Splinter Cell: Chaos Theory (Adventure PC Spiel) Testbericht

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ab 7,36
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008

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Erfahrungsbericht von Whiteghost

Mit dem Messer geht es besser ......

Pro:

ENDLICH DA : DAS MESSER, bessere Grafik (fast) gleiche Steuerung wie die Vorgänger, neue Moves,Ko-op Modus (zwei Spiele - eine Mission)

Kontra:

Ko-op-Modus geht nicht richtig im Netz, Chaos Theorie läuft auf keinem normalen Laptop, 4 GB Speicherplatz sind nötig !!!!

Empfehlung:

Ja

** Splinter Cell - Chaos Theorie **
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Vorwort
Ich, Whiteghost habe mir "Splinter Cell - Chaos Theorie" kurz SC Chaos Theorie gekauft und durchgespielt. Zuvor habe ich mir Splinter Cell und Splinter Cell Pandora Tomorrow gekauft und diese ebenfalls durchgespielt. - Falls ihr mit mir im Internet SC Chaos Theorie spielen wollt, mailt mir! - Ich freue mich über jeden, der Splinter Cell original kauft, da ich Raubkopien unfair finde. Also, nun wisst ihr genug über meine Gründe, diesen Artikel zu scheiben.


Allgemeines zu Spiel:
Splinter Cell ist ein Schleichspiel, bei dem man möglichst
unauffällig sein sollte. Sam (Agent und Hauptperson) kann zwar wie wild um sich schießen, aber man wird schnell scheitern, da die Munition begrenzt ist und das nicht im Sinn des Spiels ist. Zudem sollte man sich nciht nur beim Bewegen, sondern auchbeim Denken Zeit lassen, da manchmal Hürden den Weg versperren. Sollten sie also ungeduldig und voreilig sein, dann überlegen sie sich den Kauf besser. Wenn sie aber die Spannung mögen, wenn sie sich anschleichen, oder die
Möglichkeit erfassen wollen, auch mal (relativ) gewaltfrei kämpfen zu können, in dem sie nur bewusstlos machen und nicht gleich töten, dann ist dass genau ihr Spiel. Und damit wir uns richtig verstehen :
Wer schießen WILL hat dazu viele Möglichkeiten, wie etwa ein Scharfschützenmodul, ein Schrotflintenaufsatz oder das übliche Maschienengewehr. Nun, in den weiteren Teilen, werde ich das Spiel genauer erläutern, mehr Eindrücke schildern und
Details aufzeigen.


Missionen
Die Missionen von Sam Fischer sind nun in Hauptmissionen, die man immer schaffen muss, um ein Level erfolgreich zu beenden, Nebenmissionen, die man nicht machen muss, aber sollte, da sie sonst in der nächsten Mission in anderer Weise erneut erscheinen und in weitere Missionsziele, die nur eine bessere Bewertung geben, aufgeteilt. Die Missionsbewertung am Ende einer erfolgreichen Mission dient zur Selbstbeurteilung und wird in Prozent angegeben. Zudem ist dann auch eine Statistik aufgeführt, die Informationen, wie z.B. Tote:3 Bewusstlose:7 etc., aufführt. Während einer Mission gibt es auch Neuerungen im Vergleich zu den Vorgängern. Früher war eine Mission schnell zu Ende, z.B. wenn man einen Passanten erschoß, oft der Alarm ausgelöst wurde oder man die dritte Sicherheitsstufe erreicht. Bei SC3 führen solche Fehler nicht zwangsweise zum Ende der Mission. Klar, wenn es als Hauptziel keinen Alarm geben sollte und man dennoch einen auslöst, dann schon. Oder wenn man niemanden töten darf. Aber wenn nicht in den Hauptmissionen eine Einschränkung erfolgt ist, dann führt beispielsweise das Erreichen der 3. Sicherheitsstufe (werden bei ausgelösten Alarmen und gefundenen Körpern erhöht) nicht zu einem sofortigem Abbruch, sondern "nur" zu einer schlechten Missionsbewertung und dem Streichen von Nebenzielen sowie den Weiteren Missionszielen. Allerdings sollte man es vermeiden, da es so kaum Spaß macht. Leider sind die Zwischensequenzen kürzer ausgefallen, aber dafür gibt es nun eine Missionsbesprechung. Bei dieser hört man Audiobotschaften mit teils sehr interessanten Informationen. Wem dies missfällt, der überspringt diesen Teil.


