Medal Of Honor: Allied Assault (Mac Software) Testbericht

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ab 13,03
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Erfahrungsbericht von rider-of-apocalypse

Kriegsspiel

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Zu den zur Zeit meistverkauften PC-Spielen in Deutschland zählt unter anderem auch ein Ego-Shooter aus dem Hause Electronic Arts, MEDAL OF HONOR – ALLIED ASSAULT.



DAS SPIEL
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1942, die USA treten in den 2. Weltkrieg ein.
Lt Mike Powell, ein junger Ranger bekommt den Auftrag, einen verschleppten Agenten aus den Händen der Deutschen zu befreien, bevor dieser die Pläne für die geplante Landung in Nordafrika und Frankreich verraten kann.
Die Story wird durch Zwischensequenzen im Spiel laufend fortgeführt.

MEDAL OF HONOR – ALLIED ASSAULT ist ein reinrassiger Ego-Shooter, der im 2. Weltkrieg angesiedelt ist und bei dem sich der Spieler in der Rolle des Lt Mike Powell durch zahlreiche Levels kämpft.
Selbstverständlich beinhaltet das Spiel auch einen Multiplayer-Modus, bei dem bis zu 32 Spielern im Internet oder LAN gegeneinander antreten.



GRAFIK, SOUND UND ÄHNLICHES
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Die Grafik des Spiels MEDAL OF HONOR – ALLIED ASSAULT zählt zu dem Besten, was zur Zeit technisch möglich ist und überzeugt nicht nur durch die hohe Detailfülle, sondern auch durch einen hohen Grad an Realismus. Animationen von Gegnern, Waffen und ähnlichem sind hervorragend gelungen.
Unterstützt wird die hervorragende Grafik durch den ebenfalls sehr gelungenen, realistischen und zu jedem Zeitpunkt stimmigen Sound, der viel zur gelungenen Atmosphäre des Spiels beiträgt.
Die Auswahl der zur Verfügung stehenden Waffen (und auch Fahrzeugen) ist ebenfalls durch die Realität der damaligen Zeit geprägt. So wurden alle im Spiel vorkommenden Waffen (zum Beispiel Thompson MP, Walther P 38, ...) tatsächlich im 2. Weltkrieg eingesetzt.
Die Gegner bestehen –storybedingt- in erster Linie aus Soldaten der Achsenmächte.
Die über 30 Levels (in 6 Missionen) des Spiels bieten ebenfalls erfreulich viel Abwechslung.
Wie bei fast allen Ego-Shootern, so ist auch hier die Steuerung intuitiv erlernbar und erfordert keine, bzw. nur eine sehr kurze Zeit der Gewöhnung.



ANMERKUNGEN
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Zweifellos ist MEDAL OF HONOR – ALLIED ASSAULT einer der besten und spannendsten Genrevertreter, allerdings kann man über die Story des Spiels geteilter Meinung sein.
Ich kann sehr wohl die Auffassung verstehen (teilen tue ich sie nicht), dass ein derart realistisches Weltkriegs-Szenario nicht in einem Unterhaltungsmedium verwendet werden sollte, hier obliegt es dem einzelnen Spieler, in wie weit er bei einer spielerischen Darstellung des Krieges Spielspass empfinden kann und auch den Vorwurf der Glorifizierung des Krieges wird sich das Spiel gefallen lassen müssen.
Trotz des weitestgehenden Verzichts auf unnötige Gewaltdarstellung bleibt das Spiel ein Ego-Shooter, für den ich aufgrund der realistischen Darstellung eine Indizierungsgefahr sehe, die mir auch durchaus nachvollziehbar erscheint (auch wenn ich die Entscheidungen der BPjS häufig nicht teilen kann), die Altersempfehlung (ab 18 Jahren) der USK trägt das Spiel zu recht.

Trotz der aufgeführten Gedankenansätze hat mir MEDAL OF HONOR – ALLIED ASSAULT sehr viel Spaß gemacht und auch ich halte das Spiel für einen der besten aktuellen Ego-Shooter. Allerdings kann ich auch sehr wohl zwischen Spiel und Realität unterscheiden.
Leider währte der Spielspass nicht allzu lange, denn bereits nach 20 bis 30 Stunden (je nach können) ist das Ende des Spiels erreicht. In diesem Zusammenhang finde ich es übrigens bemerkenswert, dass die Fachpresse eine solch kurze Spielzeit (Quake 2 und andere bedurften beispielsweise einer wesentlich längeren Zeit) nicht mehr beanstandet, sondern sogar teilweise als erfreulich lang bezeichnet – ein meines Erachtens völlig verkehrter Trend.



SONSTIGES
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MEDAL OF HONOR – ALLIED ASSAULT erschien im Jahre 2002 bei Electronic Arts und ist nahezu überall im Fachhandel erhältlich (bis die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften dem freien Verkauf ein Ende bereitet) und kostet etwa 45,00 Euro.

Die Hardwareanforderungen belaufen sich laut Herstellerangaben auf einen P II mit 450 MHz, 128 MB RAM sowie 16 MB Grafik, in der Praxis zeigt sich jedoch, dass meinen Athlon 650 mit 448 MB RAM und 32 MB GeForce 2 MX bei niedriger Detailstufe und einer Auflösung von 800 x 600 eine realistischere Mindestkonfiguration darstellt.
MEDAL OF HONOR - ALLIED ASSAULT belegt etwa 1,2 GB Platz auf der Festplatte.



SCHLUSSWORTE
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MEDAL OF HONOR – ALLIED ASSAULT ist ein hervorragendes Spiel, dass allerdings sicher nicht in die Hände von Kindern gehört (verantwortungsbewusste Eltern können hier meines Erachtens durchaus die Arbeit der BPjS ersetzen).
Ich bin dem Kindesalter deutlich entwachsen und so spreche ich dem Spiel hier eine Empfehlung aus, die ich mit dem Urteil SEHR GUT verbinde.

17 Bewertungen, 1 Kommentar

  • JustOliver

    14.04.2002, 10:15 Uhr von JustOliver
    Bewertung: sehr hilfreich

    So, damit hätte ich diesen Beitrag auf allen Plattformen, auf denen ich tätig bin, bewertet. Schönen Sonntag, Oliver