Kampf der Titanen (2010) (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Jack100
Der Kampf zwischen Menschen und Götter
Pro:
Action, Special Effects, Landschaftsaufnahmen
Kontra:
Wenig Bezug auf die Charaktere, Abenteuerfeeling
Empfehlung:
Ja
Film:
Originaltitel: Clash Of The Titans
Jahr: 2010
FSK: 12
Laufzeit: ca. 101 Minuten
Regie: Louis Leterrier
Darsteller: Sam Worthington, Liam Neeson, Mads Mikkelsen, Ralph Fiennes, Jane March, Alexander Siddig, Gemma Arterton, Alexa Davalos, Pete Postlethwaite, Polly Walker
Story:
Der Fischer Spyros (Pete Postlethwaite) findet eines Tages eine tote Frau, welche in den Armen ein Baby hält, was noch am Leben ist. Er nimmt den Jungen auf und erzieht ihn zusammen mit seiner Frau wie sein eigenes Kind. Perseus (Sam Worthington) wird erwachsen und hilft seiner Familie beim Fischen, als sie Zeugen werden, wie mehrere Soldaten eine Statue von Zeus (Liam Neeson) zerstören. Da taucht Hades (Ralph Fiennes) auf und tötet die Soldaten. Dabei zerstört er auch das Fischerboot in der Nähe, auf dem sich Perseus und seine Familie befindet. Nur Perseus überlebt und wird gerettet. Er wird in eine Stadt zum dortigen Herrscher gebracht, wo Hades auf einmal auftaucht und ein Opfer fordert. Der Herrscher soll seine Tochter opfern, sonst wird Hades den Riesenkraken auf die Stadt loslassen und alle töten. Dabei erfährt Perseus, daß er ein Halbgott ist und sein Vater Zeus ist. Dieser hat sich von Hades überreden lassen, die Menschen zu bestrafen, nachdem sie sich gegen die Götter stellen, wobei Hades aber seine eigenen Ziele verfolgt, die sich gegen Zeus wenden. Hades gibt dem Herrscher eine Frist, bevor er den Kraken losläßt.
Um den Kraken zu stoppen, macht sich eine Gruppe von tapferen Kriegern und Perseus, welcher von den anderen nicht gerade hoch angesehen wird, weil er ein Halbgott ist, auf, eine Möglichkeit zu finden, den Kraken zu vernichten. Sie wollen eine Antwort finden und begeben sich zu drei Hexen, wobei der Weg dorthin aber gefährlich ist und ein Gegner hinter ihnen her ist, welchen Hades geschickt hat. Sie erfahren, daß sie mit Hilfe der Medusa, welche Leute bei ihrem Anblick in Stein verwandelt, den Kraken besiegen können. Medusa ist aber ein gefährliches Wesen, so daß Perseus und die anderen ihr den Kopf abschlagen müssen. Aber wird es ihnen gelingen, die Prinzessin und die Stadt vor dem Kraken und Hades zu retten?
Darsteller:
Sam Worthington spielte auch in "Terminator 4" oder "Avatar" mit.
Liam Neeson ist in "Darkman" oder der Kinoversion von "The A-Team" zu sehen.
Mads Mikkelsen spielte in "James Bond - Casino Royale" oder "Walhalla Rising" mit.
Ralph Fiennes ist in "Der englische Patient" oder "The Hurt Locker - Tödliches Kommando" zu sehen.
Jane March spielte in "Der Liebhaber" oder "Color Of Night" mit.
Alexander Siddig ist in "Königreich der Himmel" oder "Doomsday" zu sehen.
Gemma Arterton spielte in "James Bond - Quantum Of Solace (Ein Quantum Trost)" sowie "Prince Of Persia" mit.
Alexa Davalos ist in "Unbeugsam - Defiance" oder "Riddick - Chroniken eines Kriegers" zu sehen.
Pete Postlethwaite spielte in "Die üblichen Verdächtigen" oder "Inception" mit.
