Ein König für Deutschland (Taschenbuch) / Andreas Eschbach Testbericht
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Erfahrungsbericht von margy
ein könig für deutschland
Pro:
siehe bericht
Kontra:
siehe bericht
Empfehlung:
Ja
Zum Buch:
Das 496seitige Taschenbuch erschien im Bastei Lübbe Verlag am 24. Juni 2011. Unter der ISBN 978-3404160181 kostet es 9,99 €. Der Titel ist auch als Hörbuch lieferbar.
Buchumschlag:
Der Umschlag ist weiß mit grauen und rosa Stellen. Unten in der Mitte ist ein schwarzer Adler abgebildet.
Autor:
Andreas Eschbach, geboren 1959, studierte Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Er lebt als freier Schriftsteller mit seiner Frau an der französischen Atlantikküste.
Klappentext:
Wir schreiben das Jahr 2009. Im Dom zu Aachen soll ein neuer deutscher König gekrönt werden. Und niemand versteht, wie es soweit kommen konnte. Einmal König sein - die Macht haben, Dinge zu verändern. Mit gesundem Menschenverstand die Welt geraderücken. Was wäre, wenn man tatsächlich plötzlich die Möglichkeit dazu hätte? Könnten Sie der Versuchung widerstehen? Kann Simon König es? Die Frage stellt sich ihm, als er in den Besitz eines Computer-Programmes kommt, mit dem sich die Resultate von Wahlmaschinen manipulieren lassen. Was dann geschieht, hätte er sich in seinen wildesten Träumen nicht vorzustellen gewagt ...
Weitere Bücher dieses Schriftstellers:
Ausgebrannt
Der Nobelpreis
Eine Billion Dollar
Der Letzte seiner Art
Exponentialdrift
Solarstation
Kelwitts Stern
Das Marsprojekt
Die Haarteppichknüpfer
Perfect Copy - Die zweite Schöpfung
Die seltene Gabe
Eine Trillion Euro
Quest
Eine unberührte Welt
Zum Auftakt des Romanes:
Diejenigen, die wählen, entscheiden gar nichts.
Diejenigen, die die Stimmen zählen, entscheiden alles.
Pressestimmen aus dem Innenteil des Buches:
Jede Stimme zählt -
die Frage ist nur, für wen!
Eschbach denkt konsquent weiter, was schon längst Gegenwart ist und kaum jemand wahrhaben will. (Deutsche Welle über Ausgebrannt)
In seinem neuen Buch beschäftigt sich Andreas Eschbach mit dem Thema der Wahlmanipulation. Nach der Lektüre des intensiv recherchierten Romans stellt man sich die Frage: Entscheidet meine Stimme am 27.09.2009 wirklich mit über unsere neue Regierung?
Aus dem Inhalt des Buches:
Bild des Autors und Kurzbiografie
Gegliederte Angaben zum Autor
Interview mit dem Autor: Von der Idee zum Buch
Eine wichtige Aussage aus dem Buchtext:
"Schwörst du, dass du als König
deine ganze Kraft dem deutschen Volk widmen wirst,
um seinen Nutzen zu mehren
und Schaden von ihm zu wenden?"
Simon hob die rechte Hand. "Ich schwöre es."
Leseprobe:
Teil 1: Das Programm
Kapitel 1
"Betrachten Sie das Folgende bitte als deutliche Warnung", sagte der Richter und sah Vincent eindringlich an. "Sind Sie imstande, eine Warnung zu verstehen, Mister Merrit, wenn man sie als solche kennzeichnet und laut und deutlich ausspricht?"
"Ja, Euer Ehren", beeilte sich Vincent mit heftigem Kopfnicken zu versichern und dachte: Er darf mir an den Kopf schmeißen, was er will, Hauptsache, ich komme hier heil raus!
