Blitzkrieg (PC Strategiespiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Guybrush112

Ab heute wird zurückgeschossen

Pro:

Ausgefeilte KI, realistische Stärken und Schwächen der Einheiten, herausfordernde Kampagnen, gutes Einsteigerlevel mit Schwierigkeitsgrad 1, sehr kniffelig in Schwierigkeitsgrad 2, mörderisch in Stufe 3 und 4

Kontra:

eintönige Zwischenmissionen, langatmige Artillerieduelle, Angriffsschema fast immer gleich, vereinzelt etwas blutig, zwischen den Missionen nur langweilige Menüs

Empfehlung:

Ja

Blitzkrieg wurde von der Firma CDV entwickelt und erschien im Jahre 2003. Auch ein sehr gelungenes Add-On namens Burning Horizon wurde nachgeschoben, welches die bedeutenden Schlachten von General-Feldmarschall Erwin „Wüstenfuchs“ Rommel beinhaltet. Da beides ein großer Erfolg wurde laufen inzwischen die Arbeiten am Nachfolger Blitzkrieg 2 auf Hochtouren, dieser wird wohl wenn alles planmäßig verläuft im ersten Halbjahr 2005 auf den Markt kommen, vorher erscheint für Teil 1 noch ein weiteres Add-On.
Aber was ist Blitzkrieg 1 und warum ist es solch ein erfolgreiches Spiel geworden?

Inhaltsverzeichnis zum schnelleren Zurechtfinden in meinem Bericht:
1. Story
2. Systemvoraussetzungen
3. Voreinstellungen
4. Unterschiede zu anderen Strategiespielen
5. Einsteigerhilfen
6. Wie läuft eine Kampagne ab?
7. Die einzelnen Szenarios
7.1 Nebenschlachten
7.2 Hauptschlachten
8. Der Ablauf einer Schlacht
9. die verschiedenen Einheiten
9.1 Infanterie
9.2 Späher
9.3 Panzer
9.4 Artillerie
9.5 Luftwaffe
9.6 Sondereinheiten
10. Negative Aspekte des Spiels die im Nachfolger ausgemerzt sein sollten
10.1 Artillerieduelle
10.2 Passive Rolle beim Einsatz der Luftwaffe
10.3 Eintönige Nebenschlachten
11. Mein persönliches Fazit


1. Story:
Man durchlebt in Blitzkrieg den 2. Weltkrieg. An sich nichts Neues, diese historische Epoche wurde ja schon in vielen Spielen unterschiedlichster Genres (die Panzer General-Serie, Battlefield 1942 und noch viele andere) behandelt, denn so grausam der geschichtliche Hintergrund dieser Zeit auch sein mag, für hochwertige Computerspiele im Strategie- und Shooterbereich bietet er sich aufgrund der vielen Facetten dieser kriegerischen Auseinandersetzung halt einfach an.

2. Systemvoraussetzungen:
Minimum:MS-Windows 98/2000/ME/XP, Direct X8.1 oder höher, Internet Explorer 5.0 oder höher, 64 MB RAM, Pentium II 366 MHz, Direct Sound compatible Soundcard, 4-fach CD-Rom, 2.400 MB freier Speicher, DirectX8.1-kompatible Grafikkarte mit 8 MB
Empfohlen: MS-Windows 98/2000/ME/XP, Direct X8.1 oder höher, Internet Explorer 5.0 oder höher, 128 MB RAM, Pentium III 800 MHz, Direct Sound compatible Soundcard, 16-fach CD-Rom, 2.400 MB freier Speicher, DirectX8.1-kompatible, T&L-fähige Grafikkarte mit 32 MB
Von den Voraussetzungen her sollte das Spiel also auf allen halbwegs aktuellen Rechnern problemlos laufen.

