BlazBlue: Calamity Trigger (PS3 Spiel) Testbericht

ab 11,12
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 03/2012
5 Sterne
(2)
4 Sterne
(1)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)
Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  sehr hoch
  • Spielanleitung:  gut

Erfahrungsbericht von atrachte

Beat em Up Geheimtipp

5
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Suchtfaktor:  sehr hoch
  • Spielanleitung:  gut
  • Altersbeschränkung:  ab 16 Jahren
  • Schwierigkeitsgrad:  Fortgeschrittene
  • Multiplayerfunktion:  vorhanden

Pro:

sb

Kontra:

sb

Empfehlung:

Ja

Hiesige Fans japanischer Videospiele hatten Jahre lang ein Nachsehen, zumindest, wenn es sich um die Objekte der Begierde nicht um große Namen handelte oder die jeweiligen Game eher ein Nischenpublikum bedienen. Auch die Beat em Up Reihe „BlazBlue“ hat es lange Zeit nicht nach Deutschland verschlagen, obwohl diese zu den besten Reihen überhaupt gehört und eine mehr als würdige Konkurrenz zu „Street Fighter“ und Co darstellt, wie etwa das 2009 veröffentlichte „BlazBlue - Calamity Trigger“ beweist.

„BlazBlue - Calamity Trigger“ ist ein klassischer 2D-Prügler und versucht es gar nicht erst das Rad des Genres neu zu erfinden. Gut so, denn statt irgendwelche waghalsigen Experimente einzugehen, die letztlich doch in die Hose gehen, kennt das Spiel seine Wurzeln und schöpft aus diesen. Das besondere an „BlazBlue - Calamity Trigger“ ist dabei, das man sich auch in Bereichen Mühe gibt, wo andere Beat em Ups gerne mal stiefmütterlich herangehen, wie etwa die Handlung. Okay, diese verdient auch in „BlazBlue - Calamity Trigger“ keine Priese für ungemeine Kreativität, für Genre-Verhältnisse ist die Story aber durchaus gut geschrieben und hält am Ball, nicht zuletzt auch, weil es schicke Zwischensequenzen gibt und eine gute Vertonung.

Im eigentlichen Spiel ist „BlazBlue - Calamity Trigger“ ein 2D-Prügler durch und durch. Das ganze ist in einer äußerst aufwendig gestalteten Anime-Grafik gehalten, welche zum einen durch sehr detaillierte Charalter-sprites auffällt, sowie durch stimmige und abwechslungsreiche Umgebungsgrafiken. Vor allem in die Kampfarenen ist sehr viel Mühe geflossen . Auch in Sachen Sprachausgabe bekommt man hier sehr gute Qualität auf die Ohren, wahlweise in englisch oder sogar in japanisch. Vom Gameplay her können sich Nicht-Kenner der Serie durchaus an die klassischen „Street Fighter“ orientieren, wobei „BlazBlue - Calamity Trigger“ gerade richtigen Beat em Ups Cracks die Möglichkeit gibt sich noch mehr in taktische Feinheiten zu vertiefen, als dies in anderen Prüglern der Fall ist. So bringt es im vorliegenden Spiel nicht viel sich einfach nur die Finger wund zu drücken, stattdessen ist ein gewisses Feingefühl für den richtigen Moment und das genaue Beobachten der gegnerischen Attacken von Nöten, zumindest auf dem hohen Schwierigkeitsgrad. Aber auch unter diesem ist „BlazBlue - Calamity Trigger“ sehr fordernd, ohne dabei aber je unfair zu sein. Das ist ungemein motivierend und hält lange bei der Stange.

„BlazBlue - Calamity Trigger“ ist ein echter Geheimtipp, den merkwürdigerweise hat es die Reihe trotz diverser Releases hierzulande bisher nie aus den Schatten der großen Genre-Namen geschafft. Dabei ist die Reihe zurzeit um einiges besser aufgestellt, als etwa das in den letzten Jahren gegen die Wand gefahrene „Tekken“ Franchise. Für Genre-Fans ist „BlazBlue - Calamity Trigger“ daher ein absolutes Muss.

13 Bewertungen, 2 Kommentare

  • uhlig_simone@t-online.de

    16.08.2013, 07:36 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    GLG SIMONE -- EINE GEGENLESUNG WÄRE SEHR NETT VON DIR

  • bella.17@live.de

    15.08.2013, 12:39 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele Grüße Annabelle