Erfahrungsbericht von Darkheart6
Welcome to the jungle
Pro:
- Battlefield Spielprinzip -viele Szenarien - viele Fahrzeuge und Waffen - toller Soundtrack . . .
Kontra:
. . . der im direkten Spiel unpraktisch ist - ungünstiges Balancing für die NVA aber dadurch realistisch
Empfehlung:
Ja
Düsenjäger haben die Basis schon mit Napalm sturmreif gebrannt.
Durch den Dschungel schlagen sich GI's zu den Punkten vor - nur noch wenige Minuten bis die Schlacht im La Drang Valley beginnt.
Doch die dschungelerprobten vietnamesischen Soldaten sind vorbereitet....
Ähnlich spannend wie sich diese Szene anhört ist auch das Gameplay von Battlefield Vietnam.
Ähnlich seinem Vorgänger Battlefield 1942 bietet Battlefield Vietnam packende Multiplayergefechte, dieses mal jedoch im Szenario des Vietnamkrieges, des Krieges, der den USA die größte Niederlage ihrer Geschichte brachte.
Es tobt der Kampf zwischen den USA und der südvietnamesischen Armee gegen die nordvietnamesische Armee.
Was ist nun das Spielprinzip von Battlefield Vietnam?
Es ist einfach erklärt. Zwei Teams kämpfen mit Hilfe von Vehikeln und Infanterie um Flaggen.
Jedes Team verfügt über Tickets. Wird ein Spieler abgeschossen, verliert sein Team ein Ticket. Ebenfalls verliert ein Team Tickets, wenn der Feind mehr als die Häfte aller Flaggen eingenommen hat. Erreicht der Ticketstand 0, hat das Team verloren.
Was ist nun neu an Battlefield Vietnam?
Neben einer überarbeiteten Grafik und besserem Sound, bringt das Spiel nun Musik mit.
Bekannte Lieder wie "The Letter", "War", "Surfin Bird", oder
"Der Ritt der Walküren", bekannt aus Apokalypse Now, lassen das Spiel realistischer wirken und einem auch manchmal einen kalten Schauer über den Rücken laufen, wenn man mit einem Helikopter angreift.
Wem diese Musik nicht gefällt, kann sogar seine eigene ins Spiel bringen.
Jedoch hat die Musik keine direkte Auswirkung auf das Spiel. Sie ist teilweise sogar hinderlich, wenn das Radio schon aus der Entfernung dröhnt und die eigene Position verrät.
Ebenfalls kann der Spieler jetzt entscheiden, wie sein Charakter aussieht. Dabei kann er aus einigen Gesichtern und Uniformen wählen. Da die Anzahl jedoch sehr niedrig ist, sehen die Soldaten trotzdem fast alle gleich aus.
Was hat sich am Gameplay verändert?
Es existieren die Klassen des Scharfschützen, Sturmsoldaten, Panzerabwehrsoldaten, und Pioniers.
Jeder Charakter verfügt jetzt in Battlefield Vietnam über 2 unterschiedliche Waffenpakete.
Außerdem gibt es auf unterschiedlichen Maps unterschiedliche Waffen.
So haben die Amerikaner ihr bekanntes M16, das schwere Maschinengewehr M60, den LAW Rocket Launcher und diverse andere Waffen in ihrer Waffenkammer.
Die Vietnamesen hingegen verlassen sich auf die Unterstützung mit sowjetischen Waffen. So verwenden sie die "Kalashnikov"
AK 47, die Tokarev TT-33, das SVD Scharfschützengewehr oder die einzigen wärmesuchenden Raketen des SA-7 Raketenwerfers neben diversen anderen Waffen.
Außerdem verwenden sie Fallen, wie in den Boden gerammte Holzspeere, die im Dickicht meist leicht übersehen werden.
Hier ist noch ein gewisses, gutes Balancing vorhanden.
Anders verhält es sich bei den Fahrzeugen.
Wie für Battlefield typisch gibt es viele Boden-, Wasser- und Luftvehikel auf beiden Seiten.
Neu sind die Jets, und die Hubschrauber.
Nach einiger Eingewöhnungszeit an ihr Flugverhalten macht es richtig Spaß, mit ihnen die Luft unsicher zu machen.
Die Amerikaner verfügen hierbei über die bessere Ausrüstung.
Der Huey Kampfhubschrauber lässt den feindlichen Bodentruppen und anderen Hubschraubern keine Chance. Ähnlich verhält es sich mit dem F4 Phantom, einem amerikanischen Jet. Mit Napalm zerstört er jedes Bodenziel und mit wärmesuchenden Raketen jedes Feindflugzeug.
Die gelieferten russischen Hubschrauber und Jets haben gegen diese Macht fast keine Chance.
Somit entsteht, zumindest in der Luft und in der Luftunterstützung ein Balancingproblem zugunsten der USA.
