Medal Of Honor: Allied Assault (Mac Software) Testbericht

Medal-of-honor-allied-assault-mac-software
ab 13,03
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 11/2011

5 Sterne
(46)
4 Sterne
(9)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(1)

Erfahrungsbericht von VaterGans

Der LAN - Party Knaller

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

*** Vorwort ***

Medal of Honor Allied Assault ist die Umsetzung der erfolgreichen Playstation Spiels für den PC. Und ich muss mal wieder sagen was den Leuten da von EA Games geglückt ist, ist einfach nur der helle Wahnsinn! Das Spiel läßt sich zwar mit bekannten Spielen dieses Genres vergleichen wie zum Beispiel Day of Defeat (ein MOD für Half-Life) oder Return to Castle Wolfenstein, ist aber doch irgendwie was anderes. Was mir besonders gefällt ist der Realismus der in diesem Spiel und auch der sehr gelungene und sehr großen Spaß machenden Multiplayerteil.

*** Story ***

Die Story erinnert sehr stark an den Film “Der Soldat James Ryan”, denn ziemlich alle Schauplätze dieses Filmes tauchen auch irgendwie im Spiel wieder auf, was zum ich zum Beispiel ziemlich gut finde, das man die Schlacht nachspielen kann welche man zum Anfang des Filmes sehen kann, als die Alliierten unter dem schweren Geschützfeuer der deutschen an der Küste der Normandie landen. Aber im Spiel ist es eigentlich die Aufgabe des Spielers geheime Einrichtungen, Geschütze und andere Waffen oder Fahrzeuge oder Gebäude zu zerstören oder sie unbrauchbar zu machen. Dabei muss man sein können als Spion, Soldat und Saboteur unter beweis stellen.

*** Grafik ***

Die Grafikengine basiert auf der von Quake 3 Arena und ist somit sehr ansehnlich obwohl sie hier natürlich von der Atmosphäre eher dunkler gehalten ist, wie es bei Quake 3 Arena der Fall ist. Ansonsten gibt es kaum Besonderheiten nur das im Multiplayerteil erstaunlich viele Grafikfehler auftauchen, die einfach nur stören hier muss unbedingt nachgebessert werden.

*** Sound ***

Also das besondere am Sound sind die Stimmen der Deutschen, welche besonders gut zu verstehen sind! Darüber war ich bei Return to Castle Wolfenstein ein wenig enttäuscht, da die Stimmen dort nicht so gut rüber kamen. Ansonsten ist halt alles übliche zu hören, wie zum Bespiel Geschützfeuer, Explosionen, Schreie und vieles andere.

*** Singleplayermodus ***

Hier ist die Aufgabe sich durch die verschiedensten Missionen zu schlagen, wobei man hier sehr lange motiviert bleibt, da sich jedes Problem auch für den etwas unerfahrenen Spieler lösen läßt. Trotzdem wird es aber auch nicht so schnell langweilig dass es schon nach ein paar Stunden in der Ecke liegt. Außerdem sind die Missionen so vielseitig gestaltet das man es eigentlich auch nicht schaffen kann in ein paar Stunden durch das komplette Spiel zu marschieren. Das verhindern nämlich auch die ziemlich cleveren Gegner die durch eine ziemlich hohe KI (Künstliche Intelligenz) begeistern, sie weichen nämlich Granaten aus die man in einen Raum schmeißt und suchen auch Deckung bei starkem Geschützfeuer. Und selber haben die Jungs auch ein paar gute Tricks drauf um einem das Leben schwer zu machen. Aber davon solltet ihr euch am besten selber überzeugen.

*** Multiplayermodus ***

Den Multiplayerteil konnte ich schon ausführlich auf einer LAN - Party testen und er hat uns sehr begeistert, wir haben stundenlang eine Karte nach der anderen gespielt, es war ein echter Knaller. Dabei kam ein richtig gute Stimmung auf obwohl wir doch schon teilweise sehr müde waren und unsere Augen gerade noch so offen halten konnten. Das einzige was uns hier und da gestört hat waren nur die zahlreichen Grafikfehler die komischerweise nur im Multiplayermodus auftauchen. Besonders gefallen hat uns die Karte “Ohama Beach” wo man halt die Landung an der Küste der Normandie nachspielt. Dabei versuchen die Alliierten den Bunker zu stürmen um die beiden Flakkanonen zu zerstören. Dabei versuchen die Deutschen natürlich das zu Verhindern indem sie mit ihren Geschützen aus ihren Bunkern ballern was die Dinger hergeben. Kleiner Tip für die Deutschen ein Scharfschützengewehr bringt hier eigentlich mehr als das Geschütz und man kann so die wilde Meute besser in Schach halten.

*** Systemanforderungen ***

- P2 450 CPU
- 128MB RAM
- 8fach CD-ROM
- 3-D-Karte

Naja das sind mal wieder die Mindestanforderungen, vernünftig spielen kann man das ganze ab nem 800 MHz Prozessor und 128 MB RAM wobei man schon eine 32 MB Grafikkarte besitzen sollte um wenigstens so halbwegs in den Grafikgenuss zu kommen.


*** Fazit ***

Medal of Honor Allied Assault ist ein Spiel was auf keiner LAN - Party fehlen darf, denn es hat den ultimativen Action- und Funfaktor. Auch für die Freunde von 3D Shootern ist es ein Muss und darf natürlich nicht im Schrank fehlen. Also gibt es in diesem Falle mal wieder ein absolute Kaufempfehlung von mir.

15 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Trisy

    06.04.2002, 19:13 Uhr von Trisy
    Bewertung: sehr hilfreich

    Nur eins: Das mit den Grafikfehlern liegt dann eher an deiner 3D Karte, bei mir ist alles perfekt, trotz alter GeForce2mx.