Die Sims 2: Haustiere (PC Simulationsspiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Uranus18

Die Haustiere der Sims sind wieder da!

Pro:

Die neuen Hunde und Katzen können viel mehr und sind realistischer

Kontra:

viel zu kurzes Handbuch, längere Ladezeiten, unerwünschte Nachbarstiere, schwierige Charaktere

Empfehlung:

Nein

Sims 2 – Haustiere Erweiterungspack

Das die Sims Haustiere haben hatten wir ja schon bei Sims 1 insofern hat man da keine wirklich neue Idee aus dem Hut gezaubert. Aber man hat die Idee sehr gut ausgebaut. Die Haustiere mit den meisten Möglichkeiten sind Katzen und Hunde. Es gibt zwar auch Hamster und Papageien, aber die können nicht wirklich viel.

Das mitgelieferte Handbuch ist mal wieder viel zu dünn und beschränkt sich auf das allernotwendigste, aber EA will ja auch Lösungsbücher verkaufen.

Einen Hamster kann man füttern, den Käfig sauber machen, mit ihm spielen, ihn beobachten, ihn freilassen oder durch Hund oder Katze zu Tode erschrecken lassen und das war es dann auch. Auch die Gestaltungsmöglichkeiten beim Aussehen sind beschränk fünf verschiedene Hamster und das war’s.

Einen Papagei kann man füttern, den Käfig sauber machen, mit ihm spielen, ihn beobachten, ihn freilassen, ihm Sprechen beibringen oder auf der Schulter durch die Gegend tragen und damit hat es sich. Wie beim Hamster kann man auch hier nur zwischen 5 verschiedenen Papageienarten wählen.

Bei den Katzen und Hunden sieht es schon bei der Gestaltung ganz anders aus. Katzen und Hunde können genau wie die Sims ganz individuell im Feature Ein Haustier erstellen gestaltet werden. Vom Alter zum Geschlecht über Katzen- oder Hunderasse und die Fellfarbe zur Größe und Form bestimmter Körperteile ist alles frei wählbar. Bei Hunden kann man sogar zwischen Klein und groß wählen.

Auch der Charakter eines Hundes oder einer Katze wird hier festgelegt. Er richtet sich wie bei den Sims nach dem Sternzeichen. Bei den Tieren gibt es fünf Persönlichkeitsmerkmale schlau bzw. dumm, hyperaktiv bzw. faul, unabhängig bzw. zutraulich, aggressiv bzw. ängstlich und schlampig bzw. penibel. Von diesen Merkmalen hängt am Ende auch ab wie sie sich anderen Tieren und den Sims gegenüber verhalten.

Es gibt mehrere Wege einen Hund oder eine Katze in eine Familie zu bekommen.

1. Man erstellt den Hund oder die Katze gleich mit der Familie mit dem oben genannten Feature oder man erstellte Hund bzw. Katze nachträglich mit dem Feature undfügt sie dann in eine schon bestehende Familie ein.
2. Ein Sim ruft beim Tieradoptionszentrum an, sucht sich ein fertiges (Alter, Charakter, Verhaltesweisen und eventuell Tricks) Tier aus und lässt es sich vorbeibringen.
3. Ein Sim geht in ein Geschäft und kauft/erstellt sich dort selbst das gewünschte Tier.
4. Ein Sim baut eine so gute Beziehung zu einem Streuner oder Nachbarstier aus, das dieses bereit ist einzuziehen.
5. Oder Sim lässt sich ein Tier von einem Bekannten oder Freund schenken der ein Haustier abgeben will.

Wie in der Realität ist die Erziehung eines Tieres viel Arbeit. Man muss es für richtiges Verhalten loben und für falsches Verhalten ausschimpfen. Bei 7 zu erlernenden Verhaltesweisen eine Menge zu tun. Sonst sitzen Hund oder Katze eben auf Möbeln, schlafen im Bett der Sims statt im Körbchen, pinkeln ins Haus satt ins Katzenklo bzw. den Garten, kratzen an Möbeln, fressen Müll oder betteln am Tisch, fauchen oder bellen andere Tiere oder Sims an, wälzen sich im Dreck oder buddeln Löcher im Garten.

Ganz besonders nervig ist es übrigens wenn Sim nicht nur die Löcher seines eigenen Hundes zu schütten darf sondern auch die die der Nachbarshund netter Weise in seinem Garten gegraben hat. Dies läst sich nur durch einen Gartenzaun verhindern.

Auch die Tiere haben Bedürfnisse ähnlich wie bei den Sims sind das Hunger, Energie, Freunde, Harndrang, Komfort, Spaß, Hygiene und Kratzen bzw. Kauen. Um diese Bedürfnisse Tiergerecht zu erfüllen sollten verschiedene Dinge vom Sim angeschafft werden: Körbchen oder Kissen, Fressnapf, Spielzeug und bei einer Katze Kratzbaum und Katzenklo. Wenn diese Bedürfnisse nicht erfüllt werden, dann gehen die Tiere erstes nicht arbeiten, maulten zweitens Ihren Sims an und wenn der lange genug nicht reagiert, wird das Tier genau wie ein Kind um das Sim sich nicht kümmert abgeholt.

