Medal Of Honor: Allied Assault (Mac Software) Testbericht
ab 13,03 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
Erfahrungsbericht von Klawitterbus
Mitten im Zweiten Weltkrieg...
Pro:
große Detailfülle und Realitätsnähe, problemlose Steuerung, langer Spielspaß, gelungener Multiplayermodus
Kontra:
rein gar nichts
Empfehlung:
Ja
Ein Spielegenre, in dem in letzter Zeit immer wieder bemerkenswerte neue Titel herauskamen, ist das des \"3D-Ego-Shooters\". Auch wenn seit einiger Zeit wirkliche Weiterentwicklungen in diesem Genre fehlen, so wird dies doch dank permanent besser werdender Hardware kompensiert, d.h. die Spiele werden immer realitätsnaher.
\"Medal of Honor: Allied Assault\" (MoH:AA) ist einer dieser \"3D-Ego-Shooter\" und wartet mit einer modernen Engine auf, die auch bei \"Quake 3\" verwendet wurde.
Genug der Vorrede, mehr zum Spiel:
STORY und SPIEL:
================
Das Geschehen von MoH:AA versetzt den Spieler die Rolle des alliierten Soldaten Lieutenant Mike Powell im Jahr 1942, also mitten in den Zweiten Weltkrieg.
Powells erster Auftrag ist die Befreiung eines Agenten aus den Händen der Nazis. Schon bald wird dem Spieler aber offenbar, dass es neben diesem Hauptziel auch noch diverse Nebenquests gibt. So kann bei der erwähnten Mission noch eine weitere Person gerettet werden. Nach erfülltem Auftrag gibt es zur Belohnung dann einen Orden.
Im \"Solomodus\" bietet MoH:AA sechs Missionen. Das hört sich zunächst einmal vermutlich nicht besonders viel an, aber die Missionen sind in 30 \"Abschnitte\" unterteilt, so dass für langen Spielspaß gesorgt ist. Die Szenarien der einzelnen Aufträge unterscheiden sich erfreulicherweise voneinander, woraus eine abwechslungsreiche Optik resultiert. Der Spieler operiert sowohl im schneebedeckten Norden Europas als auch an der französischen Küste.
Dazu gibt es auch Aufträge, bei denen man sich nur innerhalb von Gebäuden bewegt und getarnt im Einsatz ist, um von den gegnerischen Soldaten nicht endeckt zu werden.
Das Spiel weist sehr viele grafische Details auf, so ist z.B. selbst das Kartenspielen von deutschen Soldaten so gut umgesetzt, dass man die unterschiedlichen Spielkarten erkennen kann. Die Detailverliebtheit der Entwickler ist das ganze Spiel hindurch unübersehrbar.
Speziell für den deutschen Markt wurde erwartungsgemäß eine \"entschärfte\" Version von MoH:AA entwickelt. Im Gegensatz zum Originalspiel sieht man keine SS-Runen, diese wurden mit anderen Symbolen in Form von Eisernen Kreuzen versehen.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass das Spiel trotz der FSK-Freigabe \"ab 18\" auf übertriebene Gewaltdarstellung verzichtet. Übermäßige Brutalität ist nun mal kein Garant für einen Top-Hit, und ich persönlich sehe es sehr gerne, dass die Herstellerfirma hier andere Prioritäten gesetzt hat.
LIEFERUMFANG und INSTALLATION:
==============================
MoH:AA wird in einer DVD-Hülle verkauft, was ich sehr begrüße, da so unnötige und aufblähende Verpackung vermieden wird. Auf der anderen Seite bleibt in einer DVD-Hülle nicht viel Platz für ein detailliertes Handbuch übrig. Allerdings ist das bei \"3D-Ego-Shootern\" auch sicherlich weniger wichtig als z.B. bei Flugsimulatoren, daher finde ich die DVD-Hülle letztlich deutlich geeigneter als eine Pappverpackung.
Das Spiel befindet sich auf zwei CDs. Bei der Installation werden Daten im Umfang von ungefähr 1,2 GB auf die Festplatte kopiert. CD 2 wird ausschließlich zur Kopierschutzabfrage vom Spiel gefordert, was mit der Zeit doch etwas nervt. Nach der Installation wird MoH:AA also von der Festplatte aus gespielt.
MULTIPLAYERMODUS:
==================
Neben dem Solomodus verfügt MoH:AA auch über einen Mehrspielermodus, wobei bis zu 32 Spielen pro Karte teilnehmen können.
Nach der Eingabe eines Spielernamens und der Verbindungsart solltet man lediglich die Steuerung konfigurieren. Besonders wichtig sind hierbei die Seitenbewegungen nach links und rechts, das Herumdrehen sollte mit der Maus erledigt werden. Auf diese Weise kann man Schüssen und Raketen viel besser ausweichen und trotzdem immer noch das Geschehen um einen herum verfolgen.
Der Netzwerkcode machte einen sehr guten Eindruck, bei meinen Onlinespielen (mit DSL-Verbindung) kam es nur ganz selten zu Verbindungsfehlern.
