Splinter Cell: Chaos Theory (Adventure PC Spiel) Testbericht

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ab 7,36
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Erfahrungsbericht von pcblizzard

Ihr seht mich nicht...

Pro:

gute Grafik Charakter Animationen abwechslungsreiche Missionen

Kontra:

zu viel Tastaturbefehle nur vier Karten im Koop-Modus nicht wirklich was neues

Empfehlung:

Ja

Einleitung:

Infolge einer hinterhältigen Verschwörung steht die Staatengemeinschaft im Jahre 2007 kurz vor dem Dritten Weltkrieg. Der Einbruch eines zunächst unbekannten in die nationalen Computersysteme Japans hetzt dank geschickter Datenmanipulation die Erzfeinde Norkorea, China und Japan gegeneinander auf. Eine militärische Konfrontation steht kurz bevor. Als dann auch noch ein amerikanisches Kriegsschiff in der Region von einer fehlgeleiteten Rakete zerstört wird, scheint der Krieg fast unausweichlich. Zu Glück nur fast, denn an diesem Punkt greift \"Tom Clancy´s Splinter Cell - Chaos Theory\": Geheimagent Sam Fisher meldet sich eindrucksvoll auf der Weltbühne zurück. Auch im dritten Großeinsatz im Dienste von \"Third Echolon\", einer verborgen arbeitende Unterorganisation des amerikanischen Geheimdienstes \"NSA\", streift das geniale Ein-Mann-Sonderkommando gern den Tarnanzug über und löst die Probleme auf seiner ganz speziellen Art.


Bitte nicht töten:

Wie bereits in den Vorgängerspielen, zu beispiel \"Splinter Cell - Pandora Tomorrow\", ist und bleibt es Sams Erfolgsmethode, möglichst lautlos und unsichbar vorzugehen. Obwohl er körperliche Gewalt nicht ganz abgeneigt und mit modernsten Waffen ausgerüstet ist, bringen ihn vor allem seine Schleichkunst und das geschickte Sammeln von Informationen voran. So knöpft sich Sam Wachen immer erst zum Verhör bevor er sie bewußtlos schlägt oder ausnahmsweise gar tötet. Elf Aufträge stehen auf dem Stundenplan des Topagenten, bevor er schließlich im Finale die Welt retten kann. Der Job führt ihn rund um den Globus. Eine Auswahl interessanter Schauplätze: ein Frachtschiff, Panama, New York während eines Stromausfalls, ein japanisches Badehaus. Sam Fisher immer mitten drin und immer gut bewaffnet.


Die Waffen:

Seine multifunktionale Schalldämpferpistole kann neuerdings mit Stromimpulsen elektrische Geräte kurzzeitig lahmlegen, die hochentwickelte Maschienenpistole SC-20K verschießt nicht nur Patronen, sondern auch Haftkameras und Elektroschocker. Wichtigste Utensillien im Agentengepäck sind jedoch die Spezialbrillen. Nachtsicht- und Infarotgerät sowie eine Sehhilfe, die elektrische Geräte anzeigt, lassen Sam auch in der schwärzesten Nacht nicht im Dunkeln stehen.


Kurze Pause:

Zwischen den Einsätzen erzählen gut inzenierte Kurzfilme im CNN-Nachrichtenstill die Geschichten weiter und zeigen, wie Sams Erfolge das Welgeschehen beeinflussen. Wer \"Splinter Cell\"-Konsolenspiele kennt, wird sich darüber freuen, daß die PC-Version es zuläßt, jederzeit Spielstände zu speichern.


Coole Grafik:

Die Grafik des Spiels braucht keine Konkurrenz zu fürchten, wenngleich sich die volle Schönh nur auf einem modernen COmputer mit aktueller Grafikkarte und Nvidia-Prozessoren (Geforc 6600 oder besser) entfallten. Rechner mit ATI Grafikkarte können zurzeit noch nicht alle Details darstellen, ein Pacht soll das Problem in kürze allerdings beheben.


