Medal Of Honor: Allied Assault (Mac Software) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Johnboymg

Soldaten werden niemals aufgeben zu kämpfen

Pro:

Gute Grafik (Quake III Engine). Gute Steuerung. Soundkulisse. Alte Waffen aus dem 2. Weltkrieg. Spielspaß. Massig Maps im Internet zu finden. Zwischensequenzen. Gute Atmosphäre. Realitätsnahe Umgebungen.

Kontra:

Läßtige Patcherei. Einige Grafikbugs. Cheaterei mit Aimbots und Wallhacks möglich. Das Spiel stürzt gerne mal ab, wenn man auf einen Gameserver connectet. Zu wenig Objective Maps (Multiplayer Modus)

Empfehlung:

Ja

Vorgeschichte :


Und heute möchte ich einmal etwas über mein derzeitiges Spiel, nämlich „Medal of Honor – Allied Assault“ schreiben, welches ich jetzt seit ca. 1 1/2 Jahren spiele und sich auf dem Markt befindet. Und genau so lange spiele ich es auch schon und das täglich mehrere Stunden, weil es für mich das erste Spiel überhaupt ist, welches mich so lange an den PC fesselt. Normalerweise halte ich es nicht so lange aus um ein PC Spiel so intensiv zu zocken, aber bei diesem Ego Shooter schon. Endlich mal kann ich alte Waffen zur Hand nehmen und die alte Kriegszeit durchspielen. Es gibt im Internet eine menge Clans die dieses Spiel spielen und auch ich selber hatte mal einen Mohaa Clan gegründet gehabt, den ich jetzt an meine Member weiter gegeben habe. Aber nun möchte ich doch schnell weiter und euch das Spiel mal etwas näher bringen.


Spieldaten :


Titel : Medal of Honor Allied Assault
Abkürzung : MOHAA
Plattform : PC CD-ROM
Release : 22. Januar 2002
Entwickler : 2015, Inc.
Publisher : Electronic Arts (EA Games)
Genre : First Person Shooter (FPS)
ESRB Rating : Teen (13+)
USK Rating : 18+


Einleitung :


Bei diesem Spiel handelt es sich um einen Ego-Shooter mit viel Ballerei. Das ganze spielt an einem frühen Morgen des 6. Juni 1944, des 2. Welkrieges gegen die Deutschen (Axis). Du spielst einen Soldaten namens Lt. Mike Powell, 1. Ranger Bataillon der als Alliierter in einem der Landungsboote sitzt um am Strand von Omaha Beach abgesetzt zu werden. Ab hier ist es deine Aufgabe in 6 Missionen mit mehreren Levelabschnitten dich durch verschiedene Umgebungen wie Algerien, Norwegen, Nordafrika, Frankreich und noch viele mehr, dich durch zu kämpfen und dabei die Kommandozentralen der Deutschen zu erobern und sie von Tyrannei zu befreien. Mike Powell, das bist du, gehört zu einer Spezialeinheit der OSS und ist gut ausgebildet. Du solltest also vorsichtig sein um deinen Ruf gerecht zu werden.


Systemvoraussetzungen :


OS : Windows 95, 98, 98SE, 2000, ME, XP
CPU : 450 HZ, Pentium 4, aber auch AMD XP ist möglich.
Speicher : 128 MB
Festplattenspeicherplatz : 1.2 GB
CD-Rom Laufwerk : 8 fach
Grafikkarte : 16 MB, ab Geforce 256 möglich
3D Beschleuniger : Open GL
Direct X : Version 8.0
Multiplayer : 1 CD pro PC
Netzwerk : TCP /IP-kompatibel.
Internet : ab 56,6 Kbps, besser A-DSL
Eingabegerät : Tastatur / Maus
Mulitplayer Spieler : 1-32
Anzahl der CD´s : 2


Verpackung :


Mohaa wird in einer schicken schlanken DVD-Hülle geliefert in der sich 2 CD´s befinden. Das Frontcover schaut sehr schick aus, darauf bist du als Spieler mit anderen Soldaten abgebildet und stehst in einen der Landungsbooten und vor dir Omaha Beach im Hintergrund. Auf der Rückseite der Verpackung sind alle Voraussetzungen abgebildet und beschrieben,was du an PC Leistung haben solltest, damit das Spiel gespielt werden kann. Ebenso sind kleine Bilder von verschiedenen Schlachtpunkten die du bestreiten musst abgebildet. Dazu ein wenig Text, damit du dir ein Bild machen kannst, was dich erwartet. Die CD´s selber sind einmal rot und gelb Farben, damit man sie bei der Installation besser unterscheiden kann. Eine Cd muss zum spielen dann später immer eingelegt sein.


