Medal Of Honor: Allied Assault (Mac Software) Testbericht
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Erfahrungsbericht von simpsonsfreak
Medal of Hoonor nur ein weiterer Shooter????
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Medal of Honor (MOH) gehört nicht zu den klassischen Shootern, wie man sie von früher kennt und wie sie vereinzelt auch heute noch auftreten (wie z.B. Serious Sam). Die Mission der Spielfigur fängt recht unspektakulär an und es dauert ein wenig, bis man die so vielzitierte Szene an der Normandie erreicht. Man könnte schon fast meinen, dass dies die Schlüsselszene des Spiels ist, denn jeder redet nur von dieser einen Szene.
In Anbetracht dessen, dass dieser Abschnitt nur relativ kurz ist (wenn man den \"Trick\" gefunden hat, wie man da durchkommt), wird dieser Szene viel zu viel Bedeutung bemesse. Das Spiel ist viel mehr.
Die Handlung ist zwar streng linear und von geskripteten Ereignissen untermalt, was heutzutage eventuell schon als Kritikpunkt gelten kann, aber deshalb nicht weniger packend. Es existieren kaum Abschnitte im Spiel, in denen Frust oder Langeweile aufkommt. Immer wieder tauchen unvermindert Gegner auf, die einem das Blut gefrieren lassen.
Neben der packenden Story ist auch der Schwierigkeitsgrad sehr angenehm ausgefallen. Während bei dem z.Zt. direkten Konkurrenten \"Return to Castle Wolfenstein\" (RTWC) diverse End- und Zwischengegner kommen, die nur schwer zu bewältigen sind, kann man mit ein wenig Vorsicht und Umsicht MOH durchspielen, ohne der beste Freund der Schnellspeichertaste zu sein.
Dadurch, dass man mal nicht gegen Monster kämpfen muss und zur Abwechslung nicht die Welt rettet, steigt der Grad an Realismus enorm. In diesem Spiel gibt es keine Toten, die getötet werden können (wie in RTWC).
Sehr angenehem ist auch die KI der Gegner und Mitkämpfer aufgefallen. Erst wenn man in höchsten Schwierigkeitsgrad das Spiel durchspielt, kann es passieren, dass einem der Kamarad in den Rücken schießt. In der leichten Stufe ist mir das noch nie passiert (ganz im Gegensatz zu z.B. UT/Tactical Ops). Natürlich agieren die Gegner nicht wie Menschen - ich denke das wird auch noch ein paar Jahre dauern, bis die Entwicklung so weit fortgeschritten ist. Aber kein Gegner stürmt todesmutig auf einen zu ist dann nur noch Kanonenfutter, so wie in den meisten Shootern der Vergangenheit.
Das Ganze wird dann noch untermalt von einem perfekten Sound, der sich sehr gut in das Geschehen einbettet. Die stimmungsvolle Musik trägt verstärkt dazu bei, dass man schon mal zusammen zuckt, wenn es draussen vor der Tür mal rumst.
Dass in der lokalisierten Fassung die NS-Symbole entfernt wurden, tut dem ganzen kein Abbruch. Man mag über die Thematik denken, wie man möchte, das Spiel ist trotzdem gut gelungen. Auch der Verzicht an übertriebenen Gewaltdarstellungen, wie man sie von den Spielen aus dem Hause id kennt, schmälert nicht den Spielspass.
Bleibt eigentlich nur noch der Wermutstropfen: das Ende. Bisher wusste ich nicht, was es heißt \"ein Spiel endet abrupt\" - nun schon. Es muss ja nicht immer ein Endgegner sein, der auf einen am Ende eines Shooters wartet, aber man hätte wenigstens ein kleines Filmchen einspielen können, oder?
Den Kritikpunkt, dass die Spieldauer zu kurz ist, lasse ich aber nicht gelten. Denn kaum ein Shooter dauert wirklich sehr lange. Die Shooter, die nicht nach 10-15 Stunden durchgespielt sind, gehören da wohl eher zur Ausnahme, als umgekehrt. Und das ist eigentlich auch ganz gut so. Mal davon abgesehen, was das für eine Story sein soll, wenn das Spiel so lange dauert, wie eine Simulation - Shooter sind halt nun einmal schnelle Spiele, bei denen man nicht zuerst die Waffenfabrik aufbauen und die Wirtschaft ankurbeln muss.
Wie dem auch sei, MOH gehört wohl eindeutig zu den Highlights unter den Shootern - egal was mit Unreal 2, Doom 3 oder Jedi Knight 2 auf den Shooter-Freund zukommen mag.