Koop- und Versus-Modus:

Vollkommen neu ist der Kooperations-Modus, in dem ihr als Sam mit einem Kollegen zusammenarbeitet. Er enthält vier umfangreiche Einsätze, die ihr nur im Duo problemlos bewältigen könnt. So können die Agenten eine Räuberleiter bauen, einander mit Schwung über die Wand helfen, eine perfekte Seilschaft bilden, oder mit Hilfe akrobatischer Einlagen Lichtschranken überwinden. Ohne permanente und perfekte Ansprache ginge das nicht. Fishers Fans bereits bekannt ist der Versus-Modus, in dem sich zwei gegnerische Teams (Spione und Wächter) Duelle an zwölf Schauplätzen liefern. Sechs davon sind komplett neu, die andere Hälfte besteht aus geläufigen, leicht überarbeiteten Terrains. Die beiden hochinterresanten, spannenden Spielvarianten funktionieren übrigens asuschließlich im Netzwerk oder Internet


Bedienung:

Die Steuerung mitder Maus und Tastatur fällt auch fortgeschrittenen Spielern nicht leicht. Falls ihr die \"Splinter Cell\"-Reihe noch nicht kennt, solltet ihr auf jeden Fall eine gewisse Einspielzeit einkalkulieren. Die Steuerung folgt zwar dem klassischen Schema bekannter Actionspiele, doch erfordern das üppige Repertoire an Bewegungen und die umfangreiche Ausrüstung mit all ihren Möglichkeiten reichlich Fingerakrobatik. Selbstverständlich könnt ihr alle Tasten nach euren Vorlieben mit Funktionen belegen. Tip: Man sollte eine Gamepad mit zwei Ministicks benutzen.


Fazit:

Hier rettet ihr nicht nur die Welt vor einem verheerenden Krieg, sondern staunt auch zugleich über neue Höchstleistung in Sachen Grafik und Spielprizip. Der Umfang der elf Einsätze im Einzelspieler-Modus hätten zwar gern etwas größer sein dürfen, doch bis zum großem Showdown dürften je nach Spielerfahrung und Schwierigkeitsgrad mindestens 25 Stunden verstreichen. Trotz aller Zusatzaufträge und jener Aufgaben, die mehrere Lösungswege zulassen, hält sich der Langzeitspielspaß darüber hinaus in Grenzen. Werd dann erwartungsfroh zum neuen Koop-Modus greift, wird sicher über die kümmerliche Zahl von nur vier Aufträgen ärgern. Außerdem ist das geschickte Vorgehen zu zweit eine kompizierte Angelegenheit. Ich empfehle, es ohne Kopfhörer/Mikro (Headset) gar nicht erst zu versuchen. Der Versus-Modus schließlich greift alte Vorlagen zurück und kann sich optisch nicht mit den beiden anderen Spielvarianten messen. Allerdings faziniert das Katz- und Maus-Spiel der beiden Teams Spione und Wächter immer noch. Und die zwölf Schauplätze garantieren auf jedenfall Partien mit viel Action. Fazit trotz aller Krittik im Detail: Es gibt einen, der das Chaos stolz überragt. Und der heißt Sam. \"Sehr gut\" gemacht, Herr Fisher.


Infos zu \"Splinter Cell - Chaos Theory\":

Ausstattung: 1 DVD
Sound: 5.1-Surround
Genre: Schleich-Action
Entwickler: Ubi Soft
Website: www.ubisoft.com
ca. Preis: 50 Euro
USK-Alterseinstufung: ab 16 Jahre
Sprache Spiel/Handbuch: deutsch/deutsch


Systemvorraussetzung:

minimal: 1GHz, 256MB Ram, Geforce 4

empohlen: 1,5GHz, 1024MB Ram, Geforce 6600

23 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Whiteghost

    26.05.2005, 21:08 Uhr von Whiteghost
    Bewertung: sehr hilfreich

    habe ich jemanden unter meinen Vertrauten gefunden, der Splinter Cell - Chaos Theorie spielt !!!

  • max4686

    26.05.2005, 19:48 Uhr von max4686
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr schöner, ausführlicher bericht!weiter so!ich bleibe aber trotzdem lieber bei den sims ;) LG Julie p.s.: freue mich über gegenlesungen und gegenbewertungen. bewerte dann auch gerne deine anderen berichte ;)