3. Voreinstellungen:
Blitzkrieg beinhaltet drei Kampagnen die es durchzuspielen gilt, man übernimmt jeweils das Kommando über eine kleine Armeegruppe die man durch die Kriegsjahre führen muß, wahlweise auf der Seite der deutschen Wehrmacht, der sowjetrussischen Roten Armee oder der Westalliierten Streitkräfte aus den USA und England. So führt einen beispielsweise der Weg als deutscher Offizier nacheinander über alle bedeutenden Kriegsschauplätze an denen die Wehrmacht gekämpft hat, der Beginn ist in Polen, es folgen die Feldzüge in Belgien, Frankreich, Nordafrika und schließlich in den unendlichen Weiten Rußlands.
Man wird allerdings den Lauf der Geschichte nicht wenden können, in den späteren Missionen der Kampagne wird man gegen die übermächtigen Russen erbitterte Rückzugskämpfe austragen, das Ziel ist es möglichst hochdekoriert das Ende des Krieges zu erleben.

4. Unterschiede zu anderen Strategiespielen:
Blitzkrieg ist ein Echtzeit-Strategiespiel, jedoch gibt es bedeutende Unterschiede zu anderen Games des Genres. Die meisten Stategie-Games funktionieren nach dem altbekannten Schema: Basis aufbauen => Einheiten bauen => Gegner suchen => Gegner finden => Gegner verhauen. (Bedeutendste Beispiele: Age of Empires, Warcraft, Command & Conquer)
Hier baut man sich keine Basis auf, sondern man hat am Beginn einer Mission eine bestimmte Anzahl an Einheiten und mit denen muß man auskommen, d.h. man sollte sich nicht auf verlustreiche Scharmützel einlassen, den die Einheiten die man verloren hat werden nicht mehr ersetzt. Ein vergleichbares Spiel welches ähnlich aufgebaut ist ist Sudden Strike. Es gilt also, äußerst vorsichtig vorzugehen.

5. Einsteigerhilfen:
Sehr gelungen sind die Tutorial-Missionen, die einem unerfahrenen Spieler die Grundfunktionen sehr anschaulich nahebringen, so daß man anschließend mit seinen Soldaten auch effektiv arbeiten kann. So lernt man anfangs, wie man einfach mit einem Panzer eine Straße entlang fährt und mit Infanterie in einen LKW einsteigt, später wird man erfahren, wie man mit Pionierabteilungen Schützengräben aushebt, mit der Artillerie einen bestimmten Sektor unter Sperrfeuer nimmt und wie man sich im Falle eines Gegenangriffs schnell verschanzt. Diese Einsteigermissionen sind rundum gelungen, danach ist man für die ersten ernsten Einsätze gerüstet.

6. Wie läuft eine Kampagne ab?
Man startet mit einer kleinen Ansammlung von Einheiten, ein Teil davon nämlich einige Panzer und einige Artilleriegeschütze sind Kerneinheiten, sie werden dem Spieler in jeder Mission zur Verfügung stehen. Da deren Kommandeure auch an Erfahrung gewinnen, müssen diese Kerneinheiten besonders geschützt werden, denn hier schmerzt jeder einzelne Verlust.
Die Kampagne unterteilt sich in Szenarien, erst wenn eines erfolgreich abgeschlossen wurde wird das nächste freigeschaltet, entsprechend dem historischen Kriegsverlauf.
Vor jedem Szenario wird man über die Situation informiert, auf die man sich einstellen muß. Dies erfolgt durch einen Infoscreen, hier muß jedoch klare Kritik geübt werden, einige kurze Videoclips oder wenigstens einige Animationen wären hier wirklich wünschenswert gewesen, so kommt die ganze Sache zwischen den Einsätzen leider sehr lieblos daher, ich hoffe das wird beim Nachfolger ausgebügelt.

7. Die einzelnen Szenarios:
Jedes Szenario hat eine Hauptschlacht und drei unterschiedlich anspruchsvolle Nebenschlachten.

7.1 Nebenschlachten:
Man kann so viele dieser kleinen Nebenschlachten spielen wie man will, der Sinn dahinter ist, daß man für jede erfolgreich abgeschlossene Nebenschlacht eine seiner Kerneinheiten mit neuartigen Waffen versorgen kann, die in der Hauptschlacht des Szenarios sehr hilfreich sein können.
Solche Nebenschlachten haben eigentlich immer einen recht simplen Aufbau und sie ähneln sich sehr stark.
Beispiel: Erobere mit deinen Truppen die strategisch wichtigen Brücken A und B, säubere das Dorf C von feindlichen Truppen und vernichte das feindliche Versorgungsdepot D.

