The Dark Knight (Blu-ray) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2010
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Erfahrungsbericht von Besserwisser1
Bester Batman Film aller Zeiten - in Blu-ray noch besser!!!
Pro:
Dank Blu-ray ist eine super Bild- und Tonqualität vorhanden.
Kontra:
keine
Empfehlung:
Ja
Regie:
Christopher Nolan
Besetzung:
Aaron Eckhart
Christian Bale
Gary Oldman
Heath Ledger (RIP)
Maggie Gyllenhaal
Michael Caine
Morgan Freeman
Infos:
In 2008 wurde viel spekuliert über das Filmereignis des Jahres. Unzählige Lobeshymnen verfasste man von der anderen Seite des grossen Teiches. Und tatsächlich brach "The Dark Knight" in Amerika alle Rekorde.
Die Anfangssequenz erinnert durch seine ungewohnt helle Inszenierung nicht unbedingt an ein episches Abenteuer. Auch der neue Score ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Es braucht also einen Moment, bis man sich in Nolans vergrössertem Gotham zurechtfindet, und man Hans Zimmers epochalen Batman-Sound wirken lassen kann. Dann aber schlägt der Film wie eine Wucht ein, und verwandelt sich von der Storyline her wohl zum düstersten Abenteuer des dunklen Ritters. Ähnlich der 9. Symphonie Beethovens, baut die Story langsam, aber voller Vorahnungen auf. Bruchstückhafte Sequenzen setzen sich langsam in einem dunkel dämmerndem Crescendo zusammen. Die Dialoge entwickeln eine derartige Eigendynamik, dass ihre Bedeutung und Umsetzung sich mit den grössten Dramen der Leinwandgeschichte messen können. Und dann, auf einmal, ergibt alles einen Sinn und ein Bild entsteht, wie es brachialer, chaotischer und beängstigender wohl kaum sein könnte. Doch auch die leisten Klänge überzeugen. Gerade die Gespräche zwischen den Erzfeinden Joker und Batman machen den Film auch abseits der grossartig inszenierten Actionsequenzen zu einem Hochgenuss, der noch lange nachhallt. Und nicht selten findet man (gewollte?) Erklärungsversuche, weshalb die Welt so ist, wie sie ist. Was die Kampfszenen angeht, so hat Nolan eindeutig etwas aus seinem Batman-Erstling gelernt. Die Sequenzen sind übersichtlicher und geschliffener, haben jedoch nichts von ihrer mythischen, ja tollwütigen Kraft verloren. Natürlich muss auch ich Heath Ledgers Leistung als eine oscarverdächtige Darstellung hervorheben. Ganz klar, der Joker dominiert den Film mit einer Performance, welche wohl noch lange unerreicht bleiben wird. Doch wäre das nicht möglich, bestünde nicht diese grossartige Basis, angeführt von Bale, Oldman und Caine. Erst die Chemie zwischen den einzelnen Figuren ist es, welche die Leistung eines jeden Einzelnen zur Perfektion bringt. The Dark Knight ist ganz grosses Kino, mit perfektem Timing in allen Belangen. Dabei muss man nicht einmal Batman-Fan sein, um mir zuzustimmen.
Christopher Nolan
Besetzung:
Aaron Eckhart
Christian Bale
Gary Oldman
Heath Ledger (RIP)
Maggie Gyllenhaal
Michael Caine
Morgan Freeman
Infos:
In 2008 wurde viel spekuliert über das Filmereignis des Jahres. Unzählige Lobeshymnen verfasste man von der anderen Seite des grossen Teiches. Und tatsächlich brach "The Dark Knight" in Amerika alle Rekorde.
Die Anfangssequenz erinnert durch seine ungewohnt helle Inszenierung nicht unbedingt an ein episches Abenteuer. Auch der neue Score ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Es braucht also einen Moment, bis man sich in Nolans vergrössertem Gotham zurechtfindet, und man Hans Zimmers epochalen Batman-Sound wirken lassen kann. Dann aber schlägt der Film wie eine Wucht ein, und verwandelt sich von der Storyline her wohl zum düstersten Abenteuer des dunklen Ritters. Ähnlich der 9. Symphonie Beethovens, baut die Story langsam, aber voller Vorahnungen auf. Bruchstückhafte Sequenzen setzen sich langsam in einem dunkel dämmerndem Crescendo zusammen. Die Dialoge entwickeln eine derartige Eigendynamik, dass ihre Bedeutung und Umsetzung sich mit den grössten Dramen der Leinwandgeschichte messen können. Und dann, auf einmal, ergibt alles einen Sinn und ein Bild entsteht, wie es brachialer, chaotischer und beängstigender wohl kaum sein könnte. Doch auch die leisten Klänge überzeugen. Gerade die Gespräche zwischen den Erzfeinden Joker und Batman machen den Film auch abseits der grossartig inszenierten Actionsequenzen zu einem Hochgenuss, der noch lange nachhallt. Und nicht selten findet man (gewollte?) Erklärungsversuche, weshalb die Welt so ist, wie sie ist. Was die Kampfszenen angeht, so hat Nolan eindeutig etwas aus seinem Batman-Erstling gelernt. Die Sequenzen sind übersichtlicher und geschliffener, haben jedoch nichts von ihrer mythischen, ja tollwütigen Kraft verloren. Natürlich muss auch ich Heath Ledgers Leistung als eine oscarverdächtige Darstellung hervorheben. Ganz klar, der Joker dominiert den Film mit einer Performance, welche wohl noch lange unerreicht bleiben wird. Doch wäre das nicht möglich, bestünde nicht diese grossartige Basis, angeführt von Bale, Oldman und Caine. Erst die Chemie zwischen den einzelnen Figuren ist es, welche die Leistung eines jeden Einzelnen zur Perfektion bringt. The Dark Knight ist ganz grosses Kino, mit perfektem Timing in allen Belangen. Dabei muss man nicht einmal Batman-Fan sein, um mir zuzustimmen.
17 Bewertungen, 2 Kommentare
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03.01.2011, 15:37 Uhr von catmum68
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreicher Bericht, LG
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03.01.2011, 13:44 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichFreue mich über deine Gegenlesungen Ein SH von der KATJA
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