Monopoly Tycoon (Management PC Spiel) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von Makoma
Eine der besten Tycoon´s die es bis dato gibt
Pro:
Langeweile kommt nicht auf
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Monopoly – das Wirtschafts-Brettspiel schlechthin. Umsetzungen auf den PC gab es schon einige, meist übernahm man das Spielprinzip 1:1 und beschränkte sich auf optischen SchnickSchnack. Infogrames geht mit Monopoly Tycoon nun einen anderen Weg. Zwar findet man alle Straßen aus dem Brettspiel auch in Monopoly Tycoon wieder und kann diese pachten und dann Miete verlangen, da hören die Gemeinsamkeiten dann aber auch auf, denn MT ist um einiges komplexer als die Vorlage.
Jede Strasse aus dem Spiel steht für einen Häuserblock. Hier können nun von jedem der Baurechte hat, Gebäude in drei Kategorien errichtet werden, nämlich Wohnungen/Hotels, Geschäfte die tagsüber geöffnet sind (Kiosk, Buchhandlung usw) und Geschäfte die nachts geöffnet haben (Kino, Restaurant...). Für jedes Gebäude das man errichtet muß man Miete an den Besitzer der Straße zahlen (anfangs gehören alle der Stadt), weiterhin fallen Strom- Gas und Wasser- und Telefonrechnungen an, die die Besitzer der jeweiligen Versorgungsunternehmen kassieren.
Natürlich will man die ganzen Kosten und noch einen satten Gewinn wieder reinholen, folglich gilt es die Wohnungen zu vermieten bzw. die Waren in den Geschäften zu verkaufen. Je nachdem wie gefragt die Waren sind, sollte man außerdem noch am Warenbestand und an den Preisen drehen.
Das Spiel wird in drei Sichten gespielt. In der Übersichtskarte erhält man allgemeine Informationen zu jeder Straße, vor allem aber kann man Umfragen starten, welche Waren wo gefragt sind. Hat man sich entschieden, wo man bauen will, wechselt man in die Blockansicht für diese Straße. Hier kann man diverse Statistiken abfragen, die Straße pachten oder Gebäude errichten. Will man dann die Einstellungen in einem Geschäft ändern, z.B. den Preis erhöhen, wechselt man in die Geschäftssicht.
Die Steuerung ist dabei sehr gut gelöst, einziges Ärgernis ist das Baumenü, das sich nach jedem Bauvorgang schließt. Will man mehrere Geschäfte nacheinander bauen wäre es komfortabler gewesen, das Baumenü wäre offen geblieben.
Jede Partie Monopoly Tycoon beginnt im Jahr 1930. Gespielt wird in Tages- und Nachtzyklen, wobei 24 Stunden fünf Spieljahren entsprechen. Mit den Jahren werden weitere Gebäudearten freigeschaltet und Baustile verändern sich, modernere Autos fahren durch die Stadt, ja sogar andere Musik ertönt aus den Lautsprechern.
Jeder Tag hat einen festen Ablauf. Um 6 Uhr morgens werden die Waren angeliefert, ab 9 Uhr öffnen die Tagesgeschäfte, sie schließen um 17 Uhr, dann öffnen die Abendgeschäft, die wiederum um 0 Uhr die Pforten schließen. Jetzt wird’s ernst, wer um 0 Uhr in den Miesen ist muß in den nächsten 24 Stunden wieder ins Plus kommen, sonst scheidet er aus dem Spiel aus. In der Zeit zwischen 0 und 6 Uhr kann man in Ruhe die Statistiken durchschauen, Einstellungen vornehmen usw., wem es zu lange dauert, der beschleunigt einfach den Zeitablauf.
Die Straßen werden in Auktionen vergeben. Bekundet ein Spieler Interesse an einer Strasse, beginnt 2 Minuten später eine Auktion. Bis dahin kann kein Spieler eine andere Straße pachten oder in der zur Auktion angemeldeten Straße bauen.
Diverse Spielszenarien stehen zur Wahl. Es gilt z.B. als erster eine bestimmte Anzahl von Verkäufen zu erzielen, einen bestimmten Geschäftswert zu erreichen oder von den Bürgern zum Bürgermeister gewählt zu werden. Antreten kann man dabei gegen eine Auswahl von PC-Gegnern mit ziemlich seltsamen Namen wie „Pferd“ oder „Bügeleisen“, oder gegen bis zu fünf menschliche Gegner im Multiplayer, der aufgrund des Echtzeit-Ablaufs nur über LAN oder Internet aber nicht an einem PC möglich ist.
