Tom Clancy's Splinter Cell: Pandora Tomorrow (PC Spiel Shooter) Testbericht

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ab 10,44
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Erfahrungsbericht von Majuran

Splinter Cell - geil;Pandora Tomorrow - göttlich

Pro:

super grafik, spannende story

Kontra:

zu schwer

Empfehlung:

Ja

Liebe Community, diesmal werde ich euch über das Spiel Splinter Cell: Pandora Tomorrow, berichten!

Die Story:

Das Spiel hat eine tiefgründigere Story, im Gegensatz zum ersten Teil, wo die Story etwas seicht war.
Im ersten Teil war Nikoladze der Bösewicht und hier: Suhadi Sadono.
Sadono ist ein rücksichtloser Freiheitskämpfer, der sich traut einer Geisel eine Kugel in den Kopf zu jagen. Er glaubt, dass sein Land erst dann selbst bestimmend ist, wenn die Amerikaner ihre Truppen abgezogen haben.
Während die politischen Ziele des Freiheitskämpfers durchaus nachvollziehbar sind, sieht es bei seiner Handlungsweise anders aus. Er gefährdet bewusst das Leben unschuldiger Zivilisten. Mit Sam Fisher ist das etwas ähnlich, er interessiert sich nicht für die Hintergründe, sondern tut nur das, was von ihm verlangt wird. Dennoch finde ich, dass er ein wenig emotionaler wirkt, als im ersten Teil.

Das Gameplay:

Das Gameplay wurde ein wenig verändert. In Spliner Cell: Pandora Tomorrow, gibt es nun drei Alarmstufen.
Wenn man ein auffälliges Geräusch verursacht oder eine Leiche entdeckt wird, schalten die Gegner auf die erste Alarmstufe. Dadurch sind die Gegner mit kugelsicheren Westen geschützt und durchsuchen die Gegend etwas aufmerksamer.
Bei Alarmstufe 2 tragen sie noch zusätzlich einen Helm. Und sobald man die dritte Alarmstufe erreicht hat, durchforsten die Gegner aggressiv und aufmerksam die Umgebung und reagieren auf die kleinsten Geräusche oder Bewegungen. Hat man jedoch ein sicheres Versteck gefunden, schalten die Wachen wieder eine Alarmstufe runter, und gehen ihrer normalen Beschäftigung nach.

Außerdem hat Sam Fisher einige neue Fähigkeiten bekommen.
Um die Wachen auf die falsche Fährte zu locken, kann Sam pfeifen. Das ist durchaus hilfreich, wenn man die Gegner in eine andere Richtung lenken will. Ich finde es nur schade, dass Sam wieder, wie im ersten Teil, nicht allzu viele Schüsse aushält. Außerdem gibt es keine Medipacks mehr, Sam kann sich nur noch an fest installierten Verbandskästen heilen. Aber dafür hat sich der Spielkomfort erhöht: Steht man vor einer Tür, kann man das optische Kabel sofort anwählen, ohne das Inventar aufzurufen. Es gibt in diesem Teil noch ein Fernglas, was sehr hilfreich sein kann, wenn man Gegner aufspüren will.

Der Schatten ist wie im ersten Teil ein sehr wichtiges Spielelement. Wenn man nun einen Gegner erledigt und den Körper anschließend verstecken möchte, wird angezeigt ob der Körper auch gut versteckt ist. Wenn man auf dieses Detail achtet, wird der Körper nicht entdeckt und der Alarm auch somit nicht ausgelöst. Dafür gibt es einige Fallen wie Bewegungsmelder. Um daran vorbeizukommen muss man sich sehr langsam bewegen.
Sogar im Freien gibt es einige Gemeinheiten, z.B. wenn man sich zu schnell bewegt,
scheucht man Vögel auf, die sofort die Position verraten. Zusätzlich wurde das Gelände mit Tretminen bestückt, wo man gut aufpassen muss.

Der Multiplayer:

Den Multiplayer-Modus finde ich sehr spannend und es hat auch eine gute Atmosphäre.
Im Multiplayer gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man spielt als Shadow Net Agent und steuert die Spielfigur aus der normalen Sicht wie bei Splinter Cell, oder man spielt mit den Söldnern, aus der Ego-Perspektive. Die Shadow Net Agenten sind extrem flink und haben ein paar mehr Bewegungen drauf als Sam Fisher. Die Spione sind mit sehr nützlichen Items wie Nacht- und Thermalsicht sowie Blendgranaten und vielem mehr ausgestattet. Die schwer bewaffneten Söldner bewegen sich träger als die Shadow Net Spione. Aber dafür haben sie auch nützliche Items. Sehr wichtig ist die Lampe, mit der man dunkle Stellen ausleuchten kann. Die Spannung ist einfach genial, man tastet sich vorsichtig durch die Levels und achtet auf jedes verdächtige Geräusch oder Bewegung.

Die Grafik:

Die Grafik finde ich wesentlich besser, als im ersten Teil. Die Texturen sind viel detaillierter und abwechslungsreicher und viele Details wie Nebel, Rauch oder die Spiegelung im Wasser wirken sehr realistisch.

So, hier noch einige Details zum Spiel:

Entwickler: Ubi Soft
Erscheinungsdatum: 25.03.2004
Preis: 50 Euro
USK: Ab 16 Jahre
Ausstattung: Papp-Box, 4 CD´s, Handbuch mit 32 Seiten
Systemvoraussetzungen (Minimum): 800 Mhz CPU, 128 MB RAM, 3,3 GB Festplattenspeicher, Radeon 9000/ Geforce 3

Fazit:

Ich kann nur sagen: Splinter Cell war genial, Splinter Cell: Pandora Tommorow ist göttlich!
Das perfekte Gameplay wurde noch zusätzlich erweitert und die Alarmstufen bringen noch mehr Spannung ins Spiel. Es gibt mehr Spielkomfort, die Grafik und der Sound sind einfach nur super! Außerdem ist der Multiplayer-Modus auch ein Highlight.
Allen Action-Fans und denjenigen, die ungeduldig sind und schon mit dem ersten Teil Probleme hatten, würde ich vom Spiel abraten! Denn die Entwickler haben noch am Schwierigkeitsgrad gearbeitet und es ist extrem schwierig. Also, alle Spieler die viel Geduld haben und Schleich-Spiele lieben und den ersten Teil auch leicht fanden, dürfen dieses Hammerspiel nicht entgehen lassen!!

Ich hoffe euch hat der Bericht gefallen und nochmals vielen Dank fürs Lesen!

PS: Ich veröffentliche meine Berichte auch bei ciao und dooyoo!

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