Tom Clancy's Splinter Cell: Pandora Tomorrow (PC Spiel Shooter) Testbericht

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ab 10,44
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Erfahrungsbericht von Magickatrin

Sam Fisher schleicht wieder...

Pro:

super Grafik mit tollen Licht- und Schatteneffekten, sehr guter Sound, spannende Story, abwechslungsreiche Missionen, innovativer Multyplayer-Modus

Kontra:

eigentlich nichts

Empfehlung:

Ja

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Systemanforderungen (minimal):
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Windows 98/ME/2000/XP
1 GHz Pentium III oder vergleichbarer Prozessor
128 MB RAM
64 MB T&L Grafikkarte
Directx8.0 kompatible Soundkarte
8x CD-ROM
2 GB freier Festplattenspeicher
Internet Breitband mit 64 Kbit Uploadgeschwindigkeit

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Story:
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Das Spiel beginnt mit einer actionreichen Videosequenz, in der die US-Botschaft in Dilli angegriffen und besetzt wird. Wer hinter dem Anschlag steckt ist recht schnell klar, ein indonesischer Guerilla- Führer, Suhadi Sadono. Fishers erste Mission führt natürlich genau dorthin, denn es geht darum wichtige Beweise zu finden und Sam ist nach wie vor der beste Mann für diesen Job bei Third Echelon, einem speziellen Team der NSA...

Was es mit „Pandora Tomorrow“ auf sich hat wird auch schnell klar, doch das will ich an dieser Stelle nicht näher ausführen, weil das ansonsten einen Teil der Geschehnisse schon verraten würde, was sich negativ auf die Spannung auswirkt falls man das Spiel noch nicht kennt. Nur soviel, es existiert eine enorme Bedrohung und Sams Fishers Aufgabe ist es diese auszuschalten.

Seine Missionen führen in an die unterschiedlichten Orte und es gilt dabei die verschiedensten Aufgaben zu bewältigen, Informationsbeschaffung, Verhöre, Sabotage und Schutz anderer Personen, um nur einige zu nennen.

Auf jeden Fall ist die Story ähnlich spannend wie im Vorgänger und wird wieder genauso gut erzählt in kurzen Zwischensequenzen, Gesprächen mit Personen oder den Fernsehsendungen die man vor jeder Mission zu sehen bekommt.

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Grafik:
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Als vor gut einem Jahr Splinter Cell erschien fand ich die Grafik einfach beeindruckend, speziell die Licht- und Schattenverhältnisse, durch die das Spiel eine ganz besondere Atmosphäre bekam.

In Pandora Tomorrow gibt es natürlich auch wieder dieselben Grafikeffekte, Licht und Schatten gehören eben einfach bei Splinter Cell dazu. Natürlich beeindrucken diese nicht mehr so wie noch vor einem Jahr, aber toll anzusehen ist das nach wie vor. Etwas schade finde ich aber das man oftmals die schöne Grafik gar nicht richtig bewundern kann, denn einen Großteil der Spielzeit läuft man mit dem Nachtsichtgerät umher und sieht alles um sich herum leider nur in schwarz-weiß.

Die Gestaltung der Level ist sehr abwechslungsreich und Sam begibt sich an die verschiedensten Orte, wie zum Beispiel in einem fahrenden Zug, ins innere eines U-Bootes, in den Dschungel und natürlich in diverse Gebäudekomplexe. Details gibt es sehr viele und die Grafik ist einfach genial, nicht nur wegen der dynamischen Licht- und Schatteneffekte. Wenn Sam etwa durch den Dschungel schleicht sieht man wie das hohe Gras sich leicht im Wind bewegt und Grashalme knicken um wenn Sam darüber läuft, was das Spiel auch sehr realistisch wirken lässt. In jedem Fall gibt es hier mehr Abwechslung als im Vorgänger.

Sehr gut sind auch die Animationen der Spielfiguren, besonders die Bewegungen von Sam, die ebenfalls sehr realitätsnah wirken und nett anzuschauen sind.

An der Grafik gibt es nichts zu bemängeln, sie wirkt inzwischen nicht mehr so spektakulär wie beim Vorgängerspiel, ist aber noch immer Top.