Installation :


Damit du auch in die Schlacht des 2. Weltkrieges einsteigen kannst ist es nötig, das du dir das Spiel auf die Festplatte komplett installierst und mit 1.2 GB ist das schon recht viel. Dieses dauert doch seine Zeit und beansprucht einige Minuten. Nach 50 % Installation wird man aufgefordert die 2. CD einzulegen um den Fortgang zu beenden. Das ganze klappt hier einwandfrei und fehlerlos. Nun befindet sich auf dem Desktiop und dem Startmenü die gewünschten Einträge. Mit einem einfachen Klick wird das Spiel dann gestartet. Doch wer auch im Internet spielen möchte, der muss sich für das Spiel ein Update besorgen, denn Mohaa selber hat eine menge Fehler, sogenannte Bugs. Daher muss man sich beim Hersteller noch ein Update in der Version 1.11 saugen das mit immerhin 15 MB zu buche schlägt. Daher ist es ganz ratsam auch A-DSL zu besitzen, da Updates für Spiele immer wieder vorkommen und leider ein wenig lästig sind, wenn man das Spiel mal wieder neu installieren muss.


Intro :


Bevor du die erste Mission spielst, wird dir ein Fantastisches Intro gezeigt von den Schauplätzen, in der viel Militärische Musik gespielt wird und wie einem die Bomben später im Spiel um die Ohren fliegen. Auch im Spiel zwischen den Levels und deren Missionen sind immer wieder kleine Intros und Videos zu sehen, die sehr beendruckend und von der Grafik her sehr Real wirken.. Das ganze passt zu dem Spiel wirklich ausgezeichnet und es ist so spannend, was als nächstes auf dich zukommt. So fährt man z.b. in einem LKW auf der Ladepritsche mit und kann sich mit der Maus hin und her bewegen. Sobald das Intro zu Ende ist, solltest du deine Waffe in der Hand halten und kannst direkt in das Geschehen eingreifen. Alles fügt sich recht nahtlos ein und ist den Machern gut gelungen. Die Intros lassen sich immer wieder gerne anschauen, welches bei diversen Speichermöglichkeiten die das Game hat, machbar ist um sie später nochmals nachträglich zu sehen.


Die Missionen (Speicherfunktion, Verlauf usw...):


Wie schon etwas angedeutet, sind hier 6 Missionen enthalten die ihr tapfer bewältigen müsst. In diesem Missionen sind wiederum immer wieder Levelabschnitte vorhanden, die es gilt erfolgreich zu bestreiten. Dabei kann man jederzeit sein Spiel mittels der F-Tasten auf deiner Tastatur abspeichern, Aber auch das Spiel selber hat eine automatische Speicherfunktion, so das einem der lästige Neuanfang erspart bleibt. Damit ihr euch in den einzelnen Levels auch zurecht findet, ist auf dem Bildschirm ein Kompass versehen, der euch den Weg zeigt. Doch das Spiel ist recht Linear aufgebaut, das bedeutet, das ihr immer auf den richtigen Weg seid und nicht in andere Richtungen euch verlaufen könnt, dennoch kommt ihr immer ans Ziel. Das trübt meiner Meinung nach den Spielspaß nicht. Denn es gibt viel zu entdecken in den Schauplätzen. Per Funkgerät oder nur simples sprechen könnt ihr euch im Spiel verständigen, dafür bietet das Game auf der Tastatur fertige Soldaten Sprüche und das reichlich. Was die Story in dem Spiel angeht, sie ist nicht zusammen hängend, denn in den unterschiedlichen Missionen sind immer wieder verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Aber auch auf euch warten eine menge Kugeln und Granaten. Besonders hier ist der Funfaktor sehr hoch und es macht sehr viel Spaß.