Zur Karriere der Hunde oder Katzen: Es gibt drei Karrierepfade Sicherheit, Showbiz und Dienstleistung in jeder dieser Karrieren gibt es vier Stufen zum Erreichen einer neunen Stufe der Karriereleiter muss der Hund oder die Katze eines der insgesamt 12 Kommandos z.B. tot stellen, auf die Toilette gehen, sprechen, rollen usw. lernen. Hunde und Katzen verdienen auch längst nicht so gut wie Ihre Besitzer zwischen ca. 100 und 300 Simelons pro Tag mehr sind nicht drin. Wer also als Sim selber zu Hause bleiben und seine Haustiere für sich arbeiten lassen will der muss sich für ein schönes Leben schon mindestens zwei oder drei Haustiere zulegen und die Betreuung, Erziehung und das Beibringen der notwendigen Tricks dieser Tiere ist dann mindestens so zeitaufwendig wie eine eigene Karriere. Wahlweise kann Sim auch einen Gehorsamkeitstrainer anrufen, der das Tier dann nach Anweisung trainiert oder erzieht, was der allerdings auch nicht umsonst macht.

Bei der Anschaffung mehrer Tiere z.B. auch zu Zuchtzwecken kann es auch ganz schnell zu Problemen unter den Tieren kommen. Denn wenn die von Ihrem Charakter her nicht zusammen passen, dann spielen sie nicht friedlich miteinander und gehen sich auch nicht einfach aus dem Weg sondern sie kämpfen miteinander. Das Tier, das verloren hat haut dann leider erst mal ab und man muss es als vermisst melden und hoffen, dass es gefunden und zurück gebracht wird. Wobei die Kämpfe damit dann wieder von vorne anfangen.

Auch die Zucht von Hunden oder Katzen hat so Ihre Tücken. Den wie oben erläutert müssen sich die zwei Tiere erstens mögen und zweitens braucht Sim eine Hundehütte, drittens muss wenigstens eines der zwei Tiere seinen Besitzer so gern haben, dass es den Befehl mit (Name des anderen Tieres) paaren befolgt und viertens darf die maximal Anzahlt von insgesamt acht Sims bzw. Hunden und Katzen im Haushalt noch nicht erreicht sein. Die Welpen die es dann gibt muss Sim dann natürlich auch versorgen und erziehen. Wem das dann zuviel wird, der kann die Welpen an Bekannte die vorbeigekommen sind verschenken oder wenn er einen Schaukasten (für Hunde oder Katzen) hat auch verkaufen. Ansonsten können Tiere die einem zuviel werden auch per Anruf zur Adoption freigegeben werden.

Noch eine kleine Anmerkung: Mit den normalen Haustieren taucht auch unser lieber Freund Stinktier wieder auf und diesmal sind auch Wölfe mit von der Partie. Manche Sims haben Angst ihr Geheul zu hören oder gar zu einem Werwolf zu werden und andere wollen genau das.

Und die Ladezeiten im Spiel werden erheblich länger.

Voraussetzungen
Es gelten die Systemanforderungen des Grundspiels (Die Sims 2), darüber hinaus müssen für das Erweiterungspack (Die Sims 2 - Haustiere) folgende Anforderungen erfüllt sein: Windows 98/2000/ME/XP; Prozessor mit mind. 1,3 GHz; 256MB RAM (512 MB bei mehr als 5 Erweiterungs- oder Accessoires-Packs); 1,5 GB freier Festplattenplatz; 8-fach DVD-Laufwerk; T&L-fähige Grafikkarte mit 32 MB (mind. ATI Radeon 8500 oder NVIDIA GeForce2 GTS); DirectX 9.0c kompatible Soundkarte

16 Bewertungen, 8 Kommentare

  • l.x.klar@gmx.net

    03.08.2008, 05:16 Uhr von [email protected]
    Bewertung: besonders wertvoll

    gruss

  • emcee_reefer@yahoo.de

    08.01.2008, 20:07 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • Mondlicht1957

    08.01.2008, 19:35 Uhr von Mondlicht1957
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH LG Pet

  • morla

    26.12.2007, 19:26 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    l.g. petra

  • Markusgeiger86

    26.12.2007, 15:27 Uhr von Markusgeiger86
    Bewertung: sehr hilfreich

    mfg, Markus

  • LaDyH

    26.12.2007, 15:17 Uhr von LaDyH
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lesen und GELESEN werden. SH, LG

  • DOMMEL

    26.12.2007, 15:07 Uhr von DOMMEL
    Bewertung: sehr hilfreich

    ein sh

  • HiRD1

    26.12.2007, 15:01 Uhr von HiRD1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gruß, Ralf