Also meine Bewetrung:
Spielspass:88 Prozent
Spieltiefe: 82 Prozent
Multiplayer: 79 Prozent
Sound: 90 Prozent
Musik: 88 Prozent
Steuerung: 85 Prozent
Grafik: 89 Prozent
In Anbetracht dessen, dass dieser Abschnitt nur relativ kurz ist (wenn man den \"Trick\" gefunden hat, wie man da durchkommt), wird dieser Szene viel zu viel Bedeutung bemesse. Das Spiel ist viel mehr.
Die Handlung ist zwar streng linear und von geskripteten Ereignissen untermalt, was heutzutage eventuell schon als Kritikpunkt gelten kann, aber deshalb nicht weniger packend. Es existieren kaum Abschnitte im Spiel, in denen Frust oder Langeweile aufkommt. Immer wieder tauchen unvermindert Gegner auf, die einem das Blut gefrieren lassen.
Neben der packenden Story ist auch der Schwierigkeitsgrad sehr angenehm ausgefallen. Während bei dem z.Zt. direkten Konkurrenten \"Return to Castle Wolfenstein\" (RTWC) diverse End- und Zwischengegner kommen, die nur schwer zu bewältigen sind, kann man mit ein wenig Vorsicht und Umsicht MOH durchspielen, ohne der beste Freund der Schnellspeichertaste zu sein.
Dadurch, dass man mal nicht gegen Monster kämpfen muss und zur Abwechslung nicht die Welt rettet, steigt der Grad an Realismus enorm. In diesem Spiel gibt es keine Toten, die getötet werden können (wie in RTWC).
Sehr angenehem ist auch die KI der Gegner und Mitkämpfer aufgefallen. Erst wenn man in höchsten Schwierigkeitsgrad das Spiel durchspielt, kann es passieren, dass einem der Kamarad in den Rücken schießt. In der leichten Stufe ist mir das noch nie passiert (ganz im Gegensatz zu z.B. UT/Tactical Ops). Natürlich agieren die Gegner nicht wie Menschen - ich denke das wird auch noch ein paar Jahre dauern, bis die Entwicklung so weit fortgeschritten ist. Aber kein Gegner stürmt todesmutig auf einen zu ist dann nur noch Kanonenfutter, so wie in den meisten Shootern der Vergangenheit.
Das Ganze wird dann noch untermalt von einem perfekten Sound, der sich sehr gut in das Geschehen einbettet. Die stimmungsvolle Musik trägt verstärkt dazu bei, dass man schon mal zusammen zuckt, wenn es draussen vor der Tür mal rumst.
Dass in der lokalisierten Fassung die NS-Symbole entfernt wurden, tut dem ganzen kein Abbruch. Man mag über die Thematik denken, wie man möchte, das Spiel ist trotzdem gut gelungen. Auch der Verzicht an übertriebenen Gewaltdarstellungen, wie man sie von den Spielen aus dem Hause id kennt, schmälert nicht den Spielspass.
Bleibt eigentlich nur noch der Wermutstropfen: das Ende. Bisher wusste ich nicht, was es heißt \"ein Spiel endet abrupt\" - nun schon. Es muss ja nicht immer ein Endgegner sein, der auf einen am Ende eines Shooters wartet, aber man hätte wenigstens ein kleines Filmchen einspielen können, oder?
Den Kritikpunkt, dass die Spieldauer zu kurz ist, lasse ich aber nicht gelten. Denn kaum ein Shooter dauert wirklich sehr lange. Die Shooter, die nicht nach 10-15 Stunden durchgespielt sind, gehören da wohl eher zur Ausnahme, als umgekehrt. Und das ist eigentlich auch ganz gut so. Mal davon abgesehen, was das für eine Story sein soll, wenn das Spiel so lange dauert, wie eine Simulation - Shooter sind halt nun einmal schnelle Spiele, bei denen man nicht zuerst die Waffenfabrik aufbauen und die Wirtschaft ankurbeln muss.
Wie dem auch sei, MOH gehört wohl eindeutig zu den Highlights unter den Shootern - egal was mit Unreal 2, Doom 3 oder Jedi Knight 2 auf den Shooter-Freund zukommen mag.
Also meine Bewetrung:
Spielspass:88 Prozent
Spieltiefe: 82 Prozent
Multiplayer: 79 Prozent
Sound: 90 Prozent
Musik: 88 Prozent
Steuerung: 85 Prozent
Grafik: 89 Prozent
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