Die Waffen (Zielgenauigkeit, Sound, Grafik) :


Natürlich wird hier nicht wie in modernen Games mit Hi-Tec geschossen, sondern hier sind die guten alten echten Waffen im Gebrauch, welches den Spielspaß in die Höhe treiben. Darunter muss sich jeder Spieler seine Waffe aussuchen die im Spiel gerade am nützlichsten erscheienen um den Gegner zu erledigen. Damit dir nicht langweilig wird, gibt es über 21 Waffen aus dem 2. Weltkrieg.

Deustche Waffen (Axis) :

WALTHER P38, MP40 SUB-MACHINE GUN, MAUSER KAR 98K, STG44 STURMGEWEHR, MG42 MOUNTED MACHINE GUN, PANZERSCHRECK, STIELHANDGRANATE.

Amerikanische Waffen (Alliierte) :

COLT .45, HI-STANDARD SILENCED, THOMPSON SUB-MACHINE GUN, SPRINGFIELD \'03 SNIPER RIFLE, M1 GARAND, SHOTGUN, BROWNING AUTOMATIC RIFLE, M1919 A4 .30 CAL MOUNTED MACHINE GUN, BAZOOKA, MARK II FRAG GRENADE.

Die Waffen selber sehen verdammt gut aus und genauso wie sie damals waren. Man kann gut die Details auf den Waffen sehen, sie sind animiert, wie man nachladen tut oder schiesst und wie ein kleiner Feuerball oder Rauchspuren während des schießens entstehen. Bei einigen Waffen kann man jederzeit nachladen oder muss wie bei dem Gewehr mit dem typischen Geräusch wie „Kling“, ein neues Magazin einsetzen. Dieses nachladen schaut einfach fantastisch aus. Es besteht auch die Möglichkeit in einem Spiel eine Waffe abzulegen und von der gegnerischen Einheit die Waffe zu benutzen um sie zu täuschen, weil sie denken es ist ihre Waffe, da sie sich anders anhört und dieses im Multiplayer Spiel manchmal sehr sinnvoll ist. Man hat aber nicht die Möglichkeit alle Waffen zu tragen, daher muss man sich ihnen hin und wieder entledigen. Ausreichend Munition ist dann gewährleistet, wenn ihr den Gegner erschossen habt, denn der lässt die Munition und sein Medipack fallen, welches dann einfach automatisch aufgenommen wird, sobald ihr es benötigt. Das ganze wird dann sofort an eure Waffe weiter gegeben. Dieses ist sehr simpel und es muss nicht mehr extra dafür eine Taste gedrückt werden. Selbst der Sound hat mich überwältigt in dem Spiel. Alle Waffen unterscheiden sich deutlich, so schiesst ein MG schneller und auch der typische Klang der Waffe wie damals ist hier hörbar. Ich würde sogar fast sagen das der Sound dafür gesampelt wurde von den Original Waffen. Ich habe mal im TV vor einiger Zeit etwas über diese alten Waffen gesehen und es wurde damit sogar geschossen und da kam mir auch gleich der richtige Klang in die Ohren. Und ich kann sagen das im Spiel der Sound fast genauso klingt. Auch der Rückstoß einiger Waffen macht sich bemerkbar. Habt ihr ein MG, so verzieht die Waffe leicht, durch den Rückstoß. Werdet ihr mal getroffen und habt eine Sniper Waffe in der Hand und dabei gerade einen Gegner im Visir, muss man neu anvisieren um zu treffen. Auch das ist sehr gelungen wie ich finde. Man kann fast denken man ist Live dabei.


Soundkulisse :