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Sound:
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Auch hier gibt es nichts auszusetzen. Die Hintergrundmusik ist stimmungsvoll und passt stets hervorragend zum Spielgeschehen. Die Waffen- und Umgebungsgeräusche klingen realistisch und die Unterhaltungen die Sam mit seinen Vorgesetzen über das Opset führt und seine Gespräche mit anderen Charakteren vor Ort lassen das Spiel sehr lebendig wirken. Dabei passen die deutschen Synchronstimmen perfekt zu den Charakteren, besonders Sam`s Stimme, übrigens die gleiche wie auch schon beim ersten Splinter Cell (die deutsche Synchronstimme von Nicolas Cage).

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Spielspass:
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Gegenüber dem Vorgänger gibt es nicht allzu viele Veränderungen, im Großen und Ganzen ist alles beim alten geblieben. Das Spielsprinzip besteht noch immer darin das Sam Fisher nach Möglichkeit unbemerkt an seinen Feinen vorbeischleicht und nur in Notfällen seine Waffen benutzt, da er gegen eine zahlenmäßig überlegene Gegnerschar kaum Überlebenschancen hat. Der nutzt dabei bevorzugt dunkle, schattige Orte. Wo es für ihn zu hell ist sorgt er kurzerhand mit seiner schallgedämpften Pistole für Dunkelheit indem er die Lampen zerschießt. Diese ist nun mit einem Laser-Zielsystem ausgestattet und ermöglicht ein genaueres zielen, hat andererseits aber damit den Nachteil das Feinde den roten Punkt sehen könnten. Ob man den Laser benutzt bleibt in jeder Situation dem Spieler selbst überlassen. Man muss eben abwägen zwischen genaueren Treffern und der Möglichkeit entdeckt zu werden. Auch das SC-20K mit Mehrzweckwerfer und Scharfschützen-Modus gehört wieder zu Sams Ausrüstung. Neben Ringflächengeschoss und Taser, die Gegner kampfunfähig machen, Haftkamera mit Zoom, Nacht- und Wärmesicht und der Möglichkeit Gespräche zu belauschen und aufzuzeichnen, Gas- Blend- und EMP-Granate gibt es noch das Ablenkungssystem, welches Ähnlichkeit mit der Haftkamera hat, aber zusätzlich noch weitere nützliche Funktionen besitzt, etwa Gegner durch Geräusche anzulocken und dann Gas ausströmen zu lassen. Als weitere Ausrüstungsgegenstände kann Sam Dietriche benutzen um Schlösser zu knacken, mit dem Kamerazerstörer Überwachungskameras kurzzeitig stören und mit dem Lasermikrofon Gespräche abhören. Ebenfalls in seinem Gepäck hat er die flexible Optik , die unter Türen hindurchgeschoben wird und Neben Nachtsicht auch Wärmebilder liefern kann. Um sich auch im dunklen zielgenau bewegen und Gegner erkennen zu können verfügt Sam über Nachtsicht- und Wärmegerät. Des weiteren kann er sich mit Haftminen, Magnesiumfackeln und Splittergranaten ausrüsten. Die Medi-Packs können nun nicht mehr im Inventar mitgeführt werden, stattdessen gibt es feste Standorte mit erste Hilfe Kästen.

Die Missionen sind sehr abwechslungsreich, der Spielverlauf aber leider noch immer sehr linear, Sams Verhalten beeinflusst den Verlauf der Story kaum, konkret fällt mir dazu eigentlich auch nur eine Stelle ein. Und zwar befindet sich Sam in dieser Situation in einem Fahrstuhl, die Tür schließt sich gerade als er über Codec von seinem Vorgesetzten den Befehl erhält die Frau zu töten die ihm zuvor geholfen hat und der er nun gegenüber steht. Sam, bzw. dem Spieler, bleiben nur wenige Sekunden um eine Entscheidung zu treffen. Je nachdem wie man nun vorgeht ändert sich das Geschehen im Fortlauf dieser Mission etwas. Ansonsten beruhen die verschiedenen Lösungsweise meist nur darauf das es verschiedene Möglichkeiten gibt um von Punkt A nach Punkt B zu gelangen. Langeweile kommt aber trotzdem nicht so schnell auf, da wie schon erwähnt, die Missionen viel Abwechslung bieten. So schleicht man in der Dämmerung etwa durch den Dschungel in Indonesien, wo das hohe Gras eine gewisse Deckung bietet. Allerdings kann ein falscher Tritt Vogelschwärme aufscheuchen und das wiederum erregt schnell die Aufmerksamkeit der Wachen, die nun etwas intensiver das Gebiet beobachten. Außerdem sind auch dem Boden zahlreiche Minen versteckt, berührt Sam den Stolperdraht bedeutet das natürlich sein Ende. Da es kaum möglich ist die Minen zu umgehen müssen sie entschärft werden. Eine recht witzige Idee im Spiel fand ich eine Situation in der sich Sam, der sich nun mal im dunklen am wohlsten fühlt, plötzlich im Lichtkegel eines Suchscheinwerfers laufen muss, da ein Scharfschütze mit Nachtsichtgerät auf einem Turm in Lauerstellung liegt und dieser nur so getäuscht werden kann. Interessant, wenn auch sehr kurz ist auch ein Zuglevel. Hier muss Sam einen Mann ausfindig machen der eine Beinprothese trägt. Allerdings darf er von niemanden gesehen werden, denn im Zug befinden sich mehrere Terroristen und die werden dann sofort alarmiert, was unweigerlich das Ende der Mission bedeutet.