Waffen und Gegenstände:
Eine sehr wichtige Neuerung ist das Messer. Mit dieser ultimativen Stealthwaffe ausgrüstet kann Sam nicht nur Gegner töten. NEIN! Er kann nun sogar Zylinderschlösser aufbrechen, Stoffwände zerschneiden und verschiedene Gegenstände damit zerstören. Weniger neu, aber dennoch genial ist die SC 20k. Diese Waffe benutzt der Geheimagent zwar schon seit 2 erfolgreichen Missionen, aber auch hier gibt es Neuerungen. So lassen sich nun verschiedene Module anbauen, die der Waffe zusätzliche Eigenschaften geben. Das erste Modul ist das Werfermodul, mit dem sich Haftschocker, Ringflächengeschosse und mehr verschießen lassen. Dann gibt es noch ein wohl selbsterklärendes Schrotflintenmodul, ein Scharfschützenmodul, mit dem man zoomen kann und das panzerbrechende Munition verschießt und ein Griffmodul. Das Griffmodul versichert einen besseren Halt der Waffe und somit mehr Genauigkeit. Des weiteren kann man sich noch verschiedenen Granatentypen bedienen, Minen anbringen und mit eine Pistole, die sowohl das Schießen, als auch das Deaktivieren von elektr. Geräten beherrscht, hantieren.

Gegner und derer KI
Die Gegner sind spürbar schlau und sie arbeiten sogar auch des Öfteren im Team, je nach Schwierigkeitsgrad mehr, weniger oder überhaupt nicht. So flüchten sie, wenn ihnen eine Granate zu nahe kommt oder sie schmeißen sich auf den Boden, sie suchen Deckung bei Beschuss und sie reagieren auf zerbrochene Schlösser, offene Türen, Schatten und Geräusche(!!!). Zu allem Übel kommt, dass sie bei Alarm viel vorsichtiger werden können und dass sie ihre Wahrnehmung an Dunkelheit langsam gewöhnen können (!!!). Sie denken vielleicht, dass wird schwer... - wird es auch! Denn die Wachmänner haben manchmal sogar Magnesiumfackel, Granaten, Nachtsicht- oder Wärmebildgeräte und Taschenlampen! Das fordert einiges an Konzentration und Können vom Spieler ab. Schließlich dürfen sie nie vergessen: Sie sind einer, ihre Gegner sind viele, sehr viele!!!


Grafik und Sound
Die Grafik bei diesem Spiel ist echt umwerfend! Selbst bei einer relativ niedrigen Einstellung, aber da ich es auch sehr hoch spielen kann, genieße ich diesen Vorteil in vollen Zügen. Ein weiterer Vorteil den ich genieße, ist die Anzeige von der Geräuschlautstärke, die Sam erzeugt und die Anzeige der Helligkeit der Umgebung, in der selbiger ist. Doch es gibt noch mehr "Geschenke", die das NSA für ihren Agenten No.1 eingepackt hält: ein Nachtsichtgerät, ein Wärmebildgerät UND ein EEV-Gerät!!! Zur Erleuterung: Mit dem EEV lassen sich auf Entfernung Computer hacken und die Eigenschaften von elektr. Geräten ausfindig machen.

Interaktion
Bei SC3 sind Türen eintretbar, das ist sehr laut, aber es macht davor stehende Personen bewusstlos, man kann mit Gegenständen werfen, Lampen, elekrische Geräte und PCs lassen sich zerschießen oder deaktivieren und sie lassen sich mit dem EEV über Entfernung hacken (wird dadurch aber schwerer
- Retina-Scan = Augenscan erfordert das Auge eine bestimmter Person, um etwas zu öffnen, benutzen, etc. - Codeschloss benötigt eine bestimmte Zahlenkombination um (mit z. B. einer Tür) zu interagieren - Retina-Scan und Codeschloss sind hackbar d.h. sollte man entweder die Kobination nicht erfahren oder eine Person mit "richtigem" Auge finden, kann man diese durch das Hacken öffenen (wie steht unter Tipps und
Tricks). Es lassen sich auch noch Leichen und Bewusstlose wegtragen, um sie zu verstecken uvm......

