu Beginn der Preis von 250€ dar. Ich finde den Preis auch etwas zu hoch, aber auf Grund der vielen Vorteile und Fähigkeiten in Ordnung. Der gesenkte Preis von inzwischen 150€ ist aber aus meiner Sicht ideal und absolut angemessen. Auch die Spiele von jeweils 40€ bzw. 45€ sind aus meiner Sicht absolut in Ordnung. Ob sich die einzelnen Spiele lohnen, ist natürlich nochmal eine andere Frage.
16 Bewertungen, 5 Kommentare
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09.07.2013, 09:37 Uhr von Little-Peach
Bewertung: sehr hilfreichSH :)
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09.07.2013, 07:55 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichGLG SIMONE -- GEGENLESUNG WÄRE TOLL
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08.07.2013, 21:20 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichSonnige Grüße von der KATJA
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08.07.2013, 14:33 Uhr von Lale
Bewertung: besonders wertvollAllerbesten Gruß *~*
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08.07.2013, 14:17 Uhr von monagirl
Bewertung: sehr hilfreichMona lässt dir liebe Grüße da
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