Monkey Island 3: The Curse of Monkey Island (Adventure PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2009
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Erfahrungsbericht von hyperM
Lachanfälle und Rätsel sind HIER keine Seltenheit !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nach meinen Berichten über den ersten und zweiten Teil dieser Reihe ist es langsam an der Zeit den dritten Teil zu behandeln.
„Monkey Island 3 – The Course of Monkey Island“ heißt dieser Titel den Lucas Arts 1997 in die Läden brachte.
---Rückblick---
Wir erinnern uns. Guybrush Threepwood war auf der Suche nach dem legendären Schatz Big Whoop. Dieser sollte ihn vor Le Chuck beschützen. Doch Pustekuchen. Le Chuck hatte diesen Schatz lange vor ihm entdeckt. Er baute dort wo er ihn fand (Dinky Island, eine kleine Insel kurz vor Monkey Island) den Vergnügungspark der Verdammten. Guybrush ging ihm in die Falle, wurde zu einem Kind verwandelt und in die Irre geführt.
---Die Story---
Guybrush entkam wenig später. In einem Autoscooter, flüchtete er und kurz darauf befand er sich damit auf dem Meer.
Er schrieb fleißig sein Tagebuch, bis er auf einmal in die Bucht einer Insel schipperte. Es war Plunder Island. Eine Insel auf der sich Piraten zur Ruhe setzten. Doch in der Bucht tobte ein Kampf zwischen Gouverneurin Elaine Marley und dem Geisterpiraten Le Chuck.
Le Chuck sah ihn, nahm in gefangen.
Wahrscheinlich wollte er immer noch einen schreienden Stuhl mit Guybrush´s (dann noch) lebenden Knochen (siehe Monkey Island 2). Er befand sich wenig später in einem Abschussraum für Kanonen, wo er, ja ganz recht, Wally begegnete. Ehemals Kartenleser und –zeichner. Der nach seiner Gefangenschaft in Le Chucks Festung eine Umschulung zu Piraten machte. Doch dazu taugte er nicht. Er gab Guybrush die Möglichkeit zu flüchten.
Wieder mal entkommen, mit einem Verlobungsring, mit einem riesigen Diamanten drauf, für Elaine aus Le Chucks Schatzkammer und einem Schwimmreifen schwamm er ans Ufer, übergab Elaine den Ring, den er ihr sofort an den Finger setzte. Doch was sie nicht wussten. Der Ring war verflucht. Elaine wurde in eine goldene Statue verwandelt.
Unser Möchtegernheld wusste darauf keine Antwort und ging erst mal nach Puerto Pollo, der Hauptstadt. Er erfuhr das man den Fluch aufheben kann, wenn man der betroffenen Person einen Ring mit einem Diamanten auf den Finger setzte, der größer und reiner als der verfluchte war. Doch diesen gab es nur auf Blood Island.
Die Aufgabe war klar. Eine Mannschaft zusammenzustellen und nach Blood Island zu segeln. Doch inzwischen wurde die Elainestatue gestohlen. Ganz klar auf einer Pirateninsel. Die Aufgaben wurden immer verzwickter, zudem (fast) keiner wusste wo Blood Island lag.
---Die Charaktere---
Guybrush Threepwood:
Der Möchtegernheld dieser Story. Egal was er sagt, fast jeder lacht ihn aus. Ganz klar (wie in allen Spielen).
Elaine Marley:
Gouverneurin des Dreiinselreiches in der Karibik. Guybrush´s Geliebte. Und Le Chuck Hasser.
Le Chuck:
Der bekannte (und bei allen Spielern geliebte) Geisterpirat. Sein Aussehen veränderte sich schlagartig als er sich aus Versehen mit einer Voodoozauberkugel in die Luft jagte. Sein Ziel ist das gleiche wie immer. Guybrush töten, Elaine heiraten.
Murray:
Einst ein Skelettkrieger unter Le Chucks Heer. Nachdem sein Kopf vom Körper getrennt wurde ein Einzelkämpfer, der nicht zu selten von Guybrush verarscht wird.
z.B.
(Murray) „Ich werde dich töten und mit deinem Kopf durch die Tore der Hölle schreiten !!! MUHAHAHAHA“
(Guybrush) „SCHREITEN???“
(Murray) „Rollen! Durch die Tore der Hölle rollen !!! Ach du kannst einem jeden Spaß nehmen.“
Somit stehen die Hauptcharaktere fest. Doch es gibt ein Wiedersehen mit alten Freunden.
Die vegetarischen Kannibalen (MI1), dem ehemaligen (erst) Boots- und (dann) Sargverkäufer Stan, der inzwischen zu Lebensversicherungen wechselte. Wally und die Voodoolady.
Doch neue Charaktere spielen auch eine große Rolle.