7.2 Hauptschlachten:
Die Hauptschlachten eines jeden Szenarios sind da schon bedeutend größer dimensioniert, und hier hat man auch wesentlich mehr Truppen zur Verfügung als nur das kleine Häufchen das man in den Nebenscharmützeln befehligt. Diese größere Armee braucht man allerdings auch, denn da hat man dann alle Hände voll zu tun. Und die Hauptschlachten unterscheiden sich auch grundlegend, hier wird man mit jedem Szenario vor völlig neue Aufgaben gestellt. Mal muß man einen strategisch wichtigen Bahnhof einnehmen und ihn gegen anrückende Gegenstöße verteidigen, um einen feindlichen Versorgungszug aufzuhalten, ein Andermal gilt es eine zur Festung ausgebaute Kleinstadt auszuräuchern oder man muß den Ausgangspunkt für eine neue Großoffensive schaffen indem man eine mit Bunkern und Minenfeldern gesicherte Straße freikämpft. Da kommt keine Langeweile auf!

8. Der Ablauf einer Schlacht:
In jeder Schlacht, egal ob Neben- oder Hauptgefecht steht man jedoch immer vor einer gleichbleibenden Grundproblematik: Der Gegner wird IMMER! In der Überzahl sein. Deshalb werden Frontalangriffe gegen feindliche Stellungen so gut wie nie erfolgreich sein, man sollte immer den schwächsten Punkt des Gegners ausspähen und dort geballt zuschlagen. Ein Paradebeispiel: Ein kleines Dorf ist in feindlicher Hand, um es zu erobern sollte man nicht versuchen, über die Hauptstraße in das Dorf einzumarschieren, da die breiten Straßen gut durch verschanzte Panzer und Infanterie in Schützengräben bewacht werden. Es empfiehlt sich eher, über Felder und Wiesen von der Seite her in das Dorf vorzustoßen, die Verteidiger im Dorfzentrum zu überwältigen und dann die Verteidigungsfront am Ortseingang von hinten zu überraschen.