Wer wie ich ein 5.1 Dolby Surround System besitze, der kommt in den Genuss des wirklich sehr gut gemachten Sounds. Gerade wenn man in Deckung ist um vom Gegner nicht entdeckt zu werden und er dich sucht, hört man seine Schritte entweder im Schnee und das typische knackende Geräusch. Oder wenn in der Nähe eine Rasenfläche ist, sind seine Laute zu hören. Oder er im Haus auf dem Bretterboden entlang stampft. So habe ich jederzeit die Möglichkeit den Gegner zu Orten und ihm gegebenfalls schnell zu erschiessen mit einem sogenannten Überraschungsangriff. Selbst Türen in Gebäuden haben schlechte Schaniere, die knarren oder quitschen, die fast so klingen wie bei mir zu Hause, wenn ich vergessen habe sie zu Ölen. Ebenso sind Flugzeug Angriffe sehr spektakulär mit ihrem lauten Getöse und den Abwurf ihrer gefährlichen Fracht. Auch ein Geschütz ist aus großer Entfernung zu hören, die vom Klang her einem schon einem einschüchtern können. Teilwesie herrscht in den Maps ein regelrechter Artellerie Angriff von Waffen. Was mir auch so gut gefällt ist, wenn ein Sniper versucht dich zu treffen, aber nur leicht verfehlt, dann hört man ein leichtes pfeifendes Geräusch gefolgt von einem Luftzug, das dich die Kugel nur knapp verfehlt hat. Wird man angeschossen, gibt der Soldat den letzten Atemzug oder einen schmerzhaften Laut von sich, bevor er zu Boden sinkt. Hier wurde an alles gedacht und die Soundkulisse ist einfach klasse.


Steuerung :


Nun ist das Konfigurieren und Belegen von Tasten dank des guten Handbuches kein Problem. Jederzeit während eines Manövers kann man in die Optionen vom Spiel gehen und seine Tastatur mit einem anderen Befehl belegen. Daher ist ein Gamepad hier nicht zu gebrauchen, zumal es viele Einstellungen gibt bei Mohaa. Im Spiel beweißt die gute Steuerung ihre Stärken. Man kann sich nach links oder rechts neigen um an einer Tür vorsichtig um die Ecke zu schauen, ohne das man jetzt komplett in ihr steht, das hat den Vorteil, das man nicht so viel Angriffsfläche hat. Der Soldat läßt sich gut durch die Maps bewegen und die Steuerung bereitet mir so keine probleme. Ein Waffenwechsel ist mit der Maus und einem Scrollrad zu vollziehen. Man muss schon ein wenig geschickt sein mit den Fingern um auch mal in kritischen Situationen, sich schnell zu bewegen, entweder, springen, ducken, sich hin hocken. Und so kann es mal vorkommen, das man die falsche Taste drückt, da es doch vieles einzustellen gibt.


Grafik :


Mohaa basiert auf der „Quake III Engine“ und diese glänzt mit sehr guten Animationen und Details in den verschiedenen Missionen und Maps. Die Effekte und Explosionen von Granaten und Flak Geschützen sind wirklich sehr sehenswert und so werden auch mal hier und dort große mengen von Dreck aufgewirbelt die durch den Einschlag verursacht wurden Schiesst man in Gebäuden auf Wände, Fußböden oder Türen, kann man Einschusslöcher sehen die auch bleiben. Und genau das sollte ein Spiel auch schon leisten, damit es Realitätsnah erscheint. Wirft man eine Handgranate, gehen leider Wände und Türen nicht kaputt, was ein wenig schade ist. Dafür schaut die Animation eines Soldaten dafür umso besser aus, wenn er im 90 Grad Winkel einen ordentlichen Flug hinlegt.

Leider muss ich auch sagen hat das Spiel trotz der guten Grafik eine menge Grafikbugs. Bin ich auf der Jagd nach einem Gegner und der sitzt nahe an der Tür, kann ich sehen wie seine Wumme bzw. die Spitze davon durch die Tür durchschaut. So weiß ich wo er sitzt und kann ihn erschiessen. Bei anderen Situationen ist es so, neigt sich ein Spieler an den Türrahmen, kann ich ihn teilweise nicht gut sehen, aber dafür hat er mich durch die Wand hindurch erschossen. Oder lehnt sich ein Spieler zu nahe an eine Wand und es schaut seine Wumme und die Hand hindurch, muss ich nicht im gleichen Raum sein wie er, sondern kann ihn auch schon von außen her erschiessen, indem ich auf seine Hand ziele. Und diese Grafikbugs sind in sämtlichen Maps vorzufinden. Das hat teilweise den Vorteil ich sehe wo der Gegner sitzt, aber auch umgekehrt ist das möglich. Leider gibt es keine Updates mehr um dieses abzustellen.