Ein paar neue Moves hat Sam auch dazu gelernt. So kann er sich nun mit dem Swat-Turn elegant und unbemerkt an Türöffnungen vorbeischleichen oder mit dem Half-Splitt-Jump höher gelegene Punkte erreichen wenn er sich zwischen zwei eng zueinander stehenden Wänden befindet. Außerdem kann Sam sich jetzt kopfüber an ein Rohr hängen und in dieser Position mit der Pistole schießen. Doch leider kann man die viel zu selten effektiv einsetzten. Aber die Animationen sind wie auch schon im ersten Teil absolut sehenswert, so geschmeidig wie sich Sam bewegt sieht das sehr realistisch aus.

An der Gegner-KI gibt es eigentlich nichts auszusetzen, im Prinzip verhalten sich die Computer Gegner schon recht clever, so reagieren sie auf Geräusche oder werden wachsam wenn plötzlich irgendwo das Licht ausgeknipst wird und nehmen darauf hin die nähere Umgebung sofort unter stärkere Beobachtung. Im Falle das Sam entdeckt wird rufen sie meist unverzüglich Verstärkung und die Alarmstufe wird erhöht. Im Gegensatz zum ersten Splinter Cell erhält der Spieler nun eine Nachricht über den Alarmzustand. Je nach Mission kann bereits ein ausgelöster Alarm das Ende bedeuten oder auch erst der 3.Alarm. Neu ist das die Alarmstufe auch wieder gesengt werden kann bzw. ganz aufgehoben, wenn Sam sich eine Weile ruhig verhält und nicht entdeckt wird gehen die Gegner nach einer gewissen Zeit wieder zum normalen Tagesablauf über. Ein Alarm nun auch Auswirkungen auf die Ausrüstung der Gegner, die verstärken nämlich dann zum Beispiel ihre Schutzausrüstung und sind so deutlich schwerer außer Gefecht zu setzen.

Gut gelungen ist auch die Steuerung in der altbewährten Kombination aus Maus und Tastatur, mit der man Sam in Verfolgerperspektive durch die Level steuert, wobei die frei bewegliche Kamera immer für eine gute Übersicht sorgt.

Gespeichert werden kann zu jeder Zeit, was das Spiel doch erheblich einfacher macht, auch wenn ich den Schwierigkeitsgrad niedriger finde als beim Vorgänger. Für mich war jedenfalls die Schnellspeicher-Funktion entscheidend das ich mir die PC- und nicht die XBOX-Version gekauft habe, wo es nach wie vor nur feste Speicherpunkte gibt. Denn ich hatte den Vorgänger sowohl auch XBOX als auch auf dem PC gespielt und fand es bei der XBOX-Variante mitunter frustrierend immer wieder einen Abschnitt zu spielen von mehreren Minuten bis ich endlich an der kniffeligen Stelle war. Aber das mag Ansichtssache sein, für mache ist ja vielleicht auch gerade das die Herausforderung.

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Multiplayer:
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Normalerweise gehe ich ja auf eventuell vorhandene Mehrspieler-Modi in Spielen immer nur kurz ein. In der Regel interessieren mich Deathmatch oder Capture the Flag, was nun mal die gängigsten Modi sind, nicht sonderlich. Aber in Pandora Tomorrow haben sich die Entwickler mal was wirklich innovatives einfallen lassen für den Multyplayer-Part.