Obwohl das Prinzip von MT im Grunde nicht übermäßig komplex ist, erlaubt es doch eine ganze Reihe von Taktiken. So unterscheidet das Spiel zwischen prestigearmen Straßen wie Bad- und Turmstrasse und prestigeträchtigen Blocks wie der Schloßallee. In letzterem ist das Errichten von Gebäuden teurer, dafür geben die Bewohner auch mehr Geld aus. Desweiteren gilt es den richtigen Mix aus Tages- und Nachtgeschäften zu finden und stetig die Absatzzahlen im Auge zu behalten um auch wirklich den besten Preis rauszukitzeln. Man kann aber auch in die Versorgungsunternehmen investieren und so an den Imperien der Gegenspieler kräftig mitverdienen. Noch gemeiner wird es, wenn man die Straße, in der ein Konkurrenz zig Läden aufgebaut hat erwirbt, so daß dessen Miete in die eigene Tasche fließt. Und hat man alle Farben einer Straße – also ein Monopol – kann man sogar recht günstig einfach die Läden seiner Gegner übernehmen.
Die Möglichkeiten den Gegnern an den Karren zu fahren sind mannigfaltig, man kann z.B. neben dem Kino eines Konkurrenten einfach selbst eines errichten und den Preis drücken. Oder man startet eine Auktion in einer Straße, die der Gegner unbedingt haben muß und treibt den Preis in die Höhe. Auch Ereigniskarten wie die Feindliche Übernahme helfen, doch Vorsicht, es gibt auch eine ganze Reihe negativer Ereigniskarten, daher sollte man Vorsicht walten lassen beim (freiwilligen) Ziehen einer Karte.
Monopoly Tycoon schafft den Spagat zwischen Spieltiefe und Kurzweiligkeit. Die Szenarien dauern meist nicht besonders lang und durch die fordernden PC-Gegner sind sie überdies extrem spannend. Wenn man plötzlich um 23 Uhr merkt, das man immer noch in den Miesen ist und dann in rasender Eile versucht das richtige Gebäude zu verkaufen um noch rechtzeitig ins Plus zu kommen, kommt genauso Spannung auf, wie wenn man hilflos zusehen muß, wie der Geschäftswert des Gegners sich unaufhaltsam der geforderten Grenze nähert um dann doch kurz davor zu stoppen.
Einziger echter Kritikpunkt an MT ist die Grafik. Auch wenn es sich „nur“ um eine Wirtschaftssimulation handelt, hätte die Grafik doch etwas hübscher ausfallen können. Zwar kann man mit der frei beweglichen Kamera herumschwirren, aber die Blocks sehen doch etwas unschön aus.
Ansonsten gibt’s wenig zu meckern, etwas seltsam nur, das die PC-Gegner zuweilen horrende Summen für irgendwelche Straßen bieten, ohne dann in den nächsten Zügen auch dort zu bauen. Aber vielleicht sind sie mir doch noch einen Schritt voraus?
Sehr gelungene Symbiose aus Spieltiefe und Kurzweil, die das Original endlich angemessen komplex auf den Bildschirm bringt.
Jede Strasse aus dem Spiel steht für einen Häuserblock. Hier können nun von jedem der Baurechte hat, Gebäude in drei Kategorien errichtet werden, nämlich Wohnungen/Hotels, Geschäfte die tagsüber geöffnet sind (Kiosk, Buchhandlung usw) und Geschäfte die nachts geöffnet haben (Kino, Restaurant...). Für jedes Gebäude das man errichtet muß man Miete an den Besitzer der Straße zahlen (anfangs gehören alle der Stadt), weiterhin fallen Strom- Gas und Wasser- und Telefonrechnungen an, die die Besitzer der jeweiligen Versorgungsunternehmen kassieren.
Natürlich will man die ganzen Kosten und noch einen satten Gewinn wieder reinholen, folglich gilt es die Wohnungen zu vermieten bzw. die Waren in den Geschäften zu verkaufen. Je nachdem wie gefragt die Waren sind, sollte man außerdem noch am Warenbestand und an den Preisen drehen.
Das Spiel wird in drei Sichten gespielt. In der Übersichtskarte erhält man allgemeine Informationen zu jeder Straße, vor allem aber kann man Umfragen starten, welche Waren wo gefragt sind. Hat man sich entschieden, wo man bauen will, wechselt man in die Blockansicht für diese Straße. Hier kann man diverse Statistiken abfragen, die Straße pachten oder Gebäude errichten. Will man dann die Einstellungen in einem Geschäft ändern, z.B. den Preis erhöhen, wechselt man in die Geschäftssicht.
Die Steuerung ist dabei sehr gut gelöst, einziges Ärgernis ist das Baumenü, das sich nach jedem Bauvorgang schließt. Will man mehrere Geschäfte nacheinander bauen wäre es komfortabler gewesen, das Baumenü wäre offen geblieben.
Jede Partie Monopoly Tycoon beginnt im Jahr 1930. Gespielt wird in Tages- und Nachtzyklen, wobei 24 Stunden fünf Spieljahren entsprechen. Mit den Jahren werden weitere Gebäudearten freigeschaltet und Baustile verändern sich, modernere Autos fahren durch die Stadt, ja sogar andere Musik ertönt aus den Lautsprechern.