Ansonsten sind die Himmeleffekte schick anzusehen, Flugzeuge die fliegen und auch die Schneelevels sind ein echter Hingucker. Mit meiner leider noch alten Geforce X2 32 MB DDR Grafikkarte, läßt sich das Spiel mit mittleren Detailsstufen fast ruckelfrei daddeln. Für diejenigen die eine neuer Graka besitzen, ist das ganze kein Problem mehr, da sollte alles einwandfrei funktionieren. Auch mit einer neueren Ati 9700 Grafikkarte ist der Spielspaß garantiert.


Multiplayer Modus / Onlinegaming :


Nachdem ich ja nun die Missionen und die Levels durchgezockt habe, geht es hauptsächlich für mich Online weiter und es gibt unzählige Server auf denen ich connecten kann. Einmal gibt es da den TDM Modus, das heißt jeder knallt innerhalb der Map den anderen ab und kann nach seinem Tod gleich wieder weiter spielen, oder ich spiele Objective Maps. Das sind Maps, bei denen der jeweilige Gegner eine Bombe plazieren muss, um ein/e Flak zu zerstören und die andere Seite muss sie entscherfen. Hier hat man allerdings nur ein Leben und kann erst dann wieder dabei sein, wenn entweder alle Soldaten aus meiner Einheit tot sind oder die Mapzeit von meistens 5 min. abgelaufen ist. Oder meine Einheit hat es geschafft, das Flak zu zerstören. Der Objective Modus macht mir mehr Spaß, da man hier etwas mehr taktisch vorgehen muss, denn man möchte ja länger Leben. Zudem ist es ganz empfehlenswert einen A-DSL Anschluss zu haben und sich einen Server zu suchen, der gute Pings hat. Ich bin im Durchschnitt mit 50ms (Millisekunden) dabei und kann damit gut schiessen. Für Sniper ist es wichtig einen niedrigen Ping zu haben, sie müssen schließlich mit einem Schuss den Gegner erledigen. Und vor allem man stottert oder ruckelt nicht so durch die Map als Soldat. Doch leider hat man hier nicht besonders viele Maps zur Verfügung beim Online daddeln. Denn die Maps und Missionen aus dem Spiel sind nicht alle auch im Internet auf Gameservern spielbar, dafür sind spezielle Maps vorgesehen.

TDM / DM Modus :

Maps : Southern France, Destroyed Village, Remagen, The Crossroads, Snowy Park, Stalingrad, Algier.

Objective Modus :

Maps : The Bridge, The Hunt, Omaha Beach, V2.

Also insgesamt nur 11 Multiplayer Maps die das Spiel bietet, ist das nicht gerade viel. Doch dank von fleißigen Mappern, findet man im Internet schon weit über 100 Maps je Modus zum daddeln. Diese Maps lassen sich in Mohaa einfach integrieren und so muss nur die pk3 Datei, aus der die Map besteht in das Main Verzeichnis vom Mohaa kopiert werden. Mehr nicht und das geht sehr einfach. Aber um das nun Online zu daddeln muss auch der Server bei dem man spielt die Maps haben und auch alle anderen Spieler, sonst wird man rausgeschmissen und kann nicht mit daddeln.


Consolen Befehle :


Befindet man sich nun auf einen Gameserver im Internet, dann bietet das Spiel eine Art Console an, welches im Optionsmenü extra eingestellt werden muss. Hier kann man sehen ob ein Spieler gekickt wurde, weil er sich daneben benimmt oder so. Die Console dient dazu eine Art Logfile zu sein, welches die ganzen Aktivitäten anzeigt. Und gerade hier kann man noch einige Befehle eingeben um das Spiel oder den Gameserver zu steuern.

Befehl : callvote map Sitz_da_nicht_herum_du_Camper

Wirkung : Damit kannst du dem Spieler eine einmalige Meldung in gelber Schrift zukommen lassen. Denn als Toter Spieler kannst du nicht schreiben und ihn erreichen. Dieses können alle Spieler schreiben. Dazu bitte oben die Zeile so eingeben mit Unterstriche, das geht allerdings nur einmal pro Maprunde und der erste der das macht kann dann voten.

Befehl : callvote kick Spielername-hier-eingeben

Möchtest du jemanden vom Server kicken und bist nicht der Admin, geht das nur, wenn die Mehrheit dann auch in der console „vote yes“ eingibt. Denn es gibt Spieler die sich daneben benehmen und die Mehrheit kann ihn dann verjagen, dazu muss man den Spielernamen komplett eingeben.