Das Spielprinzip besteht darin das es 2 Teams gibt die gegeneinander antreten, das Shadownet-Team (Spione) und das Argus-Team (Söldner). Spielmodi gibt es dabei 3, die allerdings sehr ähnlich sind. Aufgabe der Spione ist es in einer vorgegebenen Zeit Virenbehälter zu finden und je nach gewählter Modi zu neutralisieren, sicherzustellen oder zu sabotieren. Das gegnerische Söldner-Team wiederum muss die Spione davon abhalten und die Behälter über die Spielzeit schützen bzw. alle Spione liquidieren. Maps gibt es 8 verschiedene, teilnehmen können jeweils 4 Spieler.

Die Fähigkeiten der beiden Parteien und ihre Ausrüstung sind völlig verschieden, jede Seite hat ihre Vor- und Nachteile, was aber perfekt gegeneinander ausbalanciert ist und somit für absolute Spannung sorgt.

Als Spion hat man bewegungstechnisch Sams Fähigkeiten, kann also zum Beispiel klettern, an Rohren entlanghangeln, sich an Gegner anschleichen und sie außer Gefecht setzen. Das Geschehen beobachtet der Spieler dabei aus der Verfolgerperspektive. Waffentechnisch sind die Spione nicht sonderlich gut ausgestattet, als Waffe führen sie lediglich ein Gewehr mit das Taser verschießt und den Gegner für kurze Zeit bewegungsunfähig macht. Doch sie haben noch ein paar zusätzliche Gegenstände die ihnen das Agentenleben erleichtern, etwa Haftkameras mit Nacht- bzw. Wärmebild, Zoomfunktion und betäubenden Gas, Peilsender den man einem Gegner anhaften kann und er somit auf dem Radar sichtbar wird für alle Teammitglieder oder mit dem man einen Bereich überwachen kann, EMP-Granaten die Überwachungskameras, Bewegungsmelder und Sichtgeräte der Söldner stören, Lautemitter die sehr hilfreich sind um Söldner zu täuschen, weiterhin gibt es auf Seiten der Spione Rauch- und Blendgranaten. Natürlich sind Spione auch mit Nachtsicht- und Wärmebildgerät ausgestattet und können sich so auch gut im absoluten Dunkel zurechtfinden. Ebenfalls sehr nützlich ist das Fernglas mit Zoomfunktion.

Die Söldner sind weniger beweglich als die Spione und erleben das Spiel in der Ego-Perspektive. Ihre Waffe ist tödlich, verschießt Hochgeschwindigkeitsprojektile und verfügt über 2 verschiedene Feuerraten sowie Scharfschützenmodus mit Zoom-Funktion. Im Sekundärfeuer-Modus können zusätzlich Splittergranaten, die jeden Spieler im Wirkungskreis Schaden zufügen, Phosphor-Granaten die Spione markieren und auf dem Radar sichtbar machen, Magnesiumfackeln die für kurze Zeit ein sehr helles Licht erzeugen, Minen mit Freund-Feind-Kennung und 2 verschiedenen Zündsystemen, Laserfallen die Spione auf dem Radar sichtbar macht und Taser die kurzzeitig bewegungsunfähig machen. Im Gegensatz zu den Spionen verfügen die Söldner nicht über Wärmebild- und Nachtsichtgerät. Um die Umgebung zu erhellen haben sie lediglich eine Taschenlampe am Helm, die aber nur einen sehr begrenzen Teil der Umgebung erhellt. Dafür sind sie aber mit 2 Sichtgeräten ausgestattet, die Spione für sie auch im dunklen sichtbar machen kann. Zum einen wäre da der elektromagnetische Feldsensor, mit dem Spione aufgespürt werden die gerade ihre Waffe im Anschlag halten oder die ihre Sichtgeräte eingeschaltet haben. Zum anderen gibt es den Bewegungs-Erfasser, der kleinste Bewegungen erfasst.

