Monkey Island 3: The Curse of Monkey Island (Adventure PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2009
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Erfahrungsbericht von just4ikarus
Ahoi Matrosen
Pro:
eigentlich alles (Grafik, Sound, Humor, Rätsel . . . )
Kontra:
eigentlich nichts
Empfehlung:
Ja
Willkommen bei „The Curse of Monkey Island“! Wenn du nach üblem Gerede oder vergrabenen Knochen sucht, dich mit leichten Mädchen vergnügen willst oder eine
Rechtfertigung für Gewalttätigkeiten brauchst... dann geh auf eine Bruderschafts-Party! Wenn du aber nach einem humoristischen Piratenabenteuer mit einem hilflosen Helden, einem schurkischen Schuft, radikalen Rätseln und mehr
Anachronismen suchst als du braucht, um einen Besanmast zu erschüttern, dann ist das hier das richtige Spiel für dich …
Geschichtsunterricht
Wenn dies also dein erstes Monkey-Island-Spiel ist (oder wenn dein Gedächtnis seit der letzten Entführung durch Aliens etwas löchrig ist), dann fragst du dich vielleicht: „Wer ist eigentlich dieser Threepwood, und wie kommt es, daß er sein Tagebuch mitten in der Karibik schreiben muß?“ Nun, es fing alles auf Mêlée Island an...
DAS GEHEIMNIS VON MONKEY ISLAND
(THE SECRET OF MONKEY ISLAND)
Im ersten Teil des Spiels (The Secret of Monkey Island) sucht der Möchtegern-Pirat Guybrush Threepwood nach Informationen, wie man sich als Pirat zu verhalten hat. Nachdem er den „Einstellungstest“ hinter sich gebracht hat (Schatzsuche, Schwertkampf und Diebstahl), trifft Guybrush auf seine große Liebe, Gouverneurin Elaine Marley. Leider stößt er ebenfalls auf seinen Erzfeind, den Untoten Piraten
LeChuck, welcher nämlich Elaine entführt hat. Mit der Hilfe der Voodoo-Mama und ein paar weiteren Freunden – wie Stan, einem windigen Gebrauchtschiffhändler – gelingt es Guybrush, LeChuck zu besiegen und seinen Geist in den Karibischen Winden zu verstreuen.
MONKEY ISLAND 2: LECHUCKS RACHE
(LECHUCK‘S REVENGE)
Im nächsten Teil (Monkey Island 2: LeChuck‘s Revenge) taucht Guybrush auf Scabb Island auf und ist völlig besessen von der Suche nach dem legendären Schatz von Big Whoop. Während dieser Suche verliert er fast die Liebe der wunderschönen
Elaine und unterstützt unwissentlich LeChucks ersten Maat, Largo LeGrande, bei der Wiederbelebung des Untoten Piraten als Zombie. Nur mit der Hilfe der Voodoo-Mama und des kurzsichtigen Kartographen Wally ist Guybrush in der Lage zu überleben. Nichtsdestotrotz wird Guybrush schließlich von LeCuck verzaubert,
so daß er glaubt, er sei ein kleiner Junge, der auf dem Jahrmarkt der Verdammten gefangen ist.
DER FLUCH VON MONKEY ISLAND
(THE CURSE OF MONKEY ISLAND)
Jetzt, in „The Curse of Monkey Island“, ist Guybrush irgendwie entkommen
und hat seine wahre Liebe wiedergefunden... deren Festung gerade von den Streitkräften des Zombiepiraten angegriffen wird. Kann Guybrush LeChuck erneut besiegen? Wird Elaine wieder mit ihm zusammenkommen wollen? Wird
Guybrush jemals das Geheimnis von Big Whoop kennenlernen? Und wie kommt es,
daß Guybrush in diesem Spiel so viel größer aussieht?
Affig
Monkey Island 3 (also „The Curse of Monkey Island“) ist das letzte klassische 2D-Adventure von(dem ehemaligen Adventure-Entwickler-Gott) LucasArts. Seit diesem Game erschienen nur mehr zwei Adventures („Monkey Island 4 – Flucht von Monkey Island“ und „Grim Fandango“), diese waren zwar in 3D und enttäuschten einige Fans wegen der verpatzten Steuerung. Obwohl die Games eigentlich so cool, durchgestylt waren, werden sie wohl nicht mehr fortgesetzt. LucasArts ist wahrscheinlich zu beschäftigt mit dem sicherlich kommerziell erfolgreicheren „Star Wars“-Merchandise-Games … aber das ist eine andere (grausliche) Geschichte, ein Thriller sozusagen.