Jeder Tag hat einen festen Ablauf. Um 6 Uhr morgens werden die Waren angeliefert, ab 9 Uhr öffnen die Tagesgeschäfte, sie schließen um 17 Uhr, dann öffnen die Abendgeschäft, die wiederum um 0 Uhr die Pforten schließen. Jetzt wird’s ernst, wer um 0 Uhr in den Miesen ist muß in den nächsten 24 Stunden wieder ins Plus kommen, sonst scheidet er aus dem Spiel aus. In der Zeit zwischen 0 und 6 Uhr kann man in Ruhe die Statistiken durchschauen, Einstellungen vornehmen usw., wem es zu lange dauert, der beschleunigt einfach den Zeitablauf.
Die Straßen werden in Auktionen vergeben. Bekundet ein Spieler Interesse an einer Strasse, beginnt 2 Minuten später eine Auktion. Bis dahin kann kein Spieler eine andere Straße pachten oder in der zur Auktion angemeldeten Straße bauen.
Diverse Spielszenarien stehen zur Wahl. Es gilt z.B. als erster eine bestimmte Anzahl von Verkäufen zu erzielen, einen bestimmten Geschäftswert zu erreichen oder von den Bürgern zum Bürgermeister gewählt zu werden. Antreten kann man dabei gegen eine Auswahl von PC-Gegnern mit ziemlich seltsamen Namen wie „Pferd“ oder „Bügeleisen“, oder gegen bis zu fünf menschliche Gegner im Multiplayer, der aufgrund des Echtzeit-Ablaufs nur über LAN oder Internet aber nicht an einem PC möglich ist.
Obwohl das Prinzip von MT im Grunde nicht übermäßig komplex ist, erlaubt es doch eine ganze Reihe von Taktiken. So unterscheidet das Spiel zwischen prestigearmen Straßen wie Bad- und Turmstrasse und prestigeträchtigen Blocks wie der Schloßallee. In letzterem ist das Errichten von Gebäuden teurer, dafür geben die Bewohner auch mehr Geld aus. Desweiteren gilt es den richtigen Mix aus Tages- und Nachtgeschäften zu finden und stetig die Absatzzahlen im Auge zu behalten um auch wirklich den besten Preis rauszukitzeln. Man kann aber auch in die Versorgungsunternehmen investieren und so an den Imperien der Gegenspieler kräftig mitverdienen. Noch gemeiner wird es, wenn man die Straße, in der ein Konkurrenz zig Läden aufgebaut hat erwirbt, so daß dessen Miete in die eigene Tasche fließt. Und hat man alle Farben einer Straße – also ein Monopol – kann man sogar recht günstig einfach die Läden seiner Gegner übernehmen.
Die Möglichkeiten den Gegnern an den Karren zu fahren sind mannigfaltig, man kann z.B. neben dem Kino eines Konkurrenten einfach selbst eines errichten und den Preis drücken. Oder man startet eine Auktion in einer Straße, die der Gegner unbedingt haben muß und treibt den Preis in die Höhe. Auch Ereigniskarten wie die Feindliche Übernahme helfen, doch Vorsicht, es gibt auch eine ganze Reihe negativer Ereigniskarten, daher sollte man Vorsicht walten lassen beim (freiwilligen) Ziehen einer Karte.
Monopoly Tycoon schafft den Spagat zwischen Spieltiefe und Kurzweiligkeit. Die Szenarien dauern meist nicht besonders lang und durch die fordernden PC-Gegner sind sie überdies extrem spannend. Wenn man plötzlich um 23 Uhr merkt, das man immer noch in den Miesen ist und dann in rasender Eile versucht das richtige Gebäude zu verkaufen um noch rechtzeitig ins Plus zu kommen, kommt genauso Spannung auf, wie wenn man hilflos zusehen muß, wie der Geschäftswert des Gegners sich unaufhaltsam der geforderten Grenze nähert um dann doch kurz davor zu stoppen.
Einziger echter Kritikpunkt an MT ist die Grafik. Auch wenn es sich „nur“ um eine Wirtschaftssimulation handelt, hätte die Grafik doch etwas hübscher ausfallen können. Zwar kann man mit der frei beweglichen Kamera herumschwirren, aber die Blocks sehen doch etwas unschön aus.
Ansonsten gibt’s wenig zu meckern, etwas seltsam nur, das die PC-Gegner zuweilen horrende Summen für irgendwelche Straßen bieten, ohne dann in den nächsten Zügen auch dort zu bauen. Aber vielleicht sind sie mir doch noch einen Schritt voraus?
Sehr gelungene Symbiose aus Spieltiefe und Kurzweil, die das Original endlich angemessen komplex auf den Bildschirm bringt.
14 Bewertungen, 2 Kommentare
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02.07.2004, 16:03 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichHört sch toll an, ich kenne nur Winopoly, eine ganz billige Shareware Version für den Computer. Das ist aber nicht so toll.LG Anne
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02.07.2004, 15:58 Uhr von Chris26
Bewertung: sehr hilfreich..aber etwas mehr Struktur bzw. eine Gliederung mit Absätzen hätte der Übersichtlichkeit nicht geschadet.. sonst aber ok!!
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