Die Grafik bietet auch im Multiplayer-Teil die bekannten Licht- und Schatteneffekte, ansehnliche, fliesend und geschmeidig wirkende Animationen der Spiel-Charaktere und auch sonst sehen die verschiedenen Level einfach sehr gut aus. Im Prinzip ist die Grafik genauso gut wie im Singleplayer-Teil des Spiels. Auch die Musik- und Geräuschkulisse ist sehr gut. Zur Kommunikation unter den Spielern ist es möglich sich mit Headset zu verständigen.

Das Spielprinzip ist meiner Meinung nach mal eine echte Innovation, 2 so unterschiedliche Teams machen die ganze Sache enorm spannend. Als Spion versucht man unbemerkt durch die Level zu schleichen, legt Überwachungskameras lahm und deaktiviert Bewegungsmelder und Laserbarrieren, die fest im Level integriert sind, muss aber zusätzlich auf Fallen achten die Söldner gelegt haben. Konnte man sich im Singleplayer-Modus als Sam Fisher in der Dunkelheit relativ sicher fühlen, so ist das beim Multiplayer-Teil ganz anders, denn es kann schnell passieren das man vom Lichtstrahl der Taschenlampe doch von einem Söldner entdeckt wird oder durch die Benutzung des Nachtsichtgerätes. Außerdem lassen sich Gegner nicht so leicht aus dem Hinterhalt überwältigen, denn anders als die KI-Kollegen warten die nicht brav an einer Stelle oder laufen einen festen Weg ab. Wird man als Spion entdeckt bleibt meist nur schnell eine Rauchgranate werfen und sich aus dem Staub machen. Die verschiedenen Gegenstände die Spione ihrerseits einsetzen können sind natürlich auch ganz nett, zum Beispiel mit dem Lautemitter um die Söldner an der Nase herumzuführen oder die Haftkameras mit ihrem betäubenden Gas das im richtigem Moment freigesetzt wird. Als Söldner wiederum platziert man Minen und Laserfallen und hofft natürlich darauf das Spione in diese tappen oder legt sich auf die Lauer um einen unvorsichtigen Spion aus dem Hinterhalt mit dem Scharfschützengewehr zu erwischen. Der besondere Reiz am Multiplayer ist eben das man nie vorhersehen kann wie sich die Gegner verhalten und das garantiert Spannung in jedem Match. Ein klarer Vorteil ist natürlich wenn man die Karten schon einigermaßen kennt, so kann man erahnen wo bevorzugte Angriffspunke der Spione sind und ganz gezielt Fallen stellen und auf Seite der Spione wiederum weiß man wo sich ein bestimmtes Ziel am besten angreifen lässt. Überhaupt spielt Taktik eine große Rolle, ganz egal auf welcher Seite man kämpft. Denn ein Spion der aufs Geradewohl losrennt hat keine großen Überleebenchancen und ein Söldner der unachtsam ist wird es kaum schaffen gutgetarnte Spione ausfindig zu machen, da nützen auch die Waffen nichts.

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Fazit:
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Gegenüber dem Vorgänger gibt es eigentlich wenige Veränderungen, ein paar neue Aktionen von Sam, verschiedene Wege um von Punkt A nach Punkt P zu kommen und kleinere Änderungen am Waffenarsenal. Auch ist Sam nun mehr in Außenleveln im Einsatz und durchquert nicht mehr ein Gebäude nach dem anderen. Die Level sind auch jeden Fall abwechslungsreicher geworden. Nach wie vor wird das Spiel noch immer sehr von Taktik geprägt und es gilt die Devise schleichen ist besser als schießen. Trotzdem ist Pandora Tomorrow ein klein wenig actionreicher als der Vorgänger, Sam darf deutlich öfter tödliche Waffen einsetzen und offensiver Vorgehen. Die Story ist im Prinzip genauso spannend wie schon beim ersten Splinter Cell und die gesamte Atmosphäre im Spiel einfach toll, was natürlich auch vor allem an den phantastischen Licht- und Schatteneffekten und am sehr guten Sound liegt. Etwas enttäuscht war ich das die Spielzeit wieder recht kurz ist, nach ca. 15 Stunden hat man es durchgespielt. Aber hat man den Singelplayer-Teil durch steht ja noch immer der Multiplayer zur Verfügung und der ist wirklich mal innovativ und sorgt für enormen Spielspaß. Splinter Cell – Pandora Tomorrow ist auf jeden Fall eine Kaufempfehlung wert und bekommt von mir die volle Punktzahl in meiner persönlichen Wertung.

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