"Das sollten Sie auch. Denn wenn man Sie noch einmal erwischt, wie Sie irgendwelche illegalen Dinge mit einem Computer anstellen, dann, Mister Merrit, werden Sie Ihre Freiheit für sehr, sehr lange Zeit los sein." Der Richter , Seine Ehren Alfred J. Straw, sprach so laut und so deutlich, dass seine Stimme von den Wänden und der reich verzierten Decke des Gerichtssaals 2 des Philadelphia Municipal Court widerhallte. "Und um Eurer Vorstellungskraft hinsichtlich dessen, was das bedeutet, auf die Sprünge zu helfen, verurteile ich Sie zu einer Woche Arrest im Oak Tree Detention Center. Die Strafe ist sofort anzutreten."
Damit fiel der Hammer.
Schreibstil:
bewegliches, variierendes Tempo, interessant, fantastisch, faszinierend, erstaunlich, spannend, bewegend
Meinung:
In diesem Roman geht es um die Geschichte eines jungen Mannes. Er ist ein Programmierer und betätigt sich gelegentlich als Hacker. Vor Jahren, es war noch in seiner Jugendzeit, machte er einen großen Fehler und geht deshalb nach Florida, will einen neuen Anfang starten. Er findet eine Arbeit in einer technologischen Firma der Industrie. Er soll ein Programm schreiben, um die Ergebnisse von Wahlen zu beeinflussen. Es geht um Manipulation. Im Jahr 2000 steht die Wahl des Präsidenten vor. Wird Vincent Merrit es bis dahin schaffen, so dass in die Ergebnisse der Wahl eingegriffen werden kann?
Es vergehen 8 Jahre, in denen es ruhig ist. Doch dann kommt wieder jemand mit einem Auftrag auf Vincent zu und ihm ist das nicht geheuer. Vincent merkt und spürt, dass die Menschen zu weit gehen und ihm widerstrebt es, das zu unterstützen. Also sucht er seinen Stiefvater auf und weiht ihn in die Sache ein.
Andreas Eschbach schreibt die Geschichte der Handlung fiktiv. Er machte sich Gedanken darüber, was passieren würde, könnte man Wahlen beeinflussen und manipulieren. Vincent, der hier brav den Auftrag entgegennimmt, kann sich nicht klar ausdrücken und verneinen. Das traut er sich nicht. Er ist ja nur ein kleiner Mitarbeiter und will seine einmal erworbene Stelle nicht verlieren. Vincents Chefin verehrt Bush, der Mann, der in Amerika zur Wahl ansteht. Tatsächlich gewinnt Bush die Wahl und man fragt sich, ob die Wahl damals schon manipuliert wurde. Die Geschichte, die Eschbach schreibt, könnte sich wirklich so zugetragen haben.
Das, was Vincent macht, nämlich Programme schreiben zur Manipulation der Wahlen, möchten andere für sich nutzen, um die Wahlen jetzt schon in ihre Denkrichtung zu beeinflussen. Das spielt sich dann schon in Deutschland ab. Was 8 Jahre zuvor in Amerika stattfand, zieht jetzt, 8 Jahre später immer weitere Kreise und verbreitet sich. In Deutschland soll die Monarchie eingeführt werden wie zum Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20. Jahrhunderts. Nichts ist mehr sicher, alles wird manipuliert. Man muss nur korrupt genug dafür sein.
Dabei ist der 1. Teil, der sich in Amerika abspielt, sehr temporeich geschrieben, der 2. Teil eher in einem langsameren Rhythmus, nicht mehr so schnell.
Gruselig anmutende Szenen kommen darin vor und auch das Seelenspiel des jungen Vincent, der in seinen Zweifeln steckt und sich letztendlich an seinen Vater wendet, weil er selbst keine Lösung für sein Problem sieht.
Fakten sind gemischt mit fiktiven Handlungen und Darstellungen, das Gedankenspiel des Autors, was passiert, wenn Wahlen manipulierbar wären, zu Ende gesponnen. Gäbe es bei uns heute Hartz IV, wenn die Wahl damals manipuliert war? Was wäre heute anders, hätte es die Manipulation nicht gegeben? Es geht um Wahlcomputer und was wäre, wenn....
Das 496seitige Taschenbuch erschien im Bastei Lübbe Verlag am 24. Juni 2011. Unter der ISBN 978-3404160181 kostet es 9,99 €. Der Titel ist auch als Hörbuch lieferbar.
