Train Simulator 1.0 (PC Simulationsspiel) Testbericht

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ab 37,45
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Erfahrungsbericht von phun23

Ich werde Lokführer ...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Lieferumfang:

Nach dem Öffnen der Verpackung hat man eine Doppel-CD-Hülle aus Papier, eine Kurzanleitung und eine Tasten- und Signalübersicht in der Hand. Ein Handbuch sucht man vergebens - dies ist nur in Form einer pdf-Datei auf der CD enthalten (und wird mitinstalliert).


Systemvoraussetzungen (lt. Anleitung):

- mind. Pentium II mit 266Mhz
- 3D-Grafikkarte mit 4MB
- Windows 95/98/ME oder 2000 (nicht NT)
- 32MB RAM (64MB bei Windows 2000)
- mind. 500MB Festplattenspeicher, für volle Installation jedoch 1,8GB
- DirektX 7.0a
- Soundkarte
- CD-Rom-Laufwerk
Um das Spiel gut spielen zu können, sollte man aber von allem doch etwas mehr haben - auf meinem PC mit 700MHz und 256MB Speicher läuft das Spiel mit allen Details sehr flüssig.


Installation:

Nach dem Einlegen der ersten CD erfolgt noch eine Abfrage, ob die Standard- oder die Benutzerdefinierte Installation durchgeführt wird (hier kann man noch das Verzeichnis ändern oder einzelne Strecken nicht installieren). Danach erfolgt die Installation automatisch - es muss nur einmal die CD gewechselt werden. Beim ersten Versuch hatte ich jedoch einen Fehler und es wurde automatisch wieder alles deinstalliert und das ganze Setup musste von vorne begonnen werden. Beim zweiten Mal lief aber alles ohne Probleme ab und dauert etwa 20 Minuten.


Spielstart:

Einen Doppelklick auf das MSTS-Symbol auf dem Desktop und das Spiel wird gestartet - normalerweise sollte nun das Intro folgen (das man aber zum Glück jederzeit abbrechen kann). Bei mir hat sich aber der Rechner aufgehängt - ich vermutete ein Problem mit dem Treiber der Grafikkarte und habe mir dann einen aktuellen aus dem Netz runtergeladen und installiert und nun hat das Spiel ohne Probleme gestartet (nach dem Besuch diverser Fan-Seiten habe ich festgestellt, das das Spiel nur mit ganz aktuellen Grafiktreibern zusammenarbeitet und ich nicht der einzige mit diesem Problem war).
Nun öffnet sich das Hauptmenü - hier kann man diverse Optionen ein- und ausschalten (z.B. Grafik- und Soundoptionen, automatischen Heizer bei Dampfloks oder ob der Zug entgleisen kann oder nicht).
Es gibt noch Lernprogramme, wo man den Umgang mit den verschiedenen Loks gezeigt bekommt und so die ersten Schritte machen kann.
Und natürlich den Menüpunkt: einen Zug fahren !!


Die Strecken und Aufgaben:

Mit dem Spiel werden sechs Strecken und neun verschiedene Loks mitgeliefert:
Marias Pass / USA:
245km Länge Dieselloks Dash9 und GP38-2 nur Güterzüge
Northeast Corridor / USA:
214km Länge Elektroloks Acela Express und Acela HHP-8
Innsbruck - St.Anton / Österreich:
101km Länge Dampflok Gölsdorf 380 Orientexpress
Settle & Carlisle / England:
116km Länge Dampflok LNER 4472 Flying Scotsman
Tokio - Hakone / Japan:
88km Länge Elektroloks 2000er- und 7000er-Serie
Hisatsu-Linie / Japan:
86km Länge Diesellok KIHA31

Zu jeder Strecke gibt es diverse Aufgaben von leicht bis schwer und von 15 Minuten bis 3 Stunden Dauer (man kann natürlich auch einfach so ohne Aufgabe die diversen Strecken abfahren) - manchmal muss einfach ein Fahrplan eingehalten werden, ein anderes mal muss man einen defekten Wagen aus dem Zug entfernen und abstellen oder man fährt die gesamte Strecke mit dem Orientexpress von Innsbruck nach St.Anton.
Das Fahren mit den Elektro- und Dieselloks ist relativ einfach (aber bis man alles richtig im griff hat, vergeht schon einige Zeit) - eine Dampflok zu fahren ist da schon schwieriger. Wenn man dies auch beherrscht, kann man auch noch den Job des Heizers übernehmen, wofür man dann aber volle Aufmerksamkeit benötigt.
Das Spiel kann fast komplett mit der Tastatur gesteuert werden - dazu liegt auch eine Übersicht der einzelnen Tastenbelegungen bei. Man kann die Fahrt aus dem Führerstand beobachten, vom Zuganfang oder Zugende aus, von einer Kameraposition am Rande der Strecke oder man kann auch einen Blick in die Personenwagen werfen (zudem gibt es noch eine Ansicht von oben zum rangieren). Die Ansicht lässt sich drehen und zoomen, so dass man den Zug aus so ziemlich jeder Perspektive betrachten kann. Die Grafik ist sehr detailreich und gut - es gibt Berge, Tunnel, Bäume, Häuser, Strassen, Autos, Brücken oder auch Tiere auf der Strecke, die man durch Hupen verscheuchen muss.
Hat man eine Aufgabe absolviert, so bekommt man eine Auswertung, ob man die Aufgabe geschafft hat, wann man wie lange zu schnell gefahren ist und ob man den Komfort der Fahrt beeinträchtigt hat.


Fazit:

Ich bin von diesem Spiel begeistert, denn man hat soviel Möglichkeiten einfach zu fahren oder auch diverse Aufgaben durchzuspielen - zudem gibt es noch Editoren, mit denen man eigene Aufgaben erstellen kann oder auch ganze Strecken konstruieren kann. Zudem gibt es bereits heute im Internet diverse Loks und Wagen zum runterladen, die einfach in das Spiel zu integrieren sind (leider sind das meiste bisher nur Repaints, d.h. eine im Spiel vorhandene Lok wurde mit einer anderen "Hülle" versehen, so dass z.B. aus der Acela-E-Lok eine schweizer Re460 wird - ist aber schön anzusehen. Es sind bereits auch schon ganze neue Strecken und Loks in Arbeit, die teilweise kommerziell erstellt werden und als Addon gekauft werden müssen, oder von Fans kostenlos ins Netz gestellt werden. Das ist das große Plus an diesem Spiel, nämlich das es schnell erweitert wird und sicher auch bald die ersten deutschen Strecken erhältlich sind und dann macht das ganze eben noch viel mehr Spaß. Wer eine Simulation sucht, die auch für Einsteiger und Profis geeignet ist, ist hier absolut richtig (auch wenn einige über das Spiel schimpfen, weil einige Details nicht ganz der Realität entsprechen, aber mir ist diese Simulation viel lieber als eine detailgetreue Simulation mit einfachster Grafik und schwerer Bedienung).

8 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Pascal2002

    12.02.2002, 22:32 Uhr von Pascal2002
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr guter Bericht sehr Informativ und Übersichtlich würd mich über dein Besuch sehr freuen. Gruß Pascal