Dies macht, bei guten Spielern, auf Dauer keinen Spaß, jedoch erhöht es den Realismusgrad, da die USA in der Realität auch materialbezogen im Vorteil waren.
Schaut man sich die Verhältnisse auf dem Boden an, so sind die Seiten jedoch wieder ausgeglichen. Beide Seiten verfügen über recht starke Panzer und Artillerie, wie z.B. den sowjetischen T-54 oder den amerikanischen M4A83 Patton.
Bei der Seeunterstützung sind die USA wieder im Vorteil, da ihre schwergepanzerten, teilweise sogar als mobile Spawnpunkte dienende Schiffe schwerer gepanzert und bewaffnet sind als die leichten Dschunken der Vietnamesen.
Eine weitere Neuerung sind mobile Spawnpunkte. Die NVA kann so Tunnel beliebig auf der Map platzieren und so neue Taktiken benutzen.
Die USA hingegen setzen mit ihren Hubschraubern mobile "Spawnkisten" ab.
Womit ich gleich die nächste Neuerung angeschnitten habe.
Die USA können mit ihren schweren Transporthelikoptern Panzer und anderes Gefährt mit einer Kette aufnehmen und beliebig über die Map zu Brennpunkten fliegen. Nach einer Eingewöhnungszeit mit der veränderten Gewichtsverteilung beim Fliegen kann damit das Spiel entscheidend beeinflusst werden.
Eine weitere, sehr wichtige Neuerung ist die Einnahme von Punkten. Musste man in Battlefield 1942 immer lange warten, egal ob allein oder im Team an der Flagge, so hat sich das in Battlefield Vietnam geändert.
Nun werden Punkte umso schneller eingenommen, je mehr Spieler an der Flaggeneinnahme beteiligt sind.
Der Kampf tobt überall.
In zerbombten Städten, mit Häuserkampffeeling, in Reisfeldern, in Abwasserkanälen, in Flussdeltas, in alten Ruinen und anderen dichten Dschungelumgebungen. Dadurch wird ein enormes Spielgefühl erreicht, was mir immer wieder Spaß macht. Dadurch verliere ich nie die Lust, das Spiel zu spielen.
Hardwaretechnisch gesehen gehört das Spiel zu der mittleren Klasse.
933MHz, 256MB RAM und eine 64MB Direct 3D Karte sollen genügen. (neben einer Breitbandverbindung)
Ich habe 1,62GHz, 512MB RAM und eine Geforce FX 5900XT. Damit läuft das Spiel meist flüssig.
Bei wem dies nicht der Fall ist, der kann immer noch viele Änderungen in den Optionen vornehmen und so ein gutes Mittel zwischen Optik und Frames erzielen.
FAZIT
Battlefield Vietnam ist, ebenso wie Battlefield 1942, eines der besten Multiplayergames der letzten Jahre.
Mich fasziniert immer wieder, wie viele neue Wendungen im Spiel vorkommen. Das Teamplay ist unübertroffen. Man ist auf Kameraden angewiesen um gut und schnell voranzukommen, Straßen zu verteidigen oder den Gegner zu besiegen.
Es macht einen Heidenspaß in einem vollbesetzten Transporthubschrauber wie in Filmen zu landen und die Position zu sichern.
Immer wieder gibt es neue, atemberaubende Szenen und Momente in denen man die Zeit vergisst.
28 Bewertungen, 14 Kommentare
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07.06.2008, 09:06 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichschoenen sonntag noch....
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29.10.2007, 20:57 Uhr von papaonline
Bewertung: sehr hilfreichlg papa
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28.07.2007, 19:36 Uhr von Darkman1208
Bewertung: sehr hilfreichLG sehr hilfreich
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28.06.2007, 01:07 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSH LG Pet
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16.06.2007, 06:37 Uhr von shimada28
Bewertung: sehr hilfreich**SH** >> Gut beschrieben,aber nichts für mich.Gruß,shimada28
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07.06.2007, 16:32 Uhr von sandrad198
Bewertung: sehr hilfreichKlasse!!! sh. LG Sandra
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06.06.2007, 20:53 Uhr von Qantas
Bewertung: sehr hilfreichEin schöner Bericht! Grüße aus Berlin!
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05.06.2007, 10:15 Uhr von Annemie23
Bewertung: sehr hilfreichSH, LG und schönen Dienstag Morgen!
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04.06.2007, 23:24 Uhr von sudden23
Bewertung: sehr hilfreichsh
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04.06.2007, 19:21 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh! Viele Grüße, Karin
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04.06.2007, 14:47 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreich- sh - lg - Ela -
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04.06.2007, 11:21 Uhr von B_Engal
Bewertung: sehr hilfreichSH von mir MfG B_Engal
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03.06.2007, 22:39 Uhr von swissghostly
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreicher Bericht. Würde mich übrigens über Gegenlesungen sehr freuen.
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03.06.2007, 22:13 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichss lg
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