Buchumschlag:
Der Umschlag ist weiß mit grauen und rosa Stellen. Unten in der Mitte ist ein schwarzer Adler abgebildet.
Autor:
Andreas Eschbach, geboren 1959, studierte Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Er lebt als freier Schriftsteller mit seiner Frau an der französischen Atlantikküste.
Klappentext:
Wir schreiben das Jahr 2009. Im Dom zu Aachen soll ein neuer deutscher König gekrönt werden. Und niemand versteht, wie es soweit kommen konnte. Einmal König sein - die Macht haben, Dinge zu verändern. Mit gesundem Menschenverstand die Welt geraderücken. Was wäre, wenn man tatsächlich plötzlich die Möglichkeit dazu hätte? Könnten Sie der Versuchung widerstehen? Kann Simon König es? Die Frage stellt sich ihm, als er in den Besitz eines Computer-Programmes kommt, mit dem sich die Resultate von Wahlmaschinen manipulieren lassen. Was dann geschieht, hätte er sich in seinen wildesten Träumen nicht vorzustellen gewagt ...
Weitere Bücher dieses Schriftstellers:
Ausgebrannt
Der Nobelpreis
Eine Billion Dollar
Der Letzte seiner Art
Exponentialdrift
Solarstation
Kelwitts Stern
Das Marsprojekt
Die Haarteppichknüpfer
Perfect Copy - Die zweite Schöpfung
Die seltene Gabe
Eine Trillion Euro
Quest
Eine unberührte Welt
Zum Auftakt des Romanes:
Diejenigen, die wählen, entscheiden gar nichts.
Diejenigen, die die Stimmen zählen, entscheiden alles.
Pressestimmen aus dem Innenteil des Buches:
Jede Stimme zählt -
die Frage ist nur, für wen!
Eschbach denkt konsquent weiter, was schon längst Gegenwart ist und kaum jemand wahrhaben will. (Deutsche Welle über Ausgebrannt)
In seinem neuen Buch beschäftigt sich Andreas Eschbach mit dem Thema der Wahlmanipulation. Nach der Lektüre des intensiv recherchierten Romans stellt man sich die Frage: Entscheidet meine Stimme am 27.09.2009 wirklich mit über unsere neue Regierung?
Aus dem Inhalt des Buches:
Bild des Autors und Kurzbiografie
Gegliederte Angaben zum Autor
Interview mit dem Autor: Von der Idee zum Buch
Eine wichtige Aussage aus dem Buchtext:
"Schwörst du, dass du als König
deine ganze Kraft dem deutschen Volk widmen wirst,
um seinen Nutzen zu mehren
und Schaden von ihm zu wenden?"
Simon hob die rechte Hand. "Ich schwöre es."
Leseprobe:
Teil 1: Das Programm
Kapitel 1
"Betrachten Sie das Folgende bitte als deutliche Warnung", sagte der Richter und sah Vincent eindringlich an. "Sind Sie imstande, eine Warnung zu verstehen, Mister Merrit, wenn man sie als solche kennzeichnet und laut und deutlich ausspricht?"
"Ja, Euer Ehren", beeilte sich Vincent mit heftigem Kopfnicken zu versichern und dachte: Er darf mir an den Kopf schmeißen, was er will, Hauptsache, ich komme hier heil raus!
"Das sollten Sie auch. Denn wenn man Sie noch einmal erwischt, wie Sie irgendwelche illegalen Dinge mit einem Computer anstellen, dann, Mister Merrit, werden Sie Ihre Freiheit für sehr, sehr lange Zeit los sein." Der Richter , Seine Ehren Alfred J. Straw, sprach so laut und so deutlich, dass seine Stimme von den Wänden und der reich verzierten Decke des Gerichtssaals 2 des Philadelphia Municipal Court widerhallte. "Und um Eurer Vorstellungskraft hinsichtlich dessen, was das bedeutet, auf die Sprünge zu helfen, verurteile ich Sie zu einer Woche Arrest im Oak Tree Detention Center. Die Strafe ist sofort anzutreten."