9. Die verschiedenen Einheiten:
9.1 Infanterie:
Wie in jedem Krieg bildet die Infanterie das Kernstück einer Armee. Jedoch sind die einfachen Soldaten nur dann wirklich nützlich, wenn sie sich in einer ausgebauten Stellung befinden, am besten in ausgehobenen Schützengräben, dort sind sie nur schwer zu besiegen und können feindliche Angriffe sehr gut zum Stillstand bringen, sogar gegen einzeln anrückende Panzer können sie dort bestehen. Auf offenem Feld sind sie hingegen leichte Beute.
9.2 Späher:
Eine besondere Infanterieeinheit bilden die Späher. Ausgestattet mit einem Fernglas und einem Scharfschützengewehr können sie feindliche Stellungen auskundschaften, um so dem Rest der Truppe einen erfolgsversprechenden Angriffsweg aufzuzeigen. Gegen leichte Einheiten wie feindliche Infanterie, LKWs und Geschützbesatzungen sind sie mit dem Scharfschützengewehr äußerst effektiv, jedoch laufen sie bei dessen Benutzung Gefahr, entdeckt zu werden. In diesem Fall wird der Gegner nämlich zumeist einen Panzer schicken, gegen den der Späher chancenlos ist.
9.3 Panzer:
Sobald diese Ungetüme zum Einsatz kommen, geht’s richtig rund. Wenn sie in größeren Verbänden überlegt eingesetzt werden, nehmen sie die gegnerische Verteidigung schnell und sehr effektiv auseinander. Probleme bereiten ihnen nur gegnerische Panzer und PAK (Panzer-Abwehr-Kanonen), deshalb sollte auch mit Panzern kein Frontalangriff durchgeführt werden, das führt nur zu überflüssigen und bitteren Verlusten.
9.4 Artillerie:
Die schweren Kanonen mit ihrer großen Reichweite sind der Schlüssel zum Erfolg in praktisch jeder Mission, und das weiß auch der Computergegner. Die Artillerie kann einen großen Teil oder sogar das komplette Schlachtfeld unter Beschuß nehmen, deshalb wird es am Beginn jedes Gefechts das Duell geben, wer zuerst die Kanonen des Gegners unschädlich macht, denn wer die feindliche Artillerie ausschaltet kann anschließend fast ungestört die feindlichen Stellungen erst einmal mit Sperrfeuer eindecken, bevor der eigentliche Angriff durch Panzer und Infanterie gegen den dann erheblich geschwächten Gegner beginnt. Als bestes Beispiel sei die Eroberung einer Brücke genannt, die Verteidiger werden immer am gegenüberliegenden Ufer verschanzt sein und nur darauf warten, bis man versucht die Brücke zu überqueren. Ein gezielter Artillerieangriff wird die Verteidigung jedoch lähmen und somit die Überquerung ermöglichen. Wichtig ist allerdings, mit der Artillerie nicht zu kurz zu schießen, da man sonst die Brücke selbst in die Luft jagen kann.
9.5 Luftwaffe:
Die Luftwaffe steht nicht ständig zur Verfügung, sie kann jedoch in gewissen Zeitabständen angefordert werden, weshalb man da sorgfältig planen sollte. Sie unterscheidet sich in fünf Arten:
- Aufklärer erkunden aus der Luft die Position und Stärke des Feindes, sind allerdings für feindliche Flak (Flugabwehrkanonen) und Jäger leichte Beute.
- Jagdflugzeuge herrschen über den Luftraum und schießen angreifende Bomberstaffeln oder Aufklärer des Gegners ab, Gefahr droht hier nur durch feindliches Flak-Feuer und gegnerische Jagdflieger, aber zu Duellen zwischen Jägern dürfte es kaum kommen.
- Schwere Bomber walzen mit den Bombenteppichen die sie legen ganze Landstriche nieder, allerdings sind sie sehr langsam und daher für die feindliche Luftabwehr ein gefundenes Fressen.
- Jagdbomber sind schnelle Einheiten die gezielt im Sturzflug gegen feindliche Stellungen vorgehen. Sehr effektiv aber auch verwundbar.
- Transporter setzen über feindlichem Gebiet Fallschirmjäger ab, die für kleinere Überraschungsangriffe durchaus nützlich sind, gegen starke Stellungen und Panzerverbände richten sie allerdings nichts aus.
9.6 Sondereinheiten:
Die wichtigsten Sondereinheiten sind Pioniere und Zugfahrzeuge.
Pioniere können zum einen beschädigte Panzer wieder instand setzen, außerdem legen sie Schützengräben, Panzersperren und Minenfelder an., deshalb sind sie von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit bei fast allen Missionen.
Zugfahrzeuge bringen die Artilleriegeschütze zu den gewünschten Standorten (Kanonen können sich alleine nicht fortbewegen) und sind zur Versorgung der kämpfenden Einheiten mit Nachschub unersetzlich. Bei andauerndem Einsatz der Artillerie sollte jede Kanone ein eigenes Versorgungsfahrzeug zur Seite gestellt bekommen, sonst geht dem Geschütz recht bald die Munition aus. Aber auch Panzer müssen von Zeit zu Zeit versorgt werden.