Die Karten sind wirklich erstklassig, ob es sich um eine idyllische Kleinstadt oder eine zerbombte Stadt handelt - die Multiplayer-Maps haben mir enormen Spaß gemacht!
GRAFIK und SOUND:
=================
Die Grafik ist dank einer weiterentwickelten \"Quake 3\"- Engine absolut hochklassig. Sie ist durch ihre \"OpenGL\"-Beschleunigung nicht nur sehr optimiert, sondern lässt auch eine weitreichende Anpassung zu, beispielsweise bezüglich der Taktfrequenz des verwendeten PCs. Es lassen sich viele Details und Effekte an- oder abschalten, um so den Grafikfluß an die Hardwaregegebenheiten anzupassen. Diese Einstellungen lassen sich absolut problemlos einrichten.
Durch die \"DirectSound\"- bzw. \"EAX\"-Unterstützung meiner \"SB Live\"-Karte klingen die Effekte wirklich fantastisch! Bei einigen Außenmissionen kann man die gegnerischen Soldaten hinter einer Mauer pfeifen hören, oder sogar ihren Gesprächen zuhören. Auch Schritte und Windgeräusche kommen sehr realistisch aus den Lautsprechern, die Atmosphäre wird hierdurch exzellent vermittelt!
STEUERUNG:
==========
Hier gibt es nicht allzu viel zu sagen. Wie bei \"3D-Ego-Shootern\" üblich sollte man mit der Maus die Richtung bestimmen, in welche die SPielfigur blicken soll. Schießen, Waffenwechsel und Aktivierung des Fernrohrs sollte mit der dritten Maustaste abgewickelt werden. Die Tasten sind auf Wunsch völlig frei einstellbar und ohne Probleme an die eigenen Vorlieben anpaßbar.
MEIN FAZIT:
===========
Wer \"3D-Ego-Shooter\" mag wird an MoH:AA nur schwerlich vorbeikommen, gerade jetzt, wo der Preis deutlich gesunken ist. Ich habe es über das Internet für 24,99 Euro gekauft, immerhin eine Ersparnis von ca. 15 Euro gegenüber dem Originalpreis.
Das Spiel zeichnet sich nicht nur durch eine sehr interessante Hintergrundstory aus, auch Abstürze oder Programmfehler sind mir nicht aufgefallen. Bei manchen Missionen man einfach häufig speichern, um zum Ziel zu gelangen - beispielsweise bei den Missionen als getarnter Soldat hinter den feindlichen Linien oder der Landung in der Normandie am \"D-Day\".
Was dem Spieler bei MoH:AA an virtuellen Patronen, Explosionen und Schlachtgetöse auf dem Monitor geboten wird, ist bisher von keinem anderen Spiel dieses Genres in solcher Detailverliebtheit und Realitätsnähe erreicht worden.
Ich vergebe die Höchstnote und spreche eine vorbehaltlose Empfehlung für dieses Spiel aus!!!
\"Medal of Honor: Allied Assault\" (MoH:AA) ist einer dieser \"3D-Ego-Shooter\" und wartet mit einer modernen Engine auf, die auch bei \"Quake 3\" verwendet wurde.
Genug der Vorrede, mehr zum Spiel:
STORY und SPIEL:
================
Das Geschehen von MoH:AA versetzt den Spieler die Rolle des alliierten Soldaten Lieutenant Mike Powell im Jahr 1942, also mitten in den Zweiten Weltkrieg.
Powells erster Auftrag ist die Befreiung eines Agenten aus den Händen der Nazis. Schon bald wird dem Spieler aber offenbar, dass es neben diesem Hauptziel auch noch diverse Nebenquests gibt. So kann bei der erwähnten Mission noch eine weitere Person gerettet werden. Nach erfülltem Auftrag gibt es zur Belohnung dann einen Orden.
Im \"Solomodus\" bietet MoH:AA sechs Missionen. Das hört sich zunächst einmal vermutlich nicht besonders viel an, aber die Missionen sind in 30 \"Abschnitte\" unterteilt, so dass für langen Spielspaß gesorgt ist. Die Szenarien der einzelnen Aufträge unterscheiden sich erfreulicherweise voneinander, woraus eine abwechslungsreiche Optik resultiert. Der Spieler operiert sowohl im schneebedeckten Norden Europas als auch an der französischen Küste.
Dazu gibt es auch Aufträge, bei denen man sich nur innerhalb von Gebäuden bewegt und getarnt im Einsatz ist, um von den gegnerischen Soldaten nicht endeckt zu werden.
Das Spiel weist sehr viele grafische Details auf, so ist z.B. selbst das Kartenspielen von deutschen Soldaten so gut umgesetzt, dass man die unterschiedlichen Spielkarten erkennen kann. Die Detailverliebtheit der Entwickler ist das ganze Spiel hindurch unübersehrbar.