Polly Walker ist auch in "D-Tox" oder der Serie "Rom" zu sehen.
Regie:
Louis Leterrier führte auch bei den ersten beiden "Transporter" Filmen sowie "Unleashed" oder "Der unglaubliche Hulk" Regie.
Meinung:
"Kampf der Titanen" ist ein unterhaltsamer Film, welcher aber auch bei einigen Dingen nicht ganz überzeugen kann. So hat man das Gefühl, der Film will nur zeigen, wie gut die Special Effects, welche doch anschaulich sind, heutzutage sind und dies am Meisten bei den Actionszenen, die doch anschaulich und gut in Szene gesetzt worden sind. Da der Film auch 3D Sequenzen haben soll, merkt man schon bei einigen Szenen, daß diese wohl extra so für den 3D Effekt gedreht worden sind. Es wird gegen Riesenskorpione und Dämonen gekämpft, sowie gegen Medusa und den Riesenkraken. An Action mangelt es nicht in dem Film, ist doch alle paar Minuten etwas los. Der Schluss ist allerdings doch etwas enttäuschend als Perseus gegen Hades kämpft, da dieser Teil doch sehr kurz ist.
Okay, kann man akzeptieren, aber dabei bleiben die Charaktere auch auf der Strecke sowie auch der Storyverlauf. So ist die Beziehung zu Perseus und seiner neuen Familie zu Anfang nur kurz gehalten. Diese folgt nach einer kurzen Erläuterung wie Zeus an die Macht kam, als die Titanen noch herrschten. Später geht es im Film hauptsächlich um die Gruppe der Soldaten, die die Prinzessin retten wollen, wobei auch der Teil mit Perseus Herkunft geklärt wird in einer Rückblende. Die Beziehung zu Zeus, seinem leiblichen Vater wird ab und an gezeigt, treffen die beiden auch aufeinander. Perseus will seine göttliche Hälfte nicht akzeptieren und weigert sich auch, die Hilfe von Zeus anzunehmen, welcher den Menschen helfen will, akzeptiert er diese doch noch immer trotz ihrer Rebellion. Was die Gruppe angeht, so erfährt man nicht viel über diese, zumal die Meisten sowieso gleich getötet werden, so daß dann nur noch die Charaktere übrig bleiben, welche mehr im Vordergrund stehen sollen, wobei einiges aber auch nur nebenbei erzählt wird, wie z.B. warum Draco so ist, wie er ist, um den Charakteren etwas mehr Tiefgang zu verleihen.
Das Abenteuerfeeling habe ich auch etwas vermißt. So will sich dieses nicht richtig einstellen, nicht, weil man das Original schon kennt, man kann den Film trotzdem gut inszenieren. Ich kann es nicht genau sagen, vielleicht liegt es auch daran, daß der Film sich von einer Actionszene zur nächsten bewegt und man keine richtige Beziehung zu den Charakteren aufbauen kann. Ist doch etwas schade, da ein Abenteuerfeeling bei so einem Film doch wichtig ist.
Immerhin kann der Film durch eine gute Hintergrundmusik überzeugen, welche jetzt nicht so rockig ist, wie sie im Trailer angedeutet wird, was auch zum Film nicht gepasst hätte. Am Besten gefielen mir aber auch die vielen Landschaftsaufnahmen, die gezeigt werden. Schön, daß der Regisseur auch so etwas einbindet und mal eben ab und an schöne Bilder der Umgebung präsentiert. Auch gibt der Regisseur einen Bezug zum Original, findet Perseus hier eine mechanische Eule. Diese tauchte im Originalfilm auf, wird hier aber nur kurz gezeigt und kommt sonst den ganzen Film über nicht mehr vor, zumal diese auch nicht wirklich passen würde. Aber toll, daß man den Zuschauer oder Zuschauerin auch an das Original erinnern läßt.