Grafisch gesehen ist das 1997 erschienene Game sehr gut. Die Hintergründe sind schön gemalt und mit vielen Details gespickt. Auch die Hauptcharaktere, Guybrush Threepwood, Elaine Marley und der Zombiepirat LeChuck, sind wunderbar gestaltet und sehen lustig aus. Also grafisch hat sich LucasArts meiner Meinung nach selbst übertroffen.
Die Synchronisation kann man im Großen und Ganzen als gelungen bezeichnen. Die Stimmen passen zu den Charakteren und auch scheinbar unwichtige Nebengeräusche wurden vertont. Respekt an das G & G Tonstudio: Ihr habt ganze Arbeit geleistet!
So Grafik, Story und Sound haben ich jetzt einmal besprochen … und eigentlich keine Mängel gefunden! Doch jetzt kommt es auf die Atmosphäre, die Steuerung und vielleicht rede ich noch über das Preis/Leistungs – Verhältnis … aber nur vielleicht.
Nimm nie einen verfluchten Piraten-Diamanten-Ring!
Gegen diese Grundregel der Piraten-Gesellschaft verstößt natürlich nur einer: unser Herr Threepwood. Und wie sollte es anders sein … er macht seiner großen Liebe Elaine einen Antrag … und diese verwandelt sich zu hochkarätigen Freundin … einer Goldstatue!
Das Spiel ist voll mit Anspielungen auf das Piratendasein und natürlich aus de, ganz normalen Leben. Die Spielewelt ist comic-ähnlich gezeichnet und mit typischen Piratenklischees überfüllt. Dies sorgt natürlich für Atmosphäre.
Lass mich mal ans Steuer!
Die Steuerung wurde auf der Verben-Münze (im Handbuch auch „Action Interface“ genannt) aufgebaut. Wenn man ein Objekt markiert (indem man mit der Maus drüberfährt) und dann z.B. die linke Maustaste drückt erscheint diese Münze. Sie zeigt eine „greifende Hand“: mit ihr kannst du, je nach markiertem Objekt die Aktionen „Nimm“, „Drücke“ oder „Benutze“ anwählen.
Der „glubschäugige Totenschädel“ steht nur für die Aktion „Untersuche“. Und der „sprechende Papagei“ steht für mehrere Aktionen: „Rede mit“, „Iss“, „Trinke“, „Probiere“, „Puste“ oder sogar „Beiß“
Obwohl die Münze anfangs etwas umständlich ist (vor allem wenn man die tolle Steuerung von „Baphomets Fluch“, „Runaway“ oder „Jack Orlando“ gewohnt ist), gewohnt man sich nach kurzem Einspielen an diesen „Coin GUI“
Nun zum Preis/Leistungs – Verhältnis: ich glaube, so viel Spaß, Spannung und Überraschung bieten eigentlich nur 354 Überraschungseier. Kein anderes Adventure hat mich bisher so lange gefesselt: die Piraten- und Beleidigungskämpfe, der unglaubliche Humor, die fesselnden Rätsel, und die megalange Spieldauer! Ich bin überwältigt.
Fazit: Mein Name ist just4ikarus und ich will Pirat werden!
Wie die 1990 und 1992 erschienen Vorgänger ist „The Curse of Monkey Island“ voll mit verrücktem Humor und toller Story. Für mich persönlich, ist Monkey Island 3 das Adventure-Game schlechthin. Die Grafik ist genial (mir gefällt ja bekanntlich die Grafik vom vierten Teil nicht gerade), der Sound ist klasse, das Gameplay gewohnt gut und der Humor ist unerreicht! Wer sehr viel Geduld hat, in Denken eine 1 hat, und im Um-die-Ecke-Denken mindestens eine 2, der sollte sich dieses Spiel zulegen.
Ich habe mir das Game im „Lucas Arts Adventure Pack“ zugelegt. Da waren auch noch die ersten beiden Teile von Monkey Island und die berühmten Indiana Jones Games „The last Crusade“ sowie „The Fate of Atlantis“, sowie der 3D-Jones „Der Turm von Babel“ … und das um 20 €uro. Also sicherlich das Geld wert.
Ich hoffe, dass LucasArts wieder einmal an die denkt, die sie so weit nach oben brachten: die Adventurefans. Ich und viele andere mehr würden sich über eine Fortsetzung von Monkey Island (oder Maniac Mansion, oder Grim Fandango, oder Sam & Max, oder Full Throttle, oder Indiana Jones ……………..) freuen!
Somit: Wo bleibt Teil 5?
Rechtfertigung für Gewalttätigkeiten brauchst... dann geh auf eine Bruderschafts-Party! Wenn du aber nach einem humoristischen Piratenabenteuer mit einem hilflosen Helden, einem schurkischen Schuft, radikalen Rätseln und mehr
Anachronismen suchst als du braucht, um einen Besanmast zu erschüttern, dann ist das hier das richtige Spiel für dich …
Geschichtsunterricht
Wenn dies also dein erstes Monkey-Island-Spiel ist (oder wenn dein Gedächtnis seit der letzten Entführung durch Aliens etwas löchrig ist), dann fragst du dich vielleicht: „Wer ist eigentlich dieser Threepwood, und wie kommt es, daß er sein Tagebuch mitten in der Karibik schreiben muß?“ Nun, es fing alles auf Mêlée Island an...
DAS GEHEIMNIS VON MONKEY ISLAND
(THE SECRET OF MONKEY ISLAND)
Im ersten Teil des Spiels (The Secret of Monkey Island) sucht der Möchtegern-Pirat Guybrush Threepwood nach Informationen, wie man sich als Pirat zu verhalten hat. Nachdem er den „Einstellungstest“ hinter sich gebracht hat (Schatzsuche, Schwertkampf und Diebstahl), trifft Guybrush auf seine große Liebe, Gouverneurin Elaine Marley. Leider stößt er ebenfalls auf seinen Erzfeind, den Untoten Piraten
LeChuck, welcher nämlich Elaine entführt hat. Mit der Hilfe der Voodoo-Mama und ein paar weiteren Freunden – wie Stan, einem windigen Gebrauchtschiffhändler – gelingt es Guybrush, LeChuck zu besiegen und seinen Geist in den Karibischen Winden zu verstreuen.
MONKEY ISLAND 2: LECHUCKS RACHE
(LECHUCK‘S REVENGE)
Im nächsten Teil (Monkey Island 2: LeChuck‘s Revenge) taucht Guybrush auf Scabb Island auf und ist völlig besessen von der Suche nach dem legendären Schatz von Big Whoop. Während dieser Suche verliert er fast die Liebe der wunderschönen
Elaine und unterstützt unwissentlich LeChucks ersten Maat, Largo LeGrande, bei der Wiederbelebung des Untoten Piraten als Zombie. Nur mit der Hilfe der Voodoo-Mama und des kurzsichtigen Kartographen Wally ist Guybrush in der Lage zu überleben. Nichtsdestotrotz wird Guybrush schließlich von LeCuck verzaubert,
so daß er glaubt, er sei ein kleiner Junge, der auf dem Jahrmarkt der Verdammten gefangen ist.
DER FLUCH VON MONKEY ISLAND
(THE CURSE OF MONKEY ISLAND)
Jetzt, in „The Curse of Monkey Island“, ist Guybrush irgendwie entkommen
und hat seine wahre Liebe wiedergefunden... deren Festung gerade von den Streitkräften des Zombiepiraten angegriffen wird. Kann Guybrush LeChuck erneut besiegen? Wird Elaine wieder mit ihm zusammenkommen wollen? Wird
Guybrush jemals das Geheimnis von Big Whoop kennenlernen? Und wie kommt es,
daß Guybrush in diesem Spiel so viel größer aussieht?
Affig
Monkey Island 3 (also „The Curse of Monkey Island“) ist das letzte klassische 2D-Adventure von(dem ehemaligen Adventure-Entwickler-Gott) LucasArts. Seit diesem Game erschienen nur mehr zwei Adventures („Monkey Island 4 – Flucht von Monkey Island“ und „Grim Fandango“), diese waren zwar in 3D und enttäuschten einige Fans wegen der verpatzten Steuerung. Obwohl die Games eigentlich so cool, durchgestylt waren, werden sie wohl nicht mehr fortgesetzt. LucasArts ist wahrscheinlich zu beschäftigt mit dem sicherlich kommerziell erfolgreicheren „Star Wars“-Merchandise-Games … aber das ist eine andere (grausliche) Geschichte, ein Thriller sozusagen.
Grafisch gesehen ist das 1997 erschienene Game sehr gut. Die Hintergründe sind schön gemalt und mit vielen Details gespickt. Auch die Hauptcharaktere, Guybrush Threepwood, Elaine Marley und der Zombiepirat LeChuck, sind wunderbar gestaltet und sehen lustig aus. Also grafisch hat sich LucasArts meiner Meinung nach selbst übertroffen.
Die Synchronisation kann man im Großen und Ganzen als gelungen bezeichnen. Die Stimmen passen zu den Charakteren und auch scheinbar unwichtige Nebengeräusche wurden vertont. Respekt an das G & G Tonstudio: Ihr habt ganze Arbeit geleistet!
So Grafik, Story und Sound haben ich jetzt einmal besprochen … und eigentlich keine Mängel gefunden! Doch jetzt kommt es auf die Atmosphäre, die Steuerung und vielleicht rede ich noch über das Preis/Leistungs – Verhältnis … aber nur vielleicht.
Nimm nie einen verfluchten Piraten-Diamanten-Ring!
Gegen diese Grundregel der Piraten-Gesellschaft verstößt natürlich nur einer: unser Herr Threepwood. Und wie sollte es anders sein … er macht seiner großen Liebe Elaine einen Antrag … und diese verwandelt sich zu hochkarätigen Freundin … einer Goldstatue!
Das Spiel ist voll mit Anspielungen auf das Piratendasein und natürlich aus de, ganz normalen Leben. Die Spielewelt ist comic-ähnlich gezeichnet und mit typischen Piratenklischees überfüllt. Dies sorgt natürlich für Atmosphäre.
Lass mich mal ans Steuer!
Die Steuerung wurde auf der Verben-Münze (im Handbuch auch „Action Interface“ genannt) aufgebaut. Wenn man ein Objekt markiert (indem man mit der Maus drüberfährt) und dann z.B. die linke Maustaste drückt erscheint diese Münze. Sie zeigt eine „greifende Hand“: mit ihr kannst du, je nach markiertem Objekt die Aktionen „Nimm“, „Drücke“ oder „Benutze“ anwählen.
Der „glubschäugige Totenschädel“ steht nur für die Aktion „Untersuche“. Und der „sprechende Papagei“ steht für mehrere Aktionen: „Rede mit“, „Iss“, „Trinke“, „Probiere“, „Puste“ oder sogar „Beiß“
Obwohl die Münze anfangs etwas umständlich ist (vor allem wenn man die tolle Steuerung von „Baphomets Fluch“, „Runaway“ oder „Jack Orlando“ gewohnt ist), gewohnt man sich nach kurzem Einspielen an diesen „Coin GUI“
Nun zum Preis/Leistungs – Verhältnis: ich glaube, so viel Spaß, Spannung und Überraschung bieten eigentlich nur 354 Überraschungseier. Kein anderes Adventure hat mich bisher so lange gefesselt: die Piraten- und Beleidigungskämpfe, der unglaubliche Humor, die fesselnden Rätsel, und die megalange Spieldauer! Ich bin überwältigt.
Fazit: Mein Name ist just4ikarus und ich will Pirat werden!
Wie die 1990 und 1992 erschienen Vorgänger ist „The Curse of Monkey Island“ voll mit verrücktem Humor und toller Story. Für mich persönlich, ist Monkey Island 3 das Adventure-Game schlechthin. Die Grafik ist genial (mir gefällt ja bekanntlich die Grafik vom vierten Teil nicht gerade), der Sound ist klasse, das Gameplay gewohnt gut und der Humor ist unerreicht! Wer sehr viel Geduld hat, in Denken eine 1 hat, und im Um-die-Ecke-Denken mindestens eine 2, der sollte sich dieses Spiel zulegen.
Ich habe mir das Game im „Lucas Arts Adventure Pack“ zugelegt. Da waren auch noch die ersten beiden Teile von Monkey Island und die berühmten Indiana Jones Games „The last Crusade“ sowie „The Fate of Atlantis“, sowie der 3D-Jones „Der Turm von Babel“ … und das um 20 €uro. Also sicherlich das Geld wert.
Ich hoffe, dass LucasArts wieder einmal an die denkt, die sie so weit nach oben brachten: die Adventurefans. Ich und viele andere mehr würden sich über eine Fortsetzung von Monkey Island (oder Maniac Mansion, oder Grim Fandango, oder Sam & Max, oder Full Throttle, oder Indiana Jones ……………..) freuen!
Somit: Wo bleibt Teil 5?
4 Bewertungen, 1 Kommentar
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31.07.2005, 01:30 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichWer will schon nicht Pirat werden just4ikarus? =)
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