Speziell für den deutschen Markt wurde erwartungsgemäß eine \"entschärfte\" Version von MoH:AA entwickelt. Im Gegensatz zum Originalspiel sieht man keine SS-Runen, diese wurden mit anderen Symbolen in Form von Eisernen Kreuzen versehen.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass das Spiel trotz der FSK-Freigabe \"ab 18\" auf übertriebene Gewaltdarstellung verzichtet. Übermäßige Brutalität ist nun mal kein Garant für einen Top-Hit, und ich persönlich sehe es sehr gerne, dass die Herstellerfirma hier andere Prioritäten gesetzt hat.
LIEFERUMFANG und INSTALLATION:
==============================
MoH:AA wird in einer DVD-Hülle verkauft, was ich sehr begrüße, da so unnötige und aufblähende Verpackung vermieden wird. Auf der anderen Seite bleibt in einer DVD-Hülle nicht viel Platz für ein detailliertes Handbuch übrig. Allerdings ist das bei \"3D-Ego-Shootern\" auch sicherlich weniger wichtig als z.B. bei Flugsimulatoren, daher finde ich die DVD-Hülle letztlich deutlich geeigneter als eine Pappverpackung.
Das Spiel befindet sich auf zwei CDs. Bei der Installation werden Daten im Umfang von ungefähr 1,2 GB auf die Festplatte kopiert. CD 2 wird ausschließlich zur Kopierschutzabfrage vom Spiel gefordert, was mit der Zeit doch etwas nervt. Nach der Installation wird MoH:AA also von der Festplatte aus gespielt.
MULTIPLAYERMODUS:
==================
Neben dem Solomodus verfügt MoH:AA auch über einen Mehrspielermodus, wobei bis zu 32 Spielen pro Karte teilnehmen können.
Nach der Eingabe eines Spielernamens und der Verbindungsart solltet man lediglich die Steuerung konfigurieren. Besonders wichtig sind hierbei die Seitenbewegungen nach links und rechts, das Herumdrehen sollte mit der Maus erledigt werden. Auf diese Weise kann man Schüssen und Raketen viel besser ausweichen und trotzdem immer noch das Geschehen um einen herum verfolgen.
Der Netzwerkcode machte einen sehr guten Eindruck, bei meinen Onlinespielen (mit DSL-Verbindung) kam es nur ganz selten zu Verbindungsfehlern.
Die Karten sind wirklich erstklassig, ob es sich um eine idyllische Kleinstadt oder eine zerbombte Stadt handelt - die Multiplayer-Maps haben mir enormen Spaß gemacht!
GRAFIK und SOUND:
=================
Die Grafik ist dank einer weiterentwickelten \"Quake 3\"- Engine absolut hochklassig. Sie ist durch ihre \"OpenGL\"-Beschleunigung nicht nur sehr optimiert, sondern lässt auch eine weitreichende Anpassung zu, beispielsweise bezüglich der Taktfrequenz des verwendeten PCs. Es lassen sich viele Details und Effekte an- oder abschalten, um so den Grafikfluß an die Hardwaregegebenheiten anzupassen. Diese Einstellungen lassen sich absolut problemlos einrichten.
Durch die \"DirectSound\"- bzw. \"EAX\"-Unterstützung meiner \"SB Live\"-Karte klingen die Effekte wirklich fantastisch! Bei einigen Außenmissionen kann man die gegnerischen Soldaten hinter einer Mauer pfeifen hören, oder sogar ihren Gesprächen zuhören. Auch Schritte und Windgeräusche kommen sehr realistisch aus den Lautsprechern, die Atmosphäre wird hierdurch exzellent vermittelt!
STEUERUNG:
==========
Hier gibt es nicht allzu viel zu sagen. Wie bei \"3D-Ego-Shootern\" üblich sollte man mit der Maus die Richtung bestimmen, in welche die SPielfigur blicken soll. Schießen, Waffenwechsel und Aktivierung des Fernrohrs sollte mit der dritten Maustaste abgewickelt werden. Die Tasten sind auf Wunsch völlig frei einstellbar und ohne Probleme an die eigenen Vorlieben anpaßbar.
MEIN FAZIT:
===========
Wer \"3D-Ego-Shooter\" mag wird an MoH:AA nur schwerlich vorbeikommen, gerade jetzt, wo der Preis deutlich gesunken ist. Ich habe es über das Internet für 24,99 Euro gekauft, immerhin eine Ersparnis von ca. 15 Euro gegenüber dem Originalpreis.
Das Spiel zeichnet sich nicht nur durch eine sehr interessante Hintergrundstory aus, auch Abstürze oder Programmfehler sind mir nicht aufgefallen. Bei manchen Missionen man einfach häufig speichern, um zum Ziel zu gelangen - beispielsweise bei den Missionen als getarnter Soldat hinter den feindlichen Linien oder der Landung in der Normandie am \"D-Day\".
Was dem Spieler bei MoH:AA an virtuellen Patronen, Explosionen und Schlachtgetöse auf dem Monitor geboten wird, ist bisher von keinem anderen Spiel dieses Genres in solcher Detailverliebtheit und Realitätsnähe erreicht worden.
Ich vergebe die Höchstnote und spreche eine vorbehaltlose Empfehlung für dieses Spiel aus!!!
Bewerten / Kommentar schreiben