Medal Of Honor: Allied Assault (Mac Software) Testbericht

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ab 13,03
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5 Sterne
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Erfahrungsbericht von schalkman

Neuer Kriegsepos mit Hollywood-Feeling! Hauptdarsteller: DU!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

1. Entwickler
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Entwickler des Titels sind "2015". Vermarktet wird der Titel weltweit von Electronic Arts. In Deutschland liegt der empfohlene Verkaufspreis bei 40 €, doch in der Realität bei 50 € und höher. Nicht mal bei Ebay ist was unter 40 € möglich.

2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:

500 MHz Prozessor
128 MB Ram
800 MB HDD

Empfohlen:

1000 MHz Prozessor
256 MB Ram
1200 MB HDD

3. Genre
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Wir haben es hier mit einem klassischen Ego-Shooter mit einzelnen Team.- und Taktikelementen zu tun. Das ganze spielt im zweiten Weltkrieg.

4. Story
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Von einer einheitlichen Story kann man bei Medal of Honor nicht sprechen, denn es werden immer einzelne Szenarien aus dem zweiten Weltkrieg nachgestellt (Sabotage beim Afrikakorps der Detutschen in Nordafrika; Zerstören von U-Boot Prototypen in Norwegen; Sturm auf Omaha Beach in der Normandie; Kontakt zu Resistance-Kämpfern aufbauen...) eben was so an Arbeit für einen Spezialisten von OSS, dem CIA Vorläufer, anfällt.

5. Gameplay
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Wie spielt sich dieses Spiel also? SAUGEIL! Zuerst einmal fällt einem natürlich du unglaubliche Storydichte und die vielen gescripteten Events in einem Level auf, davon gibts übrigens 26 Stück in 6 Missionen, so dass man fast denkt, man seie im Film "Der Soldat James Ryan", so wirkt es zumindest fast beim Sturm auf Omaha Beach. Doch durch diese streng linearen Ereignisse ist das Spiel beim zweiten mal durchspielen schon fast langweilig. In jeder Mission hat man verschiedene Ziele zu erfüllen. Natürlich gibt es immer ein Hauptziel, z.B. die Zerstörung von einigen Geschützen, doch um an die erst mal ranzukommen muss man Luftunterstützung anfordern, daher muss ein Funkgerät her und da der Funker tot ist, muss man sich erst einmal auf eine gefährliche Lichtung wagen, wo seine Leiche liegt. Nächstes Problem bei der Mission stellt ein FLAK-Geschütz da, das es aus dem Weg zu räumen gilt, um die Bomber anfliegen zu lassen. Erst jetzt kann man die eigentlich zu bedrohenden Geschütze aus dem Weg räumen.
Das eigentlich interessante sind ihre Mitstreiter, denn neben den Einzelmissionen ziehen sie oft in Zweier.-, Dreier.- oder gar Vierergruppen los. Das dumme daran ist nur, dass ihre Begleiter entweder viel zu früh sterben oder in einem Level, an dessen Ende sie dringend gebraucht werden, um die Story voranzutreiben, nie sterben, egal wie viel sie abbekommen... Naja, das ist eben der Nachteil bei den gescripteten Ereignissen.
Neben diesen "Schiess auf alles, was sich regt"-Einsätzen gibt es noch die Schleich-Missionen, in denen sie sich in gegnerischer Uniform getarnt in Norwegen in einen U-Bootprototyp schleichen müssen, dort die Wachmannschaft mit gezielten Kopfschüssen aus ihrer Schallgedämpften Pistole erledigen und zwei Sprengsätze anbringen, um sich dann durch die in Alarmbereitschaft versetzte Basis zu kämpfen, um schlussendlich am Bahnhof auf einen vom norwegischen Wiederstand gekaperten Zug aufspringen zu können.
So viel zum Spiel an sich. Kommen wir nun zu den Knarren: 45er Colt und der Schallgedämfte-OSS-Colt sind eher die Notwaffen, mit denen man nur kämpft, wenn es ums leise sein geht oder die Munition aller anderen Pistolen gegen null läuft. Die zwei Gewehre M1 Garand und die Springfield 03 sind für Fernschüsse und Räume mit einem Gegner gut geeignet. Bei beiden ist das Nachladen ein Problem, denn sie fassen nur 8 bzw. 5 Patronen und dauern ewig nachzuladen. Als Schnellfeuerwaffe für die verwinkelten Gebäude und Schützengräben bietet sich die Thompson MP an. Ihre 30 Schuss können in 3 Sekunden abgefeuert werden und das Nachladen geht recht schnell. Doch die Waffe hat eine enorme Tendenz nach oben auszubrechen, also stark dagegenhalten. Das Sturmgewehr BAR ist ideal, um ihren Mitstreitern Feuerschutz zu geben und Gegner auf mittlere Entfernung zu treffen. Ein Magazin fasst 20 Patronen. Des weiteren stehen ihnen eine Bazooka und Splittergranaten bzw. deren deutsche Gegenstücke Panzerschreck und Stielhandgranaten zur Verfügung.
Ein ganz besonderes Schmankerl bieten die Entwickler mit der deutschen MG42, dies ist eine fest installierte MG, die zwar einen enormen Rückstoss hat, aber auch durch ihre Zerstörungskraft glänzen kann. Wenn sie in Besitz einer solchen kommen, sind ihre Gegner ein Leichtes!

6. Grafik
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Die Effekte sind durchweg schönt gemacht und die Bewegungsabläufe sind flüssig. Die Texturen der Landschaften sind eintönig und wirken teilweise einfach falsch. Ein weiterer großer Minuspunkt ist, dass durch die Teil sehr weitreichende Sicht selbst schnellere Prozessoren ins Schwitzen kommen.

7. Sound
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Hier kann Medal of Honor auch mit Höchstnoten glänzen, denn der Soundtrack könnte auch bei "Der Soldat James Ryan" ausgeliehen sein (=also super), die Effekte sind wohl die besten im Genre, denn jede Handgranatenexplosion und jeder Schuss klingt anders und auf seine Weise extrem glaubwürdig und nicht zuletzt sind die Personen super vertont.

8. Steuerung
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Ich nehm das einzige Makel gleich vorweg: Die Teamkammeraden lassen sich überhaupt nicht steuern und beißen deshalb oft viel zu früh ins Gras. Ansonsten hat man es mit einer Standarttastenbelegung zu tun, die auch noch frei konfigurierbar ist, Herz, was willst du mehr?

9. Fazit
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Medal of Honor, das genialste PC Spiel seit langem! Als ich Anfang Februar in den Genuss der Demo kam war mir eines klar: Ich muss dieses Spiel haben, koste es was es wolle. Dann gleich am 22.02.02, dem Verkaufsstart, in das Geschäft gestürmt, eines der ersten Exemplare ergattert und gleich losgespielt und wieder hat mich die Atmosphäre umfangen, die das Game so ausmacht. Alles scheint so echt zu sein! Das Spiel selbst ist für Anfänger bis Profis durch drei Schwierigkeitsgrade geeignet, aber länger als 15-20 Stunden hält der Spielspass nicht, denn das Spiel ist leider etwas zu kurz geraten und das Multiplayermodus ist auch nicht das gelbe vom Ei, denn es werden nur ein knappes Dutzend Karten mitgeliefert. Dennoch: Das Spiel MUSS jeder haben, denn es kann durch seine enorme Atmosphäre absolut begeistern! Daher BESTNOTE!

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