Die Sims 2: Wilde Campus-Jahre (PC Simulationsspiel) Testbericht

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ab 14,60
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Erfahrungsbericht von melli2021

sehr gelungenes add-on

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wilde Campus-Jahre erweitert das Hauptprogramm um einen etwa zwölf Echtzeit-Stunden umfassenden Lebensabschnitt. Ist der jugendliche Sim im Begriff, erwachsen zu werden, darf man ihn in einer von drei Universitäten einschreiben. Wenn man aus dem Hauptprogramm gerade keinen Sim im richtigen Alter hat, wählt man einfach aus vorgefertigten Studenten, oder erschafft gleich einen neuen. Zu diesem Zweck gibt's viele neue Klamotten und Frisuren. Man kann den Sim sogar tätowieren.

Die staatliche Sim-Uni, das Wüsten-College La Fiesta-Tech und die noble Akademie Le Tour unterscheiden sich nur optisch und spielen sich alle gleich. In den Nachbarschaften gibt's alles, was das Studentenherz begehrt: Bibliotheken, Cafés, Einkaufspassagen, Verbindungshäuser und Wohnheime. In ein solches lässt man den Sim zu Beginn einziehen oder sucht je nach Größe des Geldbeutels ein einzelnes Haus.

Am ersten Tag im Wohnheim muss sich der Sim für ein Zimmer entscheiden. Die Wahl fällt schwer: das mit einem Schreibtisch samt Computer oder doch lieber eines mit Kleiderschrank und Spiegel? Typisch für einen Studenten reicht das Geld anfangs kaum für eine vernünftige Einrichtung. Das ist auch nicht nötig, denn in den Wohnheimen werden Küche, Wohnzimmer sowie Bad von allen genutzt und sind voll ausgestattet. Man muss also nicht wie in Die Sims 2 zuerst einen Kühlschrank, Esstisch nebst Stühlen und einen Fernsehsessel kaufen. In den Gemeinschaftsräumen ist immer etwas los: Ihre Kommilitonen hören Musik, recherchieren in Büchern, sitzen quatschend auf dem Boden oder essen zusammen zu Mittag. Und in der Küche bereitet ein Berufskoch nahezu rund um die Uhr für alle Studenten leckere Speisen zu. Man darf aber jederzeit auch selber an den Herd. Nett: Die Toiletten sind mit rosa beziehungsweise blauen Türen versehen und dürfen nur vom jeweiligen Geschlecht betreten werden. Auf ein prickelndes Techtelmechtel unter der Dusche muss man also verzichten.

Es stehen elf Studienfächer zur Auswahl. Von naturwissenschaftlichen Bereichen wie Physik und Biologie bis hin zu Psychologie, Kunst oder BWL. Je nach Fach unterscheiden sich die Ziele, die der Sim bei seinen Charakterwerten erreichen muss. Wie bei Beförderungen in Die Sims 2 steigen die Erwartungen mit jedem der acht Semester an. Man muss also stets die Werte des Sims auf dem geforderten Level halten. Doch damit nicht genug: Die Universität erwartet in jedem Halbjahr neben drei bis vier Aufsätzen auch eine College-Arbeit, die Sie an einem Computer schreiben. Dafür braucht der Student schon mal einen halben Sim-Tag. Aber keine Angst, man darf jederzeit pausieren. Zu guter Letzt muss man regelmäßig die zwei- bis dreistündigen Vorlesungen besuchen, damit die Noten im grünen Bereich bleiben. Dabei verlässt der Sim die Nachbarschaft, und das Spiel stellt auf Zeitraffer.

Wilde Campus-Jahre bedient sich nahezu jedes Studenten-Klischees: Im erweiterten Möbelinventar etwa gibt's Plüsch-Sofas, knallige Sixties-Tapeten und Hobby-Gegenstände wie Billardtische, Spielautomaten oder Rockinstrumente. Mit Letzteren kann man sogar eine Uni-Band gründen und in den Clubhäusern auftreten. Zudem kauft man auf öffentlichen Grundstücken wie dem Einkaufszentrum an Automaten MP3-Player oder Handys.

Neben den aus dem Hauptprogramm bekannten Wünschen gibt's in Wilde Campus-Jahre nun Einfluss-Wünsche. Die sind mit einem blauen Rahmen gekennzeichnet und bescheren dem Sim bei Erfüllen Macht über seine Kommilitonen. So kann man etwa einen Zimmernachbarn dazu zwingen, für Sie die Hausaufgaben zu erledigen. Damit Ihr Einfluss überhaupt steigt, müssen Sie jedoch immer eine Mindestanzahl an Freunden haben.


Systemanforderung:

mindestanforderung: 1,8 GHz Intel, XP 1500 + AMD, 512 MB RAM
3 GB Festplatte
Standardanforderung: 2,4 GHz CPU, XP 2200+AMD, 512 MB RAM,
3 GB Festplatte
Optimalanforderung: 3,0 GHz CPU, XP 3000+AMD, 1 GB RAM
3 GB Festplatte