Der Saftverkäufer Kenny der später zum Waffenverkäufer wechselte weil er meinte Guybrush hätte einen erfolgreichen Jungunternehmer (ihn) aus dem Geschäft geworfen.
Kapitän Röcheliö, der Kutterköter und Le Chimp.
Zusätzlich muss Guybrush im Spiel Banjo spielen, Baumstämme werfen, Gold suchen, ein Riesenhünchen verkörpern,Beleidigungsfechten überstehen, ein Kind werden und (zu guter Letzt) sterben.
Man steuert Guybrush mit der bewährten Klicktechnik und führt verschiedene Aktionen durch.
---Anforderungen---
Da das Spiel schon ein paar Jährchen alt ist benötigt es einen P 200 und mindestens 32 MB RAM sollte man haben. Eine gut funktionierende Soundkarte (für die erstmalige Sprachausgabe in einem MI Spiel), Tastatur und / oder eine Maus. Es nimmt knapp 3,4 MB HD. Der Rest läuft von CD.
Ich finde dieses Spiel, im Gegensatz zum Vorgänger, nicht unbedingt lustiger (denn das ist das Ziel von Lucas Arts), doch die Länge des Spieles hatte mich schon erstaunt. Ganz klar das die Grafik gegenüberdem Vorgänger besser geworden ist. Wie eine Art Zeichentrickfilm. Knapp 30 Stunden Spielspass für Anfänger, knapp 15 für Fortgeschrittene. Es gibt 2 Modi. Normal und Oberaffig (schwerer als Normal). Die Dialoge hatten mich sehr oft zum Lachen gebracht (fast jeder) und an den Rätseln bin ich manchmal fast krepiert. Doch da es ja nicht mein erstes (Piraten)adventure von Lucas Arts war brauchte ich mich nicht erst in die Steuerung hineinfinden. Kinderleicht wenn ihr mich fragt. Und es passiert meist nie das was man glaubt. Die gezeichneten Videosequenzen mit denen das Spiel bestückt ist sind sehr hübsch anzusehen. Jedem der auf Rätsel und Spaß aus ist zu empfehlen. Zudem wird einem nie langweilig.
Würde ich dem Spiel eine Note verpassen können wäre es eine 1-. Denn den MI 2 übertrifft es nicht.
Kurz: Wer sich kranklachen möchte spielt Monkey Island 3. :-)
„Monkey Island 3 – The Course of Monkey Island“ heißt dieser Titel den Lucas Arts 1997 in die Läden brachte.
---Rückblick---
Wir erinnern uns. Guybrush Threepwood war auf der Suche nach dem legendären Schatz Big Whoop. Dieser sollte ihn vor Le Chuck beschützen. Doch Pustekuchen. Le Chuck hatte diesen Schatz lange vor ihm entdeckt. Er baute dort wo er ihn fand (Dinky Island, eine kleine Insel kurz vor Monkey Island) den Vergnügungspark der Verdammten. Guybrush ging ihm in die Falle, wurde zu einem Kind verwandelt und in die Irre geführt.
---Die Story---
Guybrush entkam wenig später. In einem Autoscooter, flüchtete er und kurz darauf befand er sich damit auf dem Meer.
Er schrieb fleißig sein Tagebuch, bis er auf einmal in die Bucht einer Insel schipperte. Es war Plunder Island. Eine Insel auf der sich Piraten zur Ruhe setzten. Doch in der Bucht tobte ein Kampf zwischen Gouverneurin Elaine Marley und dem Geisterpiraten Le Chuck.
Le Chuck sah ihn, nahm in gefangen.
Wahrscheinlich wollte er immer noch einen schreienden Stuhl mit Guybrush´s (dann noch) lebenden Knochen (siehe Monkey Island 2). Er befand sich wenig später in einem Abschussraum für Kanonen, wo er, ja ganz recht, Wally begegnete. Ehemals Kartenleser und –zeichner. Der nach seiner Gefangenschaft in Le Chucks Festung eine Umschulung zu Piraten machte. Doch dazu taugte er nicht. Er gab Guybrush die Möglichkeit zu flüchten.
Wieder mal entkommen, mit einem Verlobungsring, mit einem riesigen Diamanten drauf, für Elaine aus Le Chucks Schatzkammer und einem Schwimmreifen schwamm er ans Ufer, übergab Elaine den Ring, den er ihr sofort an den Finger setzte. Doch was sie nicht wussten. Der Ring war verflucht. Elaine wurde in eine goldene Statue verwandelt.
Unser Möchtegernheld wusste darauf keine Antwort und ging erst mal nach Puerto Pollo, der Hauptstadt. Er erfuhr das man den Fluch aufheben kann, wenn man der betroffenen Person einen Ring mit einem Diamanten auf den Finger setzte, der größer und reiner als der verfluchte war. Doch diesen gab es nur auf Blood Island.