Das Cheat Problem :


Auch das ist bei diesem Spiel leider ein großes Problem und es gibt immer wieder einige die bei einem Onlinespiel auf Gameservern anfangen zu cheaten. Da hat der Entwickler leider keinen Riegel vorgesetzt und so muss man damit leider leben. Das macht sich bemerkbar indem auf einmal ein U-Boot auftaucht, welches in die Maps gar nicht hinein gehören, welches sich dann um die eigene Achse dreht. Dann gibt es die Leute, die die Bugs im Spiel regelrecht ausnutzen und an eine Leiter springen, abspringen, um dann unter die Map zu kommen. Die Leute erkennt man daran das sie dann nicht wie ein normaler Spieler auf der Map in voller Größe laufen, sondern im Boden versinken und nur mit dem Kopf und Schulter heraus gucken um sie schlechter zu treffen. Desweiteren kursieren im Internet jede menge an Aimbots, das sind Zusatzdateien für dieses Spiel um den Gegner immer perfekt zu treffen, dabei wird automatisch gezielt und man hat dagegen fast keine Chance. Wallhacks dienen dazu, jemanden hinter einer Wand oder auch schon von weitem zu sehen um ihn dann zu erschießen. Doch es gibt einige findige Leute, die im moment dabei sind, Anticheat Tools zu entwickeln, darunter ein Tool namens „Pandora“. Dieses Tool muss man haben um dann auf so einen Server zu connecten wo es Pflicht ist. Dabei durchsucht das Tool die Mohaa Dateien auf Cheats. Und dann gibt es noch ein Tool namens „Delator“, dieses soll auch helfen ein wenig das Cheaten einzudämmen, was aber leider nicht gerade das beste ist und nicht alles erkennt. Leider hat „EA“ bis heute keine möglichkeit oder einen Patch herausgebracht, welches das Cheaten komplett verhindert. Und da ist echt schade, denn es gibt ne menge Leute die ohne das im Spiel nicht auskommen können.


Fazit :


Leider hat das Spiel auch ein paar dunkle Seiten was die vielen Grafik Bugs angeht, aber im ganzen muss ich sagen fesselt das Spiel mich jetzt schon seit über 1 ½ Jahren an den Rechner und natürlich hauptsächlich Online. Wer sich mit Ego-Shootern gut auskennt, dem dürfte der Schwierigkeitsgrad, der in drei Stufen einstellbar ist, keine probleme bereiten und kommt recht gut durch. Die Missionen sind recht abwechslungsreich, entweder man Snipert nur oder muss mit einer MG die Leute erschiessen oder steht auf einem LKW und muss mit der Kanone die Einheiten erschiessen. Die deutsche Version des Spieles „Mohaa“ wurde natürlich entschärft und man findet kein Pixelblut vor. Aber im Internet ist für das Spiel hier eine menge zu bekommen, seien es Bloodpatchtes, Maps, Soundmods, Waffenskins, Uniformen usw. Trotz aller Gewalt, was einige Menschen negativ finden an solche Spiele, bin ich der Meinung das man hier unterscheiden muss, von realer Gewalt und von solchen Computerspielen. Mir jedenfalls macht das Spiel sehr viel Spaß und kann es jedem nur empfehlen der gerne einmal mit alten Waffen, Fahrzeuge und Uniformen spielen möchte. Ich jedenfalls werde auch weiterhin dem Spiel treu bleiben, denn langeweile kommt nicht auf. Denn bis jetzt gibt es zu dem Spiel hier auch noch das „Addon –Spearhead-„ mit neuen Missionen und Waffen. Ab Herbst kommt dann ein weiteres Addon auf dem Markt und ab 2004 soll es dann den 2. Teil von Mohaa geben. Mit einem Preis von 44 € für das Spiel bin ich zufrieden, denn es hat sich gelohnt und den Kauf bereue ich nicht. Ich wünsche nun allen Zockern viel Spaß damit und vielleicht ist der ein oder andere unter euch der auch auf Servern im Multiplaymodus und Objective zockt. Mein Name jedenfalls lautet dort : -=[Johnboy]=-. Vielleicht hat mich jemand dort schonmal gesehen J


Mit freundlichen Grüßen
Johnboymg

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