Gewalt/Zensur/Altersfreigabe:
Gewalt MUSS nicht sein, da man auch nur kampfunfähig schlagen oder schießen kann, zum Beispiel mit außer Gefecht setzenden Haftshockern. Gewalt KANN aber angewendet werden, in seltenen Fällen muss man auch töten, wirklich selten. Aber ich muss alle blutrünstigen Metzler enttäuschen - es gibt keine Blutdarstellung. Es ist besser so, schließlich ist ein Blutbad sehr auffällig und es trübt den Sinn des Spiels.
Politisch gesehen gibt es keine Zensur, da reale Länder erwähnt werden und diese in die Story verwickelt sind ...


Spezialattacken und andere Techniken:
** Nur Aktionen, die nicht zu den Grundbewegungen gehören **
Die Nahkampfattacken von Sam sind entweder tödlich oder nicht tödlich, aber immer erledigend. Dies überlässt man natürlich NICHT dem Zufall, sondern man kann es bestimmen. Dann kann man auch vom Rohr hängend jemanden erwürgen, einen Sprungangriff wagen, einen Spagat oder einen halben Spagat machen und aus selbigen schießen und man kann eine Vorwärtsolle machen. Zudem bestehen auch Möglichkeiten zum Abseilen, bei dem man wahlweise auch schießen kann und man kann natürlich auch Gegner von hinten überwältigen. Ist dies erfolgreich geschehen, lassen sie sich verhören, als Schutzschild verwenden und zur Zusammenarbeit zwingen (z.B. beim RetinaScan).


Der Versus-Modus:
Dieser ist eine Möglichkeit (von zwei), zusammen zu spielen (über Internet oder LAN). Hierbei handelt es sich um eine weiter entwickelte Version des VersusModis von Splinter Cell - Pandora Tomorrow. Es gibt verschiedene Ziele, aber im Grunde gleichen sie sich doch. Die Spione versuchen, irgendwas zu stehlen oder zu entschärfen, ohne dabei entdeckt zu werden und die Söldner müssen das verhindern. Das Interessante daran ist, dass der Spion keine tödlichen Waffen hat und dass er sehr beweglich ist und der Söldner ein vergleichlich sehr unbeweglicher, aber gut bewaffneter "Klotz" ist. Dabei spielen Sicherheitssysteme eine nicht gerade unwichtige Rolle, denn wenn sie der Spion nicht deaktiviert, kann der Söldner erkennen, wo sich der Eindringling in etwa befindet... Übrigens lässt sich dieser Modus maximal zu viert spielen. Anfangs misslang es mir, aber wenn man einmal im Internet gespielt hat (und es das erste Mal ist), dann versteht man den Grund. Als Söldner kommt ein Anfänger kaum gegen zwei Spione an, selbst mit Teamkameraden - ebenso als Spion. Müsste man dann zu sechst gegen sechs spielen, dann wäre es irre!! - Am Rande: Es gibt keine Bots, es wäre viel zu kompliziert!


Der Coop-Modus:
Dieser Modus ist die zweite Möglichkeit, ebenfalls über LAN oder Internet zu spielen. Allerdings spielt man diesmal miteinander. Ein völlig neues Gefühl (gibt es nur selten bei Spielen - noch nie bei SC), das mir leider noch nicht gegönnt wurde - Problem mit dem Router. Leider kann ich daher nur wenig darüber sagen. Zumindest weiß ich, dass man gegen Bots spielt und dass man zusammen Missionen absolviert. Stirbt einer, ist die Mission vorbei. Daher ist Vorsicht wichtig! Den Rest müsst ihr leider selber rausfinden (ich füge es aber hinzu, wenn ich den CoopModus gespielt habe).