Was die Schauspieler angeht, so spielt Sam Worthington gut und tut auch alles, damit die Figur nicht zu sehr Actionheldmäßig rüberkommt, sondern zeigt auch Gefühle in einigen Szenen. Allerdings ist dies auch etwas zu wenig, und in den Actionszenen wird Perseus auch mehr als Actionheld dargestellt. Liam Neeson hat hier mehr eine kleine Nebenrolle als Zeus, taucht er doch nicht so oft auf, wie vielleicht gedacht, da Neeson doch ein bekannter und sehr guter Darsteller ist. So ist dieses etwas schade. Mads Mikkelsen habe ich zuerst gar nicht erkannt. Es hat den halben Film über gedauert, bis ich wußte, wer er ist. In einigen Szenen wirkt er wie Dwayne Johnson (Scorpion King), überzeugt aber in seiner Rolle. Ralph Fiennes als Hades ist gut besetzt und spielt seine Rolle auch gut und gibt einen guten Bösewicht dar. Jane March habe ich gar nicht erkannt, weiß nicht, wo sie zu sehen ist, Alexander Siddig ist mir nur in einer Szene aufgefallen, die aber kurz ist. Kann sein, daß er auch in den Szenen zu sehen ist, wo die Götter versammelt sind, spielt er doch auch einen Gott. Gemma Arterton habe ich auch nicht sofort erkannt, trotz größerer Rolle, aber dann doch. Sie spielt ihre Rolle gut und verkörpert auch einen sympathischen Charakter, nicht so wie in "Prince Of Persia", wo sie einem doch mächtig auf die Nerven ging. Alexa Davalos ist nur kurz zu sehen, kann dementsprechend wie einige andere auch, schauspielerisch wenig zeigen. Pete Postlethwaite ist nur am Anfang zu sehen, spielt seine Rolle wie in jedem Film sonst auch überzeugend. Polly Walker hat auch nur eine kleine Rolle im Film, die wenig sympathisch daherkommt, was aber zeigt, daß sie die kurze Rolle überzeugend spielt. Im Grunde gibt es aber keine schlechten Darsteller in diesem Film.
Die deutsche DVD ist ungeschnitten und kann mit einer guten Synchro überzeugen. Liam Neeson hat hier z.B. auch seine Standard Synchronstimme wie aus anderen Filmen auch schon zuvor.
"Kampf der Titanen" ist ein anschaubarer Film, wobei die Special Effects hier hauptsächlich neben der Action im Vordergrund stehen. Die Charaktere sowie das Abenteuerfeeling kommen hier etwas zu kurz, auch der Schluss überzeugt nur zum Teil, dennoch ein anschaubarer Film, der noch zu unterhalten weiß und deswegen auch noch eine Empfehlung bekommt.
53 Bewertungen, 11 Kommentare
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09.06.2011, 11:12 Uhr von campino
Bewertung: sehr hilfreichlg andrea
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08.06.2011, 19:03 Uhr von milabie
Bewertung: sehr hilfreichSehr gut vorstellt. LG Mila
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08.06.2011, 08:51 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSchöne Grüsse, Talulah
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08.06.2011, 01:31 Uhr von bigmama
Bewertung: sehr hilfreichLG Anett
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08.06.2011, 01:15 Uhr von feliciano2009
Bewertung: sehr hilfreichdie ältere Version war irgendwie schöner
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07.06.2011, 17:39 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg, ^^^^^^^^^^^^^^^petra
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07.06.2011, 15:00 Uhr von Cheesco
Bewertung: sehr hilfreichSehr gut geschrieben. thx freu mich über gegenlesung.
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07.06.2011, 14:13 Uhr von cleo1
Bewertung: sehr hilfreichEinen schönen Dienstag und LG cleo1
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07.06.2011, 13:33 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichLieben Gruß aus dem grauen, verregneten gallischen Dorf Miraculix1967
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07.06.2011, 12:43 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichEinen schönen Gruß von der KATJA
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07.06.2011, 12:36 Uhr von Lothlorien
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht, ich freu mich über jede Lesung.
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