Zitadelle Spandau Testbericht

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Erfahrungsbericht von celles

karlheinz 46: zur Zitadelle

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Bericht karlheinz46:
****************

Hallo aus Wien!


Die Zitadelle in Spandau hält den Rekord als ältestes nichtkirchliches Gebäude in Berlin. Die Erwähnung der Zitadelle fand um das Jahr 1200 herum statt. Der Juliusturm behauptete sich als der älteste Teil in der Zitadelle. Er wird dem Mittelalter zugeordnet.

Eintrittspreise mit Museum, Juliusturm, Ausstellungen: 4,50 € / ermäßigt 2,50 €. Anfahrt mit der U7 und dem Bus X 33.

Am Juliusturm
13599
Berlin

Telefon: +49(30)3549440
Fax: +49(30)354944296

Öffnungszeiten: Mo-So 10-17 Uhr


Wir nahmen die U7 und mussten dann ein wengerl zu Fuß hatschen. Die Zitadelle liegt nicht eben zentral an der Straße. Ich musste schon ein bisschen Ausschau halten, um sie nicht zu übersehen. Ich bin immer von Festungen hingerissen. Das war so eine Ziegelfestung. Nach kurzem Waldweg waren wir dann bei der Zugbrücke. Die Sicht auf die Zitadelle war eine Freude für meine Augen.


Das Tor der Zitadelle war fast in drei Farben. Ganz unten sah ich die Textur von Steinen, die mehr weiß waren. Etwas darüber ging es ins Bräunliche und Oben und an der Seite ins Karminrote. Der runde Giebel war der Stolz der Zitadelle. Im Hof war dann Kopfsteinpflaster. Der Juliusturm war leider geschlossen und daher hatte man an diesem Tag von uns keinen Eintritt verlangt. Es war wohl der runde Turm mit den vielen Zinnen.


Der Burggraben war mit Wasser gefüllt und an der Burgmauer klommen schon die ersten Pflanzen und Bäume empor. Teile der Burgmauer waren oben ebenso grün. Die Natur holte sich schon langsam ihr Revier zurück. Im Burghof waren Kanäle zum Burggraben. An einen konnte wir ganz nahe herankommen.


Au ja, da waren viele weiße Denkmäler. Eines fand ich ganz vortrefflich. Albrecht stand da mit einem angewinkelten, linken Bein, offener Robe und festem Helm. Er hatte ein Messer in seiner Scheide und hob mit seiner rechten Hand ein Kreuz in die Höh.


Was ich noch faszinierte, waren die Kasernengebäude in der Zitadelle. Sie waren so dunkelgelb mit roten Verzierungen um die Fenster herum.



Die Mörser, die ich sah, waren noch alle gut in Schuss. Sie waren aber mit roten Verschlüssen unbrauchbar gemacht worden. Der Exerzierplatz war für mich dann noch von großem Interesse. Die Feldschmiede war sehr interessant, das Theater weniger. Aber wahrscheinlich hatte man eben eine Aufführung vor, denn der Hof war sehr angeräumt und Leute mit Scheinwerfern und Kameras gondelten herum. Die Museen waren alle geschlossen. Dafür dann eben gratis nur den Hof betrachten.


Von einer schwarzen Tafel erfuhr ich, dass General August von Thümen am 27.4.1813 Spandau befreite. Von wem aber dann nicht. Das musste ich nachblättern.



Die Spandauer Zitadelle war für mich geschichtlich sehr gehaltvoll und der Besuch hat mir gefallen.


Bis bald


Heinz

43 Bewertungen, 8 Kommentare

  • anonym

    04.03.2012, 00:26 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lieber Gruß*********

  • morla

    03.03.2012, 21:45 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^^^petra

  • sigrid9979

    03.03.2012, 17:05 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: besonders wertvoll

    Wünsche einen schönen Samstag..

  • Himbeerhimmel

    03.03.2012, 16:15 Uhr von Himbeerhimmel
    Bewertung: sehr hilfreich

    toller Bericht! :)

  • katjafranke

    03.03.2012, 16:06 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße KATJA...

  • XXLALF

    03.03.2012, 13:54 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...und ein wunderschönes, sonniges wochenende

  • Lenni26

    03.03.2012, 10:42 Uhr von Lenni26
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße, Lenni26

  • tbiegel

    03.03.2012, 10:27 Uhr von tbiegel
    Bewertung: sehr hilfreich

    als Berliner kenne ich die Zitadelle...