EIGENE MEINUNG:
Ich spiele schon Splinter Cell, seit es noch "in der Wiege lag" und begleite es nun schon etwas länger. Zwischen dem 1. und dem 2. Teil gibt es kaum Unterschiede. Zwar neuere Grafik etc. und ein paar Moves mehr, aber sonst nix. Aber die Veränderung von Teil2 zu 3 ist grandioser. Endlich bekommt Sam Fischer, der amerikansiche Geheimagent aus Teil 1 und 2, ein Messer !!! Sie denken jetzt vielleicht, doll, mein Sohn hat auch ein Taschenmesser und das ist nix besonderes. Stimmt vieleicht. . .
Aber die trifft nicht auf Chaos Theorie zu. Es macht viel mehr Spaß zu spielen, seitdem man auch vernümpftige Nahkampfattaken hat. Der Schlag vorher war ein Trauerspiel!
Man wurde entdeckt und schlug niemals einen Gegner KO, da er mich vorher kalt gemacht hatte. Aber das ist noch nicht alles ! Neben der besseren Grafik haben sich aber auch Dinge verschlechtert . So ist zum Beispiel die Stoy etwas zu kurz gekommen, als es um die Tatsache ging, wer am besten bearbeitet wird. Aber dennoch ist dieses Spiel für Fans geeignet. So werden die Gengner intelligenter und besser.
Für "Unerfahrene" empfehle ich aber den Kauf der Vorgänger, da man sich eine Enführung gespart hat. Sie wird durch halbherzige Infovideos ersetzt. Im Multiplayer können sie
über Internet oder LAN spielen. Minuspunkte vergab ich nur, weil der Koop-Modus noch nicht richtig geht (bei mir und vielen anderen auch - Helfen sie mir, wenn sie können).
Ich hoffe, sie haben noch den Überblick behalten.


Fakten
Genre : Stealth
Altersbegrenzung : ab 16
Story : Tom Clancy
Produzent : Ubisoft
Vorversionen : Splinter Cell // Splinter Cell - PandoraTomorrow
Preis im Laden : ca. 45 €


Anforderungen
Betriebssystem : Windows 2000 oder XP
Prozessor : Intel Pentium 3 oder AMD Athlon, 1.4 GHz (Pentium
4 oder Athlon 2.2 GHz empfohlen)
Arbeitsspeicher: 256MB (612 MB empfohlen)
Grafikkarte : 64 MB Direct X 9.0c kompatiple Karte (128 MB empfohlen)
Soundkarte DirectX 9.0c kompatiple Soundkarte (EAX 2.0 oder besser empfohlen)
Freier Speicher : 4 GB (zu viel nach meiner Meinung ;-) )
Laufwerk : DVD 4x (oder besser)
Maus
Tastatur
Multiplayer : Breitband mit 64 kbps Upload Geschwindigkeit
(128 kbps empfohlen)


Tipps und Tricks
- Weniger ist mehr, das sollte ihr Motto beim Munitons-
verbrauch sein (erstens denken, dann schießen!)!
- Immer im Schatten beleiben (ACHTUNG : Gegner
können Fackeln anzünden und Taschenlampen benutzen)!
- Immer darauf achten, wenig zu töten, da dass die
Missionsbewertung erhöht!
- F5 ist die Schnellspeicher, F8 die Schnelllade-Taste!
- Unauffälligkeit ist das A und O!
- Ausgelöster Alarm/Anweisung verachtet nicht immer gleich Missionsende!
-es gibt (fast) IMMER einen Weg (=nie aufgeben)!
- Wenn ihr die Schlösser aufbrecht, ist dies Laut und
hinterlässt Spuren!

32 Bewertungen, 6 Kommentare

  • DOMMEL

    06.03.2006, 17:18 Uhr von DOMMEL
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • morla

    10.10.2005, 03:18 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • Rumyana7

    04.10.2005, 17:00 Uhr von Rumyana7
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ausfuehrlich und sehr informativ. Lieben Gruss aus Sofia

  • Bea_im_Netz

    23.09.2005, 18:03 Uhr von Bea_im_Netz
    Bewertung: sehr hilfreich

    dem ich auch als Nichtspielerin viel abgewinnen konnte. Lediglich dein Konzept vom gewaltfreien Kampf hab ich nicht ganz kapiert. LG

  • plötzlichpapa

    24.05.2005, 13:21 Uhr von plötzlichpapa
    Bewertung: sehr hilfreich

    der wenig (eigentlich gar keine) Wünsche offen lässt.

  • feldhase

    19.05.2005, 00:00 Uhr von feldhase
    Bewertung: sehr hilfreich

    toller Bericht - für den 3.!!! Super ausführlich und alles drin! Lieben Gruß vom Feldhasen