10. Negative Aspekte des Spiels die im Nachfolger ausgemerzt sein sollten:
10.1 Artillerieduelle:
Fast jede Mission entscheidet sich mit dem Ausgang der Artillerieschlacht zu Beginn, ich hatte das ja bereits kurz erwähnt. Wer zuerst die gegnerischen Kanonen unschädlich gemacht hat, hat einen meiner Meinung nach zu großen Vorteil für den Rest des Gefechts. Wenn der Computergegner die Artillerie des menschlichen Spielers ausschaltet kann er seine ohnehin vorhandene zahlenmäßige Überlegenheit noch eindrucksvoller nutzen und die Verluste des Spielers in unerträgliche Höhen schrauben. Deshalb muß man die Kanonen des KI-Gegners schnellstmöglich vernichten, um selbst relativ ungestört operieren zu können und durch gezielte Angriffe den Gegner selbst entscheidend zu schwächen.
10.2 Passive Rolle beim Einsatz der Luftwaffe:
Man muß hier notgedrungen auf die Luftwaffeneinsätze des Computers reagieren, da man ja am Boden zahlenmäßig unterlegen ist. Eine Ausnahme bildet der „Bomber-Erstschlag“ (so nenne ich ihn), wenn der Computergegner zuerst einen Aufklärer losschickt, schickt man selbst Jagdbomber los, um aus der Luft die feindliche Artillerie möglichst gründlich zu vernichten, die Bomber werden das aufgrund der feindlichen Flak zwar nicht überleben, aber wenn der Schlag gegen die Kanonen des Gegners gelingt hat sich diese Taktik doch als sinnvolles Opfer erwiesen.
Spätestens beim zweiten Mal wird der Gegner selbst mit Bomberverbänden auftauchen, um diese aufzuhalten muß man seine Jagdflieger losschicken, sonst stürzen sich die feindlichen Bomber fast ohne Gegenwehr auf die eigenen Truppen, auch die Bomber des Gegners bevorzugen Artillerieeinheiten und ein wirksamer Schutz durch eigene Flak-Geschütze ist für gewöhnlich nicht gegeben. Deshalb gilt es, alle Angriffswellen feindlicher Bomber mit den Jagdfliegern abzufangen, die Situation wird eine eigene Bomberoffensive fast nie zulassen.
10.3 Eintönige Nebenschlachten:
Auch das hatte ich bereits erwähnt, nachdem man zum 15. Mal als Nebenmission die Eroberung dreier kleiner Dörfer zu bewerkstelligen hat, wobei die genauen Positionen des Gegners eigentlich nie wechseln, werden diese kleinen Scharmützel irgendwann eine nervende und zeitraubende Angelegenheit, um die man aber aufgrund der als Belohnung erhältlichen Einheiten nicht wirklich herumkommt. Nichts gegen solche kleinen Missionen, aber da muß einfach mehr Abwechslung her.

11. Mein persönliches Fazit:
Als ich mir das Spiel gekauft hatte und die ersten Erfahrungen mit dem Game sammelte, war ich hellauf begeistert, eine so gelungene und anspruchsvolle Strategie-Herausforderung erworben zu haben. Zu Beginn des Spiels, wenn alles noch neu und unbekannt ist, macht sogar jede noch so kleine Mission ordentlich Spaß, später kennt man den Ablauf der Nebenmissionen bereits im Voraus und diese werden leider zu einer lästigen Pflicht, während die großen Hauptschlachten jedoch weiterhin echte Knaller bleiben, denn diese unterscheiden sich grundlegend voneinander und man wird immer eine neue Herausforderung haben.
Grafik:
Sehr ordentlich ist die Optik des Spiels geworden, so wenig Mühe man sich mit den Menüs gegeben hat, so hübsch ist im Gegenzug die Darstellung der Spielszenarien geworden, die Landschaften kommen sehr detailliert rüber. Die Einheiten sind auch recht detailliert, ich bin da eigentlich zufrieden damit wie das geworden ist. Was im zweiten Teil wie ich finde noch etwas verbessert werden könnte sind die Kauputtgeh-Animationen (komisches Wort), denn in Teil 1 fliegt ein Panzer eines bestimmten Typs immer auf die gleiche Art und Weise in die Luft, egal ob er von einem anderen Panzer, einer Fliegerbombe oder einem Artilleriegeschoß und egal ob von vorne, von hinten oder von der Seite getroffen wurde.
Sound:
Die Geräusch- und Musikkulisse bietet nix wirklich Spektakuläres, die Einheiten geben ihren Senf zu den erteilten Befehlen ab, die unterschiedlichen Waffengattungen haben ihre spezifischen Feuergeräusche, es ist eigentlich alles da was benötigt wird, aber wirklich aus den Latschen gehauen hat es mich trotzdem nicht.
Steuerung:
Die Steuerung ist auch okay, die Einheiten reagieren sehr gezielt auf Befehle, nur neigen sie dazu, sich manchmal etwas dümmlich zu verhalten, wenn zum Beispiel zwei Wege zu einem bestimmten Punkt führen, man einen freigekämpft hat nehmen die truppen trotzdem lieber den anderen wo sie mal eben zusammengeschossen werden. Das könnte man besser machen.

Alles in Allem ist Blitzkrieg aber ein Spiel welches wirklich gelungen ist, ich bin mal auf den Nachfolger gespannt, wenn dort die bekannten Schwächen ausgemerzt sind können wir uns da alle drauf freuen.

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