Damit fiel der Hammer.
Schreibstil:
bewegliches, variierendes Tempo, interessant, fantastisch, faszinierend, erstaunlich, spannend, bewegend
Meinung:
In diesem Roman geht es um die Geschichte eines jungen Mannes. Er ist ein Programmierer und betätigt sich gelegentlich als Hacker. Vor Jahren, es war noch in seiner Jugendzeit, machte er einen großen Fehler und geht deshalb nach Florida, will einen neuen Anfang starten. Er findet eine Arbeit in einer technologischen Firma der Industrie. Er soll ein Programm schreiben, um die Ergebnisse von Wahlen zu beeinflussen. Es geht um Manipulation. Im Jahr 2000 steht die Wahl des Präsidenten vor. Wird Vincent Merrit es bis dahin schaffen, so dass in die Ergebnisse der Wahl eingegriffen werden kann?
Es vergehen 8 Jahre, in denen es ruhig ist. Doch dann kommt wieder jemand mit einem Auftrag auf Vincent zu und ihm ist das nicht geheuer. Vincent merkt und spürt, dass die Menschen zu weit gehen und ihm widerstrebt es, das zu unterstützen. Also sucht er seinen Stiefvater auf und weiht ihn in die Sache ein.
Andreas Eschbach schreibt die Geschichte der Handlung fiktiv. Er machte sich Gedanken darüber, was passieren würde, könnte man Wahlen beeinflussen und manipulieren. Vincent, der hier brav den Auftrag entgegennimmt, kann sich nicht klar ausdrücken und verneinen. Das traut er sich nicht. Er ist ja nur ein kleiner Mitarbeiter und will seine einmal erworbene Stelle nicht verlieren. Vincents Chefin verehrt Bush, der Mann, der in Amerika zur Wahl ansteht. Tatsächlich gewinnt Bush die Wahl und man fragt sich, ob die Wahl damals schon manipuliert wurde. Die Geschichte, die Eschbach schreibt, könnte sich wirklich so zugetragen haben.
Das, was Vincent macht, nämlich Programme schreiben zur Manipulation der Wahlen, möchten andere für sich nutzen, um die Wahlen jetzt schon in ihre Denkrichtung zu beeinflussen. Das spielt sich dann schon in Deutschland ab. Was 8 Jahre zuvor in Amerika stattfand, zieht jetzt, 8 Jahre später immer weitere Kreise und verbreitet sich. In Deutschland soll die Monarchie eingeführt werden wie zum Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20. Jahrhunderts. Nichts ist mehr sicher, alles wird manipuliert. Man muss nur korrupt genug dafür sein.
Dabei ist der 1. Teil, der sich in Amerika abspielt, sehr temporeich geschrieben, der 2. Teil eher in einem langsameren Rhythmus, nicht mehr so schnell.
Gruselig anmutende Szenen kommen darin vor und auch das Seelenspiel des jungen Vincent, der in seinen Zweifeln steckt und sich letztendlich an seinen Vater wendet, weil er selbst keine Lösung für sein Problem sieht.
Fakten sind gemischt mit fiktiven Handlungen und Darstellungen, das Gedankenspiel des Autors, was passiert, wenn Wahlen manipulierbar wären, zu Ende gesponnen. Gäbe es bei uns heute Hartz IV, wenn die Wahl damals manipuliert war? Was wäre heute anders, hätte es die Manipulation nicht gegeben? Es geht um Wahlcomputer und was wäre, wenn....
35 Bewertungen, 6 Kommentare
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18.11.2012, 18:46 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreich...und ganz liebe sonntagsgrüße
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18.11.2012, 16:48 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichschönen sonntag noch lg. petra
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18.11.2012, 15:27 Uhr von MultiCheat2win
Bewertung: sehr hilfreichSH und einen schönen Sonntag! :)
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18.11.2012, 14:07 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Edith und Claus
-
18.11.2012, 13:41 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchönen Sonntag, SH und LG Miraculix1967
-
18.11.2012, 13:19 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichViele liebe Grüße. KATJA
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