Die Aufgabe war klar. Eine Mannschaft zusammenzustellen und nach Blood Island zu segeln. Doch inzwischen wurde die Elainestatue gestohlen. Ganz klar auf einer Pirateninsel. Die Aufgaben wurden immer verzwickter, zudem (fast) keiner wusste wo Blood Island lag.
---Die Charaktere---
Guybrush Threepwood:
Der Möchtegernheld dieser Story. Egal was er sagt, fast jeder lacht ihn aus. Ganz klar (wie in allen Spielen).
Elaine Marley:
Gouverneurin des Dreiinselreiches in der Karibik. Guybrush´s Geliebte. Und Le Chuck Hasser.
Le Chuck:
Der bekannte (und bei allen Spielern geliebte) Geisterpirat. Sein Aussehen veränderte sich schlagartig als er sich aus Versehen mit einer Voodoozauberkugel in die Luft jagte. Sein Ziel ist das gleiche wie immer. Guybrush töten, Elaine heiraten.
Murray:
Einst ein Skelettkrieger unter Le Chucks Heer. Nachdem sein Kopf vom Körper getrennt wurde ein Einzelkämpfer, der nicht zu selten von Guybrush verarscht wird.
z.B.
(Murray) „Ich werde dich töten und mit deinem Kopf durch die Tore der Hölle schreiten !!! MUHAHAHAHA“
(Guybrush) „SCHREITEN???“
(Murray) „Rollen! Durch die Tore der Hölle rollen !!! Ach du kannst einem jeden Spaß nehmen.“
Somit stehen die Hauptcharaktere fest. Doch es gibt ein Wiedersehen mit alten Freunden.
Die vegetarischen Kannibalen (MI1), dem ehemaligen (erst) Boots- und (dann) Sargverkäufer Stan, der inzwischen zu Lebensversicherungen wechselte. Wally und die Voodoolady.
Doch neue Charaktere spielen auch eine große Rolle.
Der Saftverkäufer Kenny der später zum Waffenverkäufer wechselte weil er meinte Guybrush hätte einen erfolgreichen Jungunternehmer (ihn) aus dem Geschäft geworfen.
Kapitän Röcheliö, der Kutterköter und Le Chimp.
Zusätzlich muss Guybrush im Spiel Banjo spielen, Baumstämme werfen, Gold suchen, ein Riesenhünchen verkörpern,Beleidigungsfechten überstehen, ein Kind werden und (zu guter Letzt) sterben.
Man steuert Guybrush mit der bewährten Klicktechnik und führt verschiedene Aktionen durch.
---Anforderungen---
Da das Spiel schon ein paar Jährchen alt ist benötigt es einen P 200 und mindestens 32 MB RAM sollte man haben. Eine gut funktionierende Soundkarte (für die erstmalige Sprachausgabe in einem MI Spiel), Tastatur und / oder eine Maus. Es nimmt knapp 3,4 MB HD. Der Rest läuft von CD.
Ich finde dieses Spiel, im Gegensatz zum Vorgänger, nicht unbedingt lustiger (denn das ist das Ziel von Lucas Arts), doch die Länge des Spieles hatte mich schon erstaunt. Ganz klar das die Grafik gegenüberdem Vorgänger besser geworden ist. Wie eine Art Zeichentrickfilm. Knapp 30 Stunden Spielspass für Anfänger, knapp 15 für Fortgeschrittene. Es gibt 2 Modi. Normal und Oberaffig (schwerer als Normal). Die Dialoge hatten mich sehr oft zum Lachen gebracht (fast jeder) und an den Rätseln bin ich manchmal fast krepiert. Doch da es ja nicht mein erstes (Piraten)adventure von Lucas Arts war brauchte ich mich nicht erst in die Steuerung hineinfinden. Kinderleicht wenn ihr mich fragt. Und es passiert meist nie das was man glaubt. Die gezeichneten Videosequenzen mit denen das Spiel bestückt ist sind sehr hübsch anzusehen. Jedem der auf Rätsel und Spaß aus ist zu empfehlen. Zudem wird einem nie langweilig.
Würde ich dem Spiel eine Note verpassen können wäre es eine 1-. Denn den MI 2 übertrifft es nicht.
Kurz: Wer sich kranklachen möchte spielt Monkey Island 3. :-)
6 Bewertungen, 3 Kommentare
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15.12.2002, 09:38 Uhr von Nyx...
Bewertung: sehr hilfreichSuper Spiel super beschrieben. :-)
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11.04.2002, 19:17 Uhr von DirkWG
Bewertung: sehr hilfreichFein beschrieben! Und ich habe es immer noch nicht gespielt ...
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11.04.2002, 19:06 Uhr von Herzkine
Bewertung: sehr hilfreichIm vergleich zu den anderen teilen finde ich auch dass MI 3 eher blass belibt da ist sogar der 4. Teil trotz